DE418182C - Verfahren zum gleichzeitigen Einatmen von zwei verschiedenen Gasen, Daempfen o. dgl. - Google Patents

Verfahren zum gleichzeitigen Einatmen von zwei verschiedenen Gasen, Daempfen o. dgl.

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DE418182C
DE418182C DED45762D DED0045762D DE418182C DE 418182 C DE418182 C DE 418182C DE D45762 D DED45762 D DE D45762D DE D0045762 D DED0045762 D DE D0045762D DE 418182 C DE418182 C DE 418182C
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gas
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/10Preparation of respiratory gases or vapours
    • A61M16/104Preparation of respiratory gases or vapours specially adapted for anaesthetics

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Description

  • Verfahren zum gleichzeitigen Einatmen von zwei verschiedenen Gasen, Dämpfen o. dgl. Bei den bekannt gewordenen Verfahren und Vorrichtungen zum Einatmen von zwei, verschiedenen Gasen, Dämpfen o. dgl. für therapeutische oder klinische Behandlungszwecke, z. B. einem Nährgas und einem Betäubungsgas, wurde während der ganzen Behandlungsdauer die zur Befriedigung des Atesnbedürfnisses erforderliche Gasmenge- sowie das zur Aufrechterhaltung der betäubenden Wirkung nötige Gasmischungsverhältnis, z. B. 5o Prozent Nährgas und 5o Prozent Betäubungsgas, ununterbrochen aus den Vorratsbehältern entnommen und dem Kranken zugeführt. Dies bedeutet aber eine schlechte Ausnutzung der vorhandenen Gasvorräte, insbesondere eine Verschwendung des teuren Betäubungsmittels. Außerdem wurden andere Personen im Raume durch die vom Körper des Kranken nicht absorbierten Gase stark belästigt.
  • Die vorliegende Erfindung stellte sich zur Aufgabe, die oben-erwähnten Nachteile zu beseitigen: Dies gelingt - dadurch, daß von Anfang an in Mischkammer und Leitung ein für eine tiefe Atmung ausreichender Gasvorrat vorhanden ist, der abwechselnd ein- und ausgeatmet wird, während die zum Leben nötige Nährgasmenge in ununterbrochenem Strom geführt wird. Dagegen wird der Zustrom des therapeutisch oder klinisch wirksamen Gases nach erfolgter Sättigung des Blutes ganz oder teilweise abgestellt.
  • Zur Ausübung der Erfindung dient die in der Abbildung teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht dargestellte Vorrichtung in beispielsweiser Ausführungsform.
  • Der Stahlzylinder a enthält das Nährgas (Luft oder Sauerstoff), der Stahlzylinder b ein Betäubungsgas (Lachgas, Kohlensäure, Acetylen usw.). Am Dosierungsdruckminderventil e wird ein bestimmter, durch die Atmung aufgezehrter Sauerstoffstrom (bei erwachsenen Pemsonen etwa 1,51 in i Minute) eingestellt, indem man in der üblichen Weise die Regelschraube d einstellt und am Manometer e abliest. Am Dosierungsdruckminderventil fwird der Betäubungsgasstrom zunächst in der für eine bestimmte Betäubungstiefe nötigen Höhe eingestellt und später abgedrosselt oder abgestellt, ebenfalls durch Bedienung einer Regelschraube g und bei Beobachtung des Manometers h. Statt der Vereinigung von Druckminderung und Gasdosierung in einem Ventil (e, f) können für beide Vorgänge auch voneinander getrennte Armaturen vorgesehen werden.
  • Durch die Schlauch- oder Rohrleitung! strömt das Nährgas und durch die Leitung h das Betäubungsgas zum Vorratsbeutel m. Letzterer muß im geblähten Zustande so groß sein, daß er eine kräftige Lunge bei einem tiefen Atemzug mit Gas versorgen b_zw. bei tiefer Ausatmung alles ausgeatmete Gas aufnehmen kann (etwa 5 1). Aus dem Beutel m wird das Mischgas durch das Rückscblagventil n, den Schlauch o und die Gesichtsmaske p vom Kranken eingeatmet. Hierbei entleert sich der Beutel zum großen Teil, da er nur einen geringen Gaszuschuß aus den Leitungen 1 und k erhält; er wird -aber bis zum Schluß der Ausatmungsphase wieder vollständig gefüllt, da die Ausatmungsluft durch den Schlauch g, Rückschlagventil r, Dreiwege bahn s, Leitung u, Chemikalbehälter t und Rohr u oder den Dreiwegehahn s, Rohr u1 und, Rohr v zum Beutel m zurückgeleitest wird. Die Ausptmungsgasmenge ist njur verringert: erstens um das im Körper des Einatmenden verbrannte Nährgas, etwa 5 Prozent .der Einatmungsmenge, und zweitens um das für einen bestimmten Sättigungsgrad nötige Betäubungsgas, was wieder nur einen Teil der obigen 5 Prozent ausmacht und schließlich 'bis o sinken kann.
  • Im Chemikalbehälter t wird die hindurchgeleitete Ausatmungsluft von Kohlensäure befreit. Soll die Kohlensäure jedoch nicht oder nur teilweise entfernt werden, um als Anregungsmittel des Atemzentrums bei zu schwacher Atmung zu dienen, so wird mit Hilfe des Dreiwegehahnes s der Zugang zum Chemikalbehälter ganz oder teilweise verschlossen und dafür der Zugang zum Umleitungsrohr ui freigegeben. Um eine genauere Kohlensäurezugabe zu erreichen, muß die ausgeatmete Kohlensäure vollständig absorbiert und neue Kohlensäure in ähnlicher Weise wie die beiden anderen Gase mittels eines Dosierungsventils dem Vorratsbeutel zugeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum gleichzeitigen Einatmen. von zwei verschiedenen Gasen, Dämpfen o. dgl. ' (z. B. einem Nährgas und einem therapeutisch oder klinisch wirksamen Gase), die mit Hilfe geeigneter Ventile o. dgl. dosiert und einer mit einer Atmungsmaske oder Mundstück verbundenen Mischkammer zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in Mischkammer und Leitung ein für eine tiefe Atmung ausreichender anfänglicher Gasvorrat vorhanden ist, der abwechselnd ein- und ausgeatmet wird, während die z,,un Leben nötige, der Atemtiefe anzupassende Nährgasmenge in ununterbrochenem Strom zugeführt wird und der Zustrom des therapeutisch oder klinisch wirksamen Gases nach erfolgter Sättigung des Blutes ganz oder zum Teil abgestellt -wird. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zur Mischkammer zurückführende Ausatmungsleitimg (g), welche gabelförmig gestaltet ist, an der Gabelungsstelle einen Dreiwegehahn (s) und in der einen Abzweigung (tt) eine Kohlensäureabsorptionsvorrichtung (t) besitzt, zu dem Zweck, die Ausatmungsluft wahlweise durch den einen (u) oder den anderen Zweig (iti) oder durch beide gleichzeitig hindurch zur Mischkammer zurückzuleiten.
DED45762D 1924-07-04 1924-07-04 Verfahren zum gleichzeitigen Einatmen von zwei verschiedenen Gasen, Daempfen o. dgl. Expired DE418182C (de)

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FR600223A (fr) 1926-02-02
US1567868A (en) 1925-12-29
DE418337C (de) 1925-02-16

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