DE435374C - Pflanzenhackmaschine - Google Patents
PflanzenhackmaschineInfo
- Publication number
- DE435374C DE435374C DEB119538D DEB0119538D DE435374C DE 435374 C DE435374 C DE 435374C DE B119538 D DEB119538 D DE B119538D DE B0119538 D DEB0119538 D DE B0119538D DE 435374 C DE435374 C DE 435374C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knives
- levers
- subdivided
- plant
- parts
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B35/00—Other machines for working soil
- A01B35/02—Other machines for working soil with non-rotating tools
- A01B35/04—Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power
- A01B35/06—Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power with spring tools or with resiliently- or flexibly-attached rigid tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. OKTOBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 435374 KLASSE 45 a GRUPPE 51
(B U953S IHl45 a)
Firma Gustav Bölte in Oschersleben, Bode.
Pflanzenhackmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1925 ab.
Hackmaschinen mit unterteilten, die Messer
tragenden Balken, die miteinander gelenkig verbunden werden, sind allgemein bekannt.
Die Verbindung der Balkenteile unter sich bestand aber bisher in Zapfengelenken, durch
die die Balken stets zueinander in Abhängigkeit verblieben sind und demzufolge entweder
allesamt in eine wagerechte Ebene eingestellt werden oder, den Bodenwellen entsprechend,
nur Winkelstellung einnehmen konnten. Die
Einstellungsmöglichkeit und auch dieMöglichkeit, die Balkenteile den verschiedenen Unebenheiten
des Bodens nachgiebig folgen zu lassen, war hiernach eine beschränkte. Gemäß der Erfindung fällt diese Beschränkung
dadurch fort, daß die in der Längsrichtung unterteilten Balkenrahmen mittels Glieder
in Form von senkrechten Längsösen-miteinander verbunden sind, die den Rahmenteilen
eine voneinander unabhängige Auf- und Niederbewegung gestatten, aber ihr Auseinandergehen
in der Hackbreite verhindern. Auf der Zeichnung ist der Erfindungs-'
gegenstand in einem Ausführungsbeispiel wie' X5 folgt dargestellt. Es ist
Abb. ι die Längsansicht,
Abb. 2 die Draufsicht (unter Wegfall der Wagenräder),
Abb. ι die Längsansicht,
Abb. 2 die Draufsicht (unter Wegfall der Wagenräder),
Abb. 3 eine Seitenansicht (unter Wegfall des vorstehenden Wagenrades) der Pflanzenhackmaschine.
Mit der die Wagenräder 2 tragenden Achse ι ist ein Rahmengestell 3 — wie dieses
bei Maschinen dieser Art allgemein üblich ist — zur Lagerung der Kettenzüge sowie
der Stellhebel starr verbunden. Die vorderen und hinteren Balken, zweckmäßig in Form
von Rahmen, in denen die Hebel der Hackmesser gelenkig gestützt sind, sind in Richtung
der Achse 1 unterteilt, so daß je eine Balkengruppe 4, S bzw. 4a, S3 entsteht. Einer
mehrfachen Unterteilung steht nichts im Wege, aber die zweifache, wie die Zeichnung
zeigt, ist für die praktischen Bedürfnisse genügend und auch am vorteilhaftesten. Die
vorderen Balken 4 und 4a sowie die hinteren
Balken 5 und S0 sind an der Teilungsstelle
durch je ein Verbindungsglied 6 derart verbunden, daß sie sich in der Längsrichtung
voneinander nicht entfernen, dagegen in der Höhe mit reichlichem Spielraum eine gegenseitig
unabhängige Verschiebung erfahren können. Zu diesem Zwecke ist dieses Verbindungsglied
als senkrechte Langöse ausgebildet. An die vorderen Balken 4,4a sind die
Hebel 8 bzw. 8ß angelenkt, die die Hackmesser 10 bzw.iofl tragen. Die hinteren Balken
5, sa sind mit senkrechten Ösen 7, Ja ausgerüstet,
die als Führung für die mit Gewicht 9 bzw. % belasteten Messerhebel 8, 8„
dienen.
Die vorderen Balkenteile 4, 4a sind durch
Ketten mit Stellhebeln 12, I2a und die hinteren
Balkenteile 5, ζα mit je einem der Stellhebel
11, na in Verbindung gebracht, so daß
jeder Balkenteil unabhängig vom andern nicht allein gehoben und gesenkt, sondern auch ge-'
gebenenf alls von der Arbeit ganz ausgeschaltet werden kann. Abgesehen hiervon können die
Hebel 8, 8tt der Messer 10, ioa einzeln in
ihren Führungsösen 7, ya den Unebenheiten
des Bodens (Abb. 1) leicht folgen. . Mit den Handhaben 13 (Abb. 2 und 3)
wird der Hackapparat nach Erfordernis gelenkt, und der Mann kann zwischen den zwei
mittleren oder auch seitlichen Handhaben hinter der Maschine herschreiten, die, wie
üblich, von Zugtieren oder in Verbindung mit einem Kraftmotor über dem zu bearbeitenden
Boden gefahren wird. Die Hebel 14 wirken als Rüttler und dienen dazu, das Unkraut
von den Messern abzuschütteln.
Die Hauptvorteile der beschriebenen Anordnung sind folgende:-
1. Die unterteilten Balkenrahmen können, da sie durch kein Zapfengelenk miteinander
verbunden sind, dem welligen Ackergelände entsprechend auf verschiedene Höhen eingestellt
werden, ohne daß sie in ihrer Bewegung durch gegenseitige Abhängigkeit beschränkt
sind. Die Messer des einen wie des anderen Balkens können mithin auf der vollen Hackbreite
arbeiten, auch wenn der eine Balkenteil in einer höheren oder tieferen Ebene wie der
andere liegt.
2. Jeder Balkenteil kann für sich gesondert gelüftet werden, um das Unkraut von den
Messern abzuschütteln, und auch gegebenenfalls so hoch gestellt werden, daß er ganz ausgeschaltet
wird.
3. Infolge der unabhängigen Beweglichkeit der Balkenteile in der Höhenebene wird die
Arbeit der Einstellung wesentlich erleichtert, da dabei der Nachbarbalkenteil mit seinem
Gewicht vollständig im Ruhezustand verbleibt.
4. Die Bedienung des ganzen Apparates und die Ausschaltung nach beendeter Arbeit kann
von einem einzelnen Mann bewältigt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Pflanzenhackmaschine mit unterteilten, miteinander gelenkig verbundenen Balken als Träger der Messer, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied der unter einem gemeinsamen Gestell (3) liegenden rahmenförmigen Balkenteile (4, 4a bzw. 5, 5a) eine senkrechte Langöse (6) ist, durch die die so verbundenen Balkenteile bei ihrem Aufwärts- und Niedergang sich voneinander unabhängig verschieben können und nur am Auseinandergehen verhindert sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB119538D DE435374C (de) | 1925-05-01 | 1925-05-01 | Pflanzenhackmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB119538D DE435374C (de) | 1925-05-01 | 1925-05-01 | Pflanzenhackmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE435374C true DE435374C (de) | 1926-10-14 |
Family
ID=6995076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB119538D Expired DE435374C (de) | 1925-05-01 | 1925-05-01 | Pflanzenhackmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE435374C (de) |
-
1925
- 1925-05-01 DE DEB119538D patent/DE435374C/de not_active Expired
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