-
Tragvorrichtung für Atmungsgeräte. Die Erfindung bezieht sich auf
eine Tragsvorrichtung für Atmungsgeräte, die in ährzlicher Anordnung wie ein Militärbrotbeutel
oder eine Jagdtasche aus einem die Gerätteile tragenden oder haltenden, an einem
über die eine Schulter gehenden Tragriemen hängenden Gestell. (Platte o. dgl.) besteht.
-
Das Neure besteht darin, daß die beiden Emden des Tragriemens nicht
an in gleicher, sondern in verschiedener Höhe liegenden Stellen der Seitenkanten
des Gestells an greifen.
-
Erreicht wird hierdurch, daß man durch einfaches Kürzer- oder hängerschnallen
des zum Verpassen eingerichteten Tragriemens und entsprechendes nach hinten oder
nach vorn gerichtetes Verschwenken des Gestells dieses und die darauf angebrachten
Atmungsgerätteile als Rückenbündel oder als Seitenbündel tragen kann, ohne daß es
nötig ist, den Tragriemen umzuhängen oder die Stellung des Armes in der Schulterschlinge.
zu verändern. Die verschieden hochgelegenen Angriffspunkte des Tragriemens sichern
dadurch, daß ihre Verbindungslinie ebenfalls oder doch angenähert in der durch die
Zugrichtung des Tragriemens gehenden schrägen Ebene liegt, der Tragvorrichtung einen
bedeutend festeren Sitz und 'Halt auf der Seite bzw. auf dem Rücken, als wenn die
beiden Angriffspunkte am Gestell gleich hoch lägen, da dann ihre Verbindungslinie
beträchtlich außerhalb der durch den Tragriemen in der Zugrichtung gedachten Ebene
fällt, wodurch Kippmomente
erzeugt werden, die bestrebt sind, das
Gestell in seiner Ebene und auch von dem Körper abzukippen. .
-
Auf dei,-Zleichimng ist - ei#r Ausführungs; beispiel der Erfindung
veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i die Tragvorrichtung in Stellung als Seitenbündel
auf der linken Körperseite und Abb. z in Stellung als Rückenbündel.
-
Gemäß Abb. i befindet sich das mehr oder weniger gewölbte Gestell
a, a1 auf der linken Körperseite und der das Gestell tragende Riemen b über die
rechte Schulter überge;-.hängt. Das eine Ende des Tragriemens ist bei c ungefähr
an die hinterliegende obere Ecke des Gestelloberteils a1 und das andere Ende des
Tragriemens bei d ungefähr an die obere vordere Ecke des Gestelluaterteils, a befestigt.
Der über die Brust des Gestell, trägers laufende Teil des Tragriemens ist mit einer
Schnalleneinrichtung e zum richtigen Verpassen des Tragriemens versehen. Die verschiedene
Höhenlage der Angriffspunkte c, d der Enden des Tragriemens verschafft und sichert
dem Gestell a, a1 eine gute passende seitliche Lage an dem Körper.
-
Soll das Atmungsgerät aus irgendwelchen Gründen nicht als Seiten-,
sondern als Rückenbündel weitergetragen, also das Gestell a, a1 aus der Seitenlage
(Abb. i) in die Rückerilage (Abb. z) gebracht werden, so genügt ein Nach-hinten-Schwenken
des Gestells a, a1 und ein genügend weites Durchziehen bzw. Ve* passen des Tragriemens
b durch die Schnalle e bis zu einem Anschlag/, wodurch das Gqstell a, a1 aus der
Seitenlage (Abb. i) in die Rückenlage (Abb. a) angehoben und am Körper festgelegt
wird.
-
In der jeweiligen Seiten- oder Rückenlage kann das Gestell a, a1 durch
einen an sich bekannten, auf der Zeichnung nicht dargestellten Leib- oder Gürtelriemen
noch mehr gesichert werden.
-
Das Zurückführen des Gestells a, a1 aus der Rückenlage in die Seitenlage
geschieht durch entsprechendes Verlängern des Tragriemens b und Nach-vorn-Schwenken
des Gestells.
-
Die Tragvorrichtung gestattet schließlich auch, das Atmungsgerät vorn
als Brustbündel zu tragen. Hierzu ist aber nötig, daß der Gerätträger den linken
Arm (Abb. i) aus der von dem Tragriemen b gebildeten Schultert schlinge herauszieht,
die Tragvorrichtung nach vorn auf die Brust schwenkt und dann den Tragriemen in
ähnlicher Weise wie für die .Rückenlage verkürzt. Der Tragriemen wirkt dann aber
nicht mehr als Schulterriemen, sondern als Nackenriemen.