DE4338440C2 - U-Bügel-Implantat - Google Patents

U-Bügel-Implantat

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DE4338440C2 DE19934338440 DE4338440A DE4338440C2 DE 4338440 C2 DE4338440 C2 DE 4338440C2 DE 19934338440 DE19934338440 DE 19934338440 DE 4338440 A DE4338440 A DE 4338440A DE 4338440 C2 DE4338440 C2 DE 4338440C2
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    • A61C8/00Means to be fixed to the jaw-bone for consolidating natural teeth or for fixing dental prostheses thereon; Dental implants; Implanting tools
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    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
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Description

Die Erfindung betrifft eine Implantat-Steg-Kombination mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sowie eine Bohrschablone.
Stegkonstruktionen auf zwei oder mehr Implantaten werden insbesondere im zahnlosen Kiefer zur Stabilisierung von herausnehmbaren Prothesen verwendet (siehe z. B. Fallschlüssel: Zahnärztliche Implantologie, S. 354, Quintessenz Verlags GmbH, Berlin, 1986).
Die DE 91 07 774 U1 beschreibt ein Doppelstiftimplantat mit einem aufrecht stehenden Pfosten. Das Implantat wird so weit in den Knochen versenkt, daß nur der Pfosten durch die Schleimhaut hindurch ragt.
Ferner geht aus der DE 91 07 848 U1 ein Doppelstiftimplantat mit einem Verbindungsbogen hervor, wobei der Verbindungsbogen in den Kieferknochen eingebracht wird, so daß die Implantatstifte durch die Schleimhaut hindurch ragen.
Bei allen bisher verwendeten Implantat-Typen wird eine konfektionierte oder individuell gefertigte Supra- bzw. Mesio- Struktur auf die im Knochen versenkten Implantatkörper aufgeschraubt oder zementiert, wobei sich folgende Nachteile ergeben:
  • - Bei Verschraubungen können Spannungen in der Gesamtkonstruktion auftreten.
  • - Bei Zementierungen wie auch bei Verschraubungen ist die Gefahr einer Nischenbildung für Speisereste und Bakterien gegeben.
  • - In der Regel handelt es sich um eine Kombination verschiedener Materialien (z. B. Implantat aus Titan-, Steg aus Goldlegierung)
  • - In der Regel sind mehrere Sitzungen und Abdrucknahmen von der Implantation bis hin zur entgültigen prothetischen Versorgung notwendig.
  • - Es entstehen mitunter nicht unerhebliche Kosten für konfektionierte Sekundär-Teile oder individuell gefertigte Steg-Konstruktionen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Implantat anzugeben, mit dem der chirurgische und prothetische Behandlungsablauf rationalisiert werden kann.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Implantat-Steg-Kombination durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst. Die Erfindung wird im Anspruch 2 weiter ausgestaltet.
Durch die Fertigung von zwei Implantatkörpern und einen sie verbindenden Steg aus einem Stück und das Einsetzen in den Knochen mit einer zugehörigen Bohrschablone werden die angesprochenen Probleme gelöst.
  • - Es gibt keine Verschraubungen oder Zementfugen zwischen Implantat und Steg.
  • - Es können keine Spannungen oder Schmutznischen entstehen.
  • - Die gesamte Implantat-Steg-Konstruktion besteht aus einer einzigen Metall-Legierung (in der Regel aus einer Titan- Legierung, je nach Ausführung ist der enossale Teil mit Retentionsrillen versehen oder mit Hydoxylapatit beschichtet)
  • - In einer einzigen Sitzung können Implantat und Steg gleichzeitig eingesetzt werden und es fallen keine zusätzlichen Kosten für individuell gefertigte oder konfektionierte Stege an.
  • - Je nach Anzahl und Anordnung der in einen Kiefer gesetzten U- Bügel-Implantate sowie der Ausführung ihres Steg-Querschnittes (rund oder rechteckig) sind resilierende, starre oder um eine Achse rotierbare Stegreiter möglich und damit alle Konstruktionen von der einfachen Deckprothese auf einem einzigen U-Bügel-Implantat bis hin zur bedingt abnehmbaren 14- gliedrigen Brücke auf 4 U-Bügel-Implantaten.
Eine Bohrschablone zum Einbringen der erfindungsgemäßen Implantat-Steg-Kombination in den Kiefer ist Gegenstand des Anspruchs 3.
In Zeichnung 1 ist der Grundtyp des U-Bügel-Implantats und der zugehörigen Bohrschablone zur Verdeutlichung des Prinzips dargestellt, in Zeichnung 2 die verschiedenen Implantatpositionen im Kiefer.
Die Verbindung zwischen Steg und Suprakonstruktion besteht aus einer konfektionierten Metallhülse für abnehmbare Prothesen sowie Schrauben für bedingt abnehmbare Brücken.
Für ein Implantat werden zwei Knochenkavitäten präpariert: die erste in der üblichen Weise frei Hand, die zweite mit Hilfe der über einen Parallelisierungsstift aufgesetzten Bohrschablone. Die stufenweise Aufbereitung auch der zweiten Kavität ist durch den Einsatz verschiedener Reduzierhülsen gewährleistet. In die beiden parallel zueinander angelegten Kavitäten wird das U-Bügel- Implantat eingetrieben.

Claims (3)

1. Implantat-Steg-Kombination mit 2 enossalen Implantatpfeilern und mit einem die Implantatpfeiler verbindenden transgingivalen Steg, an dem okklusal eine Prothese bzw. abnehmbare Brücke verankerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden enossalen Implantatpfeiler und der sie verbindende Steg aus einem Stück gefertigt sind, so daß die Implantat-Steg- Kombination in einem einzeitigen operativen Verfahren in die präparierten Knochenkavitäten einbringbar ist.
2. Implantat nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der okklusalen Seite des Verbindungssteges eine oder mehre Gewindebohrungen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben für abnehmbare Brückenkonstruktionen eingearbeitet sind.
3. Bohrschablone zum Einbringen der Implantat-Steg-Kombination nach einem der Ansprüche 1 oder 2 in den Kiefer, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrschablone auf einer Grundplatte zwei parallel ausgerichtete Führungshülsen im Abstand der enossalen Implantatpfeiler aufweist und daß beide Führungshülsen zur Aufnahme entweder eines Parallelisierungsstiftes oder verschiedener den Durchmesser der Führungshülse reduzierender Einsätze vorgesehen sind, wodurch eine Parallelisierung der Bohrlöcher in definiertem Abstand und mit aufsteigenden Bohrerdurchmessern ermöglicht wird.
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