DE42360C - Neuerung an Heifsluftmaschinen - Google Patents

Neuerung an Heifsluftmaschinen

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DE42360C
DE42360C DENDAT42360D DE42360DA DE42360C DE 42360 C DE42360 C DE 42360C DE NDAT42360 D DENDAT42360 D DE NDAT42360D DE 42360D A DE42360D A DE 42360DA DE 42360 C DE42360 C DE 42360C
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Germany
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air pump
air
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replacement
heating
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42360D
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English (en)
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J. A. F. ENGEL in Hamburg
Publication of DE42360C publication Critical patent/DE42360C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Längste Dauer: 25. October 1901.
. Aufser dem in dem ersten Zusatz - Patente No. 41397 beschriebenen Ersatz für das veränderlich gesteuerte Luftpumpeneinlafsventil ist noch ein anderer Ersatz dieser Steuerung möglich, wie nachfolgend beschrieben. Das Treibcylindereinlafsund das Treibcylinderauslafsventil der offenen oder aus einer offenen entstandenen geschlossenen Maschine behalten die unveränderliche Bewegung, und die Luftpumpe behält ein Maximalvolumen, wie im Haupt-Patent beschrieben; dagegen wird nicht das Luftpumpeneinlafsventil, sondern das Luftpumpenauslafsventil veränderlich gesteuert. Das Luftpumpeneinlafsventil ist eine einfache Klappe.
Beim Hingang des Kolbens der Luftpumpe wird also das ganze Quantum der in die Luftpumpe eingesaugten kühlen Luft comprimirt, so dafs die Diagrammfläche für den Hingang des Luftpumpenkolbens gleich der Diagrammflache für den Treibcylinder wird und somit ein Arbeitsüberschufs noch nicht .entsteht.
Beim Rückgang des Luftpumpenkolbens dagegen schliefst sich das Luftpumpenauslafsventil nicht alle Mal beim Hubwechsel, sondern bei zu geringer Geschwindigkeit später, so dafs aus dem Vorraum des Heizraumes comprimirte, noch unerhitzte Luft wieder in die Luftpumpe zurücktritt und dort wieder expandirt.
Durch das Luftpumpeneinlafsventil strömt erst Luft aus der Atmosphäre bezw. aus dem Kühlraum zu, wenn der Druck in der Luftpumpe unter den atmosphärischen bezw. unter den Druck im Kühlraum gesunken ist.
Der Arbeitsüberschufs wird also am Luftpumpenkolben beim Rückgang desselben erdnahen.
Fig. 1 und 2 stellen die Neuerung an einem Hock'sehen Motor dar. Die Luftpumpe P hat ein gleiches oder nahezu gleiches Hubvolumen wie der Treibcylinder. Die Luft wird aus der Atmosphäre durch ν eingesaugt und . durch das darüber liegende Ventil k in das zum Register R1 abwärts führende Rohr gedrückt.
Dieses Register, dessen Steuerung durch den Luftdruck, sowie die Führung der Luft durch den Ofen oder durch einen Vorraum direct zum Treibcylindereirilafsventil bleiben unverändert, wie in der Haupt-Patentschrift No. 4113g beschrieben.
Die Steuerung des Treibcylindereinlafs- und des Treibcylinderauslafsventils geschieht unveränderlich , so dafs der Treibcylinder stets eine festgesetzte Füllung erhält.
Das Ventil k öffnet sich selbstthätig, sobald der Druck in der Luftpumpe den Druck im Heizraum übersteigt. Der Schlufs dieses Ventils erfolgt aber veränderlich, entweder beim oberen Hubwechsel oder später, je nach der Kraftleistung,· indem die mit einer parallel zur Achse ansteigenden und spiralig abfallenden Fläche E, Fig. 2, versehene, vom Centrifugalregulator beeinflufste Muffe m den Schlufs des Ventils k bei zu grofser Umlaufsgeschwindigkeit nicht verzögert, dasselbe aber bei geringerer Geschwindigkeit der Maschine noch für einen
kürzeren oder längeren Weg der abwärts gehenden Kolben offen hält.
Während sich also die Diagramme von Luftpumpe und Treibcylinder bei der Aufwärtsbewegung der Kolben alle Mal ganz oder nahezu ausgleichen, ergiebt die durch das Ventil k beim Niedergang der Kolben in die Luftpumpe zurücktretende geprefste Luft den Arbeitsüberschufs. Nachdem diese Luft in der Luftpumpe wieder expandirt ist, öffnet sich das Ventil ν und es tritt frische Luft aus der Atmosphäre ein. ■
Erstere in die Luftpumpe durch k zurückgeströmte Luftmenge ist also an Gewicht derjenigen gleich, welche die durch das Haupt-Patent No. 41139 geschützte Maschine, bei gleicher Kraftleistung wieder in die Atmosphäre ausstöfst. .
Die veränderliche Steuerung des Ventils k kann hier natürlich auch durch andere bekannte Constructionen bewirkt werden.
Das ' combinirte Treibcylinder - Ein- und -Auslassventil V mit dem Hebel s zum Entlasten der Ventilfedern ist bekannt.
Die Ausführung der Neuerung an einer geschlossenen Maschine ist unter Bezugnahme auf Fig. 7 der Patentschrift No. 41139 in Fig. 3 und 4 veranschaulicht.
Die Ventile α und b bewegen sich unveränderlich. Ventil c bildet eine einfache Klappe. Ventil d wird veränderlich gesteuert durch die vom "Centrifugalregulator beeinflufste Muffe m. Die Feder^ ist bestrebt, das Ventil if zu öffnen, welches durch eine spiralige Wulst auf der Muffe m zugedrückt wird, und zwar bei · zu grofser Geschwindigkeit der Maschine beim unteren Hubwechsel, anderenfalls etwas später, so dafs dann Luft aus. dem Vorraum in die Luftpumpe zurücktritt. Das Ventil d wird nach Schlufs durch den Ueberdruck der Luft im Heizraum so festgehalten und öffnet sich erst wieder, wenn der Druck in der Luftpumpe beim Niedergang des Kolbens den Druck im Heizraum erreicht. Der veränderliche Schlufs des Ventils d könnte hier auch durch andere bekannte Constructionen erreicht werden; auch könnte die Steuerung des Ventils k, Fig. 1, hier Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Als Ersatz für die durch Haupt - Patent No. 4113.9 geschützte Anwendung eines veränderlich gesteuerten Luftpumpeneinlafsventils, welches nunmehr eine einfache Klappe bildet, wie v, Fig. 1, und c, Fig. 3, sowie als Ersatz für die durch das erste Zusatz-Patent No. 41397 ■ geschützte Anwendung eines veränderlich gesteuerten Treibcylindereinlafsventils, welch letzteres nunmehr unveränderlich gesteuert wird, die Anwendung eines vom Geschwindigkeitsregulator beeinflufsten, veränderlich gesteuerten Luftpumpenauslafsventils bei offenen Heifsluftmaschinen nach dsm System von Belou, Hock u. s. w., sowie bei den aus solchen Motoren entstandenen geschlossenen Maschinen, in Verbindung mit dem bereits in der Haupt-Patentschrift No. 41139 beschriebenen, vom Luftdruckregulator beeinflufsten Register, zum Zweck der Erreichung eines constanten Druckes im Erwärmungsraum der offenen Maschine bezw. eines constanten Verhältnisses zwischen den Drucken im Heizraum und Kühlraum der geschlossenen Maschine bei je nach der Kraftleistung. veränderlicher Erwärmung der Betriebsluft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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