DE413290C - Turbinenanlage mit einem Hauptregler ueblicher Bauart und einem hydraulischen Bremsregler - Google Patents

Turbinenanlage mit einem Hauptregler ueblicher Bauart und einem hydraulischen Bremsregler

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DE413290C
DE413290C DEW62944D DEW0062944D DE413290C DE 413290 C DE413290 C DE 413290C DE W62944 D DEW62944 D DE W62944D DE W0062944 D DEW0062944 D DE W0062944D DE 413290 C DE413290 C DE 413290C
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turbine
hydraulic brake
turbine system
controller
speed
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Application number
DEW62944D
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MACHINERY CORP
WORTHINGTON PUMP
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MACHINERY CORP
WORTHINGTON PUMP
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/18Regulating, i.e. acting automatically for safety purposes, e.g. preventing overspeed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description

  • Turbinenanlage mit einem Hauptregler üblicher Bauart und-einem hydraulischen Bremsregler. Die Erfindung bezieht sich auf hydraulische Turbinenanlagen, insbesondere zur Erzeugung von elektrischer Energie, und hat insbesondere Anordnungen zum Gegenstande, die eine genaue Regelung der Geschwindigkeit gestatten und gegen Störungen der Regeleinrichtungen gesichert sind.
  • Die Erfindung sieht für die Turbinenanlage einen Hauptregler üblicher Bauart vor und daneben einen gleichfalls an Osicb bekannten hydraulischen Bremsregler.
  • Gemäß der Erfindung ist der hydraulische Bremsregler so eingerichtet, daß er der hydraulischen Bremsvorrichtung dann Druckflüssigkeit zufließen läßt, wenn die Geschwindigkeit der Turbine einen bestimmt festgelegten Wert, nämlich den Wert der periodischen Normalgeschwindigkeit, überschreitet. Der hydraulische Bremsregler weist dabei einen Fliehkraftregler auf, @ der das Maß des Flüssigkeitsdruckes in der Bremsrichtung regelt. Weiter kann gemäß der Erfindung eine von Hand einstellbare Regelvorrichtung vorgesehen sein, welche es gestattet, der hydraulischen Bremse auch beim normalen Betriebe Druckflüssigkeit zuzuleiten.
  • Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist Abb. r ein. Aufriß der die Erfindung verkörpernden hydroelektrischen Anlage zum Teil im Schnitt, Abb.2 ein senkrechter, im größeren Maßstabe gehaltener Schnitt durch die Turbine. Abb.3 und 4 sind Einzeldarstellungen der Flüssigkeitsbremse.
  • Abb. 5 und 6 sind Einzeldarstellungen des Werkes zum Regeln der Flüssigkeitsbremse. Die Turbine des Ausführungsbeispiels ist eine Hochdruckreaktionsturbine mit senkrechter Welle b, die einen Wechselstromerzeuger a betreibt. Dem Turbinenläufer C wird das Wasser durch ein Spiralgehäuse D zugeführt mit einem Leitringteil d und Ablenkschaufeln dl. E ist das Saugrohr. Die Turbinenwelle wird durch ein Händelager 33 getragen. Ein auf der Turbinenwelle angebrachtes Stirnrad.34 greift in einen Stirnradtriebling 36 der Reglerwelle 35. Bei 37 wirkt der Regler auf einen Hebel 38, der durch Stangen 39 mit dem Stellhebel ¢o eines Servomotors üblicher Bauart verbunden ist, und verstellt mit Hilfe der Welle 32 in an sich bekannter Weise die Leitschaufeln 6 der Turbine.
  • Die Turbinenwelle wird weiter von einer Flüssigkeitsbremse umschlossen, bestehend aus einem feststehenden Teil 41 und einem beweglichen Teil 4.2. Dieser wird durch die Turbine angetrieben; im Beispiel ist er auf der Turbinenwelle befestigt. In den Teilen 41, 42 sind durch Schaufeln 4.3 Taschen gebildet (s. Abb. 4"). Die Schaufeln sind in der Umlaufrichtung des beweglichen Teile, geneigt. Die Taschen des einen Teiles bieten den Taschen des anderen Teiles ihre offenen Seiten dar, und die einander zugekehrten Kanten sind einander bis auf einen geringen Abstand genähert.
  • In der im folgenden noch näher beschriebenen Weise wird den Taschen Wasser mit regelbarem Druck zugeleitet.
  • Der Umlauf des Teiles 42 zwingt das Wasser, von einem Satz von Taschen zum anderen zu fließen, wodurch ein von der Größe des Druckes abhängiger Energieverbrauch eintritt. Zweckmäßig wird das Druckwasser dem Turbineneinlaßrohr entnommen, so daß die Bremswirkung entsprechend dem vergrößerten Druck des zur Turbine fließenden Druckwassers anwächst. Die Wasserzuleitung kann auch mit einem im Notfall zur Wirkung kommenden Einlaßrohr verbunden werden und ferner in Abhängigkeit von einem Regler stehen, der bei einer unterhalb dieser Notbremsgesehwindigkeit liegenden Drehungszahl die Bremse zur Wirkung kommen läßt, aber die Bremswirkung wieder verschwinden läßt, wenn die Drehgeschwindigkeit abfällt. Ferner kann die Zuführung noch von einer von Hand zu betätigenden Ventilvorrichtung erfolgen, die aus der Ferne zur Wirkung gebracht werden kann.
  • Im Beispiel erfolgt der Wasserzufluß vom Spiralgehäuse D durch ein Rohr 44 zu dem ringförmigen Kanal 45 im Teil 41 der Flüssigkeitsbremse. Von dem Kanal 45 führen mehrere am Umfang verteilte Durchlässe 46 zu den Flüssigkeitstaschen.
  • Im Zuführungsrohr 44 ist ein Ventil 47 vorhanden, das von Hand eingestellt werden kann. Die Ventilstange 48 wird durch ein Zahnradgetriebe 49, 50 und ein Sclinekkengetriebe 51, 52 mit Hilfe eines Elektromotors 53 angetrieben, so daß eine Fernsteuerung möglich ist.
  • Das Ventil 47 wird durch eine Abzweigung 54 umgangen, in der sich ein Hilfssteuerventil 55 befindet, das durch den Kolben 56 des Zylinders 57 zur Wirkung gebracht werden kann. Die Zuleitung von Druckwasser zur einen oder anderen Seite des Kolbens 56 kann von mehreren Stellen aus erfolgen. Einmal kann sie abhängig gemacht werden von der im einzelnen durch Abb.,5 dargestellten Einrichtung. Dem Schieberkasten 58 wird Druckwasser aus dem Turbinengehäuse durch die Leitung 59 zugeführt. Zur Ableitung dienen Rohre 6o und 61, die zum Zylinder 57 führen. Ein Rohr 62 dient zur Ableitung des Abwassers. Die Flüssigkeitszuleitung zu den Rohren steuert ein Schieber 6 3, dessen Stange 64 an einem verriegelten Hebel 65 angelenkt ist. Diesen sucht eine Feder 66 in der Richtung zu drehen, daß er die Zuleitung des Druckwassers zum Rohr 6o und damit zur Oberseite des Kolbens 56 freigibt, derart, daß dieser das Ventil 55 öffnet. Ein hinter einen Haken fassender Fallenhebel E.8 hält jedoch den Hebel 65 gewöhnlich fest. Die Falle wird nur ausgelöst, wenn im Falle der Überschreitung einer festgelegten Höchstdrehzahl ein Gewicht 69, welches in dem an der Turbinenwelle B befestigten Zylinder unter Wirkung einer Feder 71 festgehalten wird, durch die Fliehkraft so weit nach außen geschleudert wird, daß der Mitnehmer 73 gegen den Fallenhebel schlägt. Eine Schraubentrappe 72 des Zylinders 7o dient zur Regelung der Federspannung. Wenn die beschriebene Einrichtung das Ventil 55 öffnet, tritt eine freie Wasserzufuhr zu der Bremse ein. und die Turbine wird dadurch stillgesetzt. Um sie wieder anzulassen. muß der Verriegelungshebel von Hand zurückgezogen und festgeklemmt werden.
  • Weiter ist das Ventil 55 von einer ähnlichen Schiebereinrichtung 77 abhängig (Abb.6), deren Schieber 76 von dem Gestänge 74 eines Fliehkraftreglers 75 beeinflußt wird. Dem Schiebergehäuse 77 wird Druckwasser bei 78 zugeführt. Die Druckwasserleitungen 79 und 8o führen in gleicher Weise wie die Leitungen 6o und 61 zum Zylinder 57 und dem Kolben 56. Der Regler 75 wird von der Turbinenwelle beliebig. beispielsweise durch :einen Triebling 81, vom Rade 34 aus angetrieben. Er ist so eingestellt, daß .er das Schieberventil nicht genügend weit bewegt, um Druckwasser zur Oberseite des Kolbens 56 zu lassen, außer wenn die Geschwindigkeit der Turbine eine bestimmte Höchstgrenze überschreibet. Erst darüber hinaus bringt er die Flüssigkeitsbremse zur Wirkung. Wenn aber die Geschwindigkeit wieder abfällt, schließt er das Ventil wieder und gibt die Bremse frei.
  • Die Notauslösevorric'htung soll nur zur Wirkung kommen, wenn sowohl am Regler 75 wie auch am Servomotor eine Störung eintritt. Sie ist durch Anspannung der Feder 7 r entsprechend bemessen.
  • Das von Hand betätigte Regelventil kann zu Zeiten normalen Ganges teilweise offengelassen werden, und zwar im wesentlichen ohne nutzlosen Wasserverbrauch. Die Turbine arbeitet dann gegen eire kleine Bremswirkung. Bei einer Vergrößerung der Laufgeschwindigkeit wächst sogleich die Bremswirkung, und somit tritt auch ein Widerstand gegen die Geschwindigkeitserhöhung Pin, der die Gleichförmigkeit des Gange aufrechtzuerhalten sucht.

Claims (1)

  1. PATENT-AN SPRÜCHE: t. Turbinenanlage mit einem Hauptregler üblicher Bauart und einem hydraulischen Bremsregler, dadurch gekennzeichnet, daß der 'hydraulische Bremsregler (75, 55) so eingerichtet ist, daß er Druckflüssigkeit zu der hydraulischen Bremsvorrichtung dann gelangen läßt., wenn die Geschwindigkeit der Turbine einen bestimmt festgelegten Wert, den der theoretischen Normalgeschwindigkeit, überschreitet, wobei der Fliehkraftregler (75) dieser Hilfseinrichtung das Maß des Flüssigkeitsdruckes in der Bremseinrichtung regelt. =. Turbinenanlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine von Hand einstellbare Regelungsvorrichtung (47, 48), die gestattet, der Bremsvorrichtung (42, 43) bei normalem Betriebe Druckflüssigkeit zuzuleiten.
DEW62944D Turbinenanlage mit einem Hauptregler ueblicher Bauart und einem hydraulischen Bremsregler Expired DE413290C (de)

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