DE428818C - Indirekte elektrische Christbaumbeleuchtung - Google Patents

Indirekte elektrische Christbaumbeleuchtung

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DE428818C
DE428818C DEM89269D DEM0089269D DE428818C DE 428818 C DE428818 C DE 428818C DE M89269 D DEM89269 D DE M89269D DE M0089269 D DEM0089269 D DE M0089269D DE 428818 C DE428818 C DE 428818C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G33/00Religious or ritual equipment in dwelling or for general use
    • A47G33/04Christmas trees 
    • A47G33/08Christmas tree decorations
    • A47G33/0836Christmas tree decorations comprising means for attaching to a lamp or candle holder, e.g. reflectors, lamp shades

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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Indirekte elektrische Christbaumbeleuchtung. Die Beleuchtung der Weihnachtsbäume ist seit alters her durch Wachskerzen üblich gewesen. Mit dieser Wachskerzenbeleuchtung ist ein derartig feststehender Begriff, gebildet in der Kindheit und übernommen in das Alter der erwachsenen Menschen, verbunden, daß es außerordentlich schwer hält, die einfache stimmungsvolle Kerzenbeleuchtung durch irgend etwas anderes zu ersetzen.
  • Die bisher vorgenommenen Versuche, die Weihnachtsbäume durch kerzenartige Porzellanteile mit elektrischen Glühbirnen zu beleuchten, sind ergebnislos verlaufen. Die Neuerung hat sich nicht einzubürgern vermocht, abgesehen von größeren Christbäumen in Kaufhäusern oder größeren Gastwirtschaften usw., wo die Bäume viele Stunden hintereinander brennen und das öftere Aufstecken frischer Kerzen vermieden werden soll.
  • Anderseits ist die außergewöhnlich große Feuergefährlichkeit, die mit brennbaren Christbaumkerzen bei spielenden Kindern verbunden ist, unbedingt zu vermeiden, ohne den Stimmungsgehalt der Kerzenbeleuchtung durch kalte, alltägliche Kerzenglühbirnen zu vernichten.
  • Beiden Anforderungen wird die Erfindung der indirekten Beleuchtung gerecht. Sie ist eine rein elektrische Beleuchtung ,ohne jede Feuergefahr und erreicht nicht nur die gleiche Wirkung wie die Kerzenbeleuchtung, sondern geht in ihrer Wirkung auf die beschauenden Menschen noch darüber hinaus.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, und zwar in Abb. i und 2 in Seiten- und Vorderansicht in natürlicher Größe, während Abb. ; einen mittleren Längsschnitt durch das Gehäuse zeigt.
  • Es handelt sich in der Hauptsache darum, den Eindruck einer elektrischen Beleuchtunvollständig zu verwischen. Aus diesem Grund: ist zunächst die Glühbirne sehr klein g:-halten. An der Kopfseite ist die Glühbirne o matt oder durch einen Spiegelreflektor abgedeckt. Bei mattierter Ausführung tritt der eigentliche Glühkörper beim Betrachten ganz. zurück, bei der Ausführung mit Reilektor wird er ganz unsichtbar.
  • Das Licht der Glühbirne ""-ird rürIcicürts auf einen Reflektor e geworfen, der dicht hinter der Glühlampe sitzt. Er ist als Stern ausgebildet mit nach vorn gebogenen Zacken. Die Lichtstrahlen werden durch diese gebogene Ausführung auf der ganzen Fläche der Sternzacken reflektiert und nach vorn geworfen.
  • Durch Verwendung dieser Sterne als Lichttriiger bzw. Lichtspender wird dem ganzen <'hristbaum gewissermaßen das Aussehen eines mit Sternen bedeckten Weihnachtshinnnels gegeben. Die Wirkung ist verblüffend und erzielt eine wahrhaft feierliche Stimmung nicht nur bei hindern, sondern auch bei erwachsenen Menschen. Erhöht wird diese Wirkung noch, wenn das matte, flimmernde Licht dieser Sterne sich im L amettabehang des Baumes bricht.
  • Auch eignet sich die indirekte Sternbeleuchtung vorzüglich als einzelne Krippenbeleuchtung, wobei sie, über dem Eingang der Krippe angebracht, als Stern der Weisen sehr schön wirkt.
  • Wie aus der Zeichnung (Abb. i und a i ersichtlich, besteht jede einzelne Leuchtvorrichtung aus der Federklemme a mit Kugelgelenk b, auf welchem in bekannter Weise dir Teller c befestigt ist. Durch das Kugel"eleilk kann der Sternreflektor e in beliebige Stellung gebracht werden.
  • Auf dem Tellere ruht das aus einer leichten Nichtleitermasse hergestellte Gehäuse d, welches die stromführenden Messingteih birgt und deichzeitig zur Befestigung der Glühbirne o und des Reblektors e dient.
  • Die elektrische Ausrüstung besteht aus den bekannten Teilen (Glühlampenfassung f und Stromzuführung ?. ((, i, lt sowie h, i, lt, Teil l ein Nichtleiter ist :.
  • Die kleinen Lämpchen ;:nd für Serielisc@aItung#- geeignet. sie hal._n eine Sp;tilnung von ,^ oder 1.1 Volt bei etS.<<t 2 herzenstiirl;en und brennen jedesmal in Serien von 16 Stück bei i io oder 22o Volt. Als Krippenbeleuchtung kommt eine Glühhirne von 4. Volt zur Verwendung, die durch eine Trockenbatterie oder einen Sammler gespeist wird.
  • Der hopf der Metallfadenlämpchen wird entweder mattiert oder versilbert (als Spiegelretlektor ). Auch kann die andere Hälfte des Glaskörpers in beliebiger Farbe gefärbt werden, wodurch die Sterne dann in den verschiedensten Farben aufleuchten.
  • Die Reflektorsterne e sind aus sehr dünnem, gut reflektierenden Nickelblech gestanzt und werden mittels des Ringes p auf dein Nichtleiterteil (1 gehalten.
  • Die Kupferlitzen verbinden die eiilzelnz#n Glühbirnen unter sich, und die beiden Enden %%-erden mit einpoligeil Steckern versehen, womit sie an jede Lichtleitung angeschlossen werden können.
  • alle Leuchtvorrichtungen werden gebrauchsfertig abgegeben und können von jedem Laien ohne jegliche Gefahr und ohne Fachkenntnis an dem Weihnachtsbaum angebracht werden.
  • Die Vorteile der vorbeschriebenen indirekten elektrischen Christbaumbeleuchtung sind: Z@'egfall jeder Feuergefahr, auch bei spielenden hindern. infolgedessen die Möglichkeit, die Christbäume ganz nahe an Gardinen und andere leicht brennbare Gegenstände heranzubringen, was vielen Menschen bei der herrschenden Wohnungsnot überhaupt erst die Aufstellung eines Christbaumes ermöglicht, ferner indirekte Beleuchtung, die den ganzen Christbaum nicht von Lichtern oder Glühlampen, sondern von Sternen bestrahlt erscheinen läßt, endlich besonders kleines Gewicht der Beleuchtungskörper, was ein Durchhiegen der äste verringert, und die Annehmlichkeit, daß ein Schiefstehen eines Sternes fast gar nicht stört, während die bisher verwendeten langen schmalen und schweren elektrischen Kerzenkörper bei dem geringsten Schiefstehen einen sehr unschönen Eindruck machten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: . Indirekte elektrische Christbaumbeleuchtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Licht der an sich sehr kleinen Beleuchtungskörper (o), die auf der vorderen Hälfte entweder mattiert oder versilbert sind, auf sternförmig ausgebildete Reflektoren (e) geworfen lind von diesen auf den Beschauer zurückgeworfen wird, wobei die Glühlampenfassungen (d) und Sterne (e) auf einer Weihnachtsbaumklemme (a) üblicher Bauart mit oder ohne Kugelgelenk (b) angebracht sind.
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