DE4128535C2 - Kreiselpumpe für Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Kreiselpumpe für Scheibenwaschanlagen von KraftfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe für Scheibenwaschanlagen von
Kraftfahrzeugen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Kreiselpumpe ist aus der DE 37 29 025 A1 vorbekannt. Die dortige
Kreiselpumpe weist zwischen der Pumpenkammer und dem Ansaugstutzen einen
Übergangsbereich auf, der trichterförmig gestaltet ist. Die Übergänge des Trichters
zum Ansaugstutzen und zur Pumpenkammer sind jedoch nur leicht gerundet.
Diese nur leicht gerundete Ausbildung der Übergangsbereiches weist den Nachteil
auf, daß aufgrund der an den Stufen auftretenden Turbulenzen die hydraulische
Leistung der vorbekannten Pumpe gering ist. Daraus ergibt sich ein geringer
Wirkungsgrad, der sich bei vorgegebener elektrischer Leistungsaufnahme in einem
geringen Druck des gepumpten Mediums und in einer geringen Förderleistung
äußert. Durch die Stufen im Übergangsbereich der vorbekannten Pumpe werden
Turbulenzen in der Pumpenkammer gefördert, die zu der beschriebenen geringen
hydraulischen Leistung führen.
Unter anderem aus der DE-AS 10 77 981 ist es an sich bekannt, bei Kreiselpumpen
den Übergangsbereich zwischen Pumpenkammer und Ansaugstutzen
strömungsgünstig zu gestalten. Diese vorbekannte Kreiselpumpe ist jedoch für die
Verwendung in Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen nicht geeignet.
Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Kreiselpumpe zu schaffen, deren hydraulische
Leistung aufgrund eines höheren Gesamtwirkungsgrades gegenüber dem
Vorbekannten vergrößert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kennzeichenmerkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Durch die stufenlose Gestaltung des Übergangsbereiches werden Turbulenzen der
gepumpten Flüssigkeit in dem Ansaugstutzen und in der Pumpenkammer
vermieden. Dadurch ergibt sich erfindungsgemäß eine im wesentlichen laminare
Strömung in dem Ansaugstutzen und in der Pumpenkammer, die bei der
erfindungsgemäßen Kreiselpumpe zu einer Erhöhung der hydraulischen Leistung
führt, die gegenüber dem Vorbekannten in der Größenordnung von bis zu 15%
liegen kann. Diese Erhöhung der hydraulischen Leistung ist bei der Verwendung der
erfindungsgemäßen Kreiselpumpe als Waschwasserpumpe für Scheiben von
Kraftfahrzeugen erforderlich, da aufgrund der Konstruktion moderner Kraftfahrzeuge
mit sehr großen Glasflächen und sehr schräg stehenden Scheiben mit den
vorbekannten Pumpen eine in der Oberfläche vollständige und in der
Flüssigkeitsmenge ausreichende Benetzung der Scheibenflächen nicht mehr
sichergestellt ist.
Der Übergangsbereich weist erfindungsgemäß zwischen der Pumpenkammer und
dem Ansaugstutzen in seinem Querschnitt einen vorgegebenen konstanten ersten
Radius auf. Diese Lösung ist fertigungstechnisch einfach realisierbar und hat bei
den durchgeführten Versuchen zu guten Ergebnissen hinsichtlich der Erhöhung der
hydraulischen Leistung gegenüber dem Vorbekannten geführt.
Auch die Flügel des Fortsatzes weisen erfindungsgemäß einen vorgegebenen
konstanten zweiten Radius auf.
Diese beschriebenen Anforderungen bei der Verwendung als Waschwasserpumpe
für Scheiben von Kraftfahrzeugen, sind mit der erfindungsgemäßen Kreiselpumpe
erfüllbar. Dabei ist die erfindungsgemäße Kreiselpumpe genau so einfach und
kostengünstig gestaltet wie die vorbekannten Lösungen. Es sind keine zusätzlichen
Teile erforderlich. Es kommt erfindungsgemäß nur auf die stufenlose Gestaltung des
Übergangsbereiches an, der auch bei den vorbekannten Kreiselpumpen schon
vorgesehen war.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Kreiselpumpe ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Der Radius des Übergangsbereiches kann etwa 1/4 des Durchmessers der
Pumpenkammer betragen. Die an einer Waschwasserpumpe für Kraftfahrzeuge
durchgeführten Versuche mit einem Durchmesser der Pumpenkammer von etwa 22
mm ergaben hier eine besonders gute Erhöhung der hydraulischen Leistung, da bei
diesem Verhältnis von Radius zu Durchmesser der Pumpenkammer Turbulenzen im
Übergangsbereich sehr gut vermieden werden.
Der konstante zweite Radius kann vorteilhaft etwa das 1,2fache des ersten Radius
betragen. Versuche haben ergeben, daß diese Ausgestaltung des Fortsatzes
fertigungstechnisch gut beherrschbar ist und eine gute
Erhöhung der hydraulischen Leistung ermöglicht.
Eine weitere Erhöhung der hydraulischen Leistung der
erfindungsgemäßen Kreiselpumpe ist dadurch erzielbar, daß
der Ablaufstutzen tangential in der Pumpenkammer mündet.
Prinzipbedingt ist bei Kreiselpumpen die größte
Beschleunigung der gepumpten Flüssigkeit im
Tangentenbereich der Pumpenkammer gegeben. Wird nun der
Ablaufstutzen derart angeordnet, daß er tangential in der
Pumpenkammer mündet, so ist es möglich, die gepumpte
Flüssigkeit aus dem Bereich der größten Beschleunigung der
gepumpten Flüssigkeit aus der Pumpenkammer auszukoppeln.
In diesem Zusammenhang kann die Mündung vorteilhaft einen
rechteckigen Querschnitt aufweisen, um eine möglichst nahe
Anordnung der Mündung an dem Tangentenbereich der
Pumpenkammer zu ermöglichen. Versuche haben gezeigt, daß
gegenüber der vorbekannten Ausbildung der Mündung mit
rundem Querschnitt ebenfalls eine Erhöhung der
hydraulischen Leistung in der Größenordnung von 15%
möglich ist. In diesem Zusammenhang kann die Höhe der
Mündung etwa das 1,5fache der Breite der Mündung betragen.
Durch diese Maßnahme ist eine besonders nahe Anordnung an
die Tangente der Pumpenkammer möglich.
Unter fertigungstechnischen Gesichtspunkten ist es
weiterhin besonders vorteilhaft, wenn in diesem
Zusammenhang die Höhe der Mündung etwa das 0,7fache der
Höhe der Pumpenkammer beträgt. Auch bei dem Aufbau kleiner
Waschwasserpumpen mit einem Durchmesser der Pumpenkammer
von etwa 22 mm und einer Höhe der Pumpenkammer von etwa
4,3 mm verbleibt dann zwischen der Mündung und den übrigen
Gehäuseteilen genügend Material, um die mechanische
Festigkeit der Gehäuseteile der erfindungsgemäßen
Kreiselpumpe im Bereich der Pumpenkammer zu gewährleisten.
Andererseits hat man sich mit dieser Ausgestaltung der Höhe
der Mündung gut an das theoretische Ideal angenähert, bei
dem die Höhe der Mündung der Höhe der Pumpenkammer
entspricht.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kreiselpumpe
ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden
anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Teil einer
erfindungsgemäßen Kreiselpumpe längs der Mittelachse,
Fig. 2 ein Gehäuseteil der erfindungsgemäßen Kreiselpumpe
gemäß Fig. 1 in einem Schnitt durch die Mittelachse,
Fig. 3 dasselbe Gehäuseteil wie in Fig. 2 in einer
anderen Ansicht teilweise geschnitten und
Fig. 4 dasselbe Gehäuseteil wie in den Fig. 2 und 3 in
einer dritten Ansicht teilweise geschnitten.
In der Fig. 1 weist die erfindungsgemäße Kreiselpumpe
einen Motor (1) auf. Eine Pumpenkammer (2) wird durch ein
erstes Gehäuseteil (3) und ein Gummiformteil (4) gebildet.
Das Gummiformteil (4) wird durch das erste Gehäuseteil (3)
und ein zweites Gehäuseteil (5) in den Randbereichen
zusammengepreßt und in seiner Lage fixiert.
Im Inneren der Pumpenkammer (2) ist drehbar ein Flügelrad
(6) angeordnet, das mittels einer Nabe (7) mit einer Welle
(8) des Motors (1) verbunden ist.
Ein Ansaugstutzen (9) ist axial zum Flügelrad (6)
angeordnet. Ein Ablaufstutzen (10) ist radial zum Flügelrad
(6) angeordnet. Beide Stutzen (9, 10) münden jeweils in der
Pumpenkammer (2) an verschiedenen Stellen.
Einstückig mit dem Flügelrad (6) ist ein sternförmiger
Fortsatz (11) ausgebildet, der in den entsprechend
verlängerten Ansaugstutzen (9) hineinragt und die
erfindungsgemäße Kreiselpumpe teilweise selbstansaugend
ausgestaltet.
Zwischen der Pumpenkammer (2) und dem Ansaugstutzen (9) ist
ein Übergangsbereich (12) vorgesehen, der trichterförmig
gestaltet ist. Darüber hinaus ist erfindungsgemäß der
Übergangsbereich (12) stufenlos ausgebildet. Mit dieser
Maßnahme wird wirkungsvoll die Bildung von Turbulenzen im
Übergangsbereich (12) vermieden und die hydraulische
Leistung der erfindungsgemäßen Kreiselpumpe gemäß den
Figuren erhöht.
Entsprechend sind die Flügel (13) des sternförmigen
Fortsatzes (11) in ihrer radialen Erstreckung an die
Formgebung des Übergangsbereiches (12) angepaßt. Das heißt,
die Flügel (13) des sternförmigen Fortsatzes (11) weisen
einen konstanten Radius (r) auf, der etwa das 1,2fache des
ersten Radius (R) gemäß Fig. 2 des Übergangsbereiches (12)
beträgt.
In der Fig. 2 ist das erste Gehäuseteil (3) der
erfindungsgemäßen Kreiselpumpe gemäß Fig. 1 mit dem
Ansaugstutzen (9) in einem Schnitt durch die Mittelachse
dargestellt. Man erkennt die stufenlose Ausbildung des
Übergangsbereiches (12), wobei der Übergangsbereich (12) in
einem Schnitt durch die Mittelachse einen vorgegebenen
konstanten Radius (R) aufweist. Der Radius (R) beträgt
dabei etwa 1/4 des Durchmessers (D) der Pumpenkammer (2),
wie ebenfalls aus der Fig. 2 erkennbar ist.
In der Fig. 3 ist das erste Gehäuseteil (3) gemeinsam mit
dem Ansaugstutzen (9) derart dargestellt, daß zusätzlich zu
der Darstellung in Fig. 2 der Ablaufstutzen (10) erkennbar
ist. Der Ablaufstutzen (10) weist eine Mündung (14) in die
Pumpenkammer (2) auf, die tangential in der Pumpenkammer
(2) mündet und einen rechteckigen Querschnitt aufweist.
Wie der Fig. 4 zu entnehmen ist, ist die Höhe (h) der
Mündung (14) größer als die Breite (b) der Mündung (14).
Dabei weist die Höhe (h) der Mündung (14) etwa das 1,5fache
der Breite (b) auf. Zudem beträgt die Höhe (h) der Mündung
(14) etwa das 0,7fache der Höhe (H) der Pumpenkammer (2)
gemäß Fig. 2. Durch die Anordnung und Ausbildung der
Mündung (14) wird eine zusätzliche Erhöhung der
hydraulischen Leistung der Kreiselpumpe gemäß den Figuren
ermöglicht, da der Ablaufstutzen bei der beschriebenen
Ausbildung der Mündung (14) möglichst nahe an der Tangente
in der Pumpenkammer (2) mündet.
Claims (7)
1. Kreiselpumpe für Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen, mit einem Motor,
mit einer Pumpenkammer, mit einem in der Pumpenkammer angeordneten
Flügelrad, das mit einer Welle des Motors verbunden ist, mit einem
Ansaugstutzen, der axial zum Flügelrad angeordnet ist, mit einem Ablaufstutzen
der radial zum Flügelrad angeordnet ist, und mit einem Übergangsbereich
zwischen Pumpenkammer und Ansaugstutzen, der trichterförmig gestaltet ist,
wobei das Flügelrad einen sternförmigen Fortsatz trägt und wobei die Flügel des
Fortsatzes in ihrer radialen Erstreckung an die Formgebung des
Übergangsbereiches angepaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der
Übergangsbereich (12) mit einem vorgegebenen ersten Radius (R) ausgebildet
ist und daß die Flügel (13) des Fortsatzes (11) in ihrer radialen Erstreckung im
Übergangsbereich (12) einen vorgegebenen zweiten Radius (r) aufweisen.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Radius
(R) etwa 1/4 des Durchmessers (D) der Pumpenkammer (2) besteht.
3. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Radius (r) etwa das 1,2fache des ersten Radius (R) beträgt.
4. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ablaufstutzen (10) tangential in der Pumpenkammer (2) mündet.
5. Kreiselpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung
(14) einen rechteckigen Querschnitt aufweist.
6. Kreiselpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (h) der
Mündung (14) etwa das 1,5fache der Breite (b) beträgt.
7. Kreiselpumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (h) der
Mündung (14) etwa das 0,7fache der Höhe (H) der Pumpenkammer (2) beträgt.
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