DE4138299C2 - Gurtstraffer für einen Fahrzeugsicherheitsgurt - Google Patents
Gurtstraffer für einen FahrzeugsicherheitsgurtInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gurtstraffer nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Rückhalteeinrichtung in Fahrzeugen mit Sicherheitsgurten
weisen in zunehmendem Maße Gurtstraffer auf, um bei einem
Unfall einen Sekundäraufprall eines Fahrzeuginsassen - beispielsweise
auf das Lenkrad - zu verhindern. Durch den Gurtstraffer
wird der Körper des Fahrzeuginsassen im Kollisionsfall
besser im Fahrzeugsitz zurückgehalten.
In der DE 35 28 162 A1 ist beispielsweise
ein Gurtstraffer gezeigt und beschrieben, bei dem
der Sicherheitsgurt durch Drehen einer Seilscheibe aufgewickelt und
gestrafft wird, die nach Auslösen des Gurtstraffers mit
einer Gurtaufrollwelle eines Sicherheitsgurtaufrollers durch
eine Kupplung verbunden ist. Die Seilscheibe wird durch ein
Seil gedreht, das mit einem Antrieb gekoppelt und auf die
Seilscheibe gewickelt ist. Die Kupplung weist ein Paar
Zahnräder auf, von denen eines fest mit der Aufrollwelle und
das andere fest mit der Seilscheibe verbunden ist. Die
Seilscheibe ist in einer Führung des Gehäuses gehalten und
durch einen Scherstift in einer Stellung fixiert,
in der die Zahnräder nicht ineinandergreifen, so
daß der Gurtaufroller
normal funktioniert. Wird der Gurtstraffer ausgelöst, werden
die Zahnräder nach Abscheren des Scherstifts und nach einer
Verschiebung der Seilscheibe miteinander in Eingriff
gebracht.
Aus der US 49 32 603 ist ein Gurtstraffer für Fahrzeugsicherheitsgurte
bekannt, bei dem ein außenverzahntes Innenrad ebenfalls
drehfest mit der Gurtspulenwelle verbunden und konzentrisch
von einem innenverzahnten Außenrad umgeben ist, das sich
im Normalfall nicht in Eingriff mit dem Innenrand befindet. Das
Außenrad ist wiederum als Seilscheibe ausgebildet und besteht
aus vier gleich großen Kreisringsegmenten, die durch Druckfedern
miteinander verbunden und auf Abstand gehalten sind. Auf
das Außenrad sind mehrere Windungen eines Seils gewickelt,
dessen eines Endes mit einem Antrieb verbunden ist und dessen
anderes Ende frei in einer Führung des Gurtstraffergehäuses
angeordnet ist. Im Betriebsfall, d. h. wenn vom Antrieb über das
Seil eine Zugkraft auf die Seilscheibe ausgeübt wird, bremst
eine an einem Umlenkpunkt der Seilführung befestigte Klemmfeder
ein zu schnelles Herausziehen des freien Seilendes und sorgt
damit für eine Gegenkraft, die bewirkt, daß sich die Kreisringsegmente
gegen die Kräfte der Druckfedern aufeinander zu bewegen
und in Eingriff mit dem Innenrad geraten.
Aus der DE-PS 10 59 717, die eine Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen
betrifft ist eine innenverzahnte Seilscheibe
bekannt, die im Normalfall von einer Feder in einer Stellung
gehalten ist, in der ihre Innenverzahnung nicht in Eingriff mit
der Außenverzahnung einer Welle der Brennkraftmaschine steht.
Beim Anlaßvorgang wird über ein an der Seilscheibe befestigtes
und auf sie gewickeltes Seil eine Zugkraft übertragen, die
gegen die Kraft der Feder zu einer Verlagerung der Seilscheibe
in Radialrichtung und damit zu einem Eingriff ihrer Innenverzahnung
mit der Außenverzahnung der Brennkraftmaschinenwelle
führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Gurtstraffer mit
einem Funktionsablauf bereitzustellen, der grundsätzlich dem
Funktionsablauf der beiden erstgenannten Vorrichtungen ähnlich
ist, bei dem jedoch die sich durch die Scherstifte ergebenden
Probleme nicht mehr auftreten.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit einem Gurtstraffer gelöst,
der die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist. Dabei sind
die im wesentlichen gleich ausgerichteten, ziehenden und gezogenen
Abschnitte des Seils ausreichend steif, um die
Seilscheibe in einer Stellung zu halten, in der die Seilscheibenverzahnung
bei Auftreten von Kräften, die während
normalen Gebrauchs des Fahrzeuges beispielsweise durch Stöße
und Vibrationen auf sie ausgeübt werden, nicht in die Gurt
spulenwellenverzahnung eingreift. Die relativ kleinen Kräfte,
die zum Halten der Seilscheibe in Ruhestellung nötig sind,
werden durch Reibschluß zwischen dem gezogenen Abschnitt und
Bremsflächen des Gurtaufrollers erhalten.
Wenn der Antrieb des Gurtstraffers bei einer Kollision des
Fahrzeugs oder in einem anderen Notfall durch einen Trägheitssensor
ausgelöst wird, verschiebt der ziehende Abschnitt
des Seils die Seilscheibe in Richtung auf einen Eingriff
der Seilscheibenverzahnung mit der Gurtspulenwellenverzahnung,
während der Reibschluß zwischen dem gezogenen Abschnitt
und den Bremsflächen des Gurtaufrollers genügend groß ist, um
die Verschiebung stattfinden zu lassen, indem eine gleich
große, im wesentlichen gleich wirkende und gleichgerichtete
Kraft zu der durch den Antrieb auf den ziehenden Abschnitt
ausgeübten Kraft erzeugt wird. Nach dem Eingreifen der
Seilscheibenverzahnung in die Gurtspulenwellenverzahnung überwindet
die auf das Seil ausgeübte Zugkraft den Reibschluß und
führt zu einer Drehung der Seilscheibe, die ihrerseits eine
Drehung der Gurtspulenwelle in Gurtaufwickelrichtung bewirkt.
Infolgedessen wird ein Teil des Sicherheitsgurtes auf die
Gurtspule gewickelt und der Sicherheitsgurt wird fest gegen
den Fahrzeuginsassen gezogen.
Aus der vorstehenden Erläuterung wird klar, daß das Seil
sowohl zum Abstützen der Seilscheibe und der Seilscheibenverzahnung
in einer Ruhestellung als auch zum Führen der
Seilscheibe in Richtung auf einen Eingriff der Seilscheibenverzahnung
mit der Gurtspulenwellenverzahnung dient, wenn
der Gurtstraffer ausgelöst wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand
schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische, auseinandergezogene Darstellung
eines Gurtstraffers,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gurtstraffers aus Fig. 1, wobei
eine Abdeckung und eine Aufwickelfeder des Gurtaufrollers
entfernt sind,
Fig. 3 die Teilansicht eines Querschnitts durch die Gurt
spulenwellenachse in teilweise auseinandergezogener
Darstellung,
Fig. 4 den vergrößerten Teilschnitt IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 den vergrößerten Teilschnitt V-V in Fig. 2,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Gurtstraffers im Betrieb, wobei
wiederum die Abdeckung und Aufwickelfeder des
Gurtaufrollers entfernt sind, und
Fig. 7 eine Teilansicht der Seilscheibe und des Zugseils
aus Fig. 5 mit abgewandelter Anordnung des Zugseils.
Gemäß Fig. 1 ist ein in eine kreisringförmige Seilscheibe 1 eingreifender Abschnitt
22 eines Drahtseils 2 auf die
Seilscheibe 1 gewickelt. Ein ziehender Abschnitt 21
des Seils 2 führt von dem in die Seilscheibe 1 eingreifenden
Abschnitt 22 in einer Zugrichtung L zu einem Antrieb 3, der
von herkömmlicher, für diesen Einsatzzweck geeigneter Art
sein kann. In einer zentralen Ausnehmung der Seilscheibe 1
ist eine Innenverzahnung 1a ausgebildet, die mit einer Außenverzahnung
42a auf einem Zahnrad 42 in Eingriff bringbar ist,
das drehfest an einem Ende einer Gurtspulenwelle 41
angebracht ist. Wenn der Antrieb 3 ausgelöst wird, verleiht
der ziehende Abschnitt 21 des Seils 2 der Gurtspulenwelle 41
eine Drehung in einer Richtung, in der ein Teil eines Sicherheitsgurtes
5 auf die Gurtspulenwelle aufgewickelt und der
Gurt dadurch fest gegen einen Fahrzeuginsassen gezogen wird.
Das Seil 2 hat einen gezogenen Abschnitt 23, der sich von dem
Ende des in die Seilscheibe 1 eingreifenden Abschnitts 22,
das dem ziehenden Abschnitt 21 gegenüberliegt, in einer
Richtung T erstreckt, die im wesentlichen mit der Zugrichtung
L des ziehenden Abschnitts 21 übereinstimmt. Ein Teil des gezogenen
Abschnitts 23 steht reibschlüssig mit Bremsflächen
eines zum Gurtaufroller 4 gehörenden feststehenden Bauteils
in Eingriff. Der Gurtaufroller 4 kann von bekannter Bauart
sein, beispielsweise von derjenigen, die im Notfall die Gurtspulenwelle
verriegelt.
Bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform ist ein
Bremsblock 6, der reibungsschlüssig mit dem gezogenen Abschnitt
23 des Seils 2 zusammenwirkt, an einer Seitenwand eines
U-förmigen Aufrollerrahmens 43 befestigt. Der Bremsblock 6
weist eine Ausnehmung 61 von im wesentlichen elliptischer
Gestalt und einen Kanal 62 auf, der im wesentlichen längs des
Umfangs des Bremsblocks 6 außerhalb der Ausnehmung 61 angeordnet
ist. Ein Abschnitt 62a des Kanals 62 im Bremsblock 6
weist einen kleineren Krümmungsradius auf als andere Abschnitte
des Kanals und bildet Bremsflächen, die reibschlüssig
mit einem Teil 23a des gezogenen Abschnitts 23 zusammenwirken.
Das Zahnrad 42 ist auf der Gurtspulenwelle 41 durch Aufnahme
eines rechteckigen Endabschnitts 41a der Welle in einer entsprechend
geformten Öffnung 42c des Zahnrads befestigt (siehe
Fig. 3) und hat einen rechteckigen Vorsprung 42b, der ein
Ende einer Spiralfeder aufnimmt, die zu einer Aufwickelfederanordnung
8 des Gurtaufrollers 4 gehört.
Die Seilscheibe 1 hat radiale Flansche 1e und 1d, die in
Radialrichtung breit genug sind, um das Seil 2 über ungefähr
die Hälfte des Umfangs der Seilscheibe 1 übereinanderliegend
aufwickeln zu können. In der Seilscheibe 1 ist ein Axialflansch
1b (siehe Fig. 3) angeordnet dessen Länge mit dem
Durchmesser des Seils 2 übereinstimmt. Axial durch die
Seilscheibe 1 erstreckt sich ein gekrümmtes Langloch 1c, das einen
Teil eines Scherstifts 9 aufnimmt, der an einem Ende am
Bremsblock 6 befestigt ist. Das andere Ende des Scherstifts ist
in einer Öffnung einer Abdeckung 7 der Aufwickelfederanordnung
8 aufgenommen. Der Scherstift 9 unterstützt das Seil 2
beim Festhalten der Seilscheibe 1 in einer Ruhestellung und
kann auch weggelassen werden.
In Fig. 4 und 5 ist der Teil des Seils 2 dargestellt, mit dem
es an der Seilscheibe 1 befestigt ist. Der auf die Seilscheibe
1 gewickelte Teil des Seils 2 ist mit der Seilscheibe
1 verbunden, indem ein Teil des inneren, radialen
Flansches 1d der Seilscheibe 1 in radialer Richtung eingeschnitten
und umgebogen wird, so daß das Seil 2 darin
eingeklemmt ist. Durch dieses Umbiegen wird das Seil 2 aus
der Kehle zwischen den inneren und äußeren radial verlaufenden
Flanschen 1e und 1d durch einen Abschnitt, in dem der radial
verlaufende Flansch 1d fehlt, zu dem axialen Flansch 1b
verlagert. Sodann wird es entlang dem gezogenen Abschnitt 23
von der Seilscheibe 1 weg in den Kanal 62 geleitet. Wie in
Fig. 1 bis 3 gezeigt, ist das Seil 2 dann zunächst durch
einen Brems-Abschnitt 62a des Kanals 62 geführt, verläuft anschließend
weiter im Kanal 62 und endet nahe einem Ende dieses
Kanals, nachdem es vorher noch einen Befestigungsabschnitt
62b passiert hat.
Auf der anderen Seite des gezogenen Abschnitts 23 setzt sich
das Seil 2 fort, indem es entlang des in die Seilscheibe 1
eingreifenden Abschnitts 22 eine volle Umdrehung in der
Seilscheibenkehle 1f macht, auf die eine weitere halbe Umdrehung
längs des äußeren Umfangs der Seilscheibe 1 folgt. Sodann
kreuzt es den Kanal 62 und wird mit dem ziehenden Abschnitt
21 aus dem Bremsblock 6 herausgeführt. Das Ende des
ziehenden Abschnitts ist an einem nicht gezeigten Kolben des
Antriebs 3 befestigt.
Der gezogene Abschnitt und der ziehende Abschnitt sind bezüglich
einer Mittelachse der dazwischenliegenden Seilscheibe
1 symmetrisch angeordnet und diese ist aufgrund der Steifheit
des Seils in stabiler Lage gehalten. Die Linien T und L der
gezogenen und ziehenden Abschnitte des Seils 2 sind im wesentlichen
gleichgerichtet. Daher wirkt, sobald eine Zugkraft
auf den ziehenden Abschnitt 21 des Seils 2 ausgeübt wird,
eine Kraft in gleicher Richtung entlang einer Axialmittellinie
auf die Seilscheibe 1. In der gezeigten Ausführungsform
sind die zwei Axiallinien T und L parallel und genau
gleichgerichtet und die genannte, auf die Seilscheibe wirkende
Kraft wird wegen des Flaschenzugeffekts der Seilscheibenanordnung
verstärkt. Der in der Beschreibung verwendete
Ausdruck "in derselben Richtung" bedeutet, daß die
Richtung nicht entgegengesetzt ist und daß der zwischen den
zwei Seilabschnitten eingeschlossene Winkel theoretisch weniger als
180° beträgt. Aus praktischen Gründen ist es jedoch
wünschenswert, daß der Winkel nahe 0° beträgt.
Der Bremsblock 6 ist durch die Abdeckung 7 abgedeckt, an der
in der gezeigten Ausführungsform die Aufwickelfederanordnung
8 des Aufrollers 4 angebracht ist.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten Gurtstraffer ist die Seilscheibe
1 durch das Seil 2 konzentrisch zum Zahnrad 42 in einer
Ruhestellung gehalten. Da die Außenverzahnung 42a des Zahnrades
42 und die Innenverzahnung 1a der Seilscheibe 1 nicht
miteinander in Eingriff stehen, kann der Aufroller 4 normal
funktionieren.
Tritt beispielsweise bei einer Kollision des Fahrzeugs eine
hohe Beschleunigung auf und wird durch einen Sensor erfaßt,
wird der Antrieb 3 in Gang gesetzt. Das Seil 2 wird in Richtung
des Pfeils C in den Antrieb 3 hineingezogen, und auf die
Seilscheibe 1 wirkt eine durch das Seil übertragene Kraft,
die bestrebt ist, sie gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, wie
dies mit dem Pfeil A in Fig. 2 angedeutet ist. Die Reibung
zwischen dem Bremsblock 6 und dem Seil 2 führt zu einer
Bremskraft, die dem auf das Seil 2 wirkenden Zug entgegenwirkt,
so daß eine durch einen Pfeil B angedeutete Kraft in
Zugrichtung zusätzlich zur obengenannten Kraft auf die
Seilscheibe 1 ausgeübt wird, woraufhin die Mittelachse der
Seilscheibe 1 ihre zur Mittelachse des Zahnrads 42 konzentrische
Stellung verläßt und in Fig. 2 nach oben verschoben
wird. Somit greifen die Außenverzahnung 42a des
Zahnrades 42 und die Innenverzahnung 1a der Seilscheibe 1
auf einer bezüglich der Axialmittellinie der Zugrichtung
gegenüberliegenden Seite ineinander ein (in Fig. 6 unten).
Nachdem die Außenverzahnung 42a und die Innenverzahnung 1a
miteinander in Eingriff stehen, kann die Seilscheibe 1
nicht weiter translatorisch bewegt werden. Die Zugkraft des
Antriebs 3 hält daher den Eingriff der Innen- und Außenverzahnung
aufrecht und bewirkt eine Drehung der Seilscheibe
1.
In Fig. 6 ist die Arbeitsweise des Gurtstraffers gezeigt.
Nach dessen Betätigung wird ständig eine konstante Bremskraft,
die vom Gleiten des Drahtseils 2 herrührt,
auf den gezogenen Abschnitt des Seils 2 ausgeübt, da dieses
aufgrund seiner ihm innewohnenden Starrheit das Bestreben
hat, innerhalb des Abschnitts 62a des Kanals 62, d. h. des
Bremsabschnitts des Bremsblocks 6, beim Herausziehen gerade
zu bleiben. Dadurch sind während der Drehung der Seilscheibe
1 Vibrationen minimiert und das Seil 2 dient als Führung
für die Seilscheibe.
Bei dieser Ausführungsform ist das Seil 2 auf der Seilscheibe
1 übereinanderliegend aufgewickelt, so daß ein ausreichender
Hub bereitgestellt ist, um die erwünschte Straffung
des Sicherheitsgurtes 5 zu erreichen, ohne die Axialabmessung
der Seilscheibe zu vergrößern.
Die Anordnung kann entsprechend den jeweiligen Einsatzbedinggungen
abgewandelt werden und die Materialwahl kann eine
andere sein. So brauchen beispielsweise der ziehende Abschnitt
und der gezogene Abschnitt nicht Teile ein und desselben
Seils zu sein, sondern können verschiedenen Seilen
angehören. In diesem Fall ist, wie in Fig. 7 dargestellt, ein
Befestigungsabschnitt 22a eines Seils 2a gebildet, in dem ein
Ende eines ziehenden Abschnitts 21a und ein Anfang des
gezogenen Abschnitts 23a parallel gelegt und durch Umbiegen
eines Randabschnitts festgeklemmt werden.
Der beschriebene Gurtstraffer weist also den Funktionsablauf
der herkömmlichen Anordnung auf, wobei durch das beschriebene
Zusammenwirken des Seils 2 mit der Seilscheibe 1 dieses zugleich
zur Abstützung und Führung der Seilscheibe 1 dient, so daß
die Zuverlässigkeit durch Reduzierung der Anzahl an beweglichen
Teilen erhöht ist.
Claims (1)
- Gurtstraffer für einen Fahrzeugsicherheitsgurt, der einen Gurtaufroller (4) aufweist, von dem bzw. auf den ein Sicherheitsgurt (5) ab- bzw. durch Drehen einer Gurtspulenwelle (41) aufwickelbar ist, mit einer Seilscheibe (1) mit einer Verzahnung (1a), die normalerweise in einer Stellung festgehalten ist, in der die Seilscheibenverzahnung (1a) nicht in eine Verzahnung (42a) auf der Gurtspulenwelle (41) eingreift, und einem Seil (2) mit einem in die Seilscheibe (1) eingreifenden Abschnitt (22), der auf diese gewickelt ist, und einem ziehenden Abschnitt (21), der in einer Zugrichtung (L) von der Seilscheibe (1) zu einem Antrieb (3) führt, der das Seil (2) anziehen und die Seilscheibe (1) zum Eingreifen der Seilscheibenverzahnung (1a) in die Verzahnung (42a) der Gurtspulenwelle (41) verschieben und die Seilscheibe (1) drehen kann, so daß die Gurtspulenwelle (41) über die Verzahnungen gedreht wird und den Sicherheitsgurt (5) strafft, indem er auf die Gurtspulenwelle (41) gewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (2) einen gezogenen Abschnitt (23a) aufweist, der von dem dem ziehenden Abschnitt (21) gegenüberliegenden Ende des in die Seilscheibe (1) eingreifenden Abschnitts (22) in einer Richtung (T) wegführt, die im wesentlichen mit der Zugrichtung (L) übereinstimmt, und daß ein Teil des gezogenen Abschnitts (23a) reibschlüssig mit gehäusefesten Bremsflächen (Kanal 62) des Gurtaufrollers (4) in Eingriff steht, wobei die Seilscheibe (1) vor dem Straffen von den ziehenden und gezogenen Abschnitten (21, 23a) des Seils (2) in einer Stellung gehalten ist, in der die Verzahnungen (1a, 42a) nicht in Eingriff stehen.
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