DE4303457A1 - Holder for supply of bin bags - has two oppositely acting leaf springs to hold bag closed air tight between them. - Google Patents

Holder for supply of bin bags - has two oppositely acting leaf springs to hold bag closed air tight between them.

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DE4303457A1
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DE
Germany
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bag
spring
leaf springs
springs
bags
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Withdrawn
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DE19934303457
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English (en)
Inventor
Wolfgang Mallek
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B67/00Apparatus or devices facilitating manual packaging operations; Sack holders
    • B65B67/12Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials
    • B65B67/1266Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials specially adapted for storing or dispensing sacks from a supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

Die im Handel erhältlichen Abfallsammler sind üblicherweise als Standgestelle ausgeführt und sind entweder offen oder mit lose aufliegendem Deckel ähnlich wie auf normalen Mülltonnen verschlossen. Auch bei den angebotenen Wandhalterungen sind diese Deckelverschlüsse üblich. Dadurch wird der Platzbedarf vorwiegend durch die Deckelform bestimmt. Daher sind diese Behälter selten geeignet innerhalb der Wohnung genutzt zu werden, wo ja normalerweise die Verpackungsstoffe anfallen. Rechteckige Deckelformen sind dabei platzsparender haben aber den Nachteil sperrigere Verpackungen schlechter aufzunehmen.
Hinzu kommt, daß beim Öffnen der Deckel starke Luftwirbel entstehen, die in dem Behälter befindliche Gerüche und Schimmelsporen aufwirbeln und bei allergiegefährdeten Personen Beschwerden verursachen können, wie es von Benutzern der "Grünen Tonnen" bereits berichtet wird. Dieses Problem steigt besonders in den Sommermonaten und wegen der längeren Abstände zwischen den Abholterminen.
Meiner Erfindung ähnliche Beutelhalter sind bereits vorgestellt worden (z. B. US- PS 33 74 976, DT-AS 12 88 503, NL-OS 73 07 199, DT-OS 25 12 708). Besonders nahe kommt meiner Erfindung die in OS 25 55 711 beschriebene. Diese letztgenannte beschreibt jedoch einen Beutelhalter, der nur für Beutel kleinerer Volumen/Gewichte geeignet erscheint, da die Befestigung allein durch Klemmwirkung eines Bandes oder einer Gummischnur dem Gewicht von Wertstoffsäcken nicht gerecht wird. Ähnlich klemmende Halteversuche schlugen bei meiner Entwicklung fehl, da die für den Müllbeutel oder Wertstoffsack verwendeten Folien sehr dünn und glatt sind und daher bei einfacher Klemmung herausglitten oder bei scharfen Kanten rissen.
Außerdem sind mit der in OS 25 55 711 vorgeschlagenen Lösung durch Kunststoff-Blattfedern die Gewichtskräfte, die bei Wertstoffsäcken mit vielen Metalldosen leicht 10 kg überschreiten können, nicht mehr wirtschaftlich beherrschbar. Es können in Kunststoff zwar durch Erhöhung der Querschnitte und teureres Material ebenso steife Federn erzeugt werden, aber verliert dann diese Lösung, die für kleine Beutel sinnvoll ist, ihren wirtschaftlichen Vorteil.
Ebenfalls wegen der hohen Sackgewichte kann die in OS 25 12 708 vorgeschlagene Aufnahme durch vorstehende Finger im mehrfach umgelegten Beutelrand Probleme erzeugen. Auf alle Fälle geht dadurch ein nicht unerhebliches Beutelvolumen verloren.
Der im Patentanspruch 1-3 gegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen sinnvollen Aufbewahrungsort für die Wertstoffsäcke zu schaffen und bei deren Benutzung einen gut dichtenden Verschluß auch bei größerem Gewicht der Recycling-Beutel zu gewährleisten, der auch beim Öffnen möglichst wenig Gerüche durch Luftwirbel entweichen läßt.
Gelöst wird das Problem lt. Patentanspruch 1 durch entsprechende Gestaltung der Wandhalterung für die Blattfedern. Das Trägerelement aus Metall, Plastik oder auch anderem Material kann so geformt werden, daß die Vorratsrolle in oder auf ihm bereitgehalten wird.
Durch diese Lösungen wird erreicht, daß z. B. im toten Raum hinter oder über dem Wertstoffsack die Vorratsrolle immer griffbereit ist, wenn der Müllsack gewechselt werden muß und kein zusätzlicher Aufbewahrungsplatz benötigt wird. Dadurch unterscheidet sich die von mir vorgeschlagene Lösung grundlegend von allen vorgenannten Erfindungen und den am Markt angetroffenen Modellen. Mehrere mögliche Lösungsvorschläge zeigen die Fig. 1-4.
Um die bestmögliche Raumnutzung zu gewährleisten bietet sich die in den Patentansprüchen 2+3 beschriebene Halterung des Beutels per geneigter Blattfedern in der dort beschriebenen Ausführung an. Der sichere auch für größere Gewichte geeignete Verschluß des benutzten Sackes beruht besonders auf der im Patentanspruch 3 beschriebenen Schrägstellung des Federpaares.
Diese Schrägstellung erzeugt mehrere günstige Effekte gleichzeitig:
  • - Im geschlossenen Zustand wird durch das Gewicht des Sackinhalts eine Kraftkomponente erzeugt, die die Griffeder stärker gegen die Dichtung preßt. (Vergleiche Kräfteparallelogramm Fig. 5)
  • - Ein leichter Knick im Beutel unterhalb der Federn ergibt eine zusätzliche Abdichtung des Beutelrandes. (siehe Fig. 6)
  • - Die schräg stehende Feder unterstützt bei geöffnetem Sack den Benutzer dadurch, daß sie einen Teil des Sackgewichts auffängt. Das wirkt sich vorteilhaft aus, wenn sich schon einiger Inhalt im Sack befindet und besonders wenn eine größere Öffnung notwendig wird.
  • - Diese Kraftverstärkung erlaubt die Verwendung von billigem in großen Mengen produziertem Verpackungs-Stahlband als Material für die Blattfedern. Dadurch sind sie natürlich sehr wirtschaftlich zu fertigen.
  • - Trotz der geringen Abmessungen der Federn bleibt die sichere Abdichtung auch beim Auslenken der Griffeder, verursacht durch das an ihr zerrende Gewicht, immer gewährleistet.
Wegen dem geringen Platzbedarf und der idealen Abdichtung ist eine Nutzung meiner Erfindung sogar in der Wohnung (z. B. in Besenkammer . . . ) möglich. Auch die Öffnung des Beutels erfolgt nur so weit und so lange, wie es zum Hineingeben des Wertstoffes nötig ist. Trotzdem bleibt der gesamte Sackquerschnitt zum Einwerfen sperriger Verpackungen zugänglich, da sich die Federn sehr weit auseinander ziehen lassen. Hinzu kommt, daß durch die flache Einspannung des Beutels das Volumen erst mit der Menge der hineingegebenen Wertstoffe zunimmt und der Platzbedarf bei wenig gefülltem Sack am Anfang sehr gering ist.
Einige Ausführungsbeispiele zeigen Fig. 1 bis 4. Es sind eine Vielzahl anderer Möglichkeiten vorstellbar.
Fig. 1 + 2 Ausführungen, bei denen die Vorratsrolle unterhalb des Tragelements (z. B. Bleches) eingelegt oder von einer Achse getragen wird.
Fig. 3 + 4 zeigen solche, bei denen diese darauf abgelegt werden kann.
Fig. 5 zeigt ein Kräfteparallelogramm, das belegt wie sich die Gewichtskraft (G) in eine Komponente zur Unterstützung der Zuhaltung (Z) und eine größere (A), die von den beiden Auflagern getragen wird, aufteilt.
Fig. 6 zeigt eine Schnittdarstellung der abdichtenden Federn mit der Befestigung des Sackes an der Außenseite.
Fig. 7 zeigt die Ausgestaltung der Federenden, die in dieser Form eine maximale Öffnung zulassen, oben in 2 Ansichten (vergrößert und fertig montiert), unten die Endbereiche ca. im Maßstab 1:1 (als Einzelteil).
Dabei bedeuten die Zahlen
1 Wandhalterung (aus Blech, Plastik oder ähnl.)
2 hintere Blattfeder (Wandseite)
3 Dichtung
4 vordere Blattfeder (beide Blattfedern sind bis auf die Vorspannung identisch)
5 Griff (zum auseinanderziehen der Federn)
6 Wertstoffsack (oder anderer Beutel)
7 Kunststoff-Lasche und Befestigungspilz zur Fixierung des Wertstoffsackes an der Blattfeder
8 Vorratsrolle

Claims (3)

1. Wandhalterung, insbesondere zur Aufnahme von Wertstoffsäcken aber auch anderer Plastiksäcke gekennzeichnet dadurch, daß
  • - die Vorratsrolle mit weiteren Säcken in irgendeiner Form von der Wandhalterung aufgenommen oder in irgendeiner Art an ihr befestigt wird und somit beim Sackwechsel sofort griffbereit ist.
2. Halterung nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß
  • - der zwischen zwei gegeneinander wirkende Blattfedern (2+4) mit einer dazwischen liegenden Dichtung (3) hindurchgeführte Wertsack ständig luftdicht verschlossen gehalten wird,
  • - die hintere Blattfeder eine größere Vorspannung als die griffseitige erhält, was zu verminderter Verletzungsgefahr durch die vorstehenden Enden der Federn führt, da sie dichter an der Wand enden,
  • - die Federenden gut verrundete Ecken aufweisen, wodurch Verletzungen des Benutzers oder des Plastikbeutels vermieden werden,
  • - eine Griffmöglichkeit (5) an der vorderen Blattfeder nur das kurzzeitige Öffnen des Sackes zum Befüllen erlaubt,
  • - eine beschädigungssichere Befestigung des Sackes an den Blattfedern erfolgt,
  • - die Blattfedern am Ende ohne jegliche Zusatzbauteile so miteinander verbunden sind, daß sie die größtmögliche Sacköffnung erlauben.
3. Halterung nach Patentanspruch 1+2, gekennzeichnet dadurch, daß
  • - die beiden Blattfedern zur Wand hin geneigt sind, wodurch das zunehmende Sackgewicht den Anpreßdruck der vorderen Feder gegen die hintere und damit die Abdichtung des hängenden Sackes steigert,
  • - durch den entstehenden leichten Knick der Sack zusätzlich abdichtet,
  • - wegen dieser Neigung sehr geringe Federquerschnitte möglich sind und somit die Betätigungskraft beim Öffnen klein gehalten wird.
DE19934303457 1993-02-06 1993-02-06 Holder for supply of bin bags - has two oppositely acting leaf springs to hold bag closed air tight between them. Withdrawn DE4303457A1 (en)

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