DE415035C - Spule fuer elektrische Kabel - Google Patents

Spule fuer elektrische Kabel

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DE415035C
DE415035C DEB104122D DEB0104122D DE415035C DE 415035 C DE415035 C DE 415035C DE B104122 D DEB104122 D DE B104122D DE B0104122 D DEB0104122 D DE B0104122D DE 415035 C DE415035 C DE 415035C
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  • Spule für elektrische Kabel. Die Erfindung betrifft Spulen für Kabel, insbesondere für Unterseekabel. Die Erfindung bezweckt einmal, die Windungen der ZD - Spule gegen mechanische Beschädigungen zu schützen und anderseits einen möglichst Z, ,günstigen Kraftlinienfluß herzustellen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß man die "vVindungen in den Kern einbettet und diesen Kern aus Eisenpulvermasse preßt.
  • Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben.
  • Das in Abb. i dargestellte Unterseekabel besitzt eine Armierung io üblicher Art. In dieser befinden sich die vier Signalleitungen i i, 12 und 13 und ein vierter, in Abb. i nicht dargestellter, jedoch in Abb. 3 ersichtlicher Leiter 14. -Diese vier Signalleitungen sind nach dem Pupinsystem vermittels der zwei gemäß der Erfindung ausgebildeten Induktanzanordnungen 16 und 17 belastet. Die Induktanzanordnung 16 besteht aus drei zylindrischen Blöcken 18, ig und 2o, die in geeigneter Weise zusammengehalten werden, z. B. durch die Bügel22 und durch die Spannschrauben 23. In den beiden ge-eneinanderliegenden Flächen der Blöcke 18 und ig be- finden sich ringförmigeVertiefungen, in welchen eine Drahtspule 25 untergebracht wird. Eine gleiche Spule 26 liegt in den entsprechenden Vertiefungen der anliegenden Flächen der Blöcke ig und zo. Die Induktanzanordnung 17 ist ebenso wie die Anordnung 16 ausgebildet und besteht aus drei zylindrischen Blöcken, aus magnetischem Material 28, 29 und 3o, in welche die zwei Drahtspulen 31 und 32 eingebettet sind. Die zwei Induktanzanordnungen 16 und 17 sind voneinander getrennt durch einen Block 33 aus isolierendem Material, z. B. aus Holz.
  • Aus dem Schaltungsschema (Abb. 3) ist ersichtlich-, daß eine Spule 31 in Serie mit Leitung i i der Unterseekabelspule 32 liegt, und zwar über Leitung 14. Die Spule 26 liegt in Serie mit Leitung 12 und die Spule 2 5 in Serie mit Leitung 13. Aus Abb. i ist zu ersehen, daß die vier Leiter durch zentral angeordnete öffnungen in den Blöcken hindurchgehen. Eine Anordnun- dieser Art hat bei Unterseekabeln den Vorteil, daß die Signalleiter hierbei von ihrem natürlichen Lauf nur in den kurzen Verbindungsstücken abweichen, und zwar vom Mittelpunkt der Belastun(Yseinheiten nach den Drahtspulen, b Wie aus Abb. i hervorgeht, ist jeder Signalleiter des Kabels in Serie mit einer der Drahtspulen durch eine Einführleitung und eine Austrittsleitung verbunden, die in schmalen öffnungen untergebracht sind, welche von dem Hauptkanal radial zu den ringförmigen Vertiefungen verlaufen.
  • Die zwei Induktanzanordnungen 16 und i,-können auch zur Belastung eines Doppelsprechkreises dienen bzw. der zwei Stammkreise, welche von den vier Leitungen i i - 14 gebildet werden.
  • Nach Abb. 3 können Signalvorrichtungen 36 und 37 verwendet werden zwecks Signalgebung über den Stammkreis, bestehend aus den Leitern 12 und 13, während die Signalvorrichtungen 38 und 39 der Signalgebung über die Leiter i i und 14 dienen. Die Vorrichtungen 40 und 41 können dann in bekannter Schaltung zur Signalgabe über den Doppelsprechkreis Verwendung finden, der von den vier Signalleitungen des Kabels ge- bildet wird.
  • Um jede der Induktanzanordnungen 16 und i,- für eine gewünschte Induktanz so kompakt als möglich zu machen, muß das manetische Material eine möglichst hohe Permeabilität bei möglichst geringen magnetisehen Verlusten haben.
  • Abb. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Anordnung 16, und zwar nach der durch Pfeile bezeichneten punktierten Linie der Abb. i.
  • In Abb. 4 ist eine Ausführungsform dar-"estellt, wie sie beispielsweise zur Belastung von Überland-Duplextelephonleitungen Verwendun g finden soll. Die Induktanzanordnung 45 der Abb. 4 bestellt aus drei Blöcken von magnetischem Material 46, 47 und 48, welche in gleicher Weise wie die Blöcke der Abb. 1 mit Vertiefungen versehen sind, zwecks Einbettung der zwei Induktanzspulen 49 und 5o. Nach Einbringung der Spulen in die drei Blöcke können diese durch einen achsial angeordneten Bolzen 5 1 zusammengehalten werden. Die zwei Telephonleiter 53 und 54 des einen Stammkreises werden mit den Induktanzspulen 49 und 5o durch Einführungsdrähte verbunden -, welche durch schmale Kanäle 55 und 56 in den Blöcken verlaufen. Die Ausführungsdrähte gehen durch entsprechende Kanäle 57# auf der anderen Seite des Blockes. Die zwei Leiter 6o und 6 1 des zweiten Stammkreises werden in gleicher , 63 be-Weise durch eine Induktanzanordnun,0' lastet, welche aus den Spulen 64 und 65 bestellt, die in die drei Blöcke 66, 67 und 68 eingebettet sind.
  • Da die Raumfrage in diametraler Richtung b,#i Belastung einer Überlandtelephonleitunnicht von so großer Bedeutung ist wie bei einem Unterseekabel, haben die Induktanzanordnungen 45 und 63 eine viel größere Abmessung in Richtung senkrecht zur Spulenachse als in paralleler Richtung zu dieser Achse. Hieraus ergibt sich der Vorteil, eine große Anzahl von Spulen in einem Gehäuse unterbringen zu können. Bei Unterseekabeln ist dagegen die Anordnung nach Abb. i mit geringerem Spulendurchmesser vorteilhafter, 3 da durch eine derartige Form der Durchmesser des Unterseekabels an den Belastungspunkten verringert und dadurch das Auslegen des Kabels erleichtert wird.
  • Häufig ist vorteilhaft, die Erfindung nicht nur bei Belastungsspulen, sondern auch für andere Zwecke anzuwenden, z. B. bei Drosselspulen, Transformatoren usw.
  • Abb. 5 zeigt z. B. eine Drosselspule für einen elektrischen Stromkreis mit den Leitungen 75 und 76. Die Induktanzanordnung bestellt hier nur aus zwei Blöcken 77 und 78. jeder Block besitzt eine Vertiefung zur Aufnahme einer der zwei Spulen 79 und 8o. Wenn die zwei Blöcke miteinander zusammengebracht werden, so liegen die zwei Spulen 79 und 8o so, daß ein Maximum von Kraftlinienverkettung stattfindet. Die Induktanzanordnun- der Abb.6 ist ähnlich derjenigen der Abb. 5 mit der Abweichung, daß eine der Spulen, z. B. 83, eine größere Anzahl von Windungen besitzt, als dies bei der Spule 82 der Fall ist. Eine Anordnung dieser Art kann als Aufwärtstransformator benutzt werden, wobei die Leiter 84 und 85 mit der Primärwicklung und die Leiter 86 und 87 mit der sekundären Wicklung 83 verbunden werden. Da die zwei Spulen 82 und 83 nebeneinander in den Vertiefungen der Blöcke liegen, so ergibt sich ein Maximum von Kraftlinienverkettung der primären und sekundären Willdungen. Diese Transformatortype besitzt ferner einen Vorteil gegenüber der Type, bei welcher der Kern von den Spulen um-"eben ist insofern, alsderTransflormator nach Abb. 6 praktisch keine Streulinien aufweist, welche zu Störungen, z. B. Übersprechen, Veranlassung geben könnten.

Claims (1)

  1. P.NT EN T- AN s i#R u c ii: Spule für elektrische Kabel, insbesondere für Unterseekabel, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen der Spule in den Kern eingebettet sind, und daß der Kern aus Eisenpulvermasse gepreßt ist.
DEB104122D 1921-05-21 1922-03-21 Spule fuer elektrische Kabel Expired DE415035C (de)

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US415035XA 1921-05-21 1921-05-21

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DE415035C true DE415035C (de) 1925-06-12

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