DE4222636A1 - Stufenlos einstellbares Umschlingungsgetriebe - Google Patents
Stufenlos einstellbares UmschlingungsgetriebeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein stufenlos einstellbares Um
schlingungsgetriebe mit hydraulischer Anpressung und
Übersetzungssteuerung sowie mit einem zugehörigen Hydrau
liksystem, enthaltend wenigstens eine Pumpe zur Druckmit
telversorgung, einen Steuerschieber für die Übersetzungs
einstellung sowie eine im Abfluß des Hydrauliksystems an
geordnete, aus mindestens einem Ventil bestehende und den
Basisdruck des Hydrauliksystems bestimmende Druckhalte
einrichtung.
Solche Umschlingungsgetriebe sind vielfach, worauf nach
folgend im wesentlichen Bezug genommen wird, ohne daß die
Erfindung darauf beschränkt sein soll, Kegelscheibenge
triebe mit zwei auf der An- und Abtriebswelle angeordne
ten Kegelscheibenpaaren und einem zwischen diesen umlau
fenden Übertragungsmittel, wobei die Kegelscheiben mit
der sie tragenden Welle drehfest verbunden sind und auf
jeder Welle eine Kegelscheibe auch axial festliegt, wäh
rend die dazugehörige zweite Kegelscheibe als axial ver
schiebbarer Teil eines wellenfesten Zylinder-Kolben-
Aggregates ausgebildet ist, dem das Druckmittel durch den
Steuerschieber zugeteilt wird, der durch Stellmittel zur
Einstellung und Aufrechterhaltung der Getriebeübersetzung
einstellbar ist. Der im Abfluß des Hydrauliksystems herr
schende Basisdruck entspricht im wesentlichen dem auf der
Abtriebsseite des Getriebes vorhandenen Druck.
Bei derartigen, allgemein bekannten Kegelscheibengetrie
ben mit voll hydraulischer Einstellung und Aufrechterhal
tung der Übersetzungsstellung muß die mit dem Antrieb ge
koppelte Pumpe so ausgelegt sein, daß sie auch bei nied
rigen Drehzahlen des Antriebsaggregates eine ausreichende
Druckflüssigkeitsmenge zur Verfügung stellt. Dies be
dingt, daß mit steigender Antriebsdrehzahl auch die von
der Pumpe geförderte Druckmittelmenge steigt und damit im
Endbereich in der Regel weit oberhalb der benötigten Men
ge liegt. Damit ist ein nutzloser Energieaufwand verbun
den.
Mit diesem Problem befaßt sich bereits die DE-OS
37 28 994. Dort werden als Lösung zwei Versorgungspumpen
vorgeschlagen, die nach Überschreitung eines bestimmten
Förderstromes nacheinander auf einen drucklosen Durckmit
telrückfluß bzw. wenigstens teilweise auf einen Nebenver
braucher umgeschaltet werden, womit sich eine erhebliche
Energieeinsparung ergibt.
Nachteilig ist hierbei jedoch, daß die mit der Pumpen
steuerung verbundenen Schaltungen nur aufgrund theoreti
scher Werte ausgelegt werden können und daß sie sich
nicht auf einen momentanen Bedarf des Getriebes einstel
len können. Dies ist von Bedeutung insoweit, als sich die
unvermeidlichen Leckagen im Getriebe mit der Temperatur
und dem Verschleißzustand der Dichtstellen ändern und die
Häufigkeit und Schnelligkeit von Getriebeverstellungen
sehr unterschiedlich sein können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Getriebe der ein
gangs genannten Art hinsichtlich des sich jeweils erge
benden Pumpenförderstromes so auszubilden, daß unabhängig
von Leckagen sowie der Häufigkeit und Schnelligkeit von
Änderungen der Getriebeübersetzung bzw. unter deren Be
rücksichtigung im übrigen aber von der Pumpe jeweils
praktisch keine überschüssigen Druckölmengen geliefert
werden.
Diese Aufgabe ist ausgehend von einem Getriebe der ein
gangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
eine Dosiereinrichtung für den Pumpenförderstrom vorgese
hen ist und eine den Zuflußstrom zur Druckhalteeinrich
tung unter Ausschluß von Leck- und Verstellströmen erfas
sende Meßeinrichtung, die auf die Dosiereinrichtung im
Sinne der Einhaltung eines Optimalförderstromes einwirkt.
Der Kern der Erfindung liegt also darin, daß mit Hilfe
einer Meßeinrichtung die aus der Steuerung des Getriebes
endgültig abfließende Druckmittelmenge als Bestimmungs
größe dafür herangezogen wird, welcher Pumpenförderstrom
eingestellt werden soll. Im Gegensatz zu der eingangs be
schriebenen bekannten Lösung wird also nicht der der Ge
triebesteuerung zufließende Druckmittelstrom sondern der
von der Getriebesteuerung abfließende Druckmittelstrom
für die Bestimmung der Pumpenleistung verwendet. Damit
ist beim Gegenstand der Erfindung jeweils auftretenden
Leckagen sowie auch der Häufigkeit und Schnelligkeit von
Getriebeverstellungen Rechnung getragen, bevor die am
Ende rückfließende Druckmittelmenge zur Einstellung des
Pumpenförderstromes herangezogen wird. Damit läßt sich
der Druckmittelüberschuß, also die Menge des von der
Pumpe zuviel geförderten Druckmittels auf ein Minimum be
schränken unabhängig davon, welche Leckverluste bzw.
welche besonderen Druckmittelanforderungen sich innerhalb
der hydraulischen Steuerung für das Getriebe ergeben.
In Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes hat es sich
als zweckmäßig erwiesen, daß die Dosiereinrichtung ein
Stellorgan zur Einstellung des Förderstromes der Pumpe
ist, daß die Druckhalteeinrichtung ein Vorspannventil
ist, daß die zwischen Steuerschieber und Vorspannventil
angeordnete Meßeinrichtung eine Drossel (Meßblende) ist,
daß die beiden Seiten der Drossel je mit einer der beiden
Kolbenseiten eines das Stellorgan betätigenden Stellglie
des in Form eines Zylinder-Kolben-Aggregates verbunden
sind, daß eine Überströmleitung des vor dem Steuerschie
ber liegenden Teils der Pumpendruckleitung vor der Dros
sel mit der Abflußleitung des Steuerschiebers verbunden
ist, und daß der Kolben des Stellgliedes auf der Seite,
die mit der dem Vorspannventil zugewandten Seite der
Drossel verbunden ist, durch eine Kraft im Sinne einer
Vergrößerung des Förderstromes der Pumpe beaufschlagt
ist.
Hier wird also im Rahmen der Meßeinrichtung das einfache
Mittel einer Drossel bzw. Meßblende in der Verbindungs
leitung zwischen Steuerschieber und Vorspannventil ange
wendet, wobei das Druckgefälle an der Drossel die Stell
größe für das Zylinder-Kolben-Aggregat hergibt, das
seinerseits die Einstellung der hinsichtlich ihres
Fördervolumens veränderbaren Pumpe bewirkt. Damit kann
innerhalb der Steuerung des Getriebes unabhängig von den
jeweiligen Leckagen und sonstigen Anforderungen kein
Druckmittelmangel entstehen, ohne daß auf der anderen
Seite von der Pumpe ständig ein unnötiger Druckmittel
überschuß nutzlos gefördert werden müßte.
Einige wesentliche Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung
sind in den Ansprüchen 3 bis 6 festgehalten.
So ist beim Gegenstand des Anspruches 3 vorgesehen, daß
der Steuerschieber - in an sich bekannter Weise - als
Vierkantensteuerschieber mit zentralem Druckmittelzufluß
ausgebildet ist, daß die Räume des Steuerschiebers für
die Aufnahme des an den Steuerkanten übertretenden, über
schüssigen Druckmittels durch eine Leitung miteinander
verbunden sind, daß die Räume auf der den Steuerkanten
abgewandten Seiten durch weitere mit Abflüssen verbundene
Steuerkanten des Steuerschiebers abgeschlossen sind, die
bei normaler Arbeitsstellung der Steuerschiebers ge
schlossen sind, bei dessen durch eine Schnellverstellung
des Getriebes aber stark ausgelenkter Stellung die Räume
mit einer weiteren Rückflußleitung für das Druckmittel
verbinden, daß die weitere Rückflußleitung mit der Ab
flußleitung auf der dem Vorspannventil zugewandten Seite
der Drossel verbunden ist, daß die Abflußleitung des
Steuerschiebers auf dem vor der Drossel liegenden Seite
ein in Richtung auf den Steuerschieber schließendes Rück
schlagventil aufweist, und daß in der zwischen Rück
schlagventil und Drossel mit der Abflußleitung verbundene
Überstromleitung der Pumpendruckseite ein Differenzdruck
ventil angeordnet ist.
Mit dem Gegenstand des Anspruches 4 kann auch vorgesehen
sein, daß der Steuerschieber als Vierkantensteuerschieber
mit zentralem Druckmittelzufluß ausgebildet ist, daß die
Räume des Steuerschiebers für die Aufnahme des an den
Steuerkanten übertretenden, überschüssigen Druckmittels
durch eine Leitung miteinander verbunden sind, daß in den
zu den Zylinder-Kolben-Aggregaten des Getriebes ausgehend
vom Steuerschieber führenden Leitungen Drossel blenden zur
Begrenzung der Verstellgeschwindigkeit des Getriebes und
zur Dämpfung eingesetzt sind, daß die Drosselblenden ein
Bestandteil von Stromregelventilen sind, die bei aus den
Zylinder-Kolben-Aggregaten des Getriebes rückströmenden
Druckmittel diesem einen Abflußkanal öffnen, daß der Ab
flußkanal mit der Abflußleitung auf der dem Vorspannven
til zugewandten Seite der Drossel verbunden ist, und daß
in der von der Drossel mit der Abflußleitung verbundenen
Überströmleitung der Pumpendruckseite ein Differenzdruck
ventil angeordnet ist.
Diese beiden vorgenannten Lösungen haben gemeinsam, daß
bei einer schnellen Verstellung des Getriebes durch Um
gehung der Meßblende indirekt die Druckmittelmenge zur
Erhöhung der Förderleistung der Pumpe herangezogen wird,
die aus dem Zylinder-Kolben-Aggregat der Getriebeseite
ausgeschoben wird, bei der sich durch Vergrößerung des
Abstandes der Kegelscheiben das Volumen des zugeordneten
Zylinder-Kolben-Aggregates verkleinert. Damit wird dann
gleichzeitig durch Erhöhung der Pumpenleistung genügend
Druckmittel zur Verfügung gestellt, um den Zylinderraum
des anderen Zylinder-Kolben-Aggregates des Kegelscheiben
getriebes schnell zu füllen, bei dem die Kegelscheiben
ihren axialen Abstand entsprechend verringern.
Nach einer weiteren Lösung des Erfindungsgedankens kann
vorgesehen sein, daß der Steuerschieber als Vierkanten
steuerschieber mit zentralem Druckmittelzufluß ausgebil
det ist, daß die Räume des Steuerschiebers für die Auf
nahme des an den Steuerkanten übertretenden, überschüssi
gen Druckmittels durch eine Leitung miteinander verbunden
sind, daß das Stellglied als Zylinder-Kolben-Aggregat mit
einem Stufenkolben ausgebildet ist, daß die Verbindung
des Zylinder-Kolben-Aggregates mit der bezüglich der
Drossel auf Seiten des Steuerschiebers gelegenen Teil der
Abflußleitung auf beide Kolbenräume des Stellgliedes
geht, daß die im Durchmesser größere Kolbenstufe auf der
dem Vorspannventil zugewandten Seite der Drossel mit der
Abflußleitung verbunden ist, daß die im Durchmesser klei
nere Kolbenstufe mit der Druckseite der Pumpe verbunden
ist, und daß in der vor der Drossel mit der Abflußleitung
verbundenen Überströmleitung der Pumpendruckseite ein
Differenzdruckventil angeordnet ist.
Schließlich besteht auch für andersartige Steuersysteme
von Kegelscheibengetrieben eine Anwendungsmöglichkeit des
Gegenstandes der Erfindung. Hier kann nach Anspruch 6
vorgesehen sein, daß der Steuerschieber als Zweikanten
steuerschieber ausgebildet ist, der der Abtriebsseite des
Getriebes das Druckmittel mit dem pumpenseitigen Druck
zuleitet, während der Antriebsseite das Druckmittel über
die zugeordnete erste Steuerkante des Steuerschiebers zu
geteilt wird, daß das antriebsseitige Zylinder-Kolben-
Aggregat einen größeren wirksamen Durchmesser als das ab
triebsseitige Zylinder-Kolben-Aggregat aufweist, daß die
über die der Antriebsseite zugeordnete zweite Steuerkante
des Steuerschiebers abströmenden überschüssigen Druckmit
telmengen mittels einer Leitungsverbindung an den druck
losen Druckmittelrückfluß des Vorspannventils angeschlos
sen sind, und daß der Steuerschieber außerhalb der norma
len Betriebsstellung in solche Stellungen auslenkbar ist,
daß entweder an- und abtriebsseitige Druckmittelzufüh
rungsleitungen miteinander verbunden sind oder antriebs
seitige Druckmittelzuführungsleitung und Leitungsverbin
dung an den drucklosen Druckmittelrückfluß.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale und Einzelheiten
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Aus
führungsformen, die auf der Zeichnung vereinfacht bzw.
schematisch dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein stufenlos einstellbares Kegelscheibengetrie
be mit hydraulischer Steuerung und zusätzlicher
Steuerung der Druckmittelpumpe sowie
Fig. 2 bis 4 weitere Ausführungsformen des Gegenstan
des gemäß Fig. 1.
Fig. 1 zeigt ein allgemein mit der Ziffer 1 versehenes
Kegelscheibengetriebe mit einer Antriebswelle 2 und einer
Abtriebswelle 3, auf denen Paare von Kegelscheiben 4, 5,
6, 7 angeordnet sind, zwischen denen ein Zugmittel 8 um
läuft. Die Kegelscheiben 4, 7 sind wellenfest angeordnet,
während die Kegelscheiben 5, 6 als drehfest mit der zuge
ordneten Welle verbundene, aber axial verschiebbare
Scheiben ausgebildet sind, die mit Zylinder-Kolben-Aggre
gaten 9, 10 zur Einstellung und Aufrechterhaltung der Ge
triebeübersetzung zusammenwirken.
Den Druckzylindern 9, 10 wird das von einer Pumpe 11 aus
einem Druckmittelvorrat 12 bezogene Druckmittel über
einen Steuerschieber 13 mittels Leitungen 14, 15 zuge
teilt. Ein Rückfluß 16 des Steuerschiebers 13 für über
schüssige Druckölmengen geht auf eine Abflußleitung 17,
in der ein einstellbares Vorspannventil 18 angeordnet
ist, von dem aus das Druckmittel über eine Leitung 19
drucklos abfließt und, wie bei 20 angedeutet, beispiels
weise der Beölung des Zugmittels 8 dient.
Zur Aufrechterhaltung und Einstellung der Getriebeüber
setzung dient ein allgemein mit 21 bezeichnetes Hebelge
stänge, das mit dem freien Ende eines Hebels 22 in eine
Umfangsnut 23 der axial verschiebbaren Kegelscheibe 6
bzw. des damit verbundenen Zylinder-Kolben-Aggregates 10
eingreift. Mit dem anderen Ende befindet sich der Hebel
22 in Gelenkverbindung mit einer ortsfest schwenkbar ge
lagerten Handhabe 24 zur willkürlichen Einstellung der
Getriebeübersetzung. Über seine Längserstreckung ist der
Hebel 22 außerdem mit dem Stellglied 25 des Steuerschie
bers 13 verbunden, wodurch in an sich bekannter Weise
mittels der Handhabe 24 die Einstellung der Getriebeüber
setzung und durch Reaktion des Stellgliedes 25 auf Abwei
chungen der Kegelscheibe 6 von der eingestellten Getrie
beübersetzung die Aufrechterhaltung der Getriebeüberset
zung möglich ist.
Im Falle der Fig. 1 ist der Steuerschieber 13 als Vier
kantensteuerschieber ausgebildet mit zentralem Druckmit
telzufluß 26 seitens der Pumpe 11, wobei die Räume 27, 28
des Steuerschiebers 13 für die Aufnahme des an den
Steuerkanten übertretenden, überschüssigen Druckmittels
durch eine Leitung 29 miteinander verbunden sind.
An diese durch die Leitung 29 miteinander verbundenen
Räume schließt sich der bereits erwähnte Rückfluß 16 an,
in dem das Druckmittel mit dem auf der Abtriebsseite des
Getriebes im Zylinder-Kolben-Aggregat 9 herrschenden
hydraulischen Druck ansteht, wobei dieser für das Getrie
be geltende Basisdruck durch das Vorspannventil 18 auf
rechterhalten wird.
Die Pumpe 11 ist im vorliegenden Falle als hinsichtlich
ihres Verdrängungsvolumens steuerbare Pumpe ausgebildet,
was durch den Pfeil bzw. ein dadurch symbolisiertes
Stellorgan 30 verdeutlicht ist.
Dieses Stellorgan 30 ist an ein Stellglied 31 in Form
eines Zylinder-Kolben-Aggregates angeschlossen, das mit
seinen beiden Zylinderräumen 32, 33 mit der Abflußleitung
16 auf ihrem Wege zum Vorspannventil 18 verbunden ist.
Zwischen den Verbindungsstellen 34, 35 der Zylinderräume
32, 33 mit der Abflußleitung 16, 17 ist eine Drossel bzw.
Meßblende 36 angeordnet, die bei aus dem Steuerschieber
13 abfließenden Druckmittelmengen ein Druckgefälle er
zeugt, das am Kolben 37 des Stellgliedes 31 zu einer
Stellkraft führt, die sich letztendlich auf das Stell
organ 30 der Pumpe 11 auswirkt.
Im Zylinderraum 32 befindet sich außerdem eine Druckfeder
38, durch die das Stellglied 31 das Stellorgan 30 der
Pumpe 11 in Richtung auf maximale Pumpenleistung zu be
einflussen sucht.
Die Pumpendruckleitung 26 ist außerdem über eine Über
stromleitung 39 unter Zwischenschaltung eines Differenz
druckventils 40 an die Abflußleitung 16, 17 angeschlos
sen.
Die Ausbildung des Steuerschiebers 13 ist im Vergleich zu
bekannten Fällen außerdem dadurch ergänzt, daß das Stell
glied 25 an seinen beidseitigen Enden Steuerkanten 41, 42
aufweist, durch die die Räume 27, 28 mit je einer weite
ren Rückflußleitung 43, 44 verbindbar sind, die über eine
Leitung 45 zusammengefaßt mit der Abflußleitung 17 auf
der dem Vorspannventil 18 zugewandten Seite der Drossel
36 verbunden sind. Die Steuerkanten 41, 42 verschließen
bei normaler Arbeitsstellung des Stellgliedes 25 die Räu
me 27, 28 gegenüber den Leitungen 43, 44, öffnen aber den
Zutritt zu der Leitung 43 bzw. 44 bei mit einer Schnell
verstellung des Getriebes verbundener starker Auslenkung
des Stellgliedes 25.
Schließlich ist darauf hinzuweisen, daß im Rückfluß 16
noch ein Rückschlagventil 46 angeordnet ist derart, daß
es einen Rückfluß des aus dem Differenzdruckventil 40
austretenden Druckmittelstromes in Richtung auf den
Steuerschieber 13 verhindert.
Die so in ihren Einzelteilen beschriebene Steuervorrich
tung für das Kegelscheibengetriebe 1 arbeitet wie folgt:
Bei normalem Betriebszustand des Kegelscheibengetriebes 1
befindet sich das Stellglied 25 des Steuerschiebers 13
etwa in der aus der Zeichnung gemäß Fig. 1 ersichtlichen
Position. Dabei wird den Zylinder-Kolben-Aggregaten 9 und
10 das zur Aufrechterhaltung der an der Handhabe 24 ein
gestellten Getriebeübersetzung notwendige Druckmittel ge
liefert. Kleinere Regelvorgänge zur Korrektur der einge
stellten Getriebeübersetzung werden durch Abfühlen mit
tels des Hebels 22 und Übertragung dessen Bewegung auf
das Stellglied 25 durch den Steuerschieber 13 ausgeführt,
wobei Drosselblenden 47, 48 in den Leitungen 14, 15 für
ein gedämpftes Reaktionsverhalten sorgen.
Das an den bezüglich des Druckmittelzuflusses 26 außen
liegenden Steuerkanten 49, 50 abströmende überschüssige
Druckmittel gelangt über den Rückfluß 16 und die Abfluß
leitung 17 an das Vorspannventil 18, das den Basisdruck
für die Getriebesteuerung aufrechterhält, der im wesent
lichen der Druckbeaufschlagung des abtriebsseitigen
Zylinder-Kolben-Aggregates 10 entspricht. Diese Betriebs
weise ist allgemein bekannt und soll hier auch nicht mehr
in ihren Einzelheiten näher erläutert werden.
Neu ist jedoch im vorliegenden Falle, daß im Rückfluß 16
bzw. der Abflußleitung 17 eine Drossel 36 angeordnet ist,
an deren beide Seiten sich die Zylinderräume 32, 33 eines
Stellgliedes 31 anschließen, das der Leistungsverstellung
der hinsichtlich ihres Verdrängungsvolumens steuerbaren
Pumpe 11 dient derart, daß die Pumpe nach Möglichkeit
immer nur soviel Druckmittel liefert, wie dies für die
Getriebesteuerung einschließlich der dabei auftretenden
Leckverluste und der Abdeckung kurzzeitigen Druckmittel
bedarfs für eine schnelle Verstellung der Getriebeüber
setzung erforderlich ist.
Dazu wird das an der Drossel 36 sich einstellende Druck
gefälle in Verbindung mit dem Stellglied 31 derart ge
nutzt, daß bei hohem Druckgefälle, also bei an der Ver
bindungsstelle 35 anstehendem hohen Druckmittelrückfluß
sich auch im Zylinderraum 33 des Stellgliedes 31 ein ge
genüber dem Zylinderraum 32 des Stellgliedes 31 hoher
Druck ausbildet, der den Kolben 37 bezogen auf Fig. 1
nach links gegen den Druck der Feder 38 verschiebt und
damit das Stellorgan 30 der Pumpe 11 so bewegt, daß die
Pumpe zu einer niedrigeren Leistung verstellt wird.
Bei entsprechender Dimensionierung der Drossel 36 kann
auf diese Weise für den Normalzustand das Druckgefälle an
der Drossel 36 so eingestellt werden, daß über diese nur
ein minimaler Druckmittelrückfluß in Richtung auf das
einstellbare Vorspannventil 18 stattfindet, wobei dieser
Druckmittelrückfluß nur gerade ausreichen muß, um die
Funktion des Vorspannventils 18 aufrechtzuerhalten. Das
bedeutet eine entsprechend niedrige Leistung der Pumpe
11 , die wie gesagt, dann nur den Bedarf der hydraulischen
Steuerung für das Getriebe 1 einschließlich der dabei
auftretenden Leckverluste abdeckt.
Findet durch eine entsprechende Betätigung der Handhabe
24 - was auch der entsprechenden Verstellung eines Lei
stungshebels eines Kraftfahrzeuggetriebes gleichkommt -
nun aber eine schlagartige Änderung der Übersetzungsein
stellung des Getriebes statt, so führt dies zu einer
damit einhergehend entsprechenden, starken Verschiebung
des Stellgliedes 25 aus der aus der Fig. 1 ersichtlichen
Normallage mit der Folge, daß eines der Zylinder-Kolben-
Aggregate 9, 10 schnell mit Druckmittel zu füllen ist,
während aus dem anderen Zylinder-Kolben-Aggregat eine
entsprechende Druckmittelmenge herausgeschoben werden
muß. Diese zuletzt genannte, herauszuschiebende Druckmit
telmenge gelangt nun über die zugeordnete äußere Steuer
kante 49 oder 50 des Steuerschiebers 13 in den zugeordne
ten Raum 27 bzw. 28 und kann von da aus vermittels der
Leitung 29 über eine der Leitungen 43 bzw. 44 und dann
die Sammelleitung 45 zusätzlich auf die Seite der Drossel
36 abfließen, die dem Vorspannventil 18 zugewandt ist.
Dadurch wird der Durchsatz und damit die Druckdifferenz
an der Drossel 36 verringert, was zu einer Verschiebung
des Kolbens 37 bezogen auf Fig. 1 von links nach rechts
und damit zu einer Bewegung des Stellorgans 30 der Pumpe
11 in Richtung auf eine höhere Pumpenleistung führt. So
ist also bei der durch Betätigung des Hebels 24 eingelei
teten Schnellverstellung des Getriebes dafür Sorge getra
gen, daß die Pumpe 11 schlagartig auch die größere Druck
mittelmenge liefert, die zur Füllung des Zylinder-Kolben-
Aggregates 9 bzw. 10 führt, das bei der gewünschten Ände
rung der Getriebeübersetzung eine Annäherung der zugeord
neten Kegelscheiben 4, 5 bzw. 6, 7 bewirken soll.
Das die Drossel 36 durchfließende Druckmittel kommt dabei
aus der Pumpenleitung 26 über das Differenzdruckventil
40. Damit es die Drossel 36 nicht über die oben genannten
momentan offenen Steuerschieberkanäle umgehen kann, ist
das bereits beschriebene Rückschlagventil 46 in dem Rück
fluß 16 angeordnet.
Bei den nachfolgenden anhand der Fig. 2 bis 4 be
schriebenen abgewandelten Ausführungsformen einer Getrie
besteuerung sind die wiederkehrenden Teile, soweit sie
bereits anhand Fig. 1 beschrieben worden sind, mit den
bereits verwendeten Bezugszeichen versehen und nicht noch
einmal im einzelnen erläutert. Dies betrifft insbesondere
die Ausbildung der Getriebeeinheit 1, der Pumpe 11 sowie
der Abflußleitung 17 mit dem Vorspannventil 18.
Gegenüber der anhand der Fig. 1 beschriebenen Ausfüh
rungsform weist die Ausführungsform gemäß Fig. 2 einen
normalen, an sich bekannten Steuerschieber 51 mit an dem
Hebel 22 angelenkten Stellglied 52 auf. Unterschiedlich
ist jedoch hier, daß die anhand der Fig. 1 bereits er
wähnten, dem Steuerschieber 51 in den Leitungen 14, 15
nachgeschalteten Drosselblenden hier ein Bestandteil von
Stromregelventilen 53, 54 sind, die bei aus den Zylinder-
Kolben-Aggregaten 9 oder 10 des Getriebes bei dessen Ver
stellung rückströmendem Druckmittel diesem einen Abfluß
kanal 55, 56 öffnen, der mit der Abflußleitung 45 auf der
dem Vorspannventil zugewandten Seite der Drossel 36 ver
bunden ist.
Damit arbeitet das anhand der Fig. 2 dargestellte Ge
triebe für den Normalzustand wie das Getriebe gemäß Fig. 1.
Sobald sich jedoch für eine schnelle Verstellung der
Getriebeübersetzung eine entsprechend starke Auslenkung
des Stellgliedes 52 des Steuerschiebers 51 ergibt und
damit ein starker Druckmittelrückstrom aus dem Zylinder-
Kolben-Aggregat 9 oder 10, bei dem die zugeordneten
Kegelscheiben 4, 5 bzw. 6, 7 ihren axialen Abstand ver
größern, führt dieser Druckmittelrückstrom bei dem zuge
ordneten Stromregelventil 53 bzw. 54 zu einer Verstellung
dahingehend, daß die Leitung 14 bzw. 15 mit der Leitung
45 verbunden ist, so daß das rückströmende Druckmittel
volumen auf die Seite der Drossel 36 gelangt, die dem
Vorspannventil 18 zugewandt ist. Damit ergibt sich dann
wieder bezüglich des Stellgliedes 31 und der Wirkung auf
die Pumpe 11 das gleiche, was bereits anhand der Fig. 1
beschrieben wurde.
Vorteilhaft ist im vorliegenden Falle, daß der Steuer
schieber 51 einfach in der Form ausgebildet sein kann,
wie sie an sich bekannt ist.
Auch alle übrigen Funktionen stimmen mit der anhand der
Fig. 1 beschriebenen Bauform überein, weshalb auf die
nochmalige Erläuterung verzichtet wird.
Entsprechendes gilt für die Ausführungsform gemäß Fig.
3. Dort ist ebenfalls ein normaler Steuerschieber 51 mit
Stellglied 52 vorhanden. Auch können wieder starre Dros
selblenden 47, 48 verwendet werden.
Unterschiedlich ist jedoch die Ausbildung des Stellglie
des 60, das in diesem Falle als Zylinder-Kolben-Aggregat
mit einem Stufenkolben 61 ausgebildet ist. Dabei geht die
Verbindung des Zylinder-Kolben-Aggregates 60 mit dem be
züglich der Drossel 36 auf Seiten des Steuerschiebers 51
gelegenen Teil der Abflußleitung 16 auf beide Kolbenräume
62, 63 des Stellgliedes 60. Außerdem ist die im Durchmes
ser größere Kolbenstufe 64 auf der dem Vorspannventil 18
zugewandten Seite der Drossel 36 mit der Abflußleitung 17
verbunden und es ist die im Durchmesser kleinere Kolben
stufe 65 mit der Druckseite der Pumpe 11 über eine Lei
tung 66 verbunden.
Diese Ausbildung hat zur Folge, daß an der im Durchmesser
größeren Kolbenstufe 64 über die Leitungen 67, 68 die an
der Meßblende bzw. Drossel 36 vorhandene Druckdifferenz
in Richtung einer Einstellung des Stellorgans 30 zu einer
niedrigen Förderleistung der Pumpe 11 wirkt. Dieser Wir
kung entgegengesetzt ist die Kraft der Druckfeder 69 so
wie die Druckdifferenz zwischen der von der Pumpendruck
leitung 26 über die Leitung 66 auf die Kolbenstufe 65 ge
gebenen Druckbeaufschlagung einerseits sowie der von der
Rückflußleitung 16 über die Leitung 70 auf den Kolbenraum
63 gegebenen Druckbeaufschlagung andererseits.
Im normalen Betriebszustand halten sich die beschriebenen
Krafteinwirkungen am Stellglied 60 bei entsprechender
Dimensionierung der Drossel 36 derart das Gleichgewicht,
daß die Pumpe 11 auf eine Förderleistung eingestellt ist,
die nach Überwindung von Leckverlusten etc. nur einen
minimalen Druckmittelrückfluß über die Leitung 17 und das
Vorspannventil 18 ergibt.
Wird nun aber das Stellglied 52 des Steuerschiebers 51 im
Zusammenhang mit einer Schnellverstellung des Getriebes
weit aus der dargestellten Mittellage ausgelenkt, so
steigt später zwar an der Meßblende bzw. Drossel 36 die
Druckdifferenz, weil aus einem der Zylinder-Kolben-Aggre
gate 9 bzw. 10 durch Spreizung der zugeordneten Kegel
scheiben ein Druckmittelstrom über den Steuerschieber 51
in Richtung auf das Vorspannventil 18 und damit über die
Meßblende 36 zurückgeschoben wird, es steigt aber zu
nächst die am Stufenkolben 61 entgegengesetzt wirkende
Druckdifferenz auf den von Differenzdruckventil 40 be
stimmten Wert, so daß sich im Ergebnis über das Stell
organ 30 eine Verstellung der Förderleistung der Pumpe 11
zu einem höheren Wert ergibt, der kurzzeitig die Druck
mittelmenge liefert, die für das Zylinder-Kolben-Aggregat
9 bzw. 10 erforderlich ist, über das die zugeordneten
Kegelscheiben in ihrem axialen Abstand aneinander an zu
nähern sind.
Schließlich zeigt die Ausführungsform gemäß Fig. 4 ein
Beispiel dafür, daß der Gegenstand der Erfindung auch bei
anderen Steuersystemen für Kegelscheibengetriebe angewen
det werden kann. Hier ist ein Getriebe 1 zugrundegelegt,
bei dem auf der Antriebswelle 2 ein Zylinder-Kolben-
Aggregat 80 mit einem größeren wirksamen Durchmesser als
der des abtriebsseitigen Zylinder-Kolben-Aggregats 10
vorhanden ist.
Daran angepaßt ist der Steuerschieber 81 als Zweikanten
steuerschieber ausgebildet, der der Abtriebsseite 3 des
Getriebes 1 das von der Pumpe 11 über die Pumpendrucklei
tung 26 bezogene Druckmittel mittels einer Leitung 89
direkt zuleitet, während der Antriebsseite 2 das Druck
mittel über die zugeordnete erste Steuerkante 82 des
Steuerschiebers 81 zugeteilt wird. Der Raum 83 des
Steuerschiebers 81, der sich an die Abflußkante 84 des
Steuerschiebers 81 anschließt, ist über eine Leitung 85
mit dem drucklosen Druckmittelrückfluß 19 des Vorspann
ventils 18 verbunden.
Die Ausbildung des Stellgliedes 31 entspricht der bereits
anhand der Fig. 1 und 2 geschilderten Bauform. Abge
wandelt ist jedoch hier die Tatsache, daß die Drossel 36
in der Überstromleitung 39 der Pumpe 11 sitzt, die im
vorliegenden Falle mit der Pumpendruckleitung 26 den auf
der Abtriebsseite 3 des Getriebes herrschenden Druck auf
weist.
Da das Vorspannventil 18 den Basisdruck des Getriebes mit
dem für die Abtriebsseite 3 bzw. dessen Zylinder-Kolben-
Aggregat 10 erforderlichen hydraulischen Druck aufrecht
erhält, ergibt die Einstellung des Stellgliedes 86 des
Steuerschiebers 81 mittels der ersten Steuerkante 82 die
soweit abgesenkte Druckbeaufschlagung des Zylinder-Kol
ben-Aggregates 80, daß die gewünschte Getriebeübersetzung
aufrechterhalten wird.
Andererseits wird aber der Rückfluß überschüssiger Druck
mittelmengen über die Überströmleitung 39 mittels des
Stellgliedes 31 in der bereits geschilderten Weise so ge
steuert, daß auf der einen Seite an der Getriebeabtriebs
seite 3 im Zylinder-Kolben-Aggregat 10 der durch das Vor
spannventil 18 eingestellte Basisdruck vorhanden ist
sowie Leckverluste ausgeglichen werden, andererseits aber
keine unnötigen Druckmittelmengen in Richtung auf die
Leitung 19 gefördert werden. Soweit über die Abflußkante
84 des Stellgliedes 86 des Steuerschiebers 81 Druckölmen
gen abfließen, gelangen diese in die Rückflußleitung 19
und stellen sich im Ergebnis wie ein Leckverlust inner
halb des Getriebes dar, der durch Wirkung des Stellglie
des 31 zusammen mit der zugeordneten Drossel 36 über eine
entsprechende Einstellung der Förderleistung der Pumpe 11
ausgeglichen wird.
Für eine Schnellverstellung des Getriebes, mit der eine
deutliche Auslenkung des Stellgliedes 86 gegenüber der
aus Fig. 4 ersichtlichen Position einhergeht, können im
einen Falle die Leitungen 89 und 87 miteinander verbunden
werden, so daß das antriebsseitige Zylinder-Kolben-Aggre
gat 80 wegen seines größeren Druckzylinders die am Ab
triebsscheibensatz 3 vom dortigen Zylinder-Kolben-Aggre
gat 10 abgegebene Druckmittelmenge aufnehmen kann.
Wenn andererseits durch entsprechende entgegengesetzte
Stellung des Stellgliedes 86 des Steuerschiebers 81 die
Leitungen 85 und 87 miteinander verbunden werden, geht
die am Antriebsscheibensatz 2 aus dem dortigen Zylinder-
Kolben-Aggregat 80 ausgeschobene Druckmittelmenge direkt
über die Leitung 85 zur drucklosen Abflußleitung 19.
Soweit sich bei diesen Stellvorgängen in der Überström
leitung 39 eine Änderung des Druckmitteldurchsatzes
sowohl im positiven als auch im negativen Sinne ergibt,
wird diese jeweils durch das Stellglied 31 und eine ent
sprechende Verstellung der Förderleistung der Pumpe 11
ausgeglichen, wobei jedoch immer die Förderleistung der
Pumpe 11 nur das Maß annimmt, das zur Aufrechterhaltung
des durch das einstellbare Vorspannventil 18 vorgegebenen
Basisdruckes ausreicht.
Claims (6)
1. Stufenlos einstellbares Umschlingungsgetriebe mit
hydraulischer Anpressung und Übersetzungssteuerung sowie
mit einem zugehörigen Hydrauliksystem, enthaltend wenig
stens eine Pumpe zur Druckmittelversorgung, einen Steuer
schieber für die Übersetzungseinstellung sowie eine im
Abfluß des Hydrauliksystems angeordnete, aus mindestens
einem Ventil bestehende und den Basisdruck des Hydraulik
systems bestimmende Druckhalteeinrichtung,
gekennzeichnet durch,
eine Dosiereinrichtung (30) für den Pumpenförderstrom und
eine den Zuflußstrom zur Druckhalteeinrichtung (18) unter
Ausschluß von Leck- und Verstellströmen erfassende Meß
einrichtung, die auf die Dosiereinrichtung im Sinne der
Einhaltung eines Optimalförderstromes einwirkt.
2. Getriebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dosiereinrichtung ein Stellorgan (30) zur Ein
stellung des Förderstromes der Pumpe (11) ist, daß die
Druckhalteeinrichtung ein Vorspannventil (18) ist, daß
die zwischen Steuerschieber (13, 51, 81) und Vorspannven
til (18) angeordnete Meßeinrichtung eine Drossel (Meß
blende 36) ist, daß die beiden Seiten der Drossel je mit
einer der beiden Kolbenseiten eines das Stellorgan betä
tigenden Stellgliedes (31, 60) in Form eines Zylinder-
Kolben-Aggregates verbunden sind, daß eine Überströmlei
tung (39) des vor dem Steuerschieber (13, 51, 81) liegen
den Teils der Pumpendruckleitung (26) vor der Drossel
(36) mit der Abflußleitung (16, 17, 39) des Steuerschie
bers verbunden ist, und daß der Kolben (37, 61) des
Stellgliedes (31, 60) auf der Seite, die mit der dem Vor
spannventil (18) zugewandten Seite der Drossel (36) ver
bunden ist, durch eine Kraft (Druckfeder 38, 69) im Sinne
einer Vergrößerung des Förderstromes der Pumpe (11) be
aufschlagt ist.
3. Getriebe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschieber (13) als Vierkantensteuerschieber
mit zentralem Druckmittelzufluß (26) ausgebildet ist, daß
die Räume (27, 28) des Steuerschiebers für die Aufnahme
des an den Steuerkanten (49, 50) übertretenden, über
schüssigen Druckmittels durch eine Leitung (29) miteinan
der verbunden sind, daß die Räume auf der den Steuerkan
ten abgewandten Seiten durch weitere mit Abflüssen (43,
44) verbundene Steuerkanten (41, 42) des Steuerschiebers
(25) abgeschlossen sind, die bei normaler Arbeitsstellung
des Steuerschiebers geschlossen, bei dessen durch eine
Schnellverstellung des Getriebes aber stark ausgelenkter
Stellung die Räume mit einer weiteren Rückflußleitung
(43, 44) für das Druckmittel verbinden, daß die weitere
Rückflußleitung mit der Abflußleitung (17) auf der dem
Vorspannventil (18) zugewandten Seite der Drossel (36)
verbunden ist, daß die Abflußleitung (16) des Steuer
schiebers (13) auf der vor der Drossel (36) liegenden
Seite ein in Richtung auf den Steuerschieber schließendes
Rückschlagventil (46) aufweist und daß in der zwischen
Rückschlagventil und Drossel mit der Abflußleitung ver
bundenen Überströmleitung (39) der Pumpendruckseite ein
Differenzdruckventil (40) angeordnet ist.
4. Getriebe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschieber (51) als Vierkantensteuerschieber
mit zentralem Druckmittelzufluß (26) ausgebildet ist, daß
die Räume (27, 28) des Steuerschiebers für die Aufnahme
des an den Steuerkanten (49, 50) übertretenen, überschüs
sigen Druckmittels durch eine Leitung (29) miteinander
verbunden sind, daß in den zu den Zylinder-Kolben-Aggre
gaten (9, 10) des Getriebes ausgehend vom Steuerschieber
führenden Leitungen (14, 15) Drosselblenden zur Begren
zung der Verstellgeschwindigkeit des Getriebes und zur
Dämpfung eingesetzt sind, daß die Drosselblenden ein Be
standteil von Stromregelventilen (53, 54) sind, die bei
aus den Zylinder-Kolben-Aggregaten des Getriebes rück
strömenden Druckmittel diesem einen Abflußkanal (55, 56)
öffnen, daß der Abflußkanal mit der Abflußleitung (17)
auf der dem Vorspannventil (18) zugewandten Seite der
Drossel (36) verbunden ist, und daß in der vor der Dros
sel mit der Abflußleitung (16, 17) verbundenen Überström
leitung (39) der Pumpendruckseite ein Differenzdruckven
til (40) angeordnet ist.
5. Getriebe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschieber (51) als Vierkantenschieber mit
zentralem Druckmittelzufluß (26) ausgebildet ist, daß die
Räume (27, 28) des Steuerschiebers für die Aufnahme des
an den Steuerkanten (49, 50) übertretenden, überschüssi
gen Druckmittels durch eine Leitung (29) miteinander ver
bunden sind, daß das Stellglied (60) als Zylinder-Kolben-
Aggregat mit einem Stufenkolben (61) ausgebildet ist, daß
die Verbindung des Zylinder-Kolben-Aggregats mit dem be
züglich der Drossel (36) auf Seiten des Steuerschiebers
(51) gelegenen Teil der Abflußleitung (16) auf beide Kol
benräume (62, 63) des Stellgliedes (60) geht, daß die im
Durchmesser größere Kolbenstufe (64) auf der dem Vor
spannventil (18) zugewandten Seite der Drossel (36) mit
der Abflußleitung (17) verbunden ist, daß die im Durch
messer kleinere Kolbenstufe (65) mit der Druckseite (26)
der Pumpe (11) verbunden (Leitung 66) ist und daß in der
vor der Drossel (36) mit der Abflußleitung (16) verbunde
nen Überströmleitung (39) der Pumpendruckseite (26) ein
Differenzdruckventil (40) angeordnet ist.
6. Getriebe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschieber (81) als Zweikantensteuerschieber
ausgebildet ist, der der Abtriebsseite (3) des Getriebes
(1) das Druckmittel mit dem pumpenseitigen Druck zulei
tet, während der Antriebsseite (2) das Druckmittel über
die zugeordnete erste Steuerkante (82) des Steuerschie
bers (81) zugeteilt wird, daß das antriebsseitige Zylin
der-Kolben-Aggregat (80) einen größeren wirksamen Durch
messer als das abtriebsseitige Zylinder-Kolben-Aggregat
(10) aufweist, daß die über die der Antriebsseite zuge
ordnete zweite Steuerkante (84) des Steuerschiebers ab
strömenden überschüssigen Druckmittelmengen mittels einer
Leitungsverbindung (85) an den drucklosen Druckmittel
rückfluß (19) des Vorspannventils (18) angeschlossen
sind, und daß der Steuerschieber außerhalb der normalen
Betriebsstellung in solche Stellungen auslenkbar ist, daß
entweder an- und abtriebsseitige Druckmittelzuführungs
leitungen (89, 87) miteinander verbunden sind oder an
triebsseitige Druckmittelzuführungsleitung (87) und
Leitungsverbindung (85) an den drucklosen Druckmittel
rückfluß (19).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924222636 DE4222636C2 (de) | 1992-07-10 | 1992-07-10 | Stufenlos einstellbares Umschlingungsgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924222636 DE4222636C2 (de) | 1992-07-10 | 1992-07-10 | Stufenlos einstellbares Umschlingungsgetriebe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4222636A1 true DE4222636A1 (de) | 1994-01-13 |
| DE4222636C2 DE4222636C2 (de) | 1996-09-26 |
Family
ID=6462883
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924222636 Expired - Fee Related DE4222636C2 (de) | 1992-07-10 | 1992-07-10 | Stufenlos einstellbares Umschlingungsgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4222636C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19614226A1 (de) * | 1996-04-10 | 1997-10-23 | Walter Schopf | Einrichtung an mechanischen Getrieben zur Rückgewinnung nichtgenutzter mechanischer Energie aus Druck- u. Schmierölsystemen an CVT's und Getriebeschaltautomaten |
| US6890275B1 (en) * | 1999-04-23 | 2005-05-10 | Zf Friedrichshafen Ag | Continuously variable transmission |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3325523C2 (de) * | 1983-07-15 | 1985-10-03 | P.I.V. Antrieb Werner Reimers GmbH & Co KG, 6380 Bad Homburg | Stufenlos einstellbares Kegelscheiben-Umschlingungsgetriebe |
| DE3728994A1 (de) * | 1987-08-29 | 1989-03-09 | Piv Antrieb Reimers Kg Werner | Einrichtung zur versorgung eines hauptverbrauchers mit hydraulischem druckmittel |
-
1992
- 1992-07-10 DE DE19924222636 patent/DE4222636C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
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| DE3728994A1 (de) * | 1987-08-29 | 1989-03-09 | Piv Antrieb Reimers Kg Werner | Einrichtung zur versorgung eines hauptverbrauchers mit hydraulischem druckmittel |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| JP-Abstract zu 59-89858 A, in M-325 Sept.14, 1984, Vol.8, No.201 * |
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| DE19614226A1 (de) * | 1996-04-10 | 1997-10-23 | Walter Schopf | Einrichtung an mechanischen Getrieben zur Rückgewinnung nichtgenutzter mechanischer Energie aus Druck- u. Schmierölsystemen an CVT's und Getriebeschaltautomaten |
| US6890275B1 (en) * | 1999-04-23 | 2005-05-10 | Zf Friedrichshafen Ag | Continuously variable transmission |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4222636C2 (de) | 1996-09-26 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: LUK GETRIEBE-SYSTEME GMBH, 77815 BUEHL, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: LUK GS VERWALTUNGS KG, 77815 BUEHL, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |