DE4116309C2 - Steuerverfahren für eine Produktionsanlage unter Durchführung eines Inferenzvorganges - Google Patents
Steuerverfahren für eine Produktionsanlage unter Durchführung eines InferenzvorgangesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Steuerverfahren nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Fig. 4 zeigt ein Blockdiagramm, das eine Ausbildung
eines bekannten Produktionssystems darstellt, das bei
spielsweise auf Seite 49 des "Expert System Introduc
tion Actual Practice Guide" vom 4. Oktober 1988, ver
öffentlicht von Denki Shoin, beschrieben ist.
Das Produktionssystem enthält eine Wissensbasiseinheit
1 zum Speichern einer Wissensbasis, die als ein Satz
von Arbeitsregeln definiert ist. Mit der Wissensbasis
einheit 1 ist ein Arbeitsspeicher 2 verbunden, der als
ein Bereich zum vorübergehenden Speichern einer Zwi
schenhypothese anzusehen ist, die zu modifizieren (die
Modifikation schließt ein Neuschreiben und Addieren
ein) und anhand der Arbeitsregeln der Wissensbasis aus
zuführen ist. Mit der Wissensbasiseinheit 1 und dem
Arbeitsspeicher 2 ist eine Inferenzmaschine 3 verbun
den, um die Arbeitsregeln entsprechend den Inhalten des
Arbeitsspeichers 2 aus der Wissensbasis anzuwenden.
Es erfolgt eine Beschreibung der Arbeitsweise.
Eine für die Inferenz benutzte Arbeitsregel wird aus
denen, die in der Wissensbasiseinheit 1 gespeichert
sind, ausgewählt.
In dem Produktionssystem gibt der Arbeitsspeicher 2,
der vorübergehend die im Verlauf der Inferenz erhaltene
Zwischenhypothese speichert, einen gegenwärtigen Status
wieder.
Die Inhalte des Arbeitsspeichers 2 werden den Bedingun
gen, die in einen Bedingungsteil der in der Wissensba
siseinheit 1 gespeicherten Arbeitsregel eingeschrieben
sind, angepaßt. Wenn als Bedingungen mit den Inhalten
des Arbeitsspeichers 2 übereinstimmen, wird die Ar
beitsregel als eine anwendbare ausgewählt.
Wenn eine Mehrzahl von Arbeitsregeln ausgewählt ist,
wird weiterhin eine dieser Arbeitsregeln ausgewählt.
Die eine hieraus ausgewählte Arbeitsregel wird gezündet
(angewendet), und dann wird ein in einen Prozeßteil
geschriebener Vorgang durchgeführt.
Die Inhalte des Arbeitsspeichers 2 sind so neu ein
schreibbar.
Danach wird der Zyklus wiederholt. Wenn kein einzelnes
Stück von anwendbarer Arbeitsregel verblieben ist, oder
wenn ein Beendigungsbefehl, der in den Prozeßteil der
gezündeten Arbeitsregel eingeschrieben ist, durchge
führt wird, wird die Inferenz beendet.
Das bekannte Inferenzsystem ist in vorbeschriebener
Weise ausgebildet. Wo die Anzahl der Objekte bzw. End
geräte für die Inferenz gleich 1 ist, ist das System
wirksam. Im Fall einer Fabriksteuerung, für die das
System tatsächlich angewendet wird, existiert eine
Vielzahl (mehrere hundert oder sogar mehrere tausend)
von Motoren oder Ventilen einer Art als Endgeräte. Aus
diesem Grund ist, wenn das System direkt für eine Fa
briksteuerung eingesetzt wird, die Ausbildung wie in
Fig. 5 dargestellt. Die Wissensbasiseinheit 1 und die
Arbeitsspeicher 2 werden erheblich vergrößert. Dies
erfordert den Einsatz eines Speichers mit hoher Kapazi
tät. Außerdem ist es während der Durchführung der Infe
renz für ein Endgerät nicht zulässig, die Inferenz an
derer verbleibender Endgeräte durchzuführen, bis die
Anpassung mit allen Arbeitsregeln der Wissensbasis
beendet ist. Die Fabriksteuerung, bei der eine On-Line-
Inferenz erforderlich ist, stellt ein solches Problem
dar, daß die Erfassung eines Fehlers verzögert wird.
Demgemäß ist es zur Vermeidung der vorbeschriebenen
Probleme die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Steuerverfahren für eine Produktionsanlage unter Durch
führung eines Inferenzvorganges für die Steuerung einer
Vielzahl von Endgeräten im On-Line-Verfahren, wobei die
Endgeräte für die Durchführung von Arbeitsvorgängen
vorgesehen sind, durch Verwendung einer gespeicherten
Wissensbasis, die als ein Satz von Arbeitsregeln, die
für eine Vielzahl von Endgeräten einer Art geschrieben
sind, ausgebildet ist, und von Steuerparametern, die
für die individuellen Endgeräte vorbereitet und erfor
derlich sind, wenn eine Arbeitsregel der Wissensbasis
angewendet wird, anzugeben, das in der Lage ist, eine
modulare On-Line-Steuerung aller Endgeräte durchzufüh
ren, so daß eine Verzögerung einer Fehlererfassung ver
mieden und eine Reduzierung der notwendigen Speicher
ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die im
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merk
male. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemä
ßen Verfahrens ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das erfindungsgemäße Steuerverfahren ist gekennzeichnet
durch die Verfahrensschritte:
- (a) automatische Auswahl der anzuwendenden Arbeitsre gel aus der Wissensbasis;
- (b) automatische Auswahl des Endgerätes, das dem Infe renzvorgang unterworfen wird;
- (c) automatische Auswahl der Steuerparameter für das ausgewählte Endgerät aus einer von der Wissensba sis getrennt verwalteten Parameterspeichereinheit;
- (d) automatische Anpassung der ausgewählten Arbeits regel an die ausgewählten Steuerparameter;
- (e) Durchführung des Inferenzvorganges für das ausge wählte Endgerät durch automatische Entscheidung der Anwendbarkeit der ausgewählten Arbeitsregel;
- (f) Wiederholen der Schritte (b), (c), (d) und (e) für alle Endgeräte; und
- (g) Wiederholen der Schritte (a) bis (f) für alle Ar beitsregeln.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm zur Illustration des
Steuerverfahrens gemäß einem Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 und 3 Flußdiagramme, die den Ablauf des erfin
dungsgemäßen Steuerverfahrens erläutern,
Fig. 4 ein Blockdiagramm eines bekannten Pro
duktionssystems, und
Fig. 5 ein Blockdiagramm eines bekannten Pro
duktionssystems mit einer Vielzahl von
Endgeräten.
Gemäß Fig. 1 enthält ein Inferenzsystem eine Wissens
basiseinheit 1, die eine Wissensbasis speichert, die
aus einem Satz von Arbeitsregeln besteht, in denen dia
gnostische Inhalte einer Vielzahl von Endgeräten einer
Art auf der Grundlage von Produktionsregeln in zum Bei
spiel WENN-DANN-Form ausgedrückt sind. Verbunden
mit der Wissensbasiseinheit 1 ist eine Arbeitsspeicher
auswahleinheit 2b zur Durchführung des Lesens und
Schreibens durch Auswahl nur eines Arbeitsspeichers des
gegenwärtigen Endgerätes zur Benutzung, wenn das gegen
wärtige Endgerät modifiziert und ausgeführt wird auf
der Grundlage der Arbeitsregel der Wissensbasis.
Eine Arbeitsspeichereinheit 2a ist definiert als eine
Ansammlung von Arbeitsspeichern. Vorbereitet in diesem
Arbeitsspeicher pro Endgerät ist ein Bereich zum vor
übergehenden Speichern jeder Zwischenhypothese, die zu
modifizieren und auszuführen ist anhand der Arbeitsre
gel der Wissensbasis mit einem Fortschreiben der Infe
renz von jedem der Vielzahl von Endgeräten.
Das Inferenzsystem enthält weiterhin eine Parameter
speichereinheit (4a), die als eine Ansammlung von Spei
cherbereichen anzusehen ist, die pro Endgerät vorberei
tet sind, zum Speichern einer Vielzahl von Attributwer
ten der jeweiligen Endgeräte. Diese Attributwerte sind
erforderlich, wenn die Arbeitsregeln der Wissensbasis
einheit 1 auf die Vielzahl von Endgeräten angewendet
werden. Eine Parameterauswahleinheit 4b ist mit der
Parameterspeichereinheit 4a verbunden. Die Parameter
auswahleinheit 4b bereitet eine Wissensbasis vor ent
sprechend einem neuen Endgerät durch selektives Lesen
nur des Parameters eines neuen Endgerätes, wann immer
das gegenwärtige Endgerät ersetzt wird, und weiter
durch Einsetzen dieser Parameter in eine Gruppe von
Arbeitsregeln der Wissensbasiseinheit 1.
Eine Inferenzmaschine 3 ist mit der Wissensbasiseinheit
1, der Arbeitsspeicherauszahleinheit 2b und der Parame
terauswahleinheit 4b verbunden. Die Inferenzmaschine 3
wendet die Arbeitsregel aus der Wissensbasis entspre
chend den Inhalten des Endgeräte-Arbeitsspeichers des
gegenwärtigen Endgerätes der Arbeitsspeicherauswahlein
heit 2b an. Dieser Anwendungsvorgang wird ausgeführt
durch Vorbereitung der neuen Wissensbasis entsprechend
dem gegenwärtigen Endgerät aus der Parameterspeicher
einheit 4a und der Wissensbasiseinheit 1 und weiterhin
durch Betätigung der Arbeitsspeicherauswahleinheit 2b.
Die Arbeitsweise dieses Inferenzsystems wird in Verbin
dung mit den Flußdiagrammen nach Fig. 2 und 3 erläu
tert.
Zur Vereinfachung der Beschreibung wird angenommen, daß
die Inferenzmaschine 3 sich noch in einem nicht ausge
führten Status der Inferenz befindet. Es wird auch an
genommen, daß die Parameterauswahleinheit 4b und die
Arbeitsspeicherauswahleinheit 2b, die noch nicht arbei
ten, sich in einem Zustand befinden, in dem das Setzen
der Anfangswerte beendet ist (ein Zustand vor Arbeits
beginn).
Wenn die Bedienungsperson zuerst die Inferenzmaschine 3
startet (Schritt S1), gibt diese Instruktionen, um eine
Regelnummer zu initialisieren (Schritt S2), macht ein
Inkrement (Schritt S2A) und initialisiert eine Endgerä
tenummer (Schritt S3). Die Inferenzmaschine 3 infor
miert dann die Parameterauswahleinheit 4b, um die Para
meter zu laden (Schritt S4).
Die Parameterauswahleinheit 4b liest eine Vielfalt von
Attributwerten des ersten Endgerätes von einem Parame
ter 1 der Parameterspeichereinheit 4a (Schritt S5).
Diese Attributwerte werden in der Wissensbasiseinheit 1
gesetzt (S6). Die Parameterauswahleinheit 4b bereitet
eine Wissensbasis entsprechend dem ersten Endgerät vor
und informiert die Inferenzmaschine 3 vom Ende dieser
Vorbereitung (Schritt S7).
Nach Erhalt dieser Information (Schritt S8) zeigt die
Inferenzmaschine 3 der Arbeitsspeicherauswahleinheit 2b
an, einen Arbeitsspeicher auszuwählen (Schritt S9).
Auf der Grundlage dieser Anzeige wählt die Arbeitsspei
cherauswahleinheit 2b einen Arbeitsspeicher 1 für das
erste Endgerät aus der Arbeitsspeichereinheit 2a aus
(Schritt S10). Die Inferenzmaschine 3 wird über die
Beendigung der Auswahl informiert (Schritt S11). Mit
dieser Anordnung wird das Inferenzsystem für das erste
Endgerät ausgestaltet.
Nach Erhalt der Information über die Beendigung dieses
Vorgangs (Schritt S12) beginnt die Inferenzmaschine 3
eine Anpassung hinsichtlich der ersten Arbeitsregel
zwischen den in der Wissensbasiseinheit 1 gespeicherten
Arbeitsregeln (Schritte S13, S14).
Wenn das angepaßte Ergebnis anwendbar ist, wird die
Arbeitsregel angewendet bzw. gezündet (Schritt S15).
Diese Folge der Ausführung wird von der Arbeitsspei
cherauswahleinheit 2b in einen Speicherbereich eines
Arbeitsspeichers 1 der Arbeitsspeichereinheit 2a einge
schrieben. Nach Beendigung des Schreibvorgangs (Schritt
S16) informiert die Arbeitsspeicherauswahleinheit 2b
die Inferenzmaschine 3 entsprechend (Schritt S17).
Nach Empfang der Schreibbeendigungsinformation (Schritt
S18) beurteilt die Inferenzmaschine 3, ob die Anpassung
der ersten Arbeitsregel der Wissensbasiseinheit 1 in
bezug auf alle Endgeräte durchgeführt wurde oder nicht
(Schritt S19).
Wenn die Anpassung der ersten Arbeitsregel der Wissens
basiseinheit 1 in bezug auf alle Endgeräte noch nicht
beendet ist, kehrt der Vorgang zum vorhergehenden
Schritt S4 zurück zur Anpassung mit der nächsten Gruppe
von Endgeräten. Die Anpassung mit der nächsten Gruppe
von Endgeräten wird in der vorbeschriebenen Weise wie
derholt durchgeführt.
Wenn die Anpassung der ersten Arbeitsregel der Wissens
einheit 1 in bezug auf alle Endgeräte beendet ist, wird
geprüft, ob die Anpassung aller Arbeitsregeln beendet
ist oder nicht (Schritt S20). Wenn nicht, wird als
nächstes die anzupassende Arbeitsregel auf den neuen
Stand gebracht (Schritt S2A). Um die Anpassung mit dem
ersten Endgerät zu beginnen, wird diese wiederholt in
der vorbeschriebenen Weise durchgeführt, wobei der vor
genannte Schritt S3 durchlaufen wird.
Diese Vorgänge werden wiederholt, und es folgt, daß die
Anpassung aller Arbeitsregeln der Wissensbasiseinheit 1
mit allen Endgeräten vollendet wird. Hierdurch werden
die Inferenzergebnisse mit Bezug auf die Vielzahl von
Endgeräten erhalten (Schritt S21).
Wenn das abgeleitete Ergebnis nicht anwendbar ist, wird
im Schritt S15 die Inferenzmaschine 3 von einem Blind
ende (Schritt S22) informiert.
Es ist zu beachten, daß die Arbeitsspeicherauswahlein
heit 2b in eine Arbeitsspeicher-Informationsbehand
lungseinheit und eine Arbeitsspeicher- Zugriffseinheit
unterteilt werden kann. Die Arbeitsspeicher-Informa
tionsbehandlungseinheit übermittelt und empfängt die
Informationen zu und von der Inferenzmaschine 3 und
wählt den Arbeitsspeicher aus. Die Arbeitsspeicher-Zu
griffseinheit liest und schreibt die Information aus
dem und in den Arbeitsspeicher.
Es ist auch möglich, die Parameterauswahleinheit 4b in
eine Parameter-Informationsbehandlungseinheit und eine
Wissensbasis-Vorbereitungseinheit zu unterteilen. Die
Parameter-Informationsbehandlungseinheit übermittelt
und empfängt die Information zu und von der Inferenzma
schine 3 und wählt weiterhin die Parameter aus. Die
Wissensbasis-Vorbereitungseinheit bereitet eine Wis
sensbasis entsprechend dem Endgerät durch Verwendung
der ausgewählten Parameter vor.
Daneben kann eine Funktion der Parameterauswahleinheit
4b auf die Parameter-Informationsbehandlungseinheit
begrenzt sein. Die Wissensbasiseinheit 1 kann die Wis
sensbasis-Vorbereitungseinheit enthalten. Die Inferenz
maschine 3 kann in eine Inferenzmaschinen-Ausführungs
einheit zur tatsächlichen Ausführung der Inferenz und
eine Inferenzmaschinen-Behandlungseinheit zur Übertra
gung und zum Empfang der Informationen zu und von der
Arbeitsspeicher-Auswahleinheit 2b und der Parameteraus
wahleinheit 4b teilbar sein.
Bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel wird nach
Beendigung der Anpassung des Zustandsteils der Arbeits
regel hinsichtlich jedes der Endgeräte der Vorgang,
wenn der gezündet bzw. angewendet werden kann, unmit
telbar von dem Prozeßteil ausgeführt. Der Arbeitsablauf
ist nicht hierauf beschränkt. Nur der Anpassungsvorgang
des Zustandsteils wird vorher durchgeführt. Die Anpas
sungsergebnisse werden als anwendbare Kennzeichen in
der Inferenzmaschine 3 oder der Parameterspeicherein
heit 4a gespeichert. Nach Beendigung der Anpassung
einer Arbeitsregel mit allen Endgeräten werden die Da
ten der anwendbaren Kennzeichen nacheinander ausgele
sen. Für die ausgewählten Endgeräte wird die vorher
angepaßte Arbeitsregel gezündet durch Betätigung der
Arbeitsspeichereinheit 2a und der Parameterauswahlein
heit 4b. Nur eine oder eine Mehrzahl von Arbeitsregeln
aus denjenigen mit den anwendbaren Kennzeichen werden
gezündet gemäß den vorbestimmten Zuständen (der gleiche
Vorgang wie die herkömmliche Konfliktlösung wird durch
geführt). Eine Reihe von in den Flußdiagrammen der
Fig. 2 und 3 gezeigten Operationen kann wiederholt
werden, bis sich Beendigungsbedingungen eingestellt
haben.
Die Art der Speicherung der Arbeitsregeln der Wissens
basiseinheit 1 ist auf eine hierarchische Struktur ge
gründet, in der ein Satz von Arbeitsregeln (Regelgrup
pe) entsprechend den Kategorien klassifiziert ist, und
das durch eine Regelgruppe abgeleitete Ergebnis
schreibt eine Verbindung mit der nächsten Regelgruppe
vor. Auf der Grundlage dieser Struktur wird die Infor
mation über die Gruppe und den Namen der anzupassenden
Arbeitsregel zur Inferenzmaschine 3 oder der Parameter
speichereinheit 4a gegeben. Wenn die Inferenz fort
schreitet, wird die Gruppen/Namensinformation der ge
genwärtig anzupassenden Arbeitsregel in bezug auf die
individuellen Endgeräte gelesen. Mit dieser Anordnung
ist es möglich, einer solchen Situation zu entsprechen,
daß die an die individuellen Endgeräte anzupassenden
Regelgruppen unterschiedlich sind. Als Folge können
genauere und angemessenere Ergebnisse in bezug auf die
jeweiligen Endgeräte erhalten werden.
Wie dargelegt wurde, zeigt die Erfindung die folgenden
Wirkungen. Eine Arbeitsregel der Wissensbasis wird an
gepaßt durch Auswahl des Arbeitsspeichers und der Wis
sensbasis für jedes aus der Vielzahl der darin beste
henden Endgeräte. Es ist möglich, eine Nutzlosigkeit
der Speicher des Rechners für die Inferenz der Vielzahl
von Endgeräte einer Art in der Fabrik zu verhindern.
Zusätzlich kann, während die Inferenz für ein Endgerät
durchgeführt wird, die parallele On-Line-Inferenz der
Vielzahl von Endgeräten durchgeführt werden, ohne auf
die Durchführung der Inferenz anderer verbleibender
Endgeräte zu verzichten.
Claims (7)
1. Steuerverfahren für eine Produktionsanlage unter
Durchführung eines Inferenzvorganges für die
Steuerung einer Vielzahl von Endgeräten im
On-Line-Verfahren, wobei die Endgeräte für die
Durchführung von Arbeitsvorgängen vorgesehen sind,
durch Verwendung einer gespeicherten Wissensbasis,
die als ein Satz von Arbeitsregeln, die für eine
Vielzahl von Endgeräten einer Art geschrieben
sind, ausgebildet ist, und von Steuerparametern,
die für die individuellen Endgeräte vorbereitet
und erforderlich sind, wenn eine Arbeitsregel der
Wissensbasis angewendet wird,
gekennzeichnet durch
die Verfahrensschritte:
gekennzeichnet durch
die Verfahrensschritte:
- (a) automatische Auswahl der anzuwendenden Ar beitsregel aus der Wissensbasis;
- (b) automatische Auswahl des Endgerätes, das dem Inferenzvorgang unterworfen wird;
- (c) automatische Auswahl der Steuerparameter für das ausgewählte Endgerät aus einer von der Wissensbasis getrennt verwalteten Parameter speichereinheit;
- (d) automatische Anpassung der ausgewählten Ar beitsregel an die ausgewählten Steuerparame ter;
- (e) Durchführung des Inferenzvorganges für das ausgewählte Endgerät durch automatische Ent scheidung der Anwendbarkeit der ausgewählten Arbeitsregel;
- (f) Wiederholen der Schritte (b), (c), (d) und (e) für alle Endgeräte; und
- (g) Wiederholen der Schritte (a) bis (f) für alle Arbeitsregeln.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schritt (e) Unterschritte enthält zur
Durchführung, wenn die Arbeitsregel anwendbar ist,
einer Modifikation und Ausführung für das Endgerät
zu dieser Zeit, und zur Beendigung, wenn die Ar
beitsregel nicht anwendbar ist, der Operation als
Blindvorgang.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schritt (e) einen Unterschritt enthält zur
Speicherung anwendbarer Kennzeichen für das Endge
rät zu dieser Zeit, und daß der Schritt (f) einen
Unterschritt enthält, um die Modifikation und Aus
führung an dem ausgewählten Endgerät zu bewirken.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schritt (e) einen Unterschritt enthält zur
Speicherung anwendbarer Kennzeichen für das Endge
rät zu dieser Zeit, und daß
- (h) eine Modifikation und Ausführung an dem aus gewählten Endgerät auf der Grundlage der ge speicherten anwendbaren Kennzeichen erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schritt (h) zum Anwenden wenigstens nur
einer Arbeitsregel unter den vorgegebenen Zustän
den zwischen Arbeitsregeln, die durch die darin
gespeicherten anwendbaren Kennzeichen spezifiziert
sind, vorgesehen ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß es weiterhin die Schritte umfaßt:
Annehmen einer hierarchischen Struktur, in der die Arbeitsregeln der Wissensbasis in Regelgruppen angeordnet sind, die entsprechend einer Mehrzahl von Kategorien klassifiziert sind, so daß ein abgeleitetes Ergebnis erhalten wird durch Anwen dung einer Regelgruppe, die eine Verbindung mit der nächsten Regelgruppe vorschreibt, und die Pa rameter die Informationen über die Gruppe und den Namen der anzupassenden Arbeitsregel enthalten; und
Inbeziehungsetzen, wenn die Inferenz fortschrei tet, der Gruppe und des Namens der zu dieser Zeit anzupassenden Arbeitsregel mit jedem der Endgerä te.
Annehmen einer hierarchischen Struktur, in der die Arbeitsregeln der Wissensbasis in Regelgruppen angeordnet sind, die entsprechend einer Mehrzahl von Kategorien klassifiziert sind, so daß ein abgeleitetes Ergebnis erhalten wird durch Anwen dung einer Regelgruppe, die eine Verbindung mit der nächsten Regelgruppe vorschreibt, und die Pa rameter die Informationen über die Gruppe und den Namen der anzupassenden Arbeitsregel enthalten; und
Inbeziehungsetzen, wenn die Inferenz fortschrei tet, der Gruppe und des Namens der zu dieser Zeit anzupassenden Arbeitsregel mit jedem der Endgerä te.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Inferenzsystem für jedes individuelle End
gerät ausgebildet ist, und daß die parallele Infe
renz für alle Endgeräte durchgeführt wird.
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