DE4420940C2 - Einscheibenkupplung einer mechanischen Presse - Google Patents
Einscheibenkupplung einer mechanischen PresseInfo
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- F16D13/00—Friction clutches
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einscheibenkupplung einer mechanischen Presse
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Bei mechanischen Pressen ist (vgl. DE-AS 1 209 819) an einem Ende einer
Kurbelwelle üblicherweise eine Schwungrad-Kupplungs-Einheit angeordnet.
Das Schwungrad ist über einen Antriebsriemen mit einer Ausgangs-Riemenscheibe
eines Motors verbunden, so daß beim Umlaufen des Motors
das massive Schwungrad kontinuierlich umläuft. Wird die Kupplung
beaufschlagt, so wird das Drehmoment des Schwungrads auf die Kurbelwelle
übertragen, so daß die Pleuelstangen eine rotierend-oszillierende Bewegung
ausführen, die mittels eines Kurbelwellenzapfens auf einen Schlitten
übertragen wird, so daß die Drehbewegung in eine geradlinige auf- und
abgehende Bewegung umgewandelt wird.
Normalerweise ist am Schwungrad eine flexible Scheibe
befestigt. An dieser ist eine
Kupplungsscheibe befestigt. Eine angetriebene Scheibe, im Folgenden auch Gleitbacke genannt, mit einer Brems-
Kupplungs-Einheit ist an der Kurbelwelle befestigt. Diese Brems-Kupplungs-
Einheit kann beaufschlagt werden, um die Kupplungsscheibe zu erfassen und
dabei ein Drehmoment vom Schwungrad auf die Kurbelwelle zu übertragen;
die Beaufschlagung kann wieder zurückgenommen werden, um ein
Bremsmoment auf die Kurbelwelle zu übertragen.
Ein immer wieder auftretendes Problem besteht darin, daß die
Kupplungsscheibe dazu neigt, sich während des Reibschlusses
zu erwärmen. Der Reibschluß
führt dazu,
daß sich die Kupplungsscheibe thermisch während des Betriebes ausdehnt.
Diese Ausdehnung führt dazu, daß sich die Kupplungsscheibe in axialer
Richtung bewegt, und zwar in der einen oder der anderen Richtung, so daß
sie in Kontakt mit einem der Kupplungsbeläge der Gleitbacke
oder der Ankerplatte kommt.
Dieser unerwünschte Kontakt führt zu einer übermäßigen Reibung zwischen
den Kupplungsbelägen und der Kupplungsscheibe, was zu einem
Ausbrennen des Kupplungsbelages und/oder zu einem übermäßigen
Verschleiß führt. Der unerwünschte "Axiale Reibschluß" führt darüberhinaus dazu, daß die
Kupplungsscheibe daran gehindert wird, sich von den Kupplungsbelägen der
angetriebenen Scheibe völlig zu lösen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, sicherzustellen, daß auch bei
Erwärmung und damit verbundener Ausdehnung der Kupplungsscheibe stets
ein ausreichendes Axialspiel zum Öffnen der Kupplung gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Im einzelnen besteht die Lösung darin, daß bei Kupplungen gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1 eine Radialbewegung der Kupplungsscheibe
bewußt zugelassen wird.
Überraschenderweise wird dadurch die Aufgabe gelöst, was damit
zusammenhängen mag, daß die Kupplungsscheibe nunmehr weniger
Tendenz hat, sich zu verwerfen.
Zur Konstruktion im einzelnen vergleiche die Unteransprüche.
Die flexiblen Bänder erlauben eine radiale Ausdehnung
der Kupplungsscheibe in der Richtung, in welcher sich die Bänder biegen;
dadurch wird eine axiale Bewegung aufgrund thermischer Ausdehnung
verhindert, zumindest aber verringert.
Die flexiblen Bänder sind derart ausgerichtet, daß die Richtung, in welcher sie
unflexibel sind, derart verläuft, daß die Kupplungsscheibe in axialer Richtung
ortsfest gehalten ist.
Die flexiblen Bänder tragen dazu bei, Wärme von der Kupplungsscheibe
abzuführen. Hierdurch wird die Gefahr des Überhitzens verringert, was zu
einer größeren Lebensdauer der Kupplungsscheibe und/oder des
Belagmateriales führt.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß die Bremse schneller abgebremst
werden kann, da die gesamte Einheit kühler gehalten wird. Die Abstoppzeit
der Presse wird damit kleiner, da die Kupplungsscheibe und die
Reibbremsflächen nunmehr relativ kühl sind.
Die Erfindung wird im nachfolgenden Teil anhand der Zeichnung näher
erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer mechanischen Presse.
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht der Brems-Kupplungs-Einheit, die
mit der Kurbelwelle der Presse verbunden ist.
Fig. 3 eine Schnittansicht der Kupplungsscheibe, der Adapter-Ringscheibe
und der flexiblen Scheibe gemäß der Linie 3-3 in
Fig. 4, und zwar in Richtung der Pfeile gesehen.
Fig. 4 eine Frontansicht der Kupplungsscheibe bei Befestigung an die
Adapter-Ringscheibe.
Fig. 5 eine Frontansicht der Adapter-Ringscheibe.
Fig. 6 eine Schnittansicht entlang der Linie 6-6 in Fig. 5, und zwar in
Richtung der Pfeile gesehen.
Fig. 7 eine vergrößerte Frontansicht der Kupplungsscheibe.
Fig. 8 eine Draufsicht auf ein flexibles Band.
Fig. 9 eine stirnseitige Ansicht eines der flexiblen Bänder entlang der
Linie 9-9 in Fig. 8, in Richtung der Pfeile gesehen, und zwar
unmaßstäblich.
Die in Fig. 1 gezeigte Presse 10 weist ein Querhaupt 12, ein Bett 14 mit einem
Untergestell 16 sowie Säulen 18, die das Querhaupt 12 mit dem Bett 14
verbinden, auf. Die Säulen 18 sind mit der Unterseite des Querhauptes 12
und mit der Oberseite des Bettes 14 verbunden. Ein Schlitten 20 führt
zwischen den Säulen 18 eine auf- und abgehende Bewegung aus.
Zugstangen, die sich durch das Querhaupt 12, die Säulen 18 und das Bett 14
hindurch erstrecken, sind endseitig mit Zugstangenmutttern 22 befestigt.
Fußteile 24 sind am Bett 14 angeformt und am Fußboden 26 von
Stoßdämpfern 28 gelagert. Ein Antriebsmotor 30 steht über einen
Antriebsriemen 32 mit einem Hilfsschwungrad 34 in Triebverbindung. Das
Hilfsschwungrad 34 steht seinerseits mit einem Hauptschwungrad 36 einer
Kupplungs-Bremsen-Einheit 38 in Triebverbindung.
Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäß ausgebildete Kupplungs-Brems-Einheit 38
der Presse 10 mit dem Hauptschwungrad 36, das mittels Lagern 40 auf einer
Kurbelwelle 42 sitzt. Eine Kupplungsnabe 44, die sowohl das Bremssystem
als auch - und zwar über eine Ankerplatte 44′ - das Kupplungssystem der
mechanischen Presse 10 enthält, ist an der Kurbelwelle 42 befestigt. Eine
Bremsscheibe 46 ist mittels eines Bremsscheibenkeils 48 am Querhaupt 12
der Presse 10 ortsfest fixiert.
Ein Kolbengehäuse 50 ist über Schrauben 52 mit der Kupplungsnabe 44
verbunden. Im Hinblick auf die Kupplungsfunktion der Einheit 38 ermöglicht
das Kolbengehäuse 50, daß die Kolben-Antriebsscheiben-Kombination mit der
Kupplungsscheibe 66 durch hydraulischen Druck in Verbindung gebracht
wird. Der hydraulische Druck wird einer angetriebenen
Scheibe 54, im Anspruch 1 Gleitbacke genannt, mittels einer Hydraulikleitung 56 zugeführt, die am Ende der
Kurbelwelle 42 mit einem Drehanschluß 58 verbunden ist. Das Kolbengehäuse
50 umfaßt einen Zylinder 51, der an das hydraulische Druckmittel der Presse
über die Hydraulikleitung 56 angeschlossen ist. Der Zylinder 51 enthält einen
beweglichen Kolben 53, der an der angetriebenen Scheibe 54 befestigt ist.
Wird über die Leitung 56 hydraulischer Druck aufgebracht, so wird der Kolben
53 durch den Zylinder 51 hindurchgeschoben, was dazu führt, daß sich die
angetriebene Scheibe 54 in axialer Richtung gegen die Kupplungsscheibe 66
hin bewegt und mit dieser in Kontakt gelangt. Dieser Kontakt erlaubt eine
Übertragung des Drehmomentes von der Kupplungsscheibe 66 auf die
angetriebene Scheibe 54 und die Ankerplatte 44′ der Kupplungsnabe 44. Zum
Ablassen der innerhalb des Hydrauliksystems eingeschlossenen Luft ist ein
Auslaßventil 60 vorgesehen.
Wie man ferner aus Fig. 2 erkennt, ist die angetriebene Scheibe 54 auch an
das Kolbengehäuse 50 angeschlossen, und zwar mittels eines
Bremsfederzapfens 62, der von einer Schraubenfeder 64 beaufschlagt ist. Die
Schraubenfeder 64 drückt axial auf die angetriebene Scheibe 54, so daß
diese mit der Bremsscheibe 46 in Kontakt gelangt, um die Bremsfunktion der
Einheit 38 dann vorzunehmen, wenn der Hydraulikdruck im Zylinder 51
verringert wird. Fig. 2 zeigt Teile des Bremsbelages 47 an Kolbengehäuse 50
und an der angetriebenen Scheibe 54 einander gegenüberliegend, um
einander gegenüberliegende Seiten der Bremsscheibe 46 berührend zu
erfassen.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist das Hauptschwungrad 36 mit
der Kupplungsscheibe 66 funktional koppelbar. Das Schwungrad 36 ist mit
einer flexiblen Scheibe 68 über eine Mehrzahl von Schrauben 70 verbunden.
Die flexible Scheibe 68 weist eine Mehrzahl dünner, einen gegenseitigen
Abstand aufweisender Metallsegmente auf, die beim Betrieb nach und nach
sowie elastisch mit anderen Kupplungssegmenten in Eingriff gebracht werden.
Die flexible Scheibe 68 vermittelt eine axiale Verschiebung der
Kupplungsscheibe 66, wie dies während des Kupplungseingriffs notwendig
ist. Die Nachgiebigkeit wird genutzt, umm Stöße auf die Presse 10 zu
vermeiden, die dann auftreten, wenn die angetriebene Scheibe 54 mit der
Kupplungsscheibe 66 in Eingriff gelangt. An der flexiblen Scheibe 68 ist eine
Adapter-Ringscheibe 72 befestigt, die somit das Zwischenglied zwischen der
Kupplungsscheibe 66 und der flexiblen Scheibe 68 bildet. Die Adapter-
Ringscheibe 72 kann an der flexiblen Scheibe 68 auf verschiedene Weise
befestigt werden. Die bevorzugte Ausführungsform ist jene mit Schrauben
(nicht dargestellt) durch eine Mehrzahl von Bohrungen 73 in der Adapter-
Ringscheibe 72 - siehe Fig. 5. Die Kupplungsscheibe 66 ist zwischen den
Kupplungsbelägen 74 auf der Kupplungsnabe 44 und der angetriebenen
Scheibe 54 angeordnet. Wird hydraulischer Druck aufgebracht, so kommen
die Kupplungsbeläge 74 mit der Kupplungsscheibe 66 in Eingriff und übertragen
damit Drehmoment von Schwungrad 36 auf die Kurbelwelle 42, und zwar
über die Kupplungsnabe 44, 44′ und die angetriebene Scheibe 54 bzw. das
Kolbengehäuse 50.
Das Eingreifen zwischen den Kupplungsbelägen 74 und der
Kupplungsscheibe 66 führt zum Entstehen von Reibungswärme und daher zu
einer Ausdehnung der Kupplungsscheibe 66. Diese Ausdehnung kann, falls
sie nicht unter Kontrolle steht, zu unerwünschten Kontakten zwischen der
Kupplungsscheibe 66 und den Kupplungsbelägen 74 führen, und damit zum
Erzeugen zusätzlicher Reibung und Wärme. Um diese Ausdehnung durch
zufälligen oder ungewollten Kontakt zu verhindern, läßt man eine Ausdehnung
der Kupplungsscheibe 66 in radialer Richtung zu, so daß kein
weiterer zufälliger oder ungewollter Kontakt zwischen den Kupplungsbelägen
74 in axialer Richtung auftritt. Die Erfindung ermöglicht es mithin ganz gezielt,
daß sich die Kupplungsscheibe 66 in radialer Richtung ausdehnt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist vergrößert in den Fig. 3 und 4
dargestellt. Die Adapter-Ringscheibe 72 hat vorzugsweise eine achteckige
Form. Sie ist mit der Kupplungsscheibe 66 durch eine Mehrzahl von flexiblen
Elementen, insbesondere Blechbändern 76 verbunden. Die Bänder 76 haben
zwei Enden 77, die mittels Schraubenbohrungen 79 an der Adapter-
Ringscheibe 72 angeschraubt sind. Die Bänder 76 sind über Bohrungen 81
auch in ihren mittleren Bereichen über sich radial erstreckende Arme 78 an
der Kupplungsscheibe 66 angeschraubt. Die Kupplungsscheibe 66 weist
Schlitze 80 zur Kühlung sowie zur thermischen Ausdehnung auf - siehe Fig. 7.
Wie in Fig. 5 dargestellt, weist die Adapter-Ringscheibe 72 axiale Vorsprünge
82 entlang einer Umfangskante auf; hieran lassen sich Verbindungsschrauben
84 eindrehen. Statt einer achteckigen Form kann die Adapterplatte 72 auch
andere polygonale Formen oder auch Kreisform haben. Die
Kupplungsscheibe 66 weist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform acht
radial sich erstreckende Arme 78 auf, welche die Verbindungsstellen für die
flexiblen Bänder 72 bilden. Fig. 8 zeigt in Draufsicht ein einzelnes flexibles
Band 76.
Die flexiblen Bänder 76 sind vorzugsweise aus dünnen Streifen rostfreien
Stahles oder Federstahles gefertigt. Jedes Band 76 hat eine Stärke von etwa
1,6 bis 3,2 mm. Die Bänder 76 sind in einer Richtung relativ flexibel, und zwar
im allgemeinen entlang ihrer Längsachse 90, während sie in Richtung ihrer
kurzen Achse 92 relativ unflexibel sind - siehe Fig. 8 und 9. Die Befestigung
zwischen der Kupplungsscheibe 66 und Adapter-Ringscheibe 72 findet
entlang der Längsachse 90 des Bandes 76 statt. Die relative Unflexibilität des
einzelnen Bandes 76 längs der kurzen Achse 92 erhöht die Stabilität zwischen
der Kupplungsscheibe 66 und der Adapter-Ringscheibe 72 in axialer Richtung
des Pressenantriebes. Außerdem verhindert dies eine relative Achsbewegung
oder Ausdehnung der Kupplungsscheibe 66.
Bei der bevorzugten Ausführungsform sind normalerweise fünf bis zehn
flexible Bänder 76 aufeinander gestapelt, um die Adapter-Ringscheibe 72 mit
der Kupplungsscheibe 66 zu verbinden. Die Kupplungsscheibe 66 ist radial
innerhalb der Adapter-Ringscheibe 72 angeordnet. Durch die Verbindung der
Kupplungsscheibe 66 und der Adapter-Ringscheibe 72 in radialer Ausrichtung
wird eine Axialbewegung zufolge der radialen Ausdehnung der
Kupplungsscheibe 66 verringert oder sogar verhindert. Die Kupplungsscheibe
66 kann sich nämlich in radialer Richtung wegen der tangential befestigten
Bänder 76 ausdehnen.
Während des Betriebes treibt der Antriebsmotor 30 das Hilfsschwungrad 34
und das Hauptschwungrad 36 an und bringt diese auf Drehzahl. Auf einen
Steuerbefehl hin wird hydraulisches Medium unter Druck dem Drehanschluß
58 zugeführt, so daß dieses durch die Hydraulikleitung 56 strömt und eine
Bewegung der Kolben 53 im Zylinder 51 bewirkt. Hierdurch werden die
angetriebene Scheibe 54 und die zugeordneten Kupplungsbeläge 74 mit der
Kupplungsscheibe 66 in Kontakt gebracht. Das Schwungrad 36, das die
Adapter-Ringscheibe 72 und die Kupplungsscheibe 66 antreibt, überträgt
Drehmoment auf die Kupplungsbeläge 74 und demgemäß auch auf die
angetriebene Scheibe 54 und die Kupplungsnabe 44. Hierdurch werden die
angetriebene Scheibe 54, die Kupplungsnabe 44 und die Kurbelwelle 42 in
Umdrehung versetzt, so daß die (nicht dargestellten) Pleuelstangen den
Schlitten 20 geradlinig auf- und abgehen lassen. Durch thermische
Ausdehnung der Kupplungsscheibe 66 während des Betriebes hervorgerufene
Bewegung wird somit in radialer Richtung kompensiert, und zwar aufgrund
der Flexibilität der flexiblen Bänder 76.
Bei Beendigung eines Preßformvorganges wird hydraulischer Mediumdruck
von dem Drehanschluß 58 freigegeben. Dies führt dazu, daß die Bremsfeder
64 die angetriebene Scheibe 54 in axialer Richtung bewegt, und zwar von der
Kupplungsscheibe 66. Damit werden die Bremsbeläge 47 mit der
Bremsscheibe 46 in Kontakt gebracht und die Kurbelwelle 42 wird stillgesetzt.
Claims (4)
1. Einscheibenkupplung einer mechanischen Presse,
wobei die mittels einer flexiblen Scheibe an einem
Schwungrad befestigte Kupplungsscheibe als Ring
scheibe im Bereich ihres Innenumfangs zwischen
einer Gleitbacke und einer auf der Nabe der anzu
treibenden Welle befestigten Ankerplatte mittels
Reibbelägen axial einspannbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungsscheibe (66) mittels an ihrem äußeren Umfang angeordneter und in sich flexibler Elemente (76) derart an der flexiblen Scheibe (68) befestigt ist,
daß eine Ausdehnung der Kupplungsscheibe radial nach außen während der thermischen Ausdehnung der Kupplungsscheibe möglich ist.
daß die Kupplungsscheibe (66) mittels an ihrem äußeren Umfang angeordneter und in sich flexibler Elemente (76) derart an der flexiblen Scheibe (68) befestigt ist,
daß eine Ausdehnung der Kupplungsscheibe radial nach außen während der thermischen Ausdehnung der Kupplungsscheibe möglich ist.
2. Einscheibenkupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die flexible Scheibe (68) mit einer Adapter ringscheibe (72) verbunden ist, die an ihrem Außen umfang ein Vieleck, zum Beispiel ein Achteck bil det, wobei an jedem Eck ein Vorsprung (82) in axialer Richtung angeformt ist, mit denen die Adapterring scheibe die Kupplungsscheibe (66) an ebensoviel Um fangsabschnitten (wie Ecken vorhanden sind) über faßt, und
daß an jedem Vorsprung (82) je ein Ende eines der flexiblen Elemente (76), insbesondere eines Blechbandes, befestigt ist, dessen anderes Ende am benachbarten Vorsprung (82) befestigt ist, und zwar so, daß alle flexiblen Blechbänder (76) zusammen im Bereich der Vorsprünge (82) den vieleckigen Umfang der Adapterringscheib e (72) bilden, und
daß die flexiblen Blechbänder (76) in den Zwischen räumen zwischen den Vorsprüngen (82) jeweils mit der radial nach außen weisenden Endfläche von ra dialen Armen (78) der Kupplungsscheibe (66) verbun den sind.
daß die flexible Scheibe (68) mit einer Adapter ringscheibe (72) verbunden ist, die an ihrem Außen umfang ein Vieleck, zum Beispiel ein Achteck bil det, wobei an jedem Eck ein Vorsprung (82) in axialer Richtung angeformt ist, mit denen die Adapterring scheibe die Kupplungsscheibe (66) an ebensoviel Um fangsabschnitten (wie Ecken vorhanden sind) über faßt, und
daß an jedem Vorsprung (82) je ein Ende eines der flexiblen Elemente (76), insbesondere eines Blechbandes, befestigt ist, dessen anderes Ende am benachbarten Vorsprung (82) befestigt ist, und zwar so, daß alle flexiblen Blechbänder (76) zusammen im Bereich der Vorsprünge (82) den vieleckigen Umfang der Adapterringscheib e (72) bilden, und
daß die flexiblen Blechbänder (76) in den Zwischen räumen zwischen den Vorsprüngen (82) jeweils mit der radial nach außen weisenden Endfläche von ra dialen Armen (78) der Kupplungsscheibe (66) verbun den sind.
3. Einscheibenkupplung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die flexiblen Elemente (76) aus Federstahl her
gestellt sind.
4. Einscheibenkupplung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die flexiblen Elemente (76) aus rostfreiem
Stahl hergestellt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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