DE413209C - Unterbrecher fuer Melkmaschinen - Google Patents

Unterbrecher fuer Melkmaschinen

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DE413209C
DE413209C DEE28859D DEE0028859D DE413209C DE 413209 C DE413209 C DE 413209C DE E28859 D DEE28859 D DE E28859D DE E0028859 D DEE0028859 D DE E0028859D DE 413209 C DE413209 C DE 413209C
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chamber
valve
outside air
negative pressure
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/10Pulsators arranged otherwise than on teat-cups
    • A01J5/12Pulsators arranged otherwise than on teat-cups with membranes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

Es sind bereits Vorrichtungen bekannt zur selbsttätigen Steuerung des Unterdruckes und der Außenluft in zwei Rohrleitungen, bei denen die Steuerung durch Ventile erfolgt, die unter Einwirkung von Membranen stehen. Die Membranen sind dabei in allseitig luftdicht geschlossenen Kammern untergebracht, die durch die Membranen in zwei Abteilungen getrennt werden. Diese bekannte Ausführung, die auch \^erwendung als Unterbrecher für Melkmaschinen gefunden hat, besitzt verschiedene Nachteile, die darin liegen, daß die zum Betrieb der \*entile benutzten Membranen infolge ihrer Anordnung schlecht zugängig und deshalb schlecht zu überwachen sind. Auch ergeben sich dabei unvorteilhafte Ventilführungen sowie Schwierigkeiten bei dem Zusammenbau der Vorrichtung, wobei dieser Zusammenbau die peinlichste Sorgfalt erfordert. Schon aus diesem Grund ist die bekannte Vorrichtung zur Verwendung in Kuhställen nicht geeignet. Außer dieser Vorrichtung sind noch andere Anordnungen von Unterbrechern für Melkmaschinen bekannt geworden, bei denen die Vorrichtung jedoch unmittelbar in jeden Melkbecher eingebaut ist und in mittelbare oder unmittelbare Berührung mit der Milch kommt und gegenüber der Ausführung gemäß vorliegender Erfindung eine ganz andere Anordnung und Wirkungsweise besitzt.
Durch die vorliegende Erfindung werden alle Nachteile der bekannten Ausführungen beseitigt. Außerdem ist hier auch besonderer Wert auf allereinfachste Herstellung und leichtesten Zusammenbau sowie bequeme Zerlegbarkeit und leichte Überwachung der Vorrichtung gelegt.
Die Erfindung wird veranschaulicht durch die Abb.ι bis 3.
Abb. ι zeigt in schematischer Anordnung eine Ausführungsform mit indirekter Kanalanordnung.
Abb. 2 veranschaulicht schematisch den Grundgedanken der vorliegenden Erfindung bei einem einzigen Ventil.
Abb. 3 stellt die Erfindung an einem weiteren Ausführungsbeispiel mit doppelter Ventilanordnung dar.
Der grundlegende Gedanke bei den dargestellten Ausführungsformen, die sich in verschiedener Zusammenstellung beliebig vermehren lassen, besteht darin, daß ein bzw. zwei oder mehrere Steuerventile α durch Einwirkung auf die Ventilstangen beeinflußt werden von Membranen b, die einerseits unmittelbar mit der Außenluft in Verbindung stehen, andererseits eine Kammer abschließen, die wechselweise mit Unterdruck und Außenluft beschickt wird. Die Membranen b besitzen dabei entweder eigene Elastizität, oder es wird in an sich bekannter Weise durch eine Feder auf der Ventilstange das Ventil stets in der Anfangstellung gehalten, sobald die Kraftwirkung zur Bewegung des Ventils in idie entgegengesetzte Richtung aufgehört hat. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 spielen sich die Steuervorgänge in folgender Weise ab:
An den Stutzen c wird die Unterdruckleitung angeschlossen, durch das Loch d dagegen wird die Vorrichtung mit Außenluft beschickt. Der in den zylindrischen Raum e eindringende Unterdruck gelangt bei der in Abb. ι dargestellten Anfangslage des Ventils % zunächst in die Kammer / und von hier in den Stutzen g, der mit einem bzw. zwei
Melkbecherzwischenräumen in Verbindung steht. Außerdem gelangt der Unterdruck aber auch durch die Bohrung ft in die Kammer i und durch den Kanal k zunächst in den Steuerzylinder 1, dann aber auch an der Drosselschraube m vorbei in den zweiten Steuerzylinder n. Der Unterdruck bewirkt nun in erster Linie in dem Steuerzylinder I, daß durch Einwirkung der Außenluft die
ίο Membran b2 nach innen gedruckt wird. Dadurch gelangt das Ventil Ct2 in eine andere Endstellung und schließt die Kammer i ab. Es kann nun die Außenluft, die durch das Loch d von Anfang an in den zylindrischen Ringraum 0 eingedrungen ist, nach der Kammer ρ vordringen und gelangt von hier aus durch den Kanal q nach der Kammer r. Diese Kammer r steht durch den Stutzen j mit einem bzw. zwei Melkbecherzwischenräumen in Verbindung und beschickt diese in dem vorliegenden Fall mit Außenluft. Die Umsteuerung der beiden Ventile erfolgt nun dadurch, daß der Unterdruck aus dem Kanal k durch die Drosselschraube m allmählich auch in die Steuerkammer η gelangt und hier gleichfalls eine Bewegung der Membran b2 bewirkt, derart, daß das Ventil U1 nach kurzer Zeit, je nach der Stärke der Drosselung an der Drosselschraube m, seine zweite Endstellung einnimmt und die Kammer / abdichtet. Der Unterdruck aus dem zylindrischen Ringraum e gelangt nun in die Kammer r durch den Stutzen s in den einen oder die beiden Melkbecherzwischenräume. Währenddessen ist jedoch in der Steuerkammer I der Unterdruck verschwunden, weil durch die Kammer / und den Kanal k kein Unterdruck mehr nachströmt und durch die Hilfsbohrung t aus der mit Außenluft erfüllten Kammer ρ Außenluft in die Steuerkammer / eingedrungen ist. Die Folge davon ist ein Zurückgehen der Membran b„ in ihre Anfangsstellung und damit auch die Wanderung .des Ventils a2 in seine Anfangsstellung, so daß die Kammer ρ nunmehr durch das Ventil a2 verschlossen ist. Die Außenluft gelangt nun aus dem zylindrischen Ringraum 0 in die Kammer i und von hier durch die Bohrung in die Kammer f und durch den Stutzen §· nach den an diesen . 50 angeschlossenen Melkbecherzwischenräumen. Außerdem aber gelangt die Außenluft dann auch durch den Kanal k und die Drosselschraube m in die Steuerkammer n, wo sie gleichfalls ein Zurückgehen der Membran bt und des Ventils O1 in seine Ausgangsstellung bewirkt.
Bei der Anordnung nach Abb. 2 steht der ' Stutzen c der Unterdruckleitung in Verbindung mit der Kammer u, während die Außenluft durch das Loch d eindringt in die Kammer r. Der zylindrische Ringraum w dagegen : steht durch den Stutzen χ in Verbindung mit einem oder mehreren Melkbecherzwischenräu- ! men und ist durch den Kanal y mit der ; Steuerkammern η verbunden. Dieser Kanal y ' kann gedrosselt werden durch die Schraube £. Der Betriebsvorgang ist hier folgender:
Der Unterdruck dringt zunächst in die Kammer u und in den zylindrischen Ringraum w ein und beschickt dabei auch durch den Stutzen χ den oder die Melkbecherzwischenfäume. Gleichzeitig gelangt der Unterdruck aber auch durch den Kanal y und die Drosselschraube ζ allmählich in die Steuerkammern η und bewirkt, nachdem hier ein , genügender Unterdruck erreicht ist, die Bewegung der Alembran und des Ventils derge- : stalt, daß das Ventil α die Kammer u abschließt und die Kammer ν freigibt. Durch diese Kammer ν gelangt nun die hier stets ; vorhandene Außenluft in den zylindrischen ; Ringraum w, den Stutzen χ für die Melkbecherzwischenräume, den Kanal y und die Drosselschraube ε allmählich nach der Steuerkammer n, wo der dort vorhandene Unterdruck aufgehoben und dadurch die Anfangsstellung der Membran Z) und des Ventils a wiederhergestellt ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 3 ist dieser Grundgedanke der Anordnung gemaß Abb. 2 beibehalten mit dem LTnterschied, daß statt des in Abb. 2 vorhandenen einen Ventils nebst Zubehör zwei Ventile angeordnet sind, die ihre beiden Steuerkammern η und I durch die Kanäle 1 und 2 und die in dieselben eingeschalteten Drosselschrauben 3 bzw. 4 steuern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Unterbrecher für Melkmaschinen zur Steuerung des L'nterdruckes und der Außenluft in ein- oder zweikammerigen Melkbechern mittels eines Ventils, das von einer wechselweise durch Unterdruck und Außenluft beeinflußten Membran gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Ventil und seine Membran (α, alt a„ und b, blt bo) zwei in eine gemeinsame Kammer (e-o bzw. &') mündende Kammern (V-/, i-p bzw. u-v) steuert und unter Vermittlung von Überströmkanälen (k, q und y) entweder durch die Wirkung seines eigenen oder durch die eines anderen Ventils gesteuert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEE28859D Unterbrecher fuer Melkmaschinen Expired DE413209C (de)

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