DE4232191C1 - Vorrichtung zum Verstellen der Exzentrizität eines exzentrischen Radiallagers - Google Patents
Vorrichtung zum Verstellen der Exzentrizität eines exzentrischen RadiallagersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verstellen der Exzentrizität eines exzentrischen,
mit einem in den Ringraum zwischen der zylindrischen Bohrung eines ersten
Bauteiles und dem zylindrischen Außenumfang eines zweiten Bauteiles aufgenommenen
Exzenterring gebildeten Radiallagers.
In Kolbenmaschinen ist es zum Ändern der Hublage bekannt, exzentrische
Radiallager einzusetzen. Dies ist beispielsseise dort notwendig, wo das
Verdichtungsverhältnis einer Kolbenbrennkraftmaschine verändert werden
soll.
In diesem Zusammenhang zeigt die DE 38 18 357 C2 eine Vorrichtung zum
Blockieren der Drehung eines exzentrischen Lagers. Diese Vorrichtung ist
zwischen einem Pleuel und einem Kolbenbolzen einer Brennkraftmaschine
angeordnet. Die Anordnung der Vorrichtung bedingt, daß die zur Betätigung
der Vorrichtung vorgesehenen Ölbahnen sehr lang ausfallen. Zudem laufen
die Ölbahnen über mehrere Lager der Brennkraftmaschine, was ebenfalls
einen erhöhten Aufwand bedeutet. Bezuglich der Drehung des Kolbenbolzens
wird davon ausgegangen, daß diese bei gelöster Blockierung selbsttätig
stattfindet.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der die
Verstellung der Exzentrizität eines exzentrischen Radiallagers beeinflußt werden
kann.
Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die Verstellung
wird beeinflußt, indem nach dem Aufheben einer Blockierung der Drehung des
Exzenterringes eine Mitnehmervorrichtung Reibschluß zwischen dem
Exzenterring und angrenzenden Anlaufflächen herstellt, so daß der
Exzenterring von den Anlaufflächen mitgenommen wird. Die
Mitnehmervorrichtung ist vorzugsweise als axial zum Radiallager angeordnete
Doppelkolbenvorrichtung ausgeführt, deren Kolben bei Druckbeaufschlagung
gegen die Anlaufflächen gedruckt werden. Die Druckbeaufschlagung wird
durch Kanäle in einem zur Blockierung der Drehung des Exzenterringes
dienenden Kolben so gesteuert, daß die Betätigung der Mitnehmervorrichtung in der nicht
blockierten Stellung des Exenterringes erfolgt.
Von besonderem Vorteil ist es bei der Erfindung, daß eine die Verstellung
beeinflussende Mitnehmervorrichtung automatisch in Betrieb gesetzt wird,
sobald die Blockierung der Drehung des Exzenterringes aufgehoben ist,
Deshalb sind zur Steuerung der Verstellung weiteren Ölbahnen
erforderlich. Weiter kann die Zahl der benötigten Ölbahnen verringert
werden, wenn die Schmierung des Radiallagers über die jeweils druckbeaufschlagte
Ölbahn erfolgt. Für diesen Fall ist die Ansteuerung in besonders einfacher
Weise durch ein einziges Umschaltventil darstellbar. Die stete
Druckbeaufschlagung der die Blockierung bewirkenden Blockiervorrichtung
hält dann die Blockiervorrichtung immer in einer definierten Stellung.
Durch die axiale Anordnung der Mitnehmervorrichtung arbeitet diese
weitgehend unabhängig von den auftretenden Fliehkräften. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
dargestellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der
Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen unteren Abschnitt eines Pleuels mit einem exzentrischen
Radiallager in einer Ansicht von vorn,
Fig. 2 einen Teilschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilschnitt nach der Linie III-III der Fig. 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein Pleuel nach Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4,
Fig. 6 eine Ansicht eines Kolbens nach Fig. 2 und
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6.
Ein in Fig. 1 dargestelltes Pleuel 1 ist auf einem Kurbelwellenzapfen 2
durch ein exzentrisches Radiallager 3 drehbar gehalten. Der Kurbelwellenzapfen 2
ist mit Ölbahnen 4 versehen. Das Radiallager 3 besteht aus dem als ersten
Lagerring wirkenden Pleuel 1 und dem als zweiten Lagerring wirkenden
Kurbelwellenzapfen 2, zwischen denen drehbar ein Exzenterring 5 angeordnet
ist.
Der Exzenterring 5 besteht seinerseits aus zwei miteinander verbundenen
Halbringen 6 und 7, die je eine in Fig. 2 und 3 näher gezeigte Bohrung 8
und 9 aufweisen. Die Bohrungen 8, 9 enthalten Kolben 10, 11 und 12 und
sind durch Überströmkanäle 13, 14 verbunden. Die erste Bohrung 8 ist
endseitig durch Deckel 15 verschlossen.
Das Pleuel 1 ist, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, innenseitig der den
Exzenterring 5 aufnehmenden Bohrung mit einem Steg 16 versehen, der
seinerseits zwei Ausnehmungen 17, 18 aufweist. Die Ausnehmungen 17, 18
sind um einen Winkel α zueinander versetzt an unterschiedlichen Seiten des
Steges 16 angeordnet und mit dem Radius R2 zylindrisch sowie koaxial zur
Lagerachse ausgebildet. Der Innenradius des Steges 16 ist mit R1
bezeichnet.
In der Ansicht des ersten Kolbens 10 nach Fig. 6 ist gezeigt, daß der
Kolben 10 eine zylindrische Kontur mit dem Radius R2 aufweist. Er ist mit
einer in Fig. 7 gezeigten balligen Ausnehmung 19 versehen, die auf halber
Höhe des Kolbens 10 angeordnet ist und deren Außenkontur durch einen
Kreisbogen mit dem Radius R1 beschrieben ist. Die Ausnehmung 19 ist um
etwas mehr als der Durchmesser eines der Überströmkanäle 13, 14 breiter als
der Steg 16.
Aus Fig. 2 geht hervor, daß der Exzenterring 5 eine Nut 20 aufweist, die
ebenso breit wie der Steg 16 ist. In diese Nut 20 greift der Steg 16 ein
und führt damit den Exzenterring 5 in axialer Richtung. Durch die Nut 20
hindurch ragt der Steg 16 auch in die erste Bohrung 8 und in die
Ausnehmung 19 des dort gelagerten Kolbens 10. Da die Ausnehmung 19 und der
Steg 16 dieselbe Kontur haben, ist der Kolben 10 gegenüber dem Steg 16
verdrehgesichert. In der gezeigten Stellung greift der Kolben 10 in die
erste Ausnehmung 17 des Steges 16 ein und stellt eine formschlüssige
Verbindung zwischen dem Pleuel 1 und dem Exzenterring 5 her.
Durch den Kolben 10 werden in Verbindung mit den Deckeln 15 in der Bohrung
8 zwei Kammern 21, 22 (Fig. 3) gebildet. In diese Kammern 21, 22 münden
Abzweige der Ölbahnen 4. Fig. 3 zeigt den Kolben 10 in der gleichen
Stellung wie in Fig. 2. Im Kolben 10 sind Kanäle 23, 24 angeordnet, die in
jeweils einer Stellung des Kolbens mit den Überströmkanälen 13, 14
fluchten und dann eine Verbindung zwischen der Kammer 21 oder der Kammer
22 und einer zwischen den Kolben 11 und 12 gebildeten Kammer 25
herstellen. Ablaufbohrungen 26, 27 in den Kolben 11, 12 führen von der
Kammer 25 nach außen; die Bohrungen 26, 27 sind im Querschnitt deutlich
kleiner als die Überströmkanäle 13, 14, die Kanäle 23, 24 und die Ölbahnen
4. Die Kolben 11 und 12 sind durch eine Rückholfeder 29 miteinander
verbunden.
Die gesamte Anordnung wird seitlich durch Kurbelwangen 28 begrenzt die
mit dem Kurbelzapfen 1 drehfest verbunden sind. Der Kolben 10 bildet in
Verbindung mit den Ausnehmungen 17, 18 eine Sperreinrichtung 30, die
zwischen dem Pleuel 1 und dem Exzenterring 5 Formschluß herstellt und so
die Drehung des Exzenterringes 5 gegenüber dem Pleuel 1 blockiert. Die
Kolben 11 und 12 wirken als Mitnehmervorrichtung 31, indem sie bei
druckbeaufschlagter Kammer 25 gegen die Anlaufflächen 28 gedrückt werden
und Reibschluß zu den Anlaufflächen 28 herstellen, so daß der Exzenterring
5 von den Anlaufflächen 28 mitgenommen werden kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wirkt wie folgt:
Für die Verstellung des Exzenterringes 5 wird in der in Fig. 1
dargestellten Stellung die Kammer 22 über die zweite Ölbahn 4′′ mit Drucköl
beaufschlagt. Dadurch wird der Kolben 10 aus der Ausnehmung 17 im Steg 16
geschoben und so die formschlüssige Verbindung zwischen Exzenterring 5 und
Steg 16 gelöst. Der Kolben 10 wird verschoben, bis die Kante der
Ausnehmung 18 am Steg 16 anliegt. Da die Ausnehmung 18 mit dem Radius R1
ballig ausgeführt ist, wird eine Verdrehung des Kolbens 10 gegenüber dem
Steg 16 verhindert. In dieser Stellung fluchtet der Kanal 24 im Kolben 10
mit der Überströmbohrung 14 im Exzenterring 5 und die Kammer 25 zwischen
den Kolben 11 und 12 wird über diese ebenfalls mit Drucköl beaufschlagt.
Der Kanal 23 und die Überströmbohrung 13 fluchten, bedingt durch die um
zumindest den Durchmesser der Überströmkanäle 13, 14 breiter als der Steg
16 ausgeführte Ausnehmung 18, nicht, so daß hier kein hydraulischer
Kurzschluß auftreten kann. Die Kolben 11 und 12 werden
auseinandergeschoben und gegen die Kurbelwangen 28 gedrückt. Durch die
Reibkraft zwischen den Kolben 11, 12 und den Kurbelwangen 28 wird der
Exzenterring 5 gegenüber dem Pleuel 1 verdreht, bis nach einer Drehung um
den Winkel α der Kolben 10 in der Ausnehmung 17 einrastet und so der
Exzenterring 5 wiederum gegenüber dem Pleuel 1 fixiert ist. Da die
Überströmbohrungen 14 und der Kanal 24 nach dem Einrasten nicht mehr
fluchten, wird die Kammer 25 nicht mehr mit Drucköl beaufschlagt. Sofern
notwendig werden die Kolben 11, 12 durch die Rückholfeder 29 wieder
zusammengezogen. Das Öl in der Kammer 25 kann entweder über Leckage oder
über die Ablaufbohrungen 26, 27 in den Kolben 11, 12 entweichen.
Für die Verstellung in die Ausgangsposition wird über die erste Ölbahn 4′
in der Kurbelwelle die Kammer 21 mit Drucköl beaufschlagt. Nachdem der
Kolben 10 an den Steg 16 verschoben ist und dort anliegt, fluchtet nun,
bedingt durch die um zumindest den Durchmesser der Überströmkanäle 13, 14
breiter als der Steg 16 ausgeführte Ausnehmung 18, der Kanal 23 und die
Überströmbohrung 13. Ansonsten läuft der Verstellvorgang wie zuvor
beschrieben ab.
Die Schmierung des Radiallagers 3 erfolgt über die jeweils mit Öldruck
beaufschlagte Ölbahn 4. Gleichzeitig ist hiermit immer eine der Kammern
21, 22 druckbeaufschlagt und der Kolben 10 nach einem Verstellvorgang in
einer seiner beiden Stellungen fixiert.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Verstellen der Exzentrizität eines
exzentrischen, mit einem in dem Ringraum zwischen der
zylindrischen Bohrung eines ersten Bauteils (1) und dem
zylindrischen Außenumfang eines zweiten Bauteils (2) aufgenommenen
Exzenterring (5) gebildeten Radiallagers (3) durch Verdrehen des
Exzenterrings (5), mit einer hydraulisch schaltbaren, zwischen
einem der beiden Bauteile (1, 2) und dem Exzenterring (5) wirkenden
Sperreinrichtung (30) zum wahlweisen Blockieren der Verdrehung des
Exzenterrings (5) bezüglich diesem einen Bauteil (1) in
unterschiedlichen Verdrehpositionen oder zum Freigeben der
Verdrehung, dadurch gekennzeichnet, daß das andere der beiden
Bauteile (2) drehfest mit den beiden Stirnflächen des Exzenterrings (5)
in axialem Abstand gegenüberliegenden Anlaufflächen (28) verbunden
ist und daß eine hydraulisch schaltbare Mitnehmervorrichtung (31)
vorgesehen ist, die bewirkt, daß der Exzenterring (5) bei
ausgerückter, die Verdrehung des Exzenterrings (5) freigebender
Sperreinrichtung (30), von den Anlaufflächen (28) mitgenommen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung (30) zwischen dem Exzenterring (5)
und dem einen der beiden Bauteile in
vorgegebenen Winkellagen Formschluß herstellt.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung (30) zwei stabile eingerückte
Lagen und eine instabile ausgerückte Lage aufweist, wobei sie bei
Beaufschlagung mit der Schaltkraft aus der ersten stabilen Lage in die
instabile Lage übergeht und bei Erereichen der nächsten vorgegebenen
Winkellage in die zweite stabile Lage übergeht.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mitnehmervorrichtung (31) Reibschluß zwischen dem
Exzenterring (5) und den Anlaufflächen (28) herstellt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mitnehmervorrichtung und die Sperreinrichtung
axial zur Drehachse des exzentrischen Lagers (3) verschiebbare
sperrende bzw. mitnehmende Bauteile (11, 12) aufweisen.
6. Vorrichtung zum Verstellen der Exzentrizität eines
exzentrischen, mit einem in dem Ringraum zwischen der
zylindrischen Bohrung eines ersten Bauteils (1) und dem
zylindrischen Außenumfang eines zweiten Bauteils (2) aufgenommenen
Exzenterring (5) gebildeten Radiallagers (3) durch Verdrehen des
Exzenterrings (5), mit einer hydraulisch schaltbaren, zwischen
einem der beiden Bauteile (1, 2) und dem Exzenterring (5) wirkenden
Sperreinrichtung (30) zum wahlweisen Blockieren der Verdrehung des
Exzenterrings (5) bezüglich diesem einen Bauteil (1) in
unterschiedlichen Verdrehpositionen oder zum Freigeben der
Verdrehung, dadurch gekennzeichnet, daß das andere der beiden
Bauteile (2) drehfest mit den beiden Stirnflächen des Exzenterrings
in axialem Abstand gegenüberliegenden Anlaufflächen (28) verbunden
ist und daß eine hydraulisch schaltbare Mitnehmervorrichtung (31)
vorgesehen ist, die bewirkt, daß der Exzenterring (5) bei
ausgerückter, die Verdrehung des Exzenterrings (5) freigebender
Sperreinrichtung (30), von den Anlaufflächen (28) mitgenommen wird, wobei
- - der Exzenterring (5) mit zwei parallel zu seiner Drehachse verlaufenden Bohrungen (8, 9) versehen ist und eine am Unfang umlaufende Nut (20) aufweist, die zumindest die eine der beiden Bohrungen (8) anschneidet,
- - diese Bohrungen (8, 9) durch einen ersten und einen zweiten Überströmkanal (13, 14) miteinander verbunden sind,
- - korrespondierend zur umlaufenden Nut (20) am Exzenterring (5) an dem zuvorgenannten einen der beiden Bauteile (1) ein umlaufender Steg vorgesehen ist, der in die Nut (20) eingreift und zumindest bis in die zuvorgenannte eine der Bohrungen (8) reicht,
- - der Steg (16) mit Ausnehmungen (17, 18) versehen ist, die in Umfangsrichtung des Steges sich abwechselnd an seinen Seitenflächen angeordnet sind,
- - die zuvorgenannte eine der beiden Bohrungen (8) endseitig verschlossen ist und einen ersten Kolben (10) aufnimmt, der diese Bohrung (8) in eine erste und eine zweite Kammer (21, 22) aufteilt,
- - zwei getrennte Druckmittelkanäle (4′, 4′′) von einer Druckmittelquelle über das andere der beiden Bauteile (2) zur ersten (21) und zur zweiten (22) Kammer führen,
- - sich in der anderen (9) der beiden Bohrungen, die endseits offen ausgebildet ist, zwei weitere Kolben (11, 12) aufgenommen sind, die zwischen sich eine dritte Kammer (25) abschließen,
- - die beiden weiteren Kolben (11, 12) durch eine Zugfeder (19) miteinander verbunden sind,
- - der Steg (16) in den ersten Kolben (10) eingreift, der dazu eine der Kontur des Steges (16) entsprechende Eingriffs- Ausnehmung aufweist, so daß der erste Kolben (10) gegenüber dem Steg (16) verdrehgesichert ist,
- - der erste Kolben (10) mit den Ausnehmungen (17, 18) am Steg (16) in Eingriff bringbar ist,
- - der erste Kolben (10) einen ersten (23) und einen zweiten (24) Kanal aufweist, und wobei
- - in einer ersten Stellung des ersten Kolbens (10) die erste Kammer (21) über den ersten Kanal (23) und den ersten Überströmkanal (13) mit der dritten Kammer (25) verbunden ist und in einer zweiten Stellung des ersten Kolbens (10) die zweite Kammer (21) über den zweiten Kanal (23) und den zweiten Überströmkanal (13) mit der dritten Kammer (25) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Druckmittel ein Schmieröl ist und die Schmierung des Radiallagers (3)
über den jeweils mit Druckmittel beaufschlagten
Druckmittelkanal (4′, 4′′) erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924232191 DE4232191C1 (de) | 1992-09-25 | 1992-09-25 | Vorrichtung zum Verstellen der Exzentrizität eines exzentrischen Radiallagers |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19924232191 DE4232191C1 (de) | 1992-09-25 | 1992-09-25 | Vorrichtung zum Verstellen der Exzentrizität eines exzentrischen Radiallagers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4232191C1 true DE4232191C1 (de) | 1994-04-07 |
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| DE19924232191 Expired - Fee Related DE4232191C1 (de) | 1992-09-25 | 1992-09-25 | Vorrichtung zum Verstellen der Exzentrizität eines exzentrischen Radiallagers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4232191C1 (de) |
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1992
- 1992-09-25 DE DE19924232191 patent/DE4232191C1/de not_active Expired - Fee Related
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |