DE4127420C2 - Koaxiale Filtercigarette - Google Patents
Koaxiale FiltercigaretteInfo
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- Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine koaxiale Filtercigarette der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Es gibt eine Reihe von Veröffentlichungen über sogenannte
"koaxiale rauchbare Artikel", also insbesondere Koaxial-Cigar
ren oder -Cigaretten mit einem Innenkern, der durch einen Man
tel aus Tabakmaterial umgeben ist. Das Grundprinzip einer sol
chen Koaxial-Cigarette ist beispielsweise aus der FR-PS 998 556
bekannt, wobei der Innenkern aus einem Tabak geringerer Quali
tät besteht, der von einem ringförmigen Mantel aus Tabak hoher
Qualität umgeben ist. Dadurch lassen sich Einsparungen in Bezug
auf die Kosten der verwendeten Tabakmaterialien erzielen.
Weitere Ausgestaltungen solcher Koaxial-Cigaretten gehen aus
der FR-PS 13 22 254, der US-PS 3 614 956, der US-PS 4 219 031,
der GB-OS 20 70 409, der GB-PS 10 86 443 und der DE-OS 36 02 846
hervor.
Außerdem ist aus der US-PS 3 356 094 eine Koaxial-Cigarette mit
einem inneren Hohlrohr und einer Aerosol-Erzeugungszone mit
engem Auslaß bekannt; die Herstellung dieser Koaxial-Cigarette
ist jedoch sehr aufwendig und damit kostspielig; außerdem
werden die verschiedenen Bestandteile voneinander getrennt, so
daß sich ein ungewöhnliches Rauchmuster ergibt.
Eine koaxiale Filtercigarette der angegebenen Gattung ist aus
der DE-PS 37 43 597 bekannt und weist einen Strangteil und
einen Filterteil auf; der Strangteil enthält einen Innenkern
aus einem weitgehend rückstandsfrei verglimmenden Material,
insbesondere Tabakmaterial, eine Umhüllung für den Innenkern,
einen den Innenkern bzw. seine Umhüllung koaxial umgebenden
Außenmantel aus einem Tabak- und/oder Nicht-Tabakmaterial,
sowie eine Umhüllung für den Außenmantel.
Der Filterteil weist einen Filterkern, eine luftundurchlässige
Umhüllung für den Filterkern, einen Filtermantel und eine
Umhüllung für den Filtermantel auf.
Das Grundprinzip bei dieser koaxialen Filtercigarette liegt
darin, daß in radialer Richtung zwei Bereiche unterschieden
werden, nämlich die Zone der Haupt-Wärmequelle einerseits und
die Zone andererseits, in der der wesentliche Teil des in den
Mund des Rauchers gelangenden Aerosols erzeugt wird. Dabei
befindet sich die Wärmeerzeugungs-Zone im Außenmantel und die
Aerosol-Erzeugungszone im Innenkern des Strangteils.
Problematisch bei einer solchen Auslegung einer koaxialen
Filtercigarette ist die angestrebte Reduzierung des Neben
rauches, die sich nur mit großem Aufwand erreichen läßt.
Außerdem hat eine solche koaxiale Filtercigarette ein Entzün
dungspotential ähnlich einer konventionellen Cigarette.
Eine weitere gattungsgemäße koaxiale Filtercigarette ist aus
der DE-PS 39 01 226 bekannt. Diese weist ebenfalls einen
Strang- und einen Filterteil auf, wobei der Strangteil einen
Innenkern aus einem weitgehend rückstandsfrei verglimmenden
Material, eine im wesentlichen luftundurchlässige Umhüllung,
einen den Innenkern bzw. seine Umhüllung koaxial umgebenden
Außenmantel sowie eine Umhüllung für den Außenmantel enthält.
Der Filterteil ist als Koaxialfilter mit einem von einer
luftundurchlässigen Umhüllung umgebenen Filterkern und einem
Filtermantel ausgebildet.
Die nur als Wärmequelle benötigte Zone und die Zone, in welcher
der wesentliche Teil des in den Mund des Rauchers gelangenden
Aerosols erzeugt wird, sind räumlich getrennt. Dadurch wird im
wesentlichen bewirkt, daß der in den Mund des Rauchers ge
langende Rauch einen hohen Anteil an geschmacklich relevanten
Komponenten und einen sehr geringen Anteil an unerwünschten
Verbrennungsprodukten hat. Da die die Wärme erzeugende Zone im
Innenkern des Strangteils angeordnet ist, werden die Ver
brennungsprodukte durch den Außenmantel des Strangteils
abgeschirmt und damit weitgehend über den Hauptrauch abgegeben,
was als eine von mehreren Voraussetzungen für die Verringerung
des Nebenrauches genutzt werden kann.
Da jedoch die Mischung im Strangteil in der Regel so große
Rauchmengen liefert, daß das koaxiale Filterelement allein zum
Abfiltern nicht ausreicht, werden zusätzlich zwischen Filter
element und Strangteil Diffusions- und Ventilationselemente,
gegebenenfalls mit weiteren Zwischenelementen und Außenkanälen,
angeordnet.
Gemeinsam ist beiden gattungsgemäßen vorbekannten koaxialen
Filtercigaretten, daß eine deutliche Nebenrauchverringerung nur
durch die Verwendung von Spezialpapieren bewirkt werden kann,
speziell durch Cigarettenpapiere sehr niedriger Luftdurch
lässigkeit und mit speziellen Additiven. Damit weist jedoch der
Hauptrauch zwangsläufig durch die Verbrennung dieser Spezialpa
piere einen unerwünscht hohen Kohlenmonoxidgehalt auf, der
durch die bekannten Anordnungen nur mangelhaft reduziert werden
kann. Dieser Umstand begrenzt die Möglichkeit der Neben
rauchreduzierung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine koaxiale
Filtercigarette der angegebenen Gattung zu schaffen, bei der
die obigen Nachteile nicht auftreten.
Insbesondere soll eine gattungsgemäße Cigarette dahingehend verbessert werden, daß ein
größerer Anteil des entstehenden Rauches in den Hauptrauch geleitet wird, wobei der
Nebenrauch reduziert wird. Weiterhin soll erreicht werden, daß im Gegensatz zu den
bekannten Cigaretten nunmehr die Verwendung von Spezialpapieren und speziellen
Additiven nicht mehr unbedingt nötig wird.
Dies wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruches 1 erreicht.
Zweckmäßige Ausführungsformen werden durch die Merkmale der
Unteransprüche definiert.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen darauf, daß
ein größerer Anteil des entstehenden Rauches als bei den be
kannten Koaxialversionen und als bei normalen Strängen in den
Hauptrauch geleitet wird. Ein großer Anteil des üblicherweise
nach seiner Entstehung in den Nebenrauch gelangenden Rauches
wird also auch bei Verwendung eines konventionellen Cigaretten
papiers in den Hauptrauch umgelenkt, wobei anschließend eine
Filtration des erhöhten Hauptrauchanteils durch einen entspre
chend wirksameren Filter durchgeführt wird.
Unabhängig davon, ob die Zone hauptsächlicher Wärmeerzeugung im
Innenkern oder im Außenmantel, und entsprechend die Zone der
Aerosolerzeugung im Außenmantel bzw. Innenkern angeordnet sind,
wird im Gegensatz zu den bekannten Maßnahmen eine Rauchumver
teilung vom Nebenrauch in den Hauptrauch allein durch die
Ausprägungen des speziellen koaxialen Strangtyps gewährleistet.
Dabei kann auf spezielle Cigarettenpapiere, insbesondere Ci
garettenpapiere sehr niedriger Luftdurchlässigkeit und mit
Additiven zur Nebenrauchverminderung, verzichtet werden, wo
durch auch die dadurch bedingte Erhöhung des Kohlenmonoxid
gehaltes im Hauptrauch vermieden wird.
Letztlich ist durch den erfindungsgemäßen Aufbau der koaxialen
Filtercigarette nicht nur die Quantität, sondern auch die
Qualität des Nebenrauches steuerbar. Diese Steuerung ist von
der die Qualität des Hauptrauches bestimmenden Mischung in
großem Maße unabhängig, wie dies bei bisher bekannten neben
rauchreduzierenden Lösungen nicht möglich war.
Beispielsweise kann man sich nunmehr bei der Wahl des peri
pheren Tabaks bevorzugt auf die Minimierung von Precursorn für
irritierende Rauchinhaltsstoffe konzentrieren.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die beiliegende schematische
Zeichnung näher erläutert, deren einzige Figur einen axialen
Schnitt durch eine koaxiale Filtercigarette zeigt.
Die aus der Fig. 1 ersichtliche, allgemein durch das Bezugs
zeichen 10 angedeutete koaxiale Filtercigarette weist einen
Strangteil 12 auf, an den mit den üblichen Fertigungstechniken
ein koaxialer Filterteil 13 angesetzt ist. Der Strangteil 12
enthält einen Innenkern 14 mit einer Umhüllung 16 sowie einen
Außenmantel 18 mit einer Umhüllung 20.
Der Filterteil 13 weist ein koaxiales Filterelement 15 aus
einem Filterkern 22 mit einer Umhüllung 24 und einem Filter
mantel 26 mit einer Umhüllung 28 auf.
Das koaxiale Filterelement 15 kann ventiliert sein. Das
Ventilationsmittel ist als Linie von punktförmigen Ventila
tionsöffnungen 30 angedeutet, die sich über den Umfang des
koaxialen Filterelements auch durch das nicht dargestellte
Belagpapier erstrecken.
Der koaxiale Strangteil dient zur Raucherzeugung und hat eine
Länge von 25 bis 85 mm und einen Durchmesser von 7 bis 9 mm,
also die üblichen Abmessungen konventioneller Cigaretten.
Der Innenkern 14 des Strangteils hat einen Durchmesser von 40
bis 80%, vorzugsweise 60 bis 70% des Außendurchmessers der
Cigarette. Das Material des Innenkerns 14 ist mit einer
Packungsdichte von 190 bis 250 mg/cm³, vorzugsweise 210 bis 230
mg/cm3 ausgelegt. Dem Material des Innenkerns 14 werden bei
Bedarf Additive zur Steuerung der Verbrennung zugesetzt. Das
Material des Innenkerns ist derart, daß der Zugwiderstand pro
Längeneinheit, bezogen auf die Packungsdichte, 0.09 bis 0.15,
vorzugsweise 0.1 bis 0.12 (mm Ws) cm²/mg beträgt.
Die Umhüllung 16 des Innenkerns des Strangteils 12 besteht aus
Papier, aus einer Folie aus Tabakmaterial oder einem anderen,
geeigneten Material. Seine Luftdurchlässigkeit liegt unter 30
ISO-Einheiten, vorzugsweise unter 10 ISO-Einheiten.
Der Außenmantel 18 umgibt den Innenkern bzw. dessen Umhüllung
16 koaxial. Das Material des Außenmantels 18 ist mit einer
Packungsdichte von 140 bis 200 mg/cm³, vorzugsweise 150 bis 180
mg/cm³ ausgelegt. Das Verhältnis von Zugwiderstand pro Längen
einheit zur Packungsdichte beträgt 0.035 bis 0.08, vorzugsweise
0.04 bis 0.05 (mm Ws) cm²/mg.
Die Umhüllung 20 des Außenmantels 18 des Strangteils 12 hat
eine Luftdurchlässigkeit von weniger als 40 ISO-Einheiten,
vorzugsweise 15 bis 25 ISO-Einheiten; sie besteht aus einem
Cigarettenpapier, welches ein Standardpapier sein kann. Es
können auch Spezialpapiere zur Reduzierung des Nebenrauches
verwendet werden. Die Umhüllung 20 des Außenmantels 18 enthält
gegebenenfalls Additive zur Steuerung der Verbrennung.
Gegebenenfalls kann die äußere Umhüllung 20 des Außenmantels 18
des Strangteils 12 mit Segmentperforationen zur Steuerung des
Temperaturgradienten im Außenmantel 18 versehen sein; die
Verwendung und/oder die Ausgestaltung dieser Segmentperfora
tionen hängt von den sonstigen verwendeten Materialien ab.
Ähnlich wie der Strangteil 12 besteht der Koaxialfilter 15 aus
einem Filterkern 22 mit einer Umhüllung 24 und einem Filterman
tel 26 mit einer Umhüllung 28.
Bei einem ersten Ausführungsbeispiel ist der Innenkern 14 mit
sogenannten Fillern gefüllt, d. h. mit Fülltabaken, in der Regel
minderer Qualität, und/oder Rippen. Auch Tabakfolien sind ge
eignet. Die Umhüllung 16 des Innenkerns 14 ist eine Papier-
oder Tabakfolie mit der beschriebenen Luftdurchlässigkeit. Der
Außenmantel 18 besteht aus aromareichen Tabaken, die im wesent
lichen für die Erzeugung des geschmacklich relevanten Aerosols
verantwortlich sind. Im übrigen gelten die oben ausgeführten
Ausgestaltungsmerkmale.
Der Filterkern 22 weist einen Durchmesser auf, der bis zu 2 mm
größer als der Durchmesser des Strang-Innenkerns ist, und hat
bei Ventilationsgraden von 30 bis 80% des Filters einen Reten
tionsgrad im Filterkern von über 90%, vorzugsweise über 95%.
Damit wird der Hauptrauch in vorteilhafter Weise gefiltert. Der
Filtermantel 26 hingegen weist einen Retentionsgrad von unter
30% auf, so daß die Filterung des geschmacklich relevanten
Aerosols geringer ist, was einen positiven Geschmack bewirkt.
Die Retentionsgrade beziehen sich auf die Gesamtmasse des in
die jeweilige Filterzone einströmenden nicotinfreien Trocken
kondensats.
Als Materialien für die beiden Filterzonen, d. h. den Filterkern
22 und den Filtermantel 26, kommen die üblichen Filtermateria
lien in Frage, wie sie derzeit in der Cigarettenindustrie ein
gesetzt werden.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel besteht der Innenkern aus
aromareichen Tabaken, während der Außenmantel 18 des Tabak
strangs 12 Fülltabake, Rippen bzw. Tabakfolie enthält. Hierfür
können z. B. flue cured Tabake unterer Blattstände verwendet
werden. Der Filter 15 ist dann so aufgebaut, daß der Filterkern
22 einen geringeren Durchmesser als der Innenkern 14 aufweist
und einen Retentionsgrad von unter 30% hat. Der Außenkern hat
entsprechend einen Retentionsgrad von über 90%.
Der Effekt der Erfindung gegenüber herkömmlichen Cigaretten
wird anhand eines Beispiels erläutert. Im Beispiel wurde eine
gemäß obigen Spezifikationen gefertigte koaxiale Cigarette, die
filterlos ausgebildet wurde, mit einer normalen filterlosen Ci
garette verglichen. Dies deshalb, da die Erfindung nicht primär
Filtereffekte, sondern eine besondere koaxiale Struktur im
Strangteil betrifft, durch welche die Umverteilung vom
Nebenrauch in den Hauptrauch realisiert wird. Dabei wurden
folgende Spezifikationen eingehalten und folgende Werte
gemessen:
Das Hauptrauchkondensat wird dabei üblicherweise nach der Ab
rauchnorm ermittelt, während der Nebenrauch während des Ab
rauchens aufgefangen und das Kondensat bestimmt wird. Die er
mittelten Werte zeigen, daß bei etwa gleichem Gesamtrauchkon
densat, also aus Haupt- und Nebenrauch, das Nebenrauchkondensat
der erfindungsgemäßen Cigarette ca. 20% geringer als das der
Vergleichsprobe ausfällt. Dabei erhöht sich das Verhältnis
Hauptrauch- zu Nebenrauchkondensat von 1,0 für die konventio
nelle Vergleichsprobe auf 1,4 für die erfindungsgemäße Ci
garette. Trotzdem bleibt das nach dem Abrauchen bestimmte
Gesamtvolumen von CO mit 21 im Vergleich zu 20 ml im Hauptrauch
praktisch gleich.
Obwohl Koaxialfilter mit den angegebenen Spezifikationen
besonders bevorzugt sind, eignen sich zur Verwendung mit den
oben spezifizierten Tabaksträngen auch bekannte ventilierte
Mundstücke oder Filter, die einen Filterventilationsgrad von
mindestens 40% ermöglichen und zu einem Retentionsgrad von
mindestens 40% führen (bezogen auf in den Filter einströmende
Gesamtmasse des nicotinfreien Trockenkondensats.)
Claims (18)
1. Koaxiale Filtercigarette
- a) mit einem Strangteil
- a1) mit einem Innenkern aus einem weitgehend rückstandsfrei verglimmenden Tabak- und/oder Nichttabakmaterial, und
- a2) einer Umhüllung für den Innenkern,
- a3) wobei der Durchmesser des Innenkerns größer als 45% des Außendurchmessers der Filtercigarette ist,
- a4) mit einem den Innenkern bzw. seine Umhüllung umgebenden Außenmantel aus einem Tabak- und/oder Nichttabakmaterial, und
- a5) mit einer Umhüllung für den Außenmantel, sowie
- b) mit einem koaxialen Filterteil (13),
- b1) der einen Filterventilationsgrad von mindestens 30% und einen Retentionsgrad von mindestens 40% aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- c) der Innenkern (14) einen Durchmesser von bis zu 80% des Außendurchmessers der Filtercigarette (10) hat, daß
- d) die Packungsdichte des Innenkerns (14) größer als die Packungsdichte des Außenmantels (18) ist, daß
- e) der Zugwiderstand pro Längeneinheit, bezogen auf die Packungsdichte, im Innenkern (14) größer als im Außenmantel (18) ist, und daß
- f) die Luftdurchlässigkeit der Umhüllung (16) des Innenkerns (14) kleiner als die Luftdurchlässigkeit der Umhüllung (20) des Außenmantels (18) ist.
2. Koaxiale Filtercigarette nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Packungsdichte des Innenkerns (14) 190
bis 250 mg/cm³ beträgt.
3. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zugwiderstand pro Längen
einheit, bezogen auf die Packungsdichte, 0.09 bis 0.15 (mm WS)
cm²/mg im Innenkern (14) beträgt.
4. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Innenkern (14) des Strangteils
(12) Additive zur Steuerung der thermischen Prozesse enthält.
5. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (16) des Innenkerns
(14) eine Luftdurchlässigkeit von weniger als 30 ISO-Einheiten
hat.
6. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Packungsdichte des Außenmantels
(18) 140 bis 200 mg/cm³ beträgt.
7. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zugwiderstand pro Längen
einheit, bezogen auf die Packungsdichte, 0.035 bis 0.08 (mm WS)
cm²/mg im Außenmantel (18) beträgt.
8. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (18) des Strang
teils (12) Additive zur Steuerung der thermischen Prozesse
enthält.
9. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (20) des Außenmantels
(18) eine Luftdurchlässigkeit von weniger als 40 ISO-Einheiten
hat.
10. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (20) des Außenmantels
(18) des Strangteils (12) Additive zur Steuerung der thermi
schen Prozesse enthält.
11. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß ein koaxialer Filterteil (13)
mit einem Filterkern (22), dessen Innendurchmesser etwa dem
Durchmesser des Innenkerns (14) des Strangteils (12) ent
spricht, und mit einem Filtermantel (26) vorgesehen ist.
12. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenkern (14) aus aroma
reichen Tabaken und der Außenmantel (18) aus Fillern bestehen.
13. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 11 oder
12, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterteil (13) bei
Ventilationsgraden von 30 bis 80% jeweils zu Retentionsgraden
von unter 30% im Filterkern (22) und von über 90% im
Filtermantel (26) führt.
14. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 11 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser des
Filterkerns (22) etwas größer als der Innendurchmesser des
Innenkerns (14) ist.
15. Koaxiale Filtercigarette nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenkern (14) aus Fillern
und der Außenmantel (18) aus aromareichen Tabaken besteht.
16. Koaxiale Filtercigarette nach Anspruch 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Filterteil (13) bei Ventilationsgraden
von 30 bis 80% jeweils zu Retentionsgraden von über 90% im
Filterkern (22) und von unter 30% im Filtermantel (26) führt.
17. Koaxiale Filtercigarette nach Anspruch 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Innendurchmesser des Filterkerns (22)
etwas größer als der Innendurchmesser des Innenkerns (14) ist.
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Legal Events
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Owner name: BRITISH-AMERICAN TOBACCO (GERMANY) GMBH, 20354 HAM |
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