DE4129103C2 - Gekapselte Mittelspannungsschaltanlage - Google Patents
Gekapselte MittelspannungsschaltanlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine gekapselte, luftisolierte,
Mittelspannungsschaltanlage, die aus mindestens zwei
Schaltfeldern besteht.
In derartigen, vorzugsweise metallgekapselten Anlagen,
bei denen ein Feld auch als Trafofeld ausgebildet sein
kann, können Störlichtbögen zu explosionsartigen Zustän
den führen, mit der Folge, daß sich ein Druck bis zum
Aufbrechen der Kapselung aufbaut, wobei nicht vorherzuse
hen ist, an welcher Stelle die Kapselung aufbricht und
dadurch auch die heißen Gase austreten, was eine erhebli
che Gefahrenquelle insbesondere für das Personal, aber
auch für Anlagen- und Gebäudeteile bedeutet.
Es sind daher schon verschiedenste Maßnahmen zur Abhilfe
vorgeschlagen worden, im Falle eines Störlichtbogens die
expandierenden Gase gezielt abzuleiten und zu kühlen, so
daß sie in möglichst unschädlicher Form in einen Bereich
gelangen, in dem sich keine Personen befinden, d. h. ober
halb der Schaltanlage oder in deren rückwärtigen Bereich.
Bei diesen bekannten Maßnahmen handelt es sich um zusätz
liche, mit der Kapselung verbundene oder in ihr inte
grierte Zusatzräume, die entweder als Expansions-
und/oder Mischkammern oder auch als Abfuhrschächte, unter
Umständen zusätzlich mit Filtern und Kühlgittern ausge
bildet sind.
Wenngleich mit diesen Maßnahmen in einigen Fällen orts
spezifische Sicherheitszusatzeinrichtungen - die Prüfun
gen am Modell für derartige Explosionszustände lassen
sich nur äußerst selten in einer dem endgültigen Auf
stellungsort äquivalenten Weise durchführen, so daß vor
Ort noch eine Anpassung zu erfolgen hat - vermieden wer
den können, so stellen diese bekannten Maßnahmen doch
einen erheblichen Aufwand sowohl in konstruktiver Hin
sicht als auch bezüglich des erforderlichen Anlagevolu
mens und damit in Form eines erhöhten Raumbedarfs dar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Anlage
der eingangs genannten Art raumsparende und wirtschaft
lich unaufwendige Maßnahmen vorzusehen, die für den Fall
eines Störlichtbogens die unter Druck stehenden, heißen
Gase abkühlend gezielt in einen absolut personenfreien
Bereich leiten, so daß weder Personen verletzt noch Gebäudeteile
und/oder weitere Anlagen beschädigt oder
gar zerstört werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch mindestens eine, sich zumindest in einem Teilbe
reich räumlich zumindest begrenzt öffnende Gehäuserück
wand sowie durch eine sich zumindest nahezu über die
gesamte Anlagenrückfront erstreckende Rückwand als Ab
schlußwand und mindestens eine sich zumindest über Teil
bereiche der Anlagenrückfront erstreckende Zwischenwand
zwischen der bzw. den Gehäuserückwand bzw. -wänden und
der Abschlußwand gelöst. Durch die Erfindung wird in ein
facher Weise erreicht, daß sich die Kapselung im Stör
lichtbogenfall quasi an einer Sollbruchstelle öffnet, das
heiße, unter Überdruck stehende Gas dort gezielt entwei
chen kann und auf die erfindungsgemäßen, beabstandeten zu
sätzlichen rückseitigen Leitwände trifft, wobei aufgrund
der durch den Überdruck bedingten hohen Ausströmgeschwin
digkeit eine starke Verwirbelung - unter gleichzeitigem
Energieentzug - des Gases stattfindet, das dann unter
Druckabbau expandierend im rückwärtigen Bereich mit Hilfe
der Leitwände seitlich geleitet abgeführt wird, ohne die
Gefahr irgendwelcher Personenverletzungen oder Anlagenbe
schädigungen.
Mit diesen überraschend einfachen Maßnahmen entsteht un
ter Mithilfe der erfindungsgemäßen, zusätzlichen, rück
seitigen, sich vorzugsweise parallel und mit Abstand zur
bzw. zu den Gehäuserückwand bzw. -wänden erstreckenden
Leitwände, von denen sich die Abschlußwand vorzugsweise
großflächig und einstückig zumindest annähernd über die
gesamte Anlagenrückseite erstreckt, eine quasi geschlos
sene Anlage im Sinne der Norm-Prüfkriterien, bei der das
Gas energieentzogen, druckreduziert und gezielt gelenkt
ungefährlich austritt, und zwar zudem in ohnehin nicht
betretbare Bereiche. Zudem ermöglicht die Erfindung eine
außerordentlich einfache Montage, bei gleichzeitig guter
Anpaßbarkeit an unterschiedliche Anlagenabmessungen.
Um eine optimale Wirkung der Erfindung zu erzielen, wird
der räumlich begrenzte, sich im Störlichtbogenfall öff
nende Gehäuserückwandbereich im Mittelteil der Anlage
vorgesehen, was für eine mehrfeldige Schaltanlage bedeu
ten kann, daß mindestens eines der mittleren Felder mit
einer sich im Störfall zumindest teilweise öffnenden Ge
häuserückwand versehen ist. Dies ist, unabhängig von dem
Ort bzw. dem Feld des Entstehens des Störlichtbogens,
eine nicht nur zweckmäßige sondern auch ausreichende Maß
nahme, da im Störfall die Schottwände zwischen den ein
zelnen Feldern aufbrechen, egal in welcher Feldzelle der
Lichtbogen auftritt.
In praktischer Ausführung der Erfindung wird das räumlich
begrenzte Öffnen der Gehäuserückwand vorzugsweise dadurch
erreicht, daß die Gehäuserückwand nur abschnittweise,
d. h. bis auf den quasi als "Sollöffnung" vorgesehenen Be
reich verschraubt und/oder in diesem Bereich eine nach
giebige Verschraubung vorgesehen wird. Für nachgiebige
Verschraubungen stehen dem Fachmann verschiedene Möglich
keiten zur Verfügung, wobei im Zusammenhang mit der
Erfindung unter "nachgiebiger Verschraubung" auch eine
solche verstanden wird, bei der die Befestigungselemente
im Zeitpunkt des räumlich begrenzten Öffnens brechen oder
zerstört werden.
In Versuchen hat sich ergeben, daß eine Optimierung der
mit der Erfindung erreichten Wirkungen dann gegeben ist,
wenn die Abschlußwand so groß wie die gesamte Rück
wandfläche der Anlage gewählt wird.
Für eine dreifeldige Anlage beispielsweise schlägt die
Erfindung in konkreter Ausführung bei einer durchgehen
den, den Abmessungen der Gesamtrückfront der Anlage ent
sprechenden Abschlußwand die Anordnung zweier Zwischen
wände im Bereich der Gehäuserückwände der beiden außen
liegenden Felder bzw. Zellen sowie eine sich zumindest
partiell öffnende Rückwand des mittleren Feldes vor,
wobei es auch zweckmäßig sein kann, die Gehäuserückwände
der beiden seitlichen Felder an ihrer Stoßkante zum
mittleren Feld zumindest partiell unverschraubt oder
nachgiebig verschraubt oder mit Sollbruch-
Verbindungselementen verschraubt zu belassen.
Wenn nur Teilbereiche der Gehäuserückwände der einzelnen
Felder, vorzugsweise die mittleren Bereiche der Gesamtan
lage, unverschraubt bzw. nachgiebig verschraubt oder
sollbruchverschraubt sind und die übrigen, vorzugsweise
die äußeren Randbereiche, widerstandsfähig verschraubt
sind, beult sich bzw. beulen sich im Störlichtbogenfall
die Gehäuserückwand bzw. -wände nach hinten aus und liegt
bzw. liegen dann im Extremfall an der rückwärtigen,
durchgehenden Abschlußwand an, so daß auch insofern keine
Verletzungs- und/oder Beschädigungsgefahr besteht, da die
durchgehende Abschlußwand nach außen hin einen wirkungs
vollen Abschluß im Sinne einer Kapselung darstellt, die
in ihren Randbereichen durch ihren Abstand zum Gehäuse
der Felder für den gefahrlosen, gelenkten Gasaustritt
sorgt. Als Sollbruch-Verschraubungen empfehlen sich
Kunststoffschrauben, die je nach Gegebenheiten und Anfor
derungen in angepaßter Stärke mit gewünschten Zugfestig
keitsgrenzen eingesetzt werden können.
Nicht nur aus Gründen einer gezielten Gaslenkung im Stör
fall sondern auch zum Erzielen einer erhöhten
Gehäusestabilität können seitlich und in weiterer Ausge
staltung auch oberseitig an den Gehäusekanten Lenkleisten,
vorgesehen werden, die das aus dem umlaufenden, offenen
Spaltbereich zwischen den erfindungsgemäßen zusätzlichen,
rückseitigen Leitwänden und den Gehäuserückwänden aus
strömende Gas nach hinten ableiten, wobei seine Ausström
richtung durch entsprechende Winkelstellung der Lenk
leisten eingestellt werden kann.
Im Sinne einer möglichst einfachen Montage sowie auch zur
Nachrüstung bereits installierter Felder mit der erfin
dungsgemäßen Gas-Leit- und Energie-Absorptions-Einrichtung wer
den die in vorzugsweise parallelem Abstand zu der Rück
seite der Anlage anzubringenden Abschluß- und Zwischen
wände über Bolzen und Abstandshülsen im gegenseitigen,
gewünschten Abstand an der Gehäuserückseite befestigt.
Als Material für die Abschluß- und Zwischenwände ist in
einfacher Ausführung Stahlblech geeignet, während mit
einer etwas teureren Ausführung in Kupfer bessere Kühl
wirkungen erzielt werden können.
Anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels werden
nachfolgend weitere Einzelheiten der Erfin
dung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine luftisolierte, dreifeldige Schaltanlage, in
Frontansicht;
Fig. 2 die Schaltanlage gemäß Fig. 1, von hinten;
Fig. 3 die Schaltanlage gemäß den Fig. 1 und 2, in der
Draufsicht, mit rückseitig angeordneten Ab
schluß- und Zwischenwänden, wobei die
Gashauptströmungsrichtung im Falle des
Auftretens eines Störlichtbogens durch Pfeile
angedeutet ist; und
Fig. 4 die zuvor erwähnte Schaltanlage, in Seitenan
sicht.
Die beispielhaft dargestellte Mittelspannungsschaltanlage
1 besteht aus drei Schaltfeldern 2, 3 und 4, die in einem
gemeinsamen Gehäuse 5 untergebracht und durch Schottwände
6 bzw. 7 voneinander getrennt sind. Der als solcher be
kannte Aufbau der einzelnen Schaltfelder aus Lasttrenn
schaltern, Sammelschienen sowie Kabelanschlüssen u. dgl.
ist aus Übersichtlichkeitsgründen hier nicht dargestellt
und kann in jeder bekannten Weise gestaltet sein.
Wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, sind im rückwär
tigen Bereich der Schaltanlage 1 die drei Schaltfelder 2,
3 und 4 je mit einer Gehäuserückwand 8, 9 bzw. 10 ver
schlossen; ihre Verschraubung am Gehäuse ist in Fig. 2
dargestellt, und zwar ist diese im dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel derart vorgenommen, daß die Gehäuserück
wände 8, 9 und 10 in dem Gehäuserandbereich fest ver
schraubt sind, d. h. mit den gegebenenfalls auftretenden
Druckverhältnissen standhaltenden Befestigungselementen,
z. B. Stahlschrauben 11 (von diesen sind in Fig. 2 nur
einige beziffert), während die Befestigung der Rückwand
ränder im mittleren Gehäusebereich als Sollbruchstelle
über Kunststoffschrauben 12 erfolgt.
Die erfindungsgemäß vorgesehene Gasableit- und
Energieverzehrvorrichtung wird aus den Fig. 3 und 4 deut
lich und besteht in der bevorzugten Ausführungsform aus
mit Abstand und parallel zu den Gehäuserückwänden 8, 9
und 10 am Gehäuse befestigten zusätzlichen rückseitigen
Leitwänden, und zwar im dargestellten Ausführungsbeispiel
zunächst aus zwei im Bereich der äußeren Schaltfelder 2
und 4 vorgesehenen Zwischenwänden 13 bzw. 14 sowie einer
die gesamte Gehäuserückwand abdeckenden Abschlußwand 15.
Der gewünschte Parallelabstand der Leitwände unter
einander sowie gegenüber den Gehäuserückwänden wird mit
tels auf die Stahlschrauben 11 aufgeschobener Distanzhül
sen 17 erreicht. Selbstverständlich ist auch jede andere
Anordnung von Leitwänden möglich, die für das Gas einen
Abzugsweg vom aufgebrochenen bzw. partiell geöffneten,
rückwärtigen Schaltanlagenbereich unter Energieentzug
und/oder gerichteter Lenkung in einen von Personen nicht
zu betretenden und von übrigen Anlageteilen möglichst
freien Bereich gestattet.
An den vertikalen, hinteren Außenrändern des Gehäuses
sind schräg nach hinten gerichtete Lenkleisten 16 befe
stigt, die auch an der horizontalen, oberen Gehäusekante
vorgesehen werden können, und die eine abschirmend ge
richtete Ableitung von im Störfall entweichendem, gekühl
tem Gas in den Bereich hinter der Schaltanlage bewirken.
In den Fig. 3 und 4 sind durch Pfeile Störlichtbogensi
tuationen dargestellt, wobei die durchgezogenen Linien
einen solchen Störlichtbogenfall im Schaltfeld 2 verdeut
lichen, aufgrund dessen expandierendes, erhitztes Gas im
Bereich der zumindest partiell unter Bruch zumindest
einiger Kunststoffschrauben 12 sich öffnenden Rückwandbe
reiche in den spaltartigen Raum A zwischen der durchge
henden Abschlußwand 15 und der Gehäuserückwand des Feldes
3 und von dort nach rechts und links in die durch die
zwischengefügten Leitwände 13 und 14 schmaleren
Flachräume B strömt.
Um ein Brechen der Schottwände 6 und 7 nicht in jedem
Fall eines Störlichtbogens in Kauf nehmen zu müssen, sind
diese, wie in Fig. 4 dargestellt, in den hinteren Berei
chen oben und unten ausgenommen, so daß Durchtrittsöff
nungen 18 und 19 entstehen, durch die expandierendes,
heißes Gas im Falle eines Störlichtbogens in dem Schalt
feld 2 in die Zelle des mittleren Feldes 3 und von dieser
in der zuvor beschriebenen Weise über die Spalträume A
und B nach außen gelangen kann. In entsprechender Weise
verhält sich das Gas im Falle eines Störlichtbogens im
Bereich des Feldes 4, während der Weg des Gases im Falle
eines Störlichtbogens im mittleren Feld 3 den strichpunk
tierten Pfeilen in Fig. 3 folgt.
Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß die Erfindung
keinesfalls auf das dargestellte Ausführungsbeispiel be
schränkt ist, vielmehr Abwandlungen in verschiedenster
Hinsicht möglich sind, wie sie den Patentansprüchen entnommen
werden können. So sind beispielsweise eine andere Felder
zahl, eine größere oder kleinere Anzahl sowie andere Abmessun
gen oder auch Anordnung und gegenseitige Zuordnung der
Leitwände, andere sowie kleinere oder größere
"Sollbruch"- bzw. Öffnungsbereiche, andere Größen und An
ordnungen von Durchtrittsöffnungen in den Schottwänden usw. möglich.
Claims (17)
1. Gekapselte, luftisolierte Mittelspannungsschaltan
lage, die aus Schaltfeldern, mindestens einer, sich
zumindest in einem Teilbereich räumlich zumindest
begrenzt öffnenden Schaltfeldgehäuserückwand (8, 9, 10) sowie
einer sich zumindest nahezu über die gesamte Anla
genrückfront erstreckenden Rückwand als Abschlußwand
(15) besteht, gekennzeichnet durch mindestens eine
sich zumindest über Teilbereiche der Anlagenrück
front erstreckende Zwischenwand (13, 14) zwischen
der bzw. den Schaltfeldgehäuserückwand bzw. -wänden (8, 9, 10)
und der Abschlußwand (15).
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die zusätzlichen rückseitigen Leitwände (15;
13, 14) parallel und mit Abstand zur bzw. zu den Schaltfeldge
häuserückwand, -wänden (8, 9, 10) erstrecken.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Abschlußwand (15) einstückig ist.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der räumlich begrenzte, sich im
Störlichtbogenfall öffnende Gehäuserückwandbereich
im Mittelteil der Anlage (1) vorgesehen ist.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei einer mehrfeldigen Schaltan
lage mindestens eines der mittleren Felder mit einer
sich im Störfall zumindest teilweise öffnenden Gehäu
serückwand versehen ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei einer mehrfeldigen (2, 3, 4)
Schaltanlage das mittlere Feld (3) mit einer sich im
Störfall zumindest teilweise öffnenden Gehäuserück
wand (9) versehen ist.
7. Anlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Gehäuserückwände (8, 10) der äußeren
Felder (2, 4) zumindest im den mittleren Feldern (3)
benachbarten Randbereich sich im Störfall teilweise
öffnend ausgebildet sind.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Gehäuserückwand (9), -wände
(8, 9, 10) nur abschnittsweise verschraubt ist
(sind).
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Gehäuserückwand (9), -wände
(8, 9, 10) in dem als "Sollöffnung" vorgesehenen Be
reich nachgiebig verschraubt ist (sind).
10. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
für eine nachgiebige Verschraubung Befestigungsele
mente vorgesehen werden, die im Zeitpunkt des räum
lich begrenzten Öffnens brechen oder zerstört wer
den.
11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß eine dreifeldige Anlage (1) mit
zwei sich je über ein äußeres Feld (2, 4) rückseitig
erstreckenden Zwischenwänden (13, 14) sowie mit
einer die gesamte Rückfront der Anlage (1) nach au
ßen hin abdeckenden Abschlußwand (15) in parallelen
Abständen und mit in ihrem mittleren Bereich sich im
Störlichtbogenfall zumindest teilweise öffnender(n)
Gehäuserückwand (9), -wänden (8, 9, 10) versehen
ist.
12. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekenn
zeichnet durch seitliche, vertikale Lenkleisten (16)
an der Gehäuserückseite.
13. Anlage nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine
zusätzliche, oberseitige, horizontale Lenkleiste an
der Gehäuserückseite.
14. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekenn
zeichnet durch Kunststoffschrauben (12) im sich öff
nenden Rückwandbereich.
15. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die in vorzugsweise parallelem
Abstand zueinander und zur Rückseite anzubrin
gende(n) Abschlußwand (15) und Zwischenwände (13,
14) über Bolzen und Distanzhülsen (17) im gegensei
tigen gewünschten Abstand an der Gehäuserückseite
befestigt sind.
16. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Feldern (2, 3, 4)
vorgesehene Schottwände (6, 7) in ihrem hinteren Be
reich oben und/oder unten zur Bildung von Durch
trittsöffnungen (18, 19) ausgenommen sind.
17. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abschlußwand (15) und die
Zwischenwände (13, 14) aus Stahlblech oder Kupfer
blech bestehen.
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- 1991-09-02 DE DE19914129103 patent/DE4129103C2/de not_active Expired - Lifetime
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|---|---|
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |