DE4407948C2 - Schnittstelle - Google Patents

Schnittstelle

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Description

Die Erfindung betrifft eine Schnittstelle der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art.
Bei derartigen Schnittstellen erfaßt die periphere Meßeinheit mit Hilfe eines Sensors eine physikalische Größe und bereitet das vom Sensor abgegebene elektrische Signal in der Weise auf, daß ein intermittierend aktualisierter, digitaler Datensatz gebildet und in der Schnittstelle zwi­ schengespeichert wird, der aus mehreren gleichzeitig zur Ver­ fügung stehenden Bits besteht und das jeweils neueste Meßer­ gebnis repräsentiert. Eine Schaltung zur weiteren Verar­ beitung der Datensätze steht mit der Schnittstelle im gün­ stigsten Fall über nur zwei Signalleitungen in Verbindung, von denen die eine zur seriellen Übertragung der Datenbit und die andere zur Übermittelung von Taktsignalen dient, die die weiterverarbeitende Schaltung oder auch eine Zen­ traleinheit an die Schnittstelle sendet, um mit ihrer Hilfe die bitweise Übertragung der Daten zu steuern. Der Parallel/Seriell-Umsetzer der Schnittstelle kann dabei von einem Schieberegister gebildet werden, das den parallel einge­ lesenen Datensatz zumindest so lange zwischenspeichert, bis der serielle Übertragungsvorgang beendet ist. Die Takt­ impulsfolge, die der Schnittstelle zur Steuerung dieses Übertragungsvorganges von außen her zugeführt wird, kann zu einem beliebigen Zeitpunkt beginnen. Sie bewirkt, daß sich der im Umsetzer zwischengespeicherte Datensatz bei jedem Taktimpuls um ein Bit zum seriellen Ausgang hin verschiebt, wodurch sich die den einzelnen Speicherplätzen des Umsetzers zugeordneten Wertigkeiten ständig ändern.
Würde nun während eines solchen Übertragungsvorganges ein aktualisierter (veränderter oder gleich gebliebener) Daten­ satz in den Umsetzer geladen, so würde dies zu einer Zer­ störung des Informationsgehaltes des gerade in Übertragung befindlichen Datensatzes führen. Es muß also mit Hilfe einer Sperrschaltung dafür gesorgt werden, daß es trotz der Tat­ sache, daß die Meßeinheit die Datensätze autonom, d. h. ohne Synchronisation mit einer anderen Schaltungseinheit des Systems aktualisiert, nicht zu der eben beschriebenen Kollision zwischen Übertragungs- und Ladevorgängen kommt.
Nach dem Stand der Technik, wie er beispielsweise der EP 0 171 579 A1 entnehmbar ist, erfolgt dies in der Weise, daß die Sperrschaltung aus einer nachtriggerbaren, mono­ stabilen Kippstufe besteht, die durch die vordere Flanke des ersten Taktimpulses getriggert wird. Der Ausgang die­ ser Kippstufe ist mit dem Ladebefehlseingang des Umsetzers in der Weise verbunden, daß nach dem Kippen des Monoflops ein Laden der an den Paralleleingängen des Umsetzers vor­ handenen bzw. neu erscheinenden Datensätze nicht möglich ist. Die vordere Flanke des Ausgangsimpulses des Monoflops, die zeitlich praktisch mit der vorderen Flanke des ersten Impulses der von außen kommenden Taktimpulsfolge zusammen­ fällt, wirkt als Ladebefehlssignal, durch das der zum Zeitpunkt des Auftretens dieses Signals an den Parallel­ eingängen des Umsetzers anliegende Datensatz definitiv in den Umsetzer eingelesen wird. Die Zeitkonstante des Mono­ flops ist länger als der zeitliche Abstand der vorderflanken der aufeinanderfolgenden Taktimpulse, so daß das Monoflop im getriggerten Zustand bleibt, solange die Taktimpulsfolge anhält, und erst nach deren Ende mit einer seiner Zeitkon­ stante entsprechenden Verzögerung in die Ruhelage zurück­ kehrt. Da die bitweise Übertragung und damit auch das schrittweise weiterschieben des im Umsetzer enthaltenen Datensatzes durch die jeweils hintere Flanke der Taktim­ pulse bewirkt wird, wird so eine Kollision zwischen dem Ladevorgang und den Übertragungsschritten verhindert.
Diese bekannte Schaltungsanordnung arbeitet aber nur unter der Voraussetzung einwandfrei, daß an allen Parallelein­ gängen des Umsetzers ununterbrochen gültige Daten anliegen und daß der Wechsel von einem alten auf einen aktualisierten Datensatz für alle Bit absolut zeitgleich erfolgt, wobei immer noch unbestimmt bleibt, was geschieht, wenn eine solche Datensatzaktualisierung zeitlich exakt mit der vor­ deren Flanke des Monoflop-Ausgangsimpulses zusammenfällt.
Nun gibt es aber Meßeinheiten, wie sie z. B. in der EP 0 582 111 A1 beschrieben sind, die an ihren Parallelaus­ gängen nicht ununterbrochen gültige Datensätze zur Ver­ fügung stellen. Vielmehr wechseln hier Zeiträume, in denen gültige Datensätze abgegeben werden, mit Zeiträumen ab, in denen zwar Datensätze vorhanden sind, diese aber keine brauchbare Darstellung des Meßergebnisses bilden. Gleich­ zeitig oder alternativ hierzu ist nicht immer zu gewähr­ leisten, daß bei der Aktualisierung eines gültigen Daten­ satzes alle parallel an den Umsetzer anzulegenden Bit exakt gleichzeitig zur Verfügung stehen. Für solche Datenquellen-Schal­ tungen ist die bekannte Schnittstelle nicht brauchbar, weil bei ihr der von außen willkürlich vorgegebene Zeit­ punkt, mit dem der gerade vorhandene Datensatz in den Um­ setzer eingelesen wird, in Zeiträume fallen kann, in denen kein gültiger Datensatz zur Verfügung steht, oder in Zeit­ räume, in denen die parallelen Bit eines gültigen Daten­ satzes gerade "nach und nach" zur Verfügung gestellt wer­ den. Letzteres hätte zur Folge, daß die beim Auftreten der vorderen Flanke des Monoflop-Ausgangsimpulses bereits vorhandenen Bit des aktualisierten Datensatzes mit den noch nicht geänderten Bit des alten Datensatzes zu einem neuen, im Regelfall unbrauchbaren Pseudeodatensatz kom­ biniert würden, der dann zur Übertragung käme.
Auch die aus der DE-AS 27 19 531 bekannte digitale Logik­ schaltung zur Synchronisierung der Datenübertragung zwischen asynchron gesteuerten Datensystemen vermag nichts zur Behebung dieser Problematik beizutragen, weil es bei dieser bekannten Schaltungsanordnung auf eine lückenlose Übertragung aller von einem der beiden Datensysteme zur Verfügung gestellten Datensätze zum anderen Datensystem ankommt. Demgegenüber soll bei den vorliegenden Meßeinheiten bei Anforderung durch den Verwender der jeweils letzte, im Parallel/Seriell-Umsetzer zwischengespeicherte gültige Datensatz unab­ hängig davon übertragen werden, ob vorausgehende gül­ tige Datensätze übertragen wurden oder nicht.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schnittstelle der im Oberbegriff des Anspruches 1 definierten Art so weiterzubilden, daß sie in sinnvoller Weise auch mit solchen Datenquellen-Schaltungen verwendet werden kann, die gültige Daten nur zu bestimmten, durch zeitliche Lücken voneinander getrennten Zeiträumen zur Verfügung stellen und/oder bei denen die bitweise Aktua­ lisierung des am Umsetzer anliegenden Datensatzes eine gewisse Zeitspanne beansprucht.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die im Anspruch 1 zusammengefaßten Merkmale vor.
Diesen Maßnahmen liegt die Erkenntnis zugrunde, daß eine Schnittstelle, die synchron, d. h. auf Anforderung des Verwenders, die in ihr zwischengespeicherten Daten seriell überträgt, mit einer Datenquellen-Schaltung der oben erläuterten Art nur dann einwandfrei zusammenarbeiten kann, wenn eine zusätzliche Synchronisierung mit der Da­ tenquellen-Schaltung erfolgt. Dies wird dadurch erreicht, daß der Zeitpunkt, zu dem ein an den Paralleleingängen des Umsetzers anliegender Datensatz in den Umsetzer ge­ laden wird, nicht in Abhängigkeit von der von außen kom­ menden Übertragungs-Anforderung sondern dadurch festge­ legt wird, daß die Datenquellen-Schaltung die Bereitstel­ lung eines gültigen Datensatzes durch Erzeugung eines ent­ sprechenden Signals anzeigt und gleichzeitig die Bedin­ gung erfüllt ist, daß momentan kein Übertragungsvorgang läuft.
Kommt als Datenquellen-Schaltung eine Meßanordnung zum Einsatz, die ein "Daten-Gültig"-Signal in großen zeitlichen Abständen, z. B. nur dann erzeugt, wenn sich der von ihr er­ faßte Meßwert im Vergleich zur vorausgehenden Messung geän­ dert hat, bietet die erfindungsgemäße Anordnung den zusätz­ lichen Vorteil, daß der Verwender den im Umsetzer gespeicher­ ten kompletten Datensatz nicht innerhalb eines einzigen Über­ tragungsvorganges abrufen muß. Er kann vielmehr zunächst bei­ spielsweise die "vordersten" vier Bit durch das Aussenden von vier Taktsignalimpulsen abrufen und einige Zeit später sich auch die restlichen Bit des gleichen Datensatzes übertragen lassen, wenn in der Zwischenzeit kein weiterer Ladevorgang für den Übertrager stattgefunden hat. Beim oben angegebenen Stand der Technik ist dies nicht möglich, da am Anfang eines jeden Übertragungsvorganges zwangsweise das Laden des gerade an den Paralleleingängen des Übertragers anliegenden Daten­ satzes stattfindet, wodurch die noch nicht übertragenen Bit eines zuvor nur teilweise übertragenen Datensatzes über­ schrieben werden.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Schnittstelle ist darin zu sehen, daß sie mit all den Datenverwendern voll kompatibel ist, die eine durch sie synchronisierbare Schnittstelle benötigen.
Von besonderem Vorteil ist, daß mit Hilfe eines einzigen Bit definiert werden kann, ob geladen wird oder nicht. Zu diesem Zweck wird das "Daten-Gültig"-Signal vorzugs­ weise in Form eines kurzen Impulses nur dann erzeugt, wenn ein gültiger Datensatz zur Verfügung steht. Mit Hilfe einer UND-Schaltung kann dieser Impuls in den Zeit­ räumen, in denen gerade ein Übertragungsvorgang läuft, unterdrückt werden, so daß er keinen Ladevorgang bewirkt. Findet dagegen keine Übertragung statt, wird der Impuls von der erwähnten UND-Schaltung durchgelassen, so daß er als Ladebefehlsimpuls wirksam wird. Eine solche Anord­ nung kann selbst dann Kollisionen zwischen Lade- und Über­ tragungsvorgängen vermeiden, wenn der Beginn eines Über­ tragungsvorganges zeitlich genau mit der das Laden bewir­ kenden Impulsflanke des Ladebefehlssignales zusammenfällt. Entweder kommt es dann nicht mehr zu einem Ladevorgang und es wird der beim letzten Ladevorgang in den Übertrager geladene gültige Datensatz übertragen, oder es kommt noch zu einem Ladevorgang, der aber längst beendet ist, bis der Verwender den auf der seriellen Übertragungsleitung für das "vorderste" Bit erscheinenden Signalpegel als gültig akzeptiert.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsge­ mäßen Schnittstellenschaltung wird die Sperrschaltung so ausgebildet, daß sie zumindest das erste nach Beendigung eines Übertragungsvorganges auftretende "Daten-Gültig"-Signal nicht als Ladebefehlssignal wirksam werden läßt. Dies ist dann von Vorteil, wenn zu befürchten ist, daß vom Übertra­ gungsvorgang Störungen ausgehen, die einen gleichzeitig laufenden Meßvorgang in verfälschender Weise beeinflussen. In solchen Fällen kann dann der erste nach Beendigung eines Übertragungsvorganges von der Datenquellen-Schaltung für gültig erklärte Datensatz mit einem Meßfehler behaftet sein, so daß er zweckmäßigerweise unterdrückt wird. In den Fällen, in denen die durch einen Übertragungsvorgang ausgelösten Stö­ rungen sich über Zeiträume hinweg bemerkbar machen, in denen mehrere Meßergebnisse gewonnen werden, können gemäß der Er­ findung auch mehrere "Daten-Gültig"-Signale unterdrückt werden, die anschließend an einen Übertragungsvorgang von der Datenquellen-Schaltung erzeugt werden.
Diese und andere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen niedergelegt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungs­ beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, in dieser zeigen:
Fig. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer erfindungs­ gemäßen Schnittstelle und
Fig. 2 ein Impulsdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der Schnittstelle aus Fig. 1.
Die in Fig. 1 gezeigte Schnittstelle weist ein als Um­ setzer 1 dienendes parallel/Seriell-Schieberegister auf, dem über seine Paralleleingänge D₀ . . . Dm Datensätze zu­ geführt werden, die jeweils m+1 Bit umfassen und von einer nicht dargestellten Datenquellen-Schaltung, beispiels­ weise einer elektronischen Schaltungsanordnung stammen, die ein von einem Meßfühler abgegebenes elektrisches Signal, das eine zu messende physikalische Größe dar­ stellt, vor-auswertet und digitalisiert. Die von der Da­ tenquellen-Schaltung zum Umsetzer 1 führenden m+1 paralle­ len Leitbahnen sind in der Fig. 1 durch einen breiten Pfeil symbolisiert.
Das den Umsetzer 1 bildende Schieberegister besitzt ei­ nen Ausgang Q, der mit einer Übertragungsleitung 2 ver­ bunden ist, die zu einem "Verwender" der abgegebenen Daten führt, d. h. zu einer Schaltungsanordnung, in der die von der Datenquellen-Schaltung gelieferten und in der Schnittstelle umgesetzten Daten weiterverarbeitet werden. Die Übertragungsleitung 2 besteht aus einem einzigen Lei­ ter, da auf ihr die Daten in serieller Form übertragen werden.
Zur Steuerung dieser Übertragung wird dem Umsetzer 1 von außen, d. h. im allgemeinen vom Verwender selbst oder von einer sowohl die Schnittstelle als auch den Verwender ansteuernden Zentraleinheit ein Taktsignal auf einer Takt­ leitung 3 zugeführt, die mit dem "Shift"-Eingang des Um­ setzers 1 verbunden ist. Durch das nicht ausgefüllte Drei­ eck wird symbolisiert, daß dieser Eingang flankengesteuert ist, d. h. auf die steigenden Flanken der ihm zugeführten Taktimpulse reagiert.
Der ebenfalls flankengesteuerte "Load"-Eingang des Umsetzers 1 ist mit dem Ausgang eines UND-Gatters 4 verbunden, von dem er seine Ladebefehlssignale erhält. Das UND-Gatter 4 besitzt zwei Eingänge, von denen der eine über eine Lei­ tung 6 mit der nicht dargestellten Datenquellen-Schaltung verbunden ist, von der er immer dann, wenn sie einen ak­ tualisierten, gültigen Datensatz zur Verfügung gestellt hat, ein "Daten-Gültig"-Signal in Form eines kurzen Impulses erhält. Dieses "Daten-Gültig"-Signal wird außerdem dem Eingang eines Inverters 8 zugeführt, dessen Ausgang mit dem flankengesteuerten Setz-Eingang eines Setz/Rück­ setz-Flip-Flops 10 verbunden ist. Dem pegelgesteuerten Rück­ setzeingang dieses Flip-Flops 10 werden die vom Verwender oder einer Zentraleinheit auf der Leitung 3 kommenden Taktimpulse über eine Leitung 12 ebenfalls zugeführt. Der Q-Ausgang des Flip-Flops 10 ist über eine Leitung 14 mit dem zweiten Eingang des UND-Gatters 4 verbunden.
Die Funktionsweise dieser Schnittstellen-Anordnung wird nun anhand des Impulsdiagrammes der Fig. 2 erläutert. In der obersten Zeile DG sind in diesem Diagramm die von der Datenquellen-Schaltung intermittierend erzeugten "Daten-Gültig"-Signalimpulse 16 bis 21 wiedergegeben. Die zweite Zeile DS zeigt zwei grundsätzlich verschiedene Arten von Zeiträumen, namlich solche, in denen die Datenquellen-Schal­ tung keine gültigen Datensätze zur Verfügung stellt und solche, in denen gültige Datensätze vorhanden sind und grundsätzlich in den Umsetzer 1 geladen werden können. Die erstgenannten Zeiträume sind durch einfache Striche wiedergegeben, während die Zeiträume, in denen gültige Datensätze vorhanden sind, durch Blocksymbole wiederge­ geben werden, die durch die Bezeichnungen Dat_n-1, Dat_n bis Dat_n+4 bezeichnet sind. Wie man sieht, er­ scheinen die "Daten-Gültig"-Impulse immer in etwa in der Mitte der Zeiträume, in denen die gültigen Datensätze zur Verfügung stehen.
Die dritte Zeile von oben gibt eine Taktimpulsfolge wieder, mit der die Verwender-Schaltung den zuletzt im Umsetzer 1 gespeicherten Datensatz in serieller Form abruft. Da­ bei kann der Zeitpunkt t₁, in dem diese Taktimpulsfolge beginnt, eine beliebige Lage bezüglich der in den beiden darüber liegenden Zeilen gezeigten Signale einnehmen.
In der vierten Zeile von oben ist das am Q-Ausgang des Flip-Flops 10 erscheinende Signal wiedergegeben. Wie man sieht, wird dieses Flip-Flop durch den ersten der Takt­ impulse zurückgesetzt und bleibt in diesem Zustand, so­ lange kein "Daten-Gültig"-Signalimpuls erscheint.
In der fünften Zeile von oben, d. h. in der Zeile LB sind die am Ausgang des UND-Gatters 4 erscheinenden Ladebe­ fehls-Signalimpulse wiedergegeben. Man sieht, daß in den Zeiträumen, in denen das Flip-Flop 10 gesetzt ist, diese Impulse exakt den "Daten-Gültig"-Impulsen der ober­ sten Zeile entsprechen, daß letztere aber in den Zeit­ räumen, in denen der Q-Ausgang des Flip-Flops 10 auf logisch Null liegt, vom UND-Gatter 4 unterdrückt werden.
In der zweiten Zeile von unten sind durch Blocksymbole die jeweils in den Umsetzer 1 geladenen Datensätze wie­ dergegeben. Man sieht, daß der erste "Daten-Gültig"-Im­ puls 16 den Datensatz Dat_n-1 in den Umsetzer 1 lädt, während der "Daten-Gültig"-Impuls 17 den nachfolgenden Datensatz Dat_n in den Umsetzer schreibt.
Der "Daten-Gültig"-Impuls 18 setzt zwar mit seiner fallen­ den Flanke das Flip-Flop 10 (siehe Impuls 25 in der vierten Zeile von oben), doch führt dies nicht zur Erzeugung eines Ladebefehlssignalimpulses, da der "High"-Pegel des Impulses 18 an dem einen Eingang des UND-Gatters 4 bereits ver­ schwunden ist, wenn der vom Q-Ausgang des Flip-Flops 10 stammende "High"-Pegel des Impulses 25 am anderen Eingang des UND-Gatters 4 erscheint. Der Ausgang des UND-Gatters 4 bleibt somit unverändert auf "Low" und es findet kein Laden des prinzipiell zur Verfügung stehenden gültigen Datensatzes Dat_n+1 statt, weil dies den durch die Takt­ impulsfolge gesteuerten Übertragungsvorgang stören würde.
Bei Erscheinen des "Daten-Gültig"-Impulses 19 ist zwar die Taktimpulsfolge beendet, doch das zurückgesetzte Flip-Flop 10 wird erst durch die fallende Flanke dieses Impulses 19 gesetzt, so daß er ebenso unterdrückt wird, wie dies zuvor für den Impuls 18 geschildert wurde. Somit wird auch der Datensatz Dat_n+2 nicht in den Umsetzer 1 geladen, da er eine Messung wiedergibt, die unter Um­ ständen durch den gerade beendeten Übertragungsvorgang gestört worden sein könnte.
Erst der "Daten-Gültig"-Signalimpuls 20 wird wieder als Ladebefehlssignalimpuls wirksam, so daß der Datensatz Dat_n+3 in den Umsetzer 1 geladen wird.
Die unterste Zeile der Fig. 2 zeigt, wie der im Um­ setzer 1 enthaltene Datensatz Dat_n durch die Taktimpulse bitweise auf der Übertragungsleitung 2 erscheint. Dabei werden im vorliegenden Fall als erstes das höchstwertige Bit m und als letzteres das Bit 0 mit dem niedrigsten Stellenwert übertragen.
Dabei ist angenommen, daß die Anzahl der Taktimpulse, die in der in Fig. 2 gezeigten Taktimpulsfolge (dritte Zeile von oben) enthalten sind, gleich der Anzahl m+1 der im Datensatz vorhandenen Bit ist. Umfaßt die Taktimpuls­ folge weniger Taktimpulse, so wird nur eine entsprechende kleinere Anzahl der höchstwertigen Bit des betreffenden Daten­ satzes auf der Übertragungsleitung 2 abgegeben. Erfolgt die nächste Datenanforderung von der Verwenderschaltung bevor die Datenquellen-Schaltung den nächsten "Daten-Gültig"-Impuls er­ zeugt, so können auch die restlichen, noch nicht übertragenen Bit in ungestörter Weise abgerufen werden.
Zwar wird in Fig. 2 von einer Datenquellen-Schaltung aus­ gegangen, die die "Daten-Gültig"-Impulse 16 bis 21 streng periodisch erzeugt. Dies ist für das Funktionieren der erfindungsgemäßen Schnittstelle aber nicht erforderlich. Vielmehr können diese Impulse auch in völlig unregel­ mäßigen Abständen erzeugt werden. Einzige Voraussetzung ist, daß diese Abstände größer sind, als der zeitliche Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Taktsignal­ impulsen, weil sonst die im Zusammenhang mit den Impulsen 18 und 25 beschriebene Unterdrückung der Erzeugung eines Ladebefehlssignales nicht zuverlässig arbeiten würde. Auch müssen die "Daten-Gültig"-Signale nicht unbedingt impulsförmig sein. Es genügt, wenn man aus jedem dieser Signale einen Impuls der gezeigten Art ableiten kann.

Claims (5)

1. Schnittstellenschaltung für eine periphere Meßeinheit, von der zu beliebigen Zeitpunkten digitale Meßwerte erzeugt werden, von denen auf asynchrone Anforderung einer weiterverarbeitenden Schaltung der jeweils letzte auf einer Übertragungsleitung (2) an diese weiterverar­ beitende Schaltung unabhängig davon übertragen werden soll, ob vorhergehende Meßwerte übertragen worden sind, wobei die Schnittstellenschaltung folgende Bestandteile aufweist:
  • - wenigstens einen Sensor, der eine veränderliche physikalische Größe messend erfaßt,
  • - eine Auswerteelektronik, an deren Parallelausgang die Meßwerte in Form von jeweils mehrere Bit um­ fassenden Datensätzen erscheinen,
  • - einen parallel/Seriell-Umsetzer (1), der unter der Steuerung eines Ladebefehlssignals (LB) diese Daten übernimmt und unter Steuerung einer von außen kom­ menden Taktimpulsfolge in serieller Form in die Über­ tragungsleitung (2) einspeist, und
  • - eine Sperrschaltung (8, 10, 4), die das Laden der parallel anliegenden Daten während der seriellen Übertragung verhindert,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Ver­ wendung mit einer Auswerteelektronik, die zur Erzeu­ gung eines Meßwertes jeweils einen mehrere Schritte umfassenden Meßzyklus in der Weise durchläuft, daß immer nur am Ende eines solchen Zyklus ein zur Über­ tragung als Meßwert geeigneter Datensatz anliegt, beim jedem Vorliegen eines solchen Datensatzes ein von der Auswerteelektronik erzeugtes "Daten-Gültig"-Signal (DG) dem Umsetzer (1) als Ladebefehlssignal (LB) zugeführt wird, wenn nicht die Sperrschaltung (8, 10, 4), das Anlegen eines "Daten-Gültig"-Signals als Ladebefehlssignal (LB) an den Umsetzer (1) wegen des Auftretens einer Taktim­ pulsfolge während deren Dauer verhindert.
2. Schnittstellenschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltung (8, 10, 4) ein beim Auftreten einer Taktimpulsfolge sperrbares UND-Gatter (4) umfaßt, dem an einem seiner Eingänge das "Daten-Gültig"-Signal (DG) der Daten­ quellen-Schaltung zugeführt wird und dessen Ausgang mit dem Ladebefehlseingang (Load) des Umsetzers (1) verbunden ist.
3. Schnittstellenschaltung nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß die Sperr­ schaltung (8, 10, 4) verhindert, daß zumindest das erste nach Beendigung einer Taktimpulsfolge auftre­ tende "Daten-Gültig"-Signal (DG) als Ladebefehlssig­ nal (LB) dem Umsetzer (1) zugeführt wird.
4. Schnittstellenschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltung (8, 10, 4) ein SET/RESET-Flip-Flop (10) umfaßt, das durch die hintere Flanke des aus einem Einzelimpuls bestehenden "Daten-Gültig"-Signals (DG) in den Zu­ stand gesetzt wird, in dem es das UND-Gatter (4) freigibt, und das durch die Arbeitspegel der Taktim­ pulse in den Zustand zurückgesetzt wird, in dem es das UND-Gatter (4) sperrt.
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