DE4117233A1 - Fahrzeugkarosserie mit vor einem fenster angeordnetem deckel - Google Patents

Fahrzeugkarosserie mit vor einem fenster angeordnetem deckel

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DE4117233A1
DE4117233A1 DE19914117233 DE4117233A DE4117233A1 DE 4117233 A1 DE4117233 A1 DE 4117233A1 DE 19914117233 DE19914117233 DE 19914117233 DE 4117233 A DE4117233 A DE 4117233A DE 4117233 A1 DE4117233 A1 DE 4117233A1
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DE
Germany
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cover
vehicle body
recess
strut
retainer
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Withdrawn
Application number
DE19914117233
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English (en)
Inventor
Holger-Michael Dipl Ing Thum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Publication date
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Publication of DE4117233A1 publication Critical patent/DE4117233A1/de
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/15—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted having impact absorbing means, e.g. a frame designed to permanently or temporarily change shape or dimension upon impact with another body
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00—Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08—Front or rear portions
    • B62D25/10—Bonnets or lids, e.g. for trucks, tractors, busses, work vehicles
    • B62D25/12—Parts or details thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 näher beschriebene Fahrzeugkarosserie, wie sie aus offenkundiger Benutzung, z. B. beim VW-Golf, bekannt ist.
Die vor und hinter der Fahrgastzelle liegenden anbauartigen Berei­ che des Fahrzeugs, also Motorraum oder Kofferraum, sollen bei einem Aufprallunfall als Knautschzonen wirken und durch plastische Ver­ formung möglichst viel Aufprallenergie umwandeln. Dabei ist insbe­ sondere darauf zu achten, daß der Deckel des Motor- oder Koffer­ raumes so gestaltet und festgelegt ist, daß er im Falle eines Auf­ pralls nicht durch das vor oder hinter ihm liegende Fenster in den Fahrgastraum gestoßen wird. Dazu sind bereits entsprechende Maßnah­ men vorgeschlagen worden, beispielsweise in der deutschen Offenle­ gungsschrift 20 34 232 oder in der deutschen Auslegeschrift 21 59 749. Die darin beschriebenen Konstruktionen sind jedoch vergleichs­ weise baulich aufwendig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer Fahrzeug­ karosserie der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art den Deckel in seiner Schließstellung ohne besonderen baulichen Auf­ wand festzulegen.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentan­ spruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Anhand zweier Ausführungsbeispiele soll die Erfindung mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert werden. Darin zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäß festgelegten, einen Vorderwagen eines Kraft­ fahrzeugs nach oben hin abschließenden Deckel mit an seiner Unterseite befestigten Ver­ steifungsprofilen, wobei die Haut des Deckels nur durch ihre gestrichelt gezeichnete Kontur dargestellt ist;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Vorderwagen gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 den in Fig. 2 eingekreisten Bereich in ver­ größerter Darstellung im Normalzustand;
Fig. 4 den in Fig. 3 gezeigten Bereich kurz nach Beginn eines Aufpralls;
Fig. 5 eine mit Fig. 3 vergleichbare zweite Ausfüh­ rungsform im Normalzustand und
Fig. 6 die zweite Ausführungsform gemäß Fig. 3 kurz nach Beginn eines Aufpralls.
Der den Vorderwagen 1 nach oben abschließende Deckel 2 umfaßt gemäß Fig. 1 und 2 eine Deckelhaut 3 und eine an deren Unterseite befe­ stigte Profilanordnung 4 zur Versteifung der Deckelhaut 3. Die Pro­ filanordnung 4 besteht aus zwei seitlichen Längsträgern 5, 6, einem vorderen Querträger 7, einem hinteren Querträger 8 und zwei Diago­ nalträgern 9, 10. In den Kreuzungsbereichen des hinteren Querträ­ gers 8 mit den Längsträgern 5, 6 finden sich zwei Aussparungen 11, 12, in die beim Schließen des Deckels 2 Federbeinaufnahmen 13, 14 eintauchen, wodurch der Vorderwagen 1 insgesamt niedriger gehalten werden kann.
Wie deutlicher aus den Fig. 3 und 4 zu erkennen ist, ist im Bereich der Aussparung 11 bzw. der Federbeinaufnahme 13 eine Fangeinrich­ tung 15 für den Deckel 2 vorgesehen (das gleiche gilt sinngemäß auch für die Aussparung 12 bzw. die Federbeinaufnahme 14). Die Fangeinrichtung 15 besteht aus zwei einander zugeordneten Nieder­ haltern, die erst im Falle eines Aufpralls wirksam werden. Einer der Niederhalter ist in Form eines ersten Fangbleches 16 zumindest auf der dem Fenster 17 abgekehrten Seite der Federbeinaufnahme 13 an der Unterseite des Längsträgers 5 angeordnet, während der andere als zweites Fangblech 18 dem einen in Fahrtrichtung gegenüberlie­ gend an der Oberseite der Federbeinaufnahme 13 befestigt ist. Im Normalfall macht sich, wie gesagt, das Vorhandensein der Niederhal­ ter 16, 18 nicht bemerkbar; der Deckel 2 läßt sich ohne Beeinträch­ tigung öffnen und schließen, vgl. Fig. 3. Erst wenn bei einem Auf­ prall der Deckel 2 relativ zu den Seitenteilen des Vorderwagens 1 nach hinten verschoben wird, beginnt die Sicherheitseinrichtung wirksam zu werden. Fig. 4 zeigt die Lage des Deckels 2 kurz nach dem Aufprall. Das erste Fangblech 16 ist bereits nach dem Auftref­ fen auf die Federbeinaufnahme 13 nach oben abgebogen, das zweite Fangblech 18 ist an der die Aussparung 11 begrenzenden Wand 19 zur Anlage gekommen. Im nächsten Augenblick werden die beiden Fang­ bleche 16, 18 sich gegenseitig verhaken, so daß der Deckel 2 sich an dieser Stelle nur unmerklich nach oben bewegen kann.
Eine Alternative zu der soeben beschriebenen Fangeinrichtung ist in den Fig. 5 und 6 dargestellt. Anstelle des ersten Fangbleches 16 ist die Federbeinaufnahme 13 von einer gummiartigen Manschette 20 umschlossen, die mit geringem seitlichem Spiel zur Wand 19 oder unter leichter Pressung in die Aussparung 11 ragt. Im Normalbetrieb behindert die Manschette 20 die Öffnungs- und Schließbewegung des Deckels 2 nicht. Nach einem Aufprall, vgl. Fig. 6, findet nicht nur ein erhöhter Reibschluß zwischen Manschette 20 und Wand 19 statt, der allein schon ein Auswandern des Deckels 2 an dieser Stelle weitgehend verhindert, sondern durch eine Verformung der Wand 19, wie es in Fig. 6 dargestellt ist, erfolgt sogar ein gewisser Formschluß, der den Deckel 2 an der Federbeinaufnahme 13 hält.
Damit die in den Deckel 2 eingeleitete Längskraft nicht voll von der Federbeinaufnahme 13 abgefangen werden muß, ist an der A-Säule 21 - dem Endbereich 22 des Längsträgers 5 gegenüberlie­ gend - ein Bock 23 befestigt, gegen den sich der Deckel 2 über den Längsträger 5 im Falle eines Aufpralls zusätzlich zur Abstützung an der Federbeinaufnahme 13 abstützt.
Eine Querabstützung der beiden Federbeinaufnahmen 13, 14 erfolgt über den hinteren Querträger 8.

Claims (4)

1. Fahrzeugkarosserie mit einem front- oder heckseitigen kasten­ förmigen Anbau mit festen Seitenteilen und einem in Scharnieren an der Karosserie angelenkten, vor einem Fenster befindlichen Deckel, der an seiner Unterseite mehrere Versteifungsprofile aufweist, von denen zwei als Längsträger sich im seitlichen Randbereich des Deckels erstrecken und einer als die beiden Längsträger miteinander verbindender Querträger ausgebildet ist, ferner mit zwei seitlich in dem Anbau aufrecht angeordne­ ten Federbeinen, deren obere Enden in Federbeinaufnahmen gehal­ ten sind, die bei geschlossenem Deckel in entsprechende, im Kreuzungsbereich des Querträgers mit den Längsträgern gelegene Aussparungen der Versteifungsprofile ragen, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich jeder der Federbeinauf­ nahmen (13, 14) bzw. der Aussparungen (11, 12) eine Fangein­ richtung (15) für den Deckel (2) vorgesehen ist, die im Falle einer gewaltsamen Verschiebung des Deckels (2) in Richtung auf das Fenster (17) den Verschiebeweg auf ein zulässiges Maß begrenzt.
2. Fahrzeugkarosserie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangeinrichtung (15) von zwei einander zugeordneten Nieder­ haltern gebildet ist, von denen einer in Form eines ersten Fangbleches (16) auf der dem Fenster (17) abgekehrten Seite der Federbeinaufnahme (13) an der Unterseite des Versteifungspro­ fils (5) angeordnet und der andere als zweites Fang­ blech (18) dem einen in Fahrtrichtung gegenüberliegend an der Oberseite der Federbeinaufnahme (13) befestigt ist.
3. Fahrzeugkarosserie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbeinaufnahme (13) von einer gummiartigen Manschette (20) umgeben ist, die mit geringem seitlichem Spiel zu einer die Aussparung (11) begrenzenden Wand (19) oder unter leichter Pressung in die Aussparung (11) ragt.
4. Fahrzeugkarosserie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den zwischen Aussparung (11, 12) und Fen­ ster (17) befindlichen Abschnitten (22) der Längsträger (5, 6) jeweils ein an der benachbarten Karosseriesäule (21) befestig­ ter Bock (23) als zusätzliche Abstützung für den Deckel (2) ge­ genüberliegt.
DE19914117233 1990-06-08 1991-05-27 Fahrzeugkarosserie mit vor einem fenster angeordnetem deckel Withdrawn DE4117233A1 (de)

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