DE4209933A1 - Verfahren zur partiellen Veränderung von Oberflächen metallischer oder nichtmetallischer Körper mit einem Nd:YAG-Laser - Google Patents
Verfahren zur partiellen Veränderung von Oberflächen metallischer oder nichtmetallischer Körper mit einem Nd:YAG-LaserInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur partiellen Ver
änderung von Oberflächen metallischer oder nichtmetallischer
Körper mit einem gütegeschalteten kontinuierlich angeregten
Nd:YAG-Laser entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1. Vorrichtungen, die mit ähnlichen Verfahren arbeiten kön
nen, sind beispielsweise durch die DE-OS 39 39 866 bekanntge
worden.
Die bekannten Nd:YAG-Laser werden vornehmlich für Laser
gravur- bzw. Laserbeschriftungsverfahren, jedenfalls für sol
che Verfahren zur partiellen Veränderung von Oberflächen ver
wandt, mit denen nur Einbrenntiefen von maximal 20 µm erzielt
werden. Die Begrenzung dieser Einbrenn- bzw. Eindringtiefe
ist im Zusammenhang mit metallenen Werkstücken möglicherweise
dadurch zu erklären, daß bei der Laserstrahl-Bearbeitung ent
standene Oxydschichten eine tiefer reichende thermische Ein
wirkung des Laserstrahls auf den darunter befindlichen Werk
stoffbereich verhindern. Versuche mit aus thermoplastischen
Kunststoffen bestehenden Werkstücken ergaben bei Anwendung
des bekannten Verfahrens - zumal bei längerer Wirkungsdauer -
nur ein ungezieltes Aufschmelzen bzw. Durchbrennen des Kunst
stoffes.
Die Führung des Laserstrahls mittels eines einen elek
tronischen Rechner beinhaltenden zum Beispiel digitalen Ab
lenkungssystems geschieht bei bekannten Verfahren häufig so,
daß der Laserstrahl "gewobbelt", d. h. in kleinen fortlaufen
den, einander überlappenden kreisenden Bewegungen geführt
wird.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht
darin, das bekannte Verfahren entsprechend dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 so zu verändern, daß nicht nur die vor
beschriebenen geringen Eindringtiefen zur Herstellung von Be
schriftungen, sondern darüber hinaus wesentlich höhere Ein
dringtiefen erzielt werden können, welche eine im weitesten
Sinne tiefe, etwa reliefartige, Abtragung der Werkstückober
fläche gestatten.
Entsprechend der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch ge
löst worden, daß der Laserstrahl innerhalb eines den zu ver
ändernden Oberflächenteil eingrenzenden Umrisses entlang Ra
sterlinien eines Rasterfeldes bildender Bezugslinien
geführt wird, worauf anschließend das gesamte Rasterfeld un
ter Beibehaltung der Relativlage des Umrisses mindestens ein
mal um einen bestimmten Betrag versetzt und der Oberflächen
teil entlang den Rasterlinien des Rasterfeldes erneut insge
samt mit dem Laserstrahl abgefahren wird, wobei bei jedem Ab
fahren die Einwirkdauer und die Höhe des Energieinhalts der
die Körper-Oberfläche einschußartig beaufschlagenden Laser
pulse derart begrenzt werden, daß unter Minimierung einer
Plasmabildung eine Verdampfung des Werkstoffes bewirkt wird.
Entsprechend der Erfindung wird der Laserstrahl inner
halb eines Umrisses geführt, welcher den zu verändernden
Oberflächenteil eingrenzt. Hierbei wird der Laserstrahl so
geführt, daß er den gesamten Oberflächenteil entlang der Ra
sterlinien eines Rasterfeldes gleichförmig bearbeitet. Sobald
der Laserstrahl die Rasterlinien des Rasterfeldes insgesamt
abgefahren hat, wird das die Führung des Laserstrahls bestim
mende, durch eine Rechnersteuerung erzeugte Rasterfeld um
einen bestimmten Betrag versetzt. Hier wird allerdings der
Umriß, welcher den zu verändernden Oberflächenteil bestimmt,
in seiner örtlichen Relativlage beibehalten.
Nachdem der Versatz um einen bestimmten Betrag erfolgt
ist, fährt der Laserstrahl die Rasterlinien des Rasterfeldes
wieder insgesamt ab, wodurch die Bearbeitungsdichte auf dem
zu verändernden Oberflächenteil vergrößert wird. Falls erfor
derlich, kann ein Versatz, gegebenenfalls mit demselben be
stimmten Betrag, noch einmal oder mehrmals nacheinander er
folgen, jedenfalls so lange, bis ein genügender Werkstoffab
trag erreicht ist.
Durch den erfindungsgemäßen Versatz wird erreicht, daß
möglichst wenige Stellen des zu verändernden Oberflächenflä
chenteils mehrfach durch den Laserstrahl beaufschlagt werden,
insbesondere wird eine Überlagerung von Kreuzungsstellen ver
mieden. Beim Abfahren des Rasterfeldes mit dem Laserstrahl
muß darauf geachtet werden, daß die Einwirkdauer und die Höhe
des Energieinhalts der die Körper-Oberfläche einschußartig
beaufschlagenden Laserpulse derart begrenzt werden, daß bei
Minimierung einer Plasmabildung im wesentlichen nur eine Ver
dampfung des Werkstoffes eintritt.
Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen ist es insgesamt
möglich geworden, beispielsweise bei einem Stahl des Typs
1.2311 eine Abtragstiefe in der Größenordnung von Millimetern
zu erzielen. Diese bislang nicht erzielte vorteilhafte große
Abtragstiefe läßt sich wohl nur durch die eigenartige erfin
dungsgemäße Führung des Laserstrahls sowie dadurch erklären,
daß praktisch bei Vermeidung einer Plasmabildung nach Mög
lichkeit nur eine Verdampfung des Werkstoffes erfolgt. Da
durch, daß der Werkstoff unter Einwirkung des Laserstrahls
unmittelbar verdampft und abgesaugt wird, kann bei Anwendung
des erfindungsgemäßen Verfahrens eine die Eindringtiefe des
Laserstrahls behindernde Oxydbildung offenbar weitestgehend
vermieden werden.
Auch erscheint es wichtig, durch Begrenzung des Energie
inhalts des nach Art von einzelnen Einschüssen pulsförmig auf
den Werkstoff aufprallenden Laserstrahls eine Plasmabildung
weitestgehend minimieren zu können, um auf diese Weise eine
die Eindringtiefe des Laserstrahls ansonsten verringernde Ab
sorption zu vermeiden.
Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der
Laserstrahl mit Hilfe eines akustooptischen Modulators zweck
mäßig mit einer Frequenz von ca. 10 kHz gesteuert. Das erfin
dungsgemäße Rasterfeld ist demnach aus Rasterlinien-Längen
zusammengesetzt, welche jeweils aus 10 000 pro Sekunde
aufeinanderfolgenden, linienartig hintereinander
angeordneten, Laser-Einschüssen bestehen. Die mittlere
Strahlungsleistung des Lasers beträgt hierbei etwa 50 W.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird der Versatz
des Rasterfeldes dadurch erzeugt, daß dieses um einen be
stimmten Umfangswinkel, dem Drehwinkel, versetzt wird.
Entsprechend anderen Erfindungsmerkmalen wird das Ra
sterfeld um eine bestimmte Strecke, gegebenenfalls zusätzlich
zu einer Drehung, translatorisch versetzt.
Als günstig hat sich in weiterer Ausgestaltung der Er
findung herausgestellt, daß das Rasterfeld eine netzartige
Linienstruktur aufweist.
Auch ist es entsprechend anderen Erfindungsmerkmalen
möglich, die Rasterlinien parallel zueinander verlaufen zu
lassen, um hierdurch insgesamt ein Rasterfeld zu bilden.
Zweckmäßig sind die Rasterlinien gerade.
Der vorbestimmte Versatz, wie Drehwinkel oder translato
rischer Versatz, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
in Abhängigkeit von dem zu bearbeitenden Werkstoff ausge
wählt. Das gilt auch für den Parallelabstand der Rasterlinien
voneinander.
Bei der Bearbeitung des vorerwähnten Stahls des Typs
1.2311 kann beispielsweise der Drehwinkel 15° betragen, wäh
rend der Parallelabstand der Rasterlinien voneinander ca. 50 µm
beträgt.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nun anhand beigefüg
ter Zeichnungen erläutert, hierbei zeigt
Fig. 1 in mehr schematischer Weise den Aufbau einer zur
Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendeten Laser
vorrichtung,
Fig. 2 die Draufsicht auf ein Werkstück sowie schließ
lich die
Fig. 3-5 Detailvergrößerungen im wesentlichen entspre
chend der mit III, IV und V bezeichneten Einkreisung in Fig.
2.
Das Herzstück der Laservorrichtung 10 in Fig. 1 besteht
aus einem Nd:YAG-Stab 11.
Parallel zum Nd:YAG-Stab 11 ist eine mit Gleichstrom be
triebene Krypton-Bogenlampe angeordnet, deren Emissionsspek
trum zur Anregung der optischen Zustände im Nd:YAG-Stab ge
eignet ist.
Das von der Krypton-Bogenlampe erzeugte Licht gelangt in
den Nd:YAG-Stab. Dort wird gemeinsam mit dem optischen Reso
nator, bestehend aus Endspiegel 13 und Auskoppelspiegel 14,
der Laserstrahl L erzeugt.
Zwischen dem Nd:YAG-Stab 12 und dem Auskoppelspiegel 14
ist ein akustooptischer Modulator 15 eingebaut, der etwa wie
folgt Positioniert:
In einem Glasblock wird durch ein Piezoelement eine
Ultraschallwelle eingekoppelt, die in dem Glasblock ein opti
sches Gitter erzeugt. Das Ein- und Ausschalten des Gitters
wird von einem insgesamt mit 17 bezeichneten Steuerteil ver
anlaßt, von welchem elektrische Steuerleitungen 16 zum aku
stooptischen Modulator 15 führen.
Das Ein- und Ausschalten des optischen Gitters des aku
stooptischen Modulators 15 hat das Ein- und Ausschalten des
Laserstrahls L zur Folge. Durch dieses Ein- und Ausschalten,
im vorliegenden Fall mit einer Schaltfrequenz von etwa 5 kHz,
entstehen in Verbindung mit dem Nd:YAG Stab Energiespitzen
besonders großer Leistung, was insgesamt mit dem Begriff
"Technik der Güteschaltung", umschrieben werden kann.
Mittels einer Streulinse 18 und einer Sammellinse 19 er
folgt sodann eine Aufweitung des Laserstrahls L. Der aufge
weitete Laserstrahl L wird auf einen ersten Drehspiegel 20
gegeben und von diesem auf einen zweiten Drehspiegel 21 re
flektiert. Die Drehachsen x, y der beiden Drehspiegel 20, 21
verlaufen orthogonal zueinander. Die Drehachse y des Dreh
spiegels 20 verläuft z. B. lotrecht und die Drehachse x des
Drehspiegels 21 horizontal.
Beide Drehspiegel 20, 21, werden durch je einen soge
nannten Galvanometerscanner 22, 23 entsprechend den Dreh-Dop
pelpfeilen v, z angetrieben. Die Galvanometerscanner 22, 23
sind über elektrische Steuerleitungen 24, 25 mit dem Steuer
teil 17 verbunden. Die Galvanometerscanner gestatten es, Dre
hungen mit definierten Drehwinkeln zu erzeugen. Typische
Werte hierbei sind beispielsweise +/-8 Winkelgrad.
Zu ergänzen ist noch, daß auch die Krypton-Bogenlampe
12, die sogenannte "Pumplampe", über zwei elektrische Leitun
gen 26, 27 durch das Steuergerät 17 versorgt wird.
Bevor der durchgehend mit L bezeichnete Laserstrahl auf
das Werkstück W gelangt, mit dem er wechselwirken soll, wird
er durch ein Fokussierobjektiv hindurchgeleitet, welches ein
Planfeldobjektiv 28 ist, um auf dem Werkstück W eine hohe En
ergiedichte erzeugen zu können.
Das in Fig. 2 gezeigte Werkstück W bietet dem Betrachter
seine Gravurfläche G dar. Die Gravurfläche G soll zu dem zen
tralen Bestandteil eines Werkzeugeinsatzes gehören, welcher
bei der artikelbildenden Formgebung innerhalb einer Werkzeug
form zur Herstellung von Kunststoffspritzgußartikeln verwandt
wird. Die Gravurfläche G enthält einen veränderten bzw. abge
tragenen Bereich A und einen erhabenen Bereich B. Die Kontur
des erhabenen Bereichs B besitzt Pfeilform.
Aus Fig. 2 ist ein netzartiges Rasterfeld N zu erkennen,
welches - jeweils anders orientiert - auch in vergrößerten
Detaildarstellungen entsprechend den Fig. 3-5 teilweise zu
ersehen ist.
Das Rasterfeld N, welches gewissermaßen auf die Gravur
fläche G projiziert ist, soll verdeutlichen, wie der Laser
strahl L geführt wird, um den abgetragenen Bereich A zu er
zeugen.
Der abgetragene Bereich A ist innen von einer Umrißlinie
U1, die der Kontur des Pfeiles entspricht und außen von einer
Umrißlinie U2 begrenzt.
Die Umrißlinien U1 und U2 stellen praktisch eine Innen
begrenzung und eine Außenbegrenzung dar, die der Laserstrahl
auf dem Werkstück W nicht überschreitet. Die Umrißlinien U1
und U2 des Rasterfeldes N sind Ergebnis der Laserstrahl-Steu
erung, für welche ein im Steuergerät 17 enthaltener pro
grammierbarer Rechner bestimmend ist.
Das Rasterfeld N setzt sich aus geraden Rasterlinien R1,
R2 und R3 zusammen. Eine Anzahl von Rasterlinien R1, eine
weitere Anzahl von Rasterlinien R2 und eine weitere Anzahl
von Rasterlinien R3 verlaufen jeweils parallel mit einem Par
allelabstand p zueinander.
Die Rasterlinien R1 und R2 schließen - ebenso wie die
Rasterlinien R2 und R3 - jeweils einen Winkel von 60° ein, so
daß sich, wie aus Fig. 3 zu ersehen, kleine gleichseitige
Dreiecke aus den Rasterlinien R1, R2 und R3 ergeben.
In einer ersten Phase (Fig. 3) wird nun der Laserstrahl
durch die vom Rechner des Steuergerätes 17 initiierte Bewe
gung der Drehspiegel 20, 21 so umgelenkt und unter Beachtung
der Umrisse U1 und U2 so geführt, daß eine Bearbeitung der
Oberfläche des Werkstückes W entlang den Linien des Raster
feldes N erfolgt.
Sobald das sich über die gesamte Fläche A erstreckende
Rasterfeld N entsprechend der in Fig. 3 dargestellten örtli
chen Lage abgearbeitet ist, wird das Rasterfeld N mit einem
Drehwinkel von 150 nach links gedreht und zugleich um einen
gewissen Betrag translatorisch verschoben, um zu vermeiden,
daß die Rasterlinien-Kreuzungspunkte K gemäß Fig. 3 mit denen
gemäß Fig. 4 zusammenfallen.
Entlang dem versetzten Rasterfeld N gemäß Fig. 4 wird
sodann die gesamte Fläche A, begrenzt von den Umrissen U1 und
U2, erneut insgesamt abgearbeitet, was anschließend nach ei
ner weiteren Drehung nach links um 150 und einer weiteren
analogen translatorischen Verschiebung zusätzlich noch ein
weiteres Mal erfolgt, wie in Fig. 5 dargestellt.
Jede Rasterlinie R1, R2 und R3 setzt sich aus einer
Vielzahl von kleinen pulsartigen Laserstrahl-Einschüssen zu
sammen, von denen 10 000/s erfolgen. Hierbei wird der Werk
stoff, im vorliegenden Fall Stahl des Typs 1.2311, verdampft
und abgesaugt, so daß insgesamt die abgetragene Fläche A ent
steht, die gegenüber der erhabenen Fläche B ein Höhendiffe
renz in der Größenordnung von Millimetern aufweist.
Während des Versatzes (Drehung und translatorische Ver
schiebung) des Rasterfeldes N gemäß den Darstellungen von
Fig. 3 nach Fig. 4 und von Fig. 4 nach Fig. 5 bleibt die ört
liche Lage der Umrisse U1 und U2 unverändert.
Claims (10)
1. Verfahren zur partiellen Veränderung von Oberflächen
metallischer oder nichtmetallischer Körper mit einem gütege
schalteten kontinuierlich angeregten Nd:YAG-Laser, mit gege
benenfalls in den Strahlengang eingegliederter Strahlaufwei
tung, mit einer mittels eines Rechners gesteuerten, drehbar
angetriebene Ablenkspiegel aufweisenden Strahlablenkung und
mit einem Planfeldobjektiv zur Fokussierung des Laserstrahls,
welcher entlang mindestens einer durch den Rechner vorgegebe
nen Bezugslinie über die zu verändernde Oberfläche hinweg ge
führt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Laserstrahl (L)
innerhalb eines den zu verändernden Oberflächenteil (A) ein
grenzenden Umrisses (U1, U2) entlang Rasterlinien (R1, R2,
R3) eines Rasterfeldes (N) bildender Bezugslinien geführt
wird, worauf anschließend das gesamte Rasterfeld (N) unter
Beibehaltung der Relativlage des Umrisses (U1, U2) mindestens
einmal um einen bestimmten Betrag versetzt und der Oberflä
chenteil (A) entlang den Rasterlinien (R1, R2, R3) des Ra
sterfeldes (N) erneut insgesamt mit dem Laserstrahl (L) abge
fahren wird, wobei bei jedem Abfahren die Einwirkdauer und
die Höhe des Energieinhalts der die Körper-Oberfläche ein
schußartig beaufschlagenden Laserpulse derart begrenzt wer
den, daß unter Minimierung einer Plasmabildung eine Verdamp
fung des Werkstoffes bewirkt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rasterfeld (N) um einen bestimmten Umfangswinkel, dem
Drehwinkel, versetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rasterfeld (N) um eine bestimmte
Strecke, gegebenenfalls zusätzlich zu einer Drehung, transla
torisch versetzt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rasterfeld (N) eine netzartige Struk
tur aufweist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß Rasterlinien (R1, R2, R3) parallel zuein
ander verlaufen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rasterlinien (R1, R2, R3) gerade
sind.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der vorbestimmte Versatz, wie Drehwinkel
oder translatorischer Versatz, in Abhängigkeit von dem zu be
arbeitenden Werkstoff ausgewählt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Parallelabstand (p) der Rasterlinien
(R1, R2, R3) voneinander in Abhängigkeit von dem zu behan
delnden Werkstoff ausgewählt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Drehwinkel bei der Bearbeitung von
Stahl des Typs 1.2311 ca. 15° beträgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß bei der Bearbeitung von Stahl des Typs
1.2311 der Parallelabstand (p) der Rasterlinien (R1, R2, R3)
ca. 50 µm beträgt.
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