DE433340C - Achsenlagerung fuer Rollenrichtmaschinen fuer Walzwerke - Google Patents

Achsenlagerung fuer Rollenrichtmaschinen fuer Walzwerke

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DE433340C
DE433340C DEM88021D DEM0088021D DE433340C DE 433340 C DE433340 C DE 433340C DE M88021 D DEM88021 D DE M88021D DE M0088021 D DEM0088021 D DE M0088021D DE 433340 C DE433340 C DE 433340C
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DE
Germany
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axle
roller
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bushing
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Expired
Application number
DEM88021D
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Maschinenfabrik Sack GmbH
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Maschinenfabrik Sack GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D3/00Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts
    • B21D3/02Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts by rollers
    • B21D3/05Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts by rollers arranged on axes rectangular to the path of the work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26. AUGUST 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 433340 KLASSE 49 h 2 GRUPPE
(M88021 IJ4gh2)
Maschinenfabrik Sack, G.m.b.H. in Düsseldorf-Rath.
Achsenlagerung für Rollenrichtmaschinen für Walzwerke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1925 ab.
Es sind Achsenlagerungen für Rollenrichtmaschinen bekannt, bei welchen behufs leichter und rascher Auswechselung der Rollen der eine Ständer ausfahrbar ist. Diese haben den Nachteil, daß die freiliegende Lagerlauffläche der Rollenachse sehr Verletzungen und Beschmutzungen ausgesetzt ist. Man hat versucht, diesen Übelständen dadurch zu steuern, daß man die Einrichtung so traf, daß beim Ausfahren des Ständers das eigent-
43334Ö
liehe Lager auf der Rollenachse verblieb, so daß die Lauffläche derselben verdeckt blieb und nicht beschädigt und verschmutzt werden konnte.
Dies erfordert aber wieder eine besondere Bauart der Richtrollen, deren innerer Durchmesser so groß sein muß, daß diese bequem über die Lagerteile geschoben werden können. Außerdem ist bei ausgefahrenem Ständer die einseitige erhöhte Belastung des Lagers in dem feststehenden Ständer nicht erwünscht und kann zu Beschädigungen desselben Anlaß geben.
Die vorliegende Erfindung beschreitet einen anderen Weg, indem sie nicht nur das Lager im Ständer beläßt, sondern auch einen Körper, welcher den Laufteil der Rollenachse ersetzt und mit dieser lösbar verbunden ist. Nach dem Ausfahren des verschiebbaren Ständers ist demnach die einseitig gestützte Rollenachse sogar weiiger belastet, als es früher der Fall war, selbst wenn das Lager im Ständer blieb, ferner liegen keine Laufflächen der Achse frei, deren Beschädigung und Beschmutzung ängstlich verhütet werden müßte.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen senkrechten achsialen Schnitt durch eine solche Rollenrichtmaschine. Abb. 2 stellt einen solchen Schnitt durch eine andere Ausführung des Lagers im ausfahrbaren Ständer dar.
In Abb. ι ist der feststehende Ständer mit i, der ausfahrbare mit 2 bezeichnet. Eine obere Richtrolle 3 sitzt auf einer Achse 4. In den linken Achsschenkel sind eine oder einige zur Hälfte aus ihm herausstehende Federn 5 eingelassen, welche in Nuten einer Achsbüchse 6 eingreifen. Diese wird umschlossen von dem Futter des äußeren Lagerteiles 7 der eigentlichen Lagerbuchse oder Lagerschale. Mittels Handrad 8 und entsprechendem Getriebe 9 kann die Lagerschale 7 gedreht werden, wobei sie sich in achsialer Richtung verschiebt zufolge Eingriffs in eine im Ständer feststehende Mutter 10. Der Achsschenkel endet in einem mit Gewinde versehenen Zapfen 4°, dessen Mutter 11 die Achsbüchse 6 gegen einen Ansatz des Achsschenkels drückt. Durch Anziehen der Mutter 11 wird also die Achsbuchse unverschiebbar mit der Achse 4 verbunden, während Verdrehungen gegenüber der letzteren durch die Feder 5 verhindert werden.
In ähnlicher Weise sind sämtliche Rollenachsen mit ihren linksseitigen Lagern ausgebildet.
Soll eine Rolle 3 seitlich verstellt werden, so ist es zufolge der eben beschriebenen Einrichtung nur nötig, an dem Handrad 8 in ent-' sprechender Richtung zu drehen. Die da- ; durch bewirkte Längsverschiebung muß die : Achse 4 und die auf ihr festsitzende Rolle 3 j mitmachen.
j Sollen Rollen mit ihren Achsen ausgebaut werden, so schraubt man alle Muttern 11 ι vollständig ab und kann jetzt den Ständer 2 nach auswärts schieben. Er nimmt sämtliche Lagerteile unverändert mit, so daß bei genügender Verschiebung die Achse 4 frei im ■ Gegenlager des feststehenden Ständers bleibt, wobei keine Laufflächen der linksseitigen Lager bloßgelegt werden, aber auch die Achsen nicht mit Lagerteilen belastet sind. Verschmutzungen und selbst Verletzungen der freigelegten Achsteile sind also ohne Einfluß auf die genaue und ungestörte Lauffähigkeit der Maschine:
Für die rechte Seite der Achse 4 ist der gleiche Grundsatz angewandt. Der Achsschenkel 46 ist mittels Nut und Feder undrehbar, aber doch längsverschiebbar mit einer Büchse 12 verbunden, welche im Ständer ι drehbar gelagert ist. Diie Büchse 12 ist eine Verlängerung der Nabe des Antriebszahnrades 13, welches eine zweite Lagerung an dem Deckel der Radeinkapselung findet. Die Achse kann, ähnlich wie für die andere Seite beschrieben, aus der Achsbuchse 12 herausgezogen werden, ohne daß Lagerteile mitgenommen oder Laufflächen des Lagers freigelegt werden. Es ist demnach auch für den Ausbau der Achsen aus der Maschine der Grundsatz gewahrt, daß die Lagerteile mit Laufflächen in dem Ständer der Maschine * verbleiben und daher vor Verletzungen geschützt sind.
Diese Anordnung hat außerdem den Vorteil, daß die Antriebsräder entgegen den bisheri- iod gen Bauarten an der Außenseite der Ständer liegen, an die sie eigentlich naturgemäß hin- ' gehören, und das Fundament der Maschine kleiner zu machen gestatten, vor allen Dingen aber bewirken, daß die gegenseitige Entfernung der Ständer möglichst gering wird und daher die Achsen entsprechend kürzer und schwächer gewählt werden können; hiermit bauen sich dann auch die Lager kleiner und die ganze Maschine leichter und billiger bei Unverminderter Leistungsfähigkeit.
In Abb. 2 ist eine weitere Bauart für den linksseitigen Achsschenkel und dessen Lagerung im ausfahrbaren Ständer wiedergegeben.
Der Achsschenkel 4' ist wieder vermittels Beilagestücken oder Federn 5, welche in Nuten der Achsbüchse 6' eingreifen, mit dieser undrehbar, aber schiebbar verbunden. Die Achsbüchse 6' läuft in der Lagerschale· 15 des eigentlichen Lagerkörpers. In den Achsschenkel 4' ist ein Verstellstück 16 ein-
geschraubt. Auf ihm sitzt, durch Stift o. dgl. gesichert, ein Mutterstück 17. Dieses sowie ein Bund 16' des Verstellstückes 16 fassen zwischen sich ohne Spiel den Hals der Achsbuchse 6', so daß eine gegenseitige Längsbewegung zwischen dem Verstellstück 16 oder der Rollenachse 4' und1 der Achsbuchse 6' nicht möglich ist.
Durch eine auf der Achsbüchse 6' festklemmbare Rundmutter 19 ist die gleiche Vorsorge getroffen, so daß die Achsbüchse 6' sich nicht achsial zur Lagerschale 15 bewegen kann. Ein Einschnappstift 18 mit entsprechenden 'Rasten sichert die Stellung der Mutter 17 und damit des Verstellstückes 16 gegenüber der Achsbuchse 6' in den gewünschten Lagen.
Soll die auf der Achse 4 sitzende Richtrolle 3 seitlich verstellt oder neu eingestellt werden, so zieht man den Einschnappstift 18 zurück und dreht an dem vorstehenden Vierkant des Verstellstückes 16 in passender Richtung. Je nach derselben schiebt sich die Achse 4 aus der Achsbüchse CY weiter heraus oder in dieselbe hinein. An dieser Verstellung nimmt die auf der Achse 4 festsitzende Rolle teil.
Gegenüber der in Abb. 1 gezeichneten Einrichtung hat die eben beschriebene den Vorteil, daß für die Herausnahme einer Richtrolle oder von Rollenachsen aus der Maschine der Ständer nicht so weit zur Seite geschoben zu werden braucht wie im erstgenannten Falle. Das Maschinenbett kann also kürzer sein, vor allen Dingen bleibt das schwache Verstellstück der Rollenachse in dem Ständer und ist demnach keinen Verletzungen ausgesetzt.

Claims (9)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Achsenlagerung für Rollenrichtmaschinen für Walzwerke, mit ausfahrbarem Lagerständer und in diesem verbleibenden Lagern für die Rollenachsen, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufzapfen von der Rollenachse getrennt und die letztere mit ihm im Betriebszustande zu gemeinsamer Drehung verbunden ist.
  2. 2. Achsenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenachse (4) in eine als Laufzapfen dienende Achsbüchse (6) gesteckt ist und die letztere durch Nut und Feder mitdreht.
  3. 3. Achsenlagerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenachse (4) mittels entsprechender Anlageschulter und eines mit Gewinde und Mutter versehenen Zapfenstückes (4a) unverschiebbar mit der Achsbüchse verbunden ist.
  4. 4. Achsenlagerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zapfenstück (4a) in die Rollenachse als Verstellstück (16) gesondert eingeschraubt ist.
  5. 5. Achsenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Lagerschale (7) ganz oder teilweise mit Gewinde im Maschinenständer oder in einer in diesem undrehbar eingesetzten Mutter (10) sitzt und durch Verdrehung achsial einstellbar ist, wobei die Lagerschale durch geeignete Anschläge die Achsbüchse und damit auch die Rolle (3) verschiebt.
  6. 6. Achsenlagerung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die achsiale Einstellung der Rollenachse und damit der auf ihr sitzenden Richtrolle durch Verdrehung des Zapfenstückes (16) gegenüber der Achsbüchse (6) erfolgt.
  7. . 7. Achsenlagerung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die spielraumfreie Einstellung des Verstellstückes (16) gegenüber der Achs- S5 büchse (&) oder der Achsbüchse gegenüber den feststehenden Lagerteilen durch Muttern geschieht, welche auf ihrem Zapfengewinde durch Klemmung, durch Stifte o. dgl. gesichert sind.
  8. 8. Achsenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der jeweiligen Antriebsräder mit der Rollenachse ebenfalls eine lose ist,
    z. B. mittels Nut und Feder erfolgt, wobei zweckmäßig der Antrieb nach der Außenseite der Ständer gelegt ist.
  9. 9. Achsenlagerung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad außer der Lagerung im Ständer eine zweite Lagerung auf der Radeinkapselung erfährt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM88021D 1925-01-18 1925-01-18 Achsenlagerung fuer Rollenrichtmaschinen fuer Walzwerke Expired DE433340C (de)

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