DE41393C - Gummisteg für Hufeisen - Google Patents

Gummisteg für Hufeisen

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Publication number
DE41393C
DE41393C DENDAT41393D DE41393DA DE41393C DE 41393 C DE41393 C DE 41393C DE NDAT41393 D DENDAT41393 D DE NDAT41393D DE 41393D A DE41393D A DE 41393DA DE 41393 C DE41393 C DE 41393C
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DE
Germany
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rubber
hoof
horseshoe
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horseshoes
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41393D
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English (en)
Original Assignee
J. W. ROLAPPE in Bremen, Gartenweg 10
Publication of DE41393C publication Critical patent/DE41393C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals
    • A01L7/02Elastic inserts or soles for horseshoes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wenn man behufs Schonung der Hufe Hufeisen ohne Stollen anwendet, mufs für die durch den Fortfall der Stollen ausfallende Reibung ein Ersatz geschafft werden, anderenfalls, kann ein Ausgleiten der Pferde auf glattem Boden, namentlich auf Asphaltpflaster, zu leicht vorkommen. Man hat zu diesem Zwecke Hufeisen mit Einschnitten an der Bodenseite vorgeschlagen, die mit ihren Kanten das Pflaster angreifen sollen. Auch wurden bereits Einlagen aus Gummi sowohl im Hufeisen selbst, als auch in dem vom Hufeisen umschlossenen Raum unter dem Strahl des Hufes angewendet, um dem Pferde beim Auftreten den erforderlichen Halt zu verschaffen.
Der zwischen Hufeisen und Huf einzulegende Gummisteg dieser Erfindung dient nicht nur als Reibungserzeuger, derselbe hat auch noch die weitere wesentliche Bestimmung, einerseits den empfindlichsten Theil des Hufes gegen Eindringen spitzer Gegenstände zu schützen und andererseits dem Huf die nöthige Ausdünstung dadurch zu ermöglichen, dafs er den Vordertheil des Hufes nicht bedeckt. Der Gummistollen bietet aufserdem vollen Schutz gegen das Greifen der Hinterhufe in die Vorderhufe, auch ist derselbe im Winter zu gebrauchen, da die Eisen sehr leicht mit Schrauboder Einsteckstollen versehen werden können. Die Einrichtung des Gummisteges ist derart, dafs derselbe zwischen Huf und Hufeisen ohne directes Vernageln mit dem Huf festgehalten wird. Der Steg enthält zu diesem Zweck an seiner Bodenseite zwei einwärts gebogene Vertiefungen, in welche die Schenkelenden von unten sich derart einlegen, dafs sie den Steg gegen Abstreifen nach rückwärts vollständig sichern.
Fig. ι der Zeichnung stellt einen derartigen Gummisteg in Verbindung mit einem Hufeisen in Oberansicht und Fig. 2 im Längsschnitt dar, Fig. 3 zeigt das Hufeisen nach Abnahme des Gummisteges und Fig. 4 die Bodenseite des Steges mit seinen beiden einwärts gebogenen Vertiefungen.
An den Tragrand α des Hufeisens schliefsen sich als unmittelbare Verlängerungen die Seitenränder b des über die Schenkelenden f des Eisens gelegten Gummisteges 5 an, wodurch die Hornwand des Hufes völlig unterstützt ist. Zwischen diesen Rändern b liegen die durch einen keilförmigen Einschnitt c getrennten Erhöhungen d des Steges, die dem Strahl eine angemessene Unterstützung gewähren.
Der Gummisteg, der nur den hinteren Theil des Hufes bedeckt, hat im wesentlichen die Dicke des Eisens und enthält an der Bodenseite die beiden einwärts gebogenen Vertiefungen e, Fig. 4, in welche die dünneren Schenkelenden f des Hufeisens, Fig. 2 und 3, sich einlegen lassen, so zwar, dafs, wenn ein Huf mit einem einen derartigen Gummisteg tragenden Eisen beschlagen wird, ohne jede besondere Vernagelung die Lage des Gummisteges zwischen Huf und Eisen gesichert ist. Der Steg S kann dann weder nach unten herabfallen, noch nach rückwärts abgestreift werden. Beides verhindern die nach einwärts gebogenen dünneren Schenkelenden f.
Ein Gummisteg von derartiger Beschaffenheit verhütet ferner Huf krankheiten, aller Art, wie Hornspalten, Steingallen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein über die Schenkelenden (f) eines Hufeisens zu legender, nur den hinteren Theil des Hufes bedeckender Gummisteg (S) mit einwärts gebogenen Vertiefungen (e) an der Bodenseite zur Aufnahme der dünneren Schenkelenden, durch welche der Steg nach dem Beschlagen eine sichere Lage erhält, sowie mit Erhöhungen (d) und Seitenrändern (b) an der Hufseite zur Unterstützung des Strahles bezw. der Hornwand.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41393D Gummisteg für Hufeisen Expired - Lifetime DE41393C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997033468A1 (de) * 1996-03-14 1997-09-18 Josef Luber Beschlagsystem zum reduzieren von prellungen bei pferdehufen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997033468A1 (de) * 1996-03-14 1997-09-18 Josef Luber Beschlagsystem zum reduzieren von prellungen bei pferdehufen

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