DE4121186C1 - Internal machining of hollow rolling mills - with chuck rotating work-piece and cutting tools on ends of rotating shaft - Google Patents
Internal machining of hollow rolling mills - with chuck rotating work-piece and cutting tools on ends of rotating shaftInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Drehmaschine zur spanabhebenden Innenbearbeitung
von langen hohlzylindrischen Werkstücken, z. B.
langen Hohlwalzen, mit
- - einer Werkstück-Mitnehmereinrichtung mit Drehantrieb, in der das eine Werkstückende eingespannt ist,
- - einer Außenlünette zur Abstützung des anderen Endbereichs des Werkstücks,
- - einem ein axial und radial gegenüber dem Werkstück verstellbares Zerspanungswerkzeug tragenden, axial in das Werkstück hineinfahrbaren, rohrförmigen Ausleger und
- - einem das Zerspanungswerkzeug gegenüber dem Ausleger radial verstellenden elektromotorischen Antrieb.
Bei der Herstellung von langen hohlzylindrischen Werkstücken
besteht häufig die Forderung, daß die Wanddicke auf der
gesamten Länge des Werkzeugs gleich ist. Dieses trifft
insbesondere für Hohlwalzen zu, die mit hohen
Umdrehungszahlen rotieren und bei ungleichen Wanddicken
eine hohe Unwucht erzeugen.
Walzen sind aber auch häufig so ausgestaltet, daß ihre
Oberfläche in der Mitte bombiert ist, das heißt, daß die
Wandungsstärke von den Enden zur Mitte hin zunimmt. Bei
solchen Walzen ist es erforderlich, daß die Innenbohrung in
jedem Schnitt quer zu ihrer Längsachse absolut konzentrisch
zum zugehörigen Außenumfang verläuft.
Bei den allgemein bekannten Drehmaschinen, die auch zum
Innenausdrehen von langen hohlzylindrischen Werkstücken wie
langen Hohlwalzen verwendet werden, wird der den
Drehmeißel tragende Ausleger möglichst biegesteif ausgeführt
und ist mehrfach, unter anderem auch an der bereits
bearbeiteten Innenwand des Werkstücks, gelagert. Damit
läßt sich jedoch nicht verhindern, daß die Mittelachse der
Innenbohrung aufgrund von elastischen Auslenkungen des
Auslegers auf ihrer gesamten Länge in ihrer Richtung
deutlich von der Mittelachse der Außenwand der hohlzylindrischen
Werkstücks abweicht. Derartige Abweichungen
von einigen zehntel Millimetern auf mehrere Meter langen
hohlzylindrischen Werkstücken sind bei der Verwendung
solcher Drehmaschinen unvermeidlich. Diese Ungenauigkeiten
erzeugen aber bei schnellaufenden Hohlwalzen bereits eine
deutlich spürbare Unwucht.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist in der DE-OS 29 41 731
vorgeschlagen, den Ausleger zur Erhöhung der
Biegefestigkeit rohrförmig und mit einem großen Querschnitt
auszuführen und ihn darüber hinaus nicht mehr, wie durch das
Wort Ausleger eigentlich definiert, als freien Träger
auszubilden, sondern das freie Ende durch eine Drehlagerung
in der Planscheibe abzustützen. Das hier als Ausleger
bezeichnete Aufnahmeteil des Zerspanungswerkzeugs ist also ein an
zwei Stellen abgestützter Träger, auf dem ein das
Zerspanungswerkzeug aufnehmender Support verfahrbar ist, und
zwar zwischen den beiden Lagerstellen des Trägers. Der in
das Werkstück hineinfahrbare Support nimmt an zwei
diametralen Stellen je einen Drehmeißel auf, von denen jeder
radial gegenüber dem rohrförmigen Träger elektromotorisch verstellbar
ist. Bei einer solchen Drehmaschine wird zwar weitestgehend
ein Durchbiegen des Trägers des Zerspanungswerkzeugs
vermieden, jedoch nicht vollständig. Weiterhin erhöhen noch
folgende Unzulänglichkeiten die Fertigungsungenauigkeit:
Elastizität einzelner, hoher Belastung ausgesetzter
Maschinenteile, Spiel zwischen zusammenwirkenden
Maschinenteilen, Abnutzung des Zerspanungswerkzeugs und eine
nicht exakt fluchtende Einspannung der beiden
Werkstückenden. Außerdem ist diese bekannte Drehmaschine in
ihrem Aufbau relativ aufwendig, insbesondere wegen der vielen Rollenlager, und verschleißanfällig.
Ein weiterer
Nachteil dieser Drehmaschine ist, daß die
Schnittgeschwindigkeit wegen der stark begrenzten
Drehzahlhöhe aufgrund der Größe des Werkstücks relativ gering ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Drehmaschine gemäß dem
Gattungsbegriff derart zu verändern und zu verbessern, daß
eine Drehmaschine verwendet werden kann, die sich in ihrem
Grundaufbau von üblichen Drehmaschinen nicht oder kaum
unterscheidet, daß eine Exzentrizität zwischen Innen- und
Außendurchmesser von wenigen hundertsteln Millimetern trotz
der Länge des Werkstücks von mehreren Metern nicht
überschritten wird und daß die Schnittgeschwindigkeit unabhängig
von der Umfangsgeschwindigkeit bzw. Drehzahl des Werkstücks ist.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Oberbegriffsmerkmalen des Anspruchs 1
erfindungsgemäß durch folgende Merkmale
gelöst:
- - für den Axialvorschub des Zerspanungswerkzeugs wird der im Bereich seines freien Endes im Werkstückinneren durch eine Innenlünette abgestützte Ausleger, der das Zerspanungswerkzeug an seinem frei tragenden Ende aufnimmt, axial verfahren,
- - das Zerspanungswerkzeug ist eine auf der äußeren Mantelfläche mit spanabhebenden Meißeln versehene Scheibe oder Walze mit einem separaten Rotationsantrieb,
- - die Antriebsübertragung auf die Scheibe oder Walze erfolgt durch eine in den rohrförmigen Ausleger eingeschobene und in diesem gelagerte Antriebswelle, deren dem Zerspanungswerkzeug abgewandtes Ende mit einem elektromotorischen Rotationsantrieb gekoppelt ist,
- - dem momentanen Zerspanungsort am Werkstück ist unmittelbar eine Ultraschall-Wanddickenmeßeinrichtung nachgeordnet, die mit dem axialen Vorschub des Zerspanungswerkzeugs synchron verfahrbar ist,
- - der Wanddickenmeßeinrichtung ist eine Auswerteeinheit nachgeschaltet, die den Ist-Wert der Wanddicke des hohlzylindrischen Werkstücks mit einem vorgebbaren Soll-Wert vergleicht und bei einer Abweichung über eine Steuereinheit ein korrigierendes Steuersignal an den das Zerspanungswerkzeug gegenüber dem Ausleger radial verstellenden Antrieb gibt, der das Zerspanungswerkzeug nach Maßgabe der Abweichung adaptiv verstellt.
Eine solche Drehmaschine für die Innenbearbeitung von dicken
und langen hohlzylindrischen Werkstücken ermöglicht nicht
nur eine große Bearbeitungsgenauigkeit, sondern auch eine
extrem kurze Bearbeitungszeit, da die Ausbildung des
Zerspanungswerkzeugs als rotierendes Werkzeug und dessen separater Rotationsantrieb gegenüber
einer Ausbildung des Zerspanungswerkzeugs als Drehmeißel
eine hohe Zerspanungsleistung bei einer niedrigen Drehzahl
des Werkstücks erbringt. Die niedrige Werkstück-Drehzahl ergibt den
weiteren Vorteil, daß eine Messung und Korrektur der
Wanddicke trotz hoher Zerspanungsleistung innerhalb nur
eines Teils einer Umdrehung des zu bearbeitenden Werkstücks
möglich ist.
Aus der DE-Z. Werkstatt und Betrieb. 1976, Heft 11, Seiten
617 bis 627, aus der DE-Z. wt-Zeitschrift für industrielle Fertigung,
1976, Nr. 10, Seiten 587 bis 592 und aus der DE-Z.
Industrie-Anzeiger, 1987, Nr. 24, Seiten 42 und 43 und aus der
US-PS 38 34 256 sind zwar prinzipiell Meßregelungen bekannt,
bei denen Werkstückabmessungen, auch Wanddicken, durch eine
Ultraschall-Meßeinrichtung während ihrer Entstehung ständig
erfaßt werden und das ermittelte Ist-Maß über Regel- und
Stelleinrichtungen, die auf das Werkzeug einwirken, solange
korrigiert wird, bis es mit dem Soll-Maß übereinstimmt.
Diese Meßregelungen mittels Ultraschall-Messung werden dabei
jedoch nicht im Zusammenwirken mit den übrigen vorstehenden
Lösungsmerkmalen der Erfindung verwendet.
Es ist vorteilhaft, wenn in Ausgestaltung der Erfindung der adaptive
radiale Vorschub des Zerspanungswerkzeugs unabhängig von dem normalen radialen
Vorschub durch einen separaten Antrieb erfolgt. Diese
Ausführungsform hat den Vorteil, daß als Antrieb für den
adaptiven radialen Vorschub ein
leistungsschwacher, sehr klein bauender, schnell
reagierender Servoantrieb Verwendung finden kann.
Es ist
jedoch auch möglich, daß sowohl der adaptive
radiale Vorschub als auch der normale radiale Vorschub des Zerspanungswerkzeugs
durch ein und denselben Antrieb quer zum Ausleger erfolgt.
Wird ein separater Antrieb für den adaptiven
radialen Vorschub allein verwendet, dann erfolgt der normale
radiale Vorschub des Zerspanungswerkzeugs durch Verstellen des Auslegers.
Damit auch Drehmaschinen zur Anwendung kommen können, die
bereits vorhanden sind, und damit bei Verwendung
konventioneller Drehmaschinen die gesamte Länge des Bettes
genutzt werden kann, ist es weiterhin vorteilhaft, wenn der
Ausleger von einem separaten, in Verlängerung des
Drehmaschinenbetts fundamentierten Gestell getragen wird.
Der Antrieb für den Axialvorschub sowie der Antrieb für den normalen
Radialvorschub kann dann an dem separaten Gestell angeordnet werden.
Die schematische Zeichnung veranschaulicht ein vorteilhaftes
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Drehmaschine.
Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht der Drehmaschine mit dem separaten
Gestell zur Aufnahme des Auslegers,
Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1, wobei das auszudrehende
Werkstück im horizontalen Längsschnitt dargestellt ist, und
Fig. 3 einen Querschnitt durch das zu bearbeitende Werkstück
an der Bearbeitungsstelle mit einem Blockschema für
die Wanddicken-Meßregelungseinrichtung.
Die Drehmaschine besteht im wesentlichen aus folgenden
Teilen:
einem Bett (1), einem darauf aufgesetzten Spindelstock (2) mit dem Hauptantrieb, einer von der Hauptantriebswelle (3) getragenen Planscheibe (4), einem Gestell (5), einem hierin gelagerten Ausleger (6), und Antrieben (7) für den axialen Vorschub, (8) für den normalen radialen Vorschub, (9) für den adaptiven radialen Vorschub und (10) für die Rotationsbewegung eines vom Ausleger (6) getragenen Zerspanungswerkzeugs (11). Die Antriebe (7) und (8) greifen am Ausleger (6) an, während der Antrieb (9) das Werkzeug (11) gegenüber dem Ausleger (6) radial verstellt.
einem Bett (1), einem darauf aufgesetzten Spindelstock (2) mit dem Hauptantrieb, einer von der Hauptantriebswelle (3) getragenen Planscheibe (4), einem Gestell (5), einem hierin gelagerten Ausleger (6), und Antrieben (7) für den axialen Vorschub, (8) für den normalen radialen Vorschub, (9) für den adaptiven radialen Vorschub und (10) für die Rotationsbewegung eines vom Ausleger (6) getragenen Zerspanungswerkzeugs (11). Die Antriebe (7) und (8) greifen am Ausleger (6) an, während der Antrieb (9) das Werkzeug (11) gegenüber dem Ausleger (6) radial verstellt.
In dem Bett (1) der Drehmaschine ist eine Außenlünette (12)
gelagert, die unverschieblich oder über einen mit dem
Hauptantrieb gekoppelten Vorschub verbunden sein kann. Bei
einer Kopplung ist sichergestellt, daß die durch die
Außenlünette (12) erbrachten Abstützkräfte sehr nach an der
Bearbeitungsstelle auf das zu bearbeitende hohlzylindrische
Werkstück (17) einwirken.
In dem Gestell (5), welches in Verlängerung des Bettes (1)
separat im Boden fundamentiert ist, ist der Antrieb (7) für
den Axialvorschub und der Antrieb (8) für den normalen Radialvorschub
des Zerspanungswerkzeugs (11) gelagert. Der Ausleger (6) ist
als Rohr ausgeführt, in dem die Antriebswelle (13) für
das Zerspanungswerkzeug (11) geführt ist. Auf das von dem
Zerspanungswerkzeug (11) abgewandte Ende des Auslegers (6) ist
der Antrieb (10) für die Rotationsbewegung des
Zerspanungswerkzeugs (11) aufgesetzt.
Auf dem Bett (1) ist ein verfahrbarer Schlitten (14)
angeordnet, der eine auf Ultraschallbasis arbeitende
Wanddickenmeßeinrichtung (15) trägt. Der Antrieb des
Schlittens (14) in Längsrichtung der Mittelachse (16) des zu
bearbeitenden Werkstücks (17) erfolgt über den Hauptantrieb,
und zwar synchron mit dem Antrieb (7) für den axialen Vorschub des Werkzeugs (11).
Zur Abstützung des werkzeugseitigen Endes des Auslegers (6)
ist auf den Ausleger (6), so nah wie möglich zum
Zerspanungswerkzeug (11) benachbart, eine Innenlünette (18)
aufgesetzt, die sich an der bereits bearbeiteten
Innenwand des Werkstücks (17) abstützt.
Das zu bearbeitende Werkstück (17) wird zunächst auf einer
Drehmaschine innen eingespannt und außen abgedreht. Das zu
bearbeitende Werkstück (17) wird dann auf der
erfindungsgemäßen Drehmaschine an der Planscheibe (4)
befestigt und dabei von den Backen der Planscheibe außen
gefaßt. Das freie Ende des Werkstücks (17) erfährt - zusätzlich zur Außenlünette (12) - eine
Außenabstützung, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
Dann wird das Werkstück (17) von dem Hauptantrieb der
Drehmaschine in Rotation versetzt, und das separat drehend
angetriebene Zerspanungswerkzeug (11) wird durch den Antrieb (7) für
den axialen Vorschub mittels des Auslegers (6) in das Innere des Werkstücks (17)
hineingefahren. Die Zerspanungsleistung des
Zerspanungswerkzeugs (11) wird im wesentlichen von der
eingestellten Drehzahl des Antriebs (10) für das
Zerspanungswerkzeug (11) und erst in zweiter Linie durch die
Drehzahl des Hauptantriebs sowie vom Antrieb (7)
des Axialvorschubs für das Werkzeug (11) bestimmt. Dadurch kann die Drehzahl
des Hauptantriebs sehr klein sein, wodurch die Möglichkeit
gegeben ist, eine Wanddickenmessung (19) an einer Stelle des
innen bereits bearbeiteten Werkstücks (17) vorzunehmen, die
der aktuellen Bearbeitungsstelle unmittelbar nachgeordnet
ist. Damit ist eine Wanddickenkorrektur innerhalb eines
Teils einer Werkstückumdrehung möglich. Um die
Wanddickenmessung noch stärker zu aktualisieren, kann das
Wanddickenmeßgerät (15) - anstatt dem Zerspanungswerkzeug (11) in
axialer Richtung des Werkstücks (17) nachgeordnet -, wie in
Fig. 3 mit (15a) gestrichelt dargestellt, in der gleichen
Ebene wie das Zerspanungswerkzeug (11), lediglich um ein
kleines Bogenmaß letzterem nachlaufend, angeordnet werden.
Wird eine Abweichung des Ist-Wertes der Werkstückwanddicke (S)
von dem vorgegebenen Soll-Wert durch eine Auswerteeinheit (20) (Fig. 3)
festgestellt, so gibt eine Steuerungseinheit (21) ein
Steuerungssignal auf den als Servoantrieb ausgebildeten
Antrieb (9) für den adaptiven Radialvorschub, so daß das
Zerspanungswerkzeug (11) sofort entsprechend radial
nachgestellt wird. Durch diese adaptive
Radialverstellung des Zerspanungswerkzeugs (11) ist eine
Genauigkeit der Wanddicke (S) von weniger als einem zehntel
Millimeter Abweichung zwischen Ist-Wert und Soll-Wert zu erreichen.
Claims (8)
1. Drehmaschine zur spanabhebenden Innenbearbeitung von langen
hohlzylindrischen Werkstücken, z. B. langen
Hohlwalzen, mit
- - einer Werkstück-Mitnehmereinrichtung mit Drehantrieb, in der das eine Werkstückende eingespannt ist,
- - einer Außenlünette zur Abstützung des anderen Endbereichs des Werkstücks,
- - einem ein axial und radial gegenüber dem Werkstück verstellbares Zerspanungswerkzeug tragenden, axial in das Werkstück hineinfahrbaren, rohrförmigen Ausleger und
- - einem das Zerspanungswerkzeug gegenüber dem Ausleger radial verstellenden elektromotorischen Antrieb,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- - für den Axialvorschub des Zerspanungswerkzeugs (11) wird der im Bereich seines freien Endes im Werkstückinneren durch eine Innenlünette (18) abgestützte Ausleger (6), der das Zerspanungswerkzeug (11) an seinem frei tragenden Ende aufnimmt, axial verfahren,
- - das Zerspanungswerkzeug (11) ist eine auf der äußeren Mantelfläche mit spanabhebenden Meißeln versehene Scheibe oder Walze mit einem separaten Rotationsantrieb (10),
- - die Antriebsübertragung auf die Scheibe oder Walze erfolgt durch eine in den rohrförmigen Ausleger (6) eingeschobene und in diesem gelagerte Antriebswelle (13), deren dem Zerspanungswerkzeug (11) abgewandtes Ende mit einem elektromotorischen Rotationsantrieb (10) gekoppelt ist,
- - dem momentanen Zerspanungsort am Werkstück (17) ist unmittelbar eine Ultraschall-Wanddickenmeßeinrichtung (15) nachgeordnet, die mit dem axialen Vorschub des Zerspanungswerkzeugs (11) synchron verfahrbar ist,
- - der Wandddickenmeßeinrichtung (15) ist eine Auswerteeinheit (20) nachgeschaltet, die den Ist-Wert der Wanddicke des hohlzylindrischen Werkstücks (17) mit einem vorgebbaren Soll-Wert vergleicht und bei einer Abweichung über eine Steuereinheit (21) ein korrigierendes Steuersignal an den das Zerspanungswerkzeug gegenüber dem Ausleger (6) radial verstellenden Antrieb (9) gibt, der das Zerspanungswerkzeug (11) nach Maßgabe der Abweichung adaptiv verstellt.
2. Drehmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der adaptive radiale Vorschub des
Zerspanungswerkzeugs (11) durch einen separaten Antrieb (9) erfolgt.
3. Drehmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl der adaptive radiale
Vorschub als auch der normale radiale Vorschub des Zerspanungswerkzeugs (11) durch
ein und denselben Antrieb (9) quer zum Ausleger (6)
erfolgt.
4. Drehmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der normale radiale Vorschub des Zerspanungswerkzeugs (11) durch Verstellen des Auslegers
(6) erfolgt.
5. Drehmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (6) von einem
separaten, in Verlängerung des Drehmaschinenbetts (1)
fundamentierten Gestell (5) getragen wird.
6. Drehmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb (7) für den Axialvorschub an dem
separaten Gestell (5) angeordnet ist.
7. Drehmaschine nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb (8) für den normalen Radialvorschub an dem
separaten Gestell (5) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914121186 DE4121186C1 (en) | 1991-06-27 | 1991-06-27 | Internal machining of hollow rolling mills - with chuck rotating work-piece and cutting tools on ends of rotating shaft |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914121186 DE4121186C1 (en) | 1991-06-27 | 1991-06-27 | Internal machining of hollow rolling mills - with chuck rotating work-piece and cutting tools on ends of rotating shaft |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4121186C1 true DE4121186C1 (en) | 1992-09-24 |
Family
ID=6434834
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19914121186 Expired - Lifetime DE4121186C1 (en) | 1991-06-27 | 1991-06-27 | Internal machining of hollow rolling mills - with chuck rotating work-piece and cutting tools on ends of rotating shaft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4121186C1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: ALTHAUS, P.-GERHARD, DR.-ING., 3008 GARBSEN, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KUEHN, HEINZ, 44879 BOCHUM, DE |
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Free format text: ALTHAUS, VERSTORBEN, P.-GERHARD DR.-ING., 30827 GARBSEN, DE |
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