DE4133288C2 - Kragarmregal - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kragarmregal für Langgutprodukte wie Bretter,
Rohre Profileisen und dergleichen, mit Ständern und sich von diesen
erstreckenden Kragarmen, wobei an jedem insbesondere als Doppel-T-Profil
ausgebildeten Kragarm eine Fußplatte befestigt ist, von der sich in ihrem
oberen Bereich auf gleicher Höhe zwei Befestigungsmittel gegen einen der
Ständer erstrecken, die in Ausstanzungen des Ständers einhängbar sind,
und wobei jeder Ständer als T-Profilständer bzw. als
Doppel-T-Profilständer ausgebildet ist, in dessen Flanschen sich die
Ausstanzungen paarweise übereinander befinden.
Aus der EP-B1- 0 061 514 ist ein Kragarmregal bekannt, bei dem am Ende
jedes Kragarmes eine Fußplatte befestigt ist und an jeder Fußplatte als
ausschließliche Halteelemente zwei Haken angeordnet sind. Wenn auch
dieses bekannte Kragarmregal einen geringen Montageaufwand beim Auf-, Um-
oder Abbau erfordert, so wird doch als nachteilig empfunden, daß hierfür
die Kragarme jeweils in einen Winkel schräg nach oben geschwenkt werden
müssen, um die Haken aus den Ausstanzungen der Ständer herausnehmen zu
können. Besonders bei Umbauten können sich hierbei zeitraubende
Arbeitsabläufe ergeben.
Zur Vermeidung dieses Nachteils wurde mit der DE-A1-38 32 537
vorgeschlagen, daß in die Ausstanzungen die Haken horizontal einbringbar
und mittels Sicherungselementen arretierbar sind. Bei besonders schweren
Lasten sind diese Sicherungselemente auf Abscheren und Biegung stark
beansprucht. Weiterhin sind die Haken an den Fußplatten angegossen,
wodurch vergleichsweise hohe Fertigungskosten entstehen, außerdem sind
die Haken Biege- und Zugbelastungen ausgesetzt.
Aus der US-A- 4 023 684 ist ein Regal mit Kragarmen zur Lagerung von
Langgut bekannt. Die aus Doppel-T-Profilen bestehenden Kragarme sind mit
Fußplatten versehen und an aus Doppel-T-Profilen bestehende Ständer
angeschraubt. Die Schrauben sind bei schweren Belastungen sowohl auf Zug
als auch auf Abscheren beansprucht und ergeben dadurch ein
Sicherheitsrisiko. Weiterhin ist die Montagearbeit vergleichsweise
aufwendig.
Das DE-U- 77 11 112 zeigt ein schraubenlos verstellbares
Schwerlast-Kragarmregal, bei welchem die aus gestanztem und gebogenem
Blech bestehenden Kragarme an Doppel-T-Ständern eingehängt sind. Zur
Sicherung der Kragarme sind zusätzlich zu Haken durch Ausstanzungen in
den Ständern geführte Seitenlaschen an den Kragarmen angeordnet. Diese
Seitenlaschen sind bei der Beladung des Regals mit Langgutprodukten
hinderlich und verringern ausgerechnet an der statisch günstigsten
Stapelstelle, in der Nähe der Fußplatten, die Aufnahmekapazität der
Kragarme.
Aus der DE 39 41 386 A1 ist ein gattungsgleiches Kragarmregal bekannt,
das zwar schon verhältnismäßig einfach montierbar ist, jedoch nachteilig
ebenfalls eine Winkelstellung zur Montage benötigt.
Die FR-PS 374 975 beschreibt ein Kragarmregal, bei dem jeder einzelne
Kragarm in den Längsschlitz eines rohrförmigen Ständers von oben
eingeschoben und dort an einer beliebigen Stelle des Längsschlitzes
mittels einer Hammerkopfschraube arretierbar ist, jedoch handelt es sich
hierbei keinesfalls um ein mit der Erfindung vergleichbares
Schwerlastregal. Auch in dem aus der US-PS 3 114 531 bekannten
Kragarmregal werden derartige Hammerkopfschrauben verwendet, um einen
frei beweglichen Kragarm an einer beliebigen Stelle eines u-förmig mit
vorstehenden seitlichen Kanten ausgebildeten Ständer an diesen Kanten
ortsfest zu fixieren. Nachteilig bei diesen nur mit einer
Hammerkopfschraube befestigten Kragarmen ist, daß die gesamte auf dem
Kragarm aufliegende Last nur von der Schraubkraft dieser
Hammerkopfschraube getragen werden muß. Ein weiterer Nachteil dieser
bekannten Kragarmregale ist, daß die Kragarme nur am oberen Ende des
Ständers herausgehoben werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein mit möglichst geringem
Aufwand montierbares bzw. abbaubares Kragarmregal zu schaffen, das
problemlos an die räumlichen Bedingungen des Aufstellortes und an die Art
der zu lagernden Güter anpassbar und für Schwerlast-Beladung besonders
sicher geeignet ist und das die Möglichkeit einer begrenzten Einstellung
des Neigungswinkels der Kragarme bietet, jedoch ohne eine besondere
Winkelstellung montierbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Kragarmregal der vorstehenden Art mit der
Erfindung dadurch gelöst, daß als Befestigungsmittel Hammerkopfschrauben
vorgesehen sind, die Fußplatte mit Bohrungen zur Aufnahme der
Gewindeenden der Hammerkopfschrauben versehen und jede Ausstanzung so
ausgebildet ist, daß der Kopf einer Hammerkopfschraube in senkrechter
Stellung hindurchgesteckt werden kann und nach Quergestellung in eine
Ankerposition der Ständerflansch hintergreift.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß am mittleren
Schaftbereich der Hammerkopfschraube zwischen dem Gewindeende und einem
glatten, den Hammerkopf tragenden Schaftteil eine Schulter mit
quadratischem Querschnitt angeformt ist, die in eine quadratische
Vertiefung bzw. Ausnehmung, die am vorderen Bereich jeder Bohrung der
Fußplatte ausgeformt ist, eingreifbar ausgebildet ist und die Schraube
nach Einsatz in die vorgegebene Stellung des Hammerkopfes undrehbar hält.
Diese Maßnahme erhöht erleichtert die Montage und erhöht die Sicherheit.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind entsprechend den
Unteransprüchen vorgesehen.
Mit Vorteil ist die Tragfähigkeit und damit die Sicherheit der Kragarme
weiterhin dadurch auf einfache Weise wesentlich erhöht, daß die
vertikalen Lastkomponenten von den durch die Ausnehmungen
hindurchtretenden Stützfüße abgefangen werden und damit die
Hammerkopfschrauben nur noch auf Zug beansprucht sind.
Ein weiterer Vorteil für die Montage ergibt sich dadurch, daß die
Hammerkopfschrauben bereits im Werk mit den Fußplatten vormontiert sein
können, wobei sie dann aber noch nicht undrehbar festgelegt, sondern mit
vertikalgestellten Hammerköpfen und nur teilweise angesetzten Muttern in
den Fußplatten angeordnet sind. Zur Montage wird dann der Kragarm mit den
Stützfüßen in ein Paar Ausnehmungen eingeführt, wobei die
Hammerkopfschrauben mit zunächst vertikal gestellten Köpfen ebenfalls
durch darüberliegende Ausnehmungen hindurchragen. Sodann werden die
Hammerköpfe in Querstellung gedreht, womit der Kragarm bereits fest im
Ständer hängt, bevor noch die an den Gewindeenden angesetzten Muttern
vollends festgezogen sind. Hierdurch ergibt sich mit Vorteil eine
gegenüber allen bekannten Schraubverbindungen wesentlich schnellere und
leichtere Montage mit erheblich verringertem Arbeitsaufwand und erhöhter
Sicherheit.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachstehenden Erläuterung eines in den Zeichnungen schematisch
dargestellten Ausführungsbeispieles.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines am Ständer angeordneten
Kragarmes, z. T. im Schnitt,
Fig. 2a eine Ansicht einer Hammerkopfschraube,
Fig. 2b die Hammerkopfschraube im Schnitt einer
Schnittebene II-II in Fig. 2a,
Fig. 3a die Hammerkopfschraube in Seitenansicht, d. h.
gegenüber Fig. 2a um 90° gedreht,
Fig. 3b die Hammerkopfschraube im Schnitt einer
Schnittebene III-III in Fig. 3a,
Fig. 4 eine Ansicht der Fußplatte von der Ständerseite,
Ansicht A in Fig. 5,
Fig. 5 die Fußplatte in Seitenansicht,
Fig. 6 eine Ansicht einer Unterlegplatte.
Ein Kragarm-Regal der eingangs genannten Art, wie es
in der vorgenannten EP-B1- 0 061 514 sowie in der DE-
A1-38 32 537 jeweils dort in einer Fig. 1 gezeigt
und beschrieben ist, wird als bekannt vorausgesetzt,
weshalb sich eine nochmalige Beschreibung erübrigt.
Die Erfindung betrifft bei einem Kragarmregal dieser
Art die in besonderer Weise ausgebildete und
außerordentlich montagefreudige, sichere und
belastbare Verbindung zwischen einem Flansch (2) des
Ständers (1) und einem Kragarm (4), dessen
Befestigungsmittel in Öffnungen bzw. Ausstanzungen (3)
in den Flanschen (2) einbringbar und arretierbar
ausgestaltet sind.
Als Befestigungsmittel sind dabei an jeder Fußplatte
(7) zwei Hammerkopfschrauben (5) vorgesehen und jede
Fußplatte (7) ist an ihrem unteren Bereich in
paarweiser Anordnung auf gleicher Höhe mit zwei in ein
Paar Ausstanzungen (3) eingreifbaren Stützfüßen (8)
ausgebildet. Im oberen Teil der Fußplatte (7) sind in
paarweiser Anordnung auf gleicher Höhe Bohrungen (9)
zur Aufnahme der Gewindeenden (10) der
Hammerkopfschrauben (5) vorgesehen. Die
Hammerkopfschrauben (5) hintergreifen nach
Querstellung mit ihren quergestellten Hammerköpfen (6)
die Ausstanzungen (3) der Ständerflansche (2), durch
die sie bei der Montage mit zunächst
vertikalgestellten Köpfen (6) hindurchgesteckt wurden.
Aus Fig. 1 ist die besondere Zweckmäßigkeit der
erfindungsgemäßen Anordnung ersichtlich, wobei in
vertikaler Richtung wirkende Lastkräfte von den
Stützfüßen (8) an der unteren Ausstanzung (3)
abgestützt werden, so daß die Hammerkopfschrauben (5)
bei Belastung des Kragarmes (4) ausschließlich in
Zugrichtung belastet werden. Als Gesenkschmiedeteil
aus hochfestem Stahl in vergüteter Qualität kann eine
solche Hammerkopfschraube Zugbeanspruchungen
beispielsweise in Größenordnungen von mehreren Tonnen
übertragen.
In den Fig. 2a und 3a ist die Hammerkopfschraube
(5) in zwei um 90° gedrehten unterschiedlichen
Ansichten gezeigt. Der Querschnitt der
Hammerkopfschraube (5) ist einmal in der Schnittebene
II-II nach Fig. 2a und zum anderen in der Schnittebene
III-III nach Fig. 3a in den Fig. 2b und 3b gezeigt.
Diese zweckmäßige Ausgestaltung der
Hammerkopfschrauben (5) sieht vor, daß am mittleren
Schaftbereich der Hammerkopfschraube (5) zwischen
Gewindeende (10) und einem glatten, den Hammerkopf (6)
tragenden Schaftteil (11) eine Schulter (12) mit
quadratischem Querschnitt angeformt ist, die in eine
quadratische Vertiefung (13), die am vorderen Bereich
jeder Bohrung (9) der Fußplatte (7) ausgeformt ist,
eingreifbar ausgebildet ist und die Schraube (5) in
der vorgegebenen Stellung des Hammerkopfes (6)
undrehbar hält.
Damit der Kragarm (4) mit bereits werkstattseitig
vormontierten Hammerkopfschrauben (5) ohne
Schwierigkeiten bei der Montage in die Ständer (1)
eingesetzt werden kann, ist vorgesehen, daß der Kopf
(6) der Hammerkopfschrauben (5) einen im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt mit gerundeten Kanten
aufweist, dessen Abmessungen denjenigen einer
Ausstanzung (3) mit Untermaß entsprechen.
Selbstverständlich kann der Kopf (5) auch von der
Rechteckform abweichen und beispielsweise im
Querschnitt oval ausgestaltet sein. Dabei braucht dann
der Kragarm (4) nur mit vertikalgestellten
Hammerköpfen (6) und mit den Stützfüßen (8) in die
Ausstanzungen (3) eingesteckt zu werden, wonach
zumindest ein Hammerkopf (6) von Hand quergesellt
wird, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, so daß hierdurch
bereits ein gefahrlos fester Sitz des Kragarmes (4) am
Trägerfansch (2) gewährleistet ist und der Rest der
Montage lediglich noch im Anziehen der Muttern (22)
besteht, vorzugsweise mit vorgegebenem Drehmoment. Wie
allgemein üblich und anerkannten Regeln der Technik
entsprechend, sind die Muttern (22) mit einer Scheibe
unterlegt und fallweise als selbstsichernde Muttern
ausgebildet.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht
vor, daß die dem Ständer (1) zugewandte Fläche (21)
der Fußplatte (7) Seitenstege (14) aufweist, die mit
keilförmigem Anstieg in einen keilförmig verdickten
Fußbereich (15) der Platte (7) übergehen. Damit wird
erreicht, daß die Fußplatte (7) bei etwa parallelem
Verlauf ihrer dem Kragarm (4) zugewandten Fläche (20)
mit dem Ständer (1) und an der dem Ständer zugewandten
Fläche (21) zu diesem in einem von unten nach oben zu
sich öffnenden spitzten Winkel (gamma), mit dem
Fußbereich (15) sich am Ständerflansch (2) abstützend,
angeordnet ist. Dabei ergibt sich die Möglichkeit,
durch Unterlegen einer oder mehrerer Unterlegplatten
(16) unter den Hammerkopf (6) der Hammerkopfschraube
(5) den Neigungwinkel (gamma) und damit den Kragarm
(4) in einen veränderbaren Kragwinkel, beispielsweise
kleiner als 90°, einzustellen (vgl. Fig. 1). Eine
solche Möglichkeit ist fallweise sehr vorteilhaft für
die Lagesicherheit eines Gutstapels und bei keiner der
bekannten Ausführungen bisher gegeben. Durch die
besondere Anordnung der Seitenstege (14) wird das
Widerstandsmoment der Fußplatte (7) gegen
Biegebeanspruchung erheblich vergrößert.
Aus der Zusammenschau der Fig. 4 und 5 wird die
Ausgestaltung der Fußplatte (7) besonders deutlich. Je
nach Stückzahl und Anforderung kann diese Fußplatte
(7) ein Gußformteil aus Stahlguß oder Kugelgraphitguß,
sogenanntem Sphäroguß sein, sie kann aber auch als
Gesenkschmiedeteil hergestellt werden. An der glatten
Rückfläche (20) ist gemäß Darstellung in Fig. 1 der
Kragarm (4) angeschweißt, wobei vorzugsweise am
oberen, zugbelasteten Bereich hochbelastbare
Winkelnähte zur Ausführung kommen. Die Darstellung
zeigt weiter, daß der vergleichsweise hochbelastbare
Stützfuß (8) einstückig mit dem übrigen Material der
Fußplatte (7) angeschmiedet oder angegossen ist. Dabei
weist jeder Stützfuß (8), aus dem verdickten
Fußbereich (15) der Fußplatte (7) hervortretend, eine
etwa rechtwinklig von diesem vorspringende Stützfläche
(18) auf und geht mit abgerundeter Nasenpartie (19)
unter einem stumpfen Winkel (beta) in die Fußplatte
(7) über.
In Fig. 6 ist gezeigt, daß die Unterlegplatte (16)
mit einem im wesentlichen rechteckigen Ausschnitt (17)
über den den Hammerkopf (6) tragenden Schaftteil (11)
steckbar U-förmig ausgebildet ist. Dadurch wird das
Hinterlegen der Unterlegplatte (16) außerordentlich
erleichtert.
Die Erfindung ist in überraschender Weise sowohl
unkompliziert als auch äußerst zweckmäßig. Durch die
Möglichkeit der Vormontage in der Werkstatt wird das
Befestigen der Kragarme (4) an den Ständern (1)
außerordentlich erleichtert, dabei mit einem Minimum
an Arbeitsaufwand möglich und dadurch auch besonders
sicher. Die gleichen Vorteile ergeben sich auch beim
Umrüsten des Kragarm-Regales, beispielsweise bei
Änderung des Aufstellorts oder zur Anpassung an
besondere Lagergüter. Insofern erfüllt die Erfindung
in optimaler Weise die eingangs gestellte Aufgabe.
Claims (8)
1. Kragarmregal für Langgutprodukte wie Bretter, Rohre, Profileisen und
dergleichen, mit Ständern (1) und sich von diesen erstreckenden Kragarmen
(4), wobei an jedem insbesondere als Doppel-T-Profil ausgebildeten
Kragarm (4) eine Fußplatte (7) befestigt ist, von der sich in ihrem
oberen Bereich auf gleicher Höhe zwei Befestigungsmittel gegen einen der
Ständer (1) erstrecken, die in Ausstanzungen (3) des Ständers (1)
einhängbar sind, und wobei jeder Ständer (1) als T-Profilständer bzw. als
Doppel-T-Profilständer ausgebildet ist, in dessen Flanschen (2) sich die
Ausstanzungen (3) paarweise übereinander befinden, dadurch
gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel Hammerkopfschrauben (5)
vorgesehen sind, die Fußplatte (7) mit Bohrungen (9) zur Aufnahme der
Gewindeenden (10) der Hammerkopfschrauben (5) versehen und jede
Ausstanzung (3) so ausgebildet ist, daß der Kopf (6) einer
Hammerkopfschraube (5) in senkrechter Stellung hindurchgesteckt werden
kann und nach Querstellung in eine Ankerposition den Ständerflansch (2)
hintergreift.
2. Kragarmregal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß am mittleren Schaftbereich einer Hammerkopfschraube (5)
zwischen Gewindeende (10) und einem glatten, den Hammerkopf
(6) tragenden Schaftteil (11) eine Schulter (12) mit
quadratischem Querschnitt angeformt ist, die in eine
quadratische Vertiefung (13), die am vorderen Bereich jeder
Bohrung (9) der Fußplatte (7) ausgeformt ist, eingreifbar
ausgebildet ist und die Schraube (5) nach Einsatz in der
vorgegebenen Stellung des Hammerkopfes (6) undrehbar hält.
3. Kragarmregal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kopf (6) der Hammerkopfschraube (5)
einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist,
dessen Abmessungen denjenigen einer Ausstanzung (3) mit
Untermaß entsprechen.
4. Kragarmregal nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Ständer (1)
zugewandte Fläche (21) der Fußplatte (7) Seitenstege (14)
aufweist, die nach unten zu mit keilförmigem Anstieg in
einen keilförmig verdickten Fußbereich (15) der Platte (7)
übergehen.
5. Kragarmregal nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammerkopf (6) einer
Hammerkopfschraube (5) zwecks Einstellung des
Neigungswinkels (gamma) des Kragarmes (4) mit wenigstens
einer Unterlegplatte (16) unterlegbar ist.
6. Kragarmregal nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterlegplatte (16) mit einem im wesentlichen
rechteckigen Ausschnitt (17) über den den Hammerkopf (6)
tragenden Schaftteil (11) steckbar U-förmig ausgebildet
ist.
7. Kragarmregal nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in ein Paar
Ausstanzungen (3) eingreifbare Stützfüße (8) vorgesehen
sind und jeder Stützfuß (8), aus dem verdickten Fußbereich
(15) der Fußplatte (7) hervortretend, eine etwa
rechtwinklig von diesem vorspringende Stützfläche (18)
aufweist und mit abgerundeter Nasenpartie (19) unter einem
stumpfen Winkel (beta) in die Fußplatte (7) übergeht.
8. Kragarmregal nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatte (7) bei
etwa parallelem Verlauf ihrer dem Kragarm (4) zugewandten
Fläche (20) mit dem Ständer (1) und mit der dem Ständer (1)
zugewandten Fläche (21) relativ zu diesem in einem von
unten nach oben zu sich öffnenden spitzen Winkel (gamma),
sich mit dem Fußbereich (15) am Ständerflansch (2)
abstützend, angeordnet ist.
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