DE4105437C2 - Elektrische Sanitärarmatur - Google Patents

Elektrische Sanitärarmatur

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DE4105437C2 DE19914105437 DE4105437A DE4105437C2 DE 4105437 C2 DE4105437 C2 DE 4105437C2 DE 19914105437 DE19914105437 DE 19914105437 DE 4105437 A DE4105437 A DE 4105437A DE 4105437 C2 DE4105437 C2 DE 4105437C2
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    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
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    • E03C1/055Electrical control devices, e.g. with push buttons, control panels or the like
    • E03C1/057Electrical control devices, e.g. with push buttons, control panels or the like touchless, i.e. using sensors

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Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Sanitärarmatur mit manueller oder berührungs­ loser Betätigung zur Befestigung an einem Waschtisch, dessen Ablaufventil über ein Abwasserrohrsystem mit dem Haus-Abwasser­ rohr verbunden ist, mit einem elektrischen Ventil zur Steuerung des Wasserflusses, mit mindestens einer Batterie, welche eine Elektronikeinheit und/ oder das elektrische Ventil mit elektri­ scher Energie versorgt und hierzu mit der Elektronikeinheit und/ oder dem elektrischen Ventil über ein Kabel verbunden ist, wobei die Batterie und/oder die Elektronikeinheit von der Sanitärarmatur getrennt in einer Kammer unterhalb des Waschtisches angeordnet ist.
Eine solche Sanitärarmatur ist durch die DE 36 33 875 A1 bekannt.
Zur Erweiterung des Einsatzgebietes und zur Erleichterung der Montage sowie aus Sicherheitsgründen geht das Bestreben zunehmend dahin, elektrische Sanitärarmaturen aus Batterien zu betreiben. Die Unterbringung dieser Batterien im Gehäuse der Sanitärarmatur selbst stößt jedoch häufig auf Schwierig­ keiten, da dort das Platzangebot nur gering ist bzw. da sonst das Gehäuse der Sanitärarmatur verhältnismäßig blockig geformt werden müßte, was dem äußeren Erscheinungsbild der Sanitärarmatur schaden würde. Aus diesem Grunde ist man bisher bei berührungslos gesteuerten Armaturen häufig so verfahren, daß man die Batterie und/oder die Elektronikein­ heit, welche Bestandteil einer Sende-/Empfangseinheit ist, aus der Sanitärarmatur ausgelagert und unterhalb des Wasch­ tisches in einem gesonderten Kästchen untergebracht hat. Dieses Kästchen wurde im allgemeinen an der Gebäudewand befestigt. Auch diese Lösung war jedoch optisch nur be­ schränkt befriedigend; außerdem waren die Batterien, die in diesem gesonderten Kästchen untergebracht waren, zum Auswechseln nur verhältnismäßig schlecht zugänglich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine elektrische Sanitärarmatur der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß sich insgesamt ein besseres optisches Erscheinungsbild ergibt und gleichzeitig die Zugänglichkeit zu den auszuwech­ selnden oder zu wartenden elektronischen Elementen, insbesondere zu den Batterien, erleichtert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kammer ein Teil eines Elements des Abwasserrohrsystemes außerhalb dessen wasserführenden Raums liegend ist.
Erfindungsgemäß wird also der Raum, der zur Unterbringung von Batterie und/oder Elektronikeinheit benötigt wird, einem ohnehin vorhandenen, einen verhältnismäßig großen Raum einnehmenden Element des Abwasserrohrsystems zugeordnet. Die Angliederung der Kammer, in welcher die Batterie und/ oder die Elektronikeinheit untergebracht werden soll, an dieses Element, fällt bei günstiger Gestaltung optisch nicht auf, zumal hier der "Sichtschatten" der von den Elementen des Abwasserrohrsystems "geworfen" wird, ausgenutzt werden kann. Durch die Angliederung der Kammer an das Abwasser­ rohrsystem des Waschtisches rücken außerdem die Batterie und/oder die Elektronikeinheit weiter nach vorne, also auf den Benutzer zu, so daß sie leichter zugänglich sind.
Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das wasserführende Element ein Siphon. Der Siphon ist bekanntlich von seinen äußeren Abmessungen her das größte Element des Abwasserrohrsystems; hier gelingt die Angliederung der zusätzlichen Kammer besonders problem­ los.
Wenn insbesondere der Siphon ein U-Siphon ist, kann sich nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Kammer im Raum zwischen den Schenkeln des U befinden. Die Eingliede­ rung dieses Raumes in das Gesamt-Erscheinungsbild des Siphons wirkt sich sogar positiv aus, macht also den Siphon gefälliger als er von Hause aus ist. Optisch erscheint der Siphon hierdurch auch nicht größer.
Die Kammer sollte durch einen leicht zugänglichen, lösbaren Deckel verschlossen sein. Nach Abnahme dieses Deckels sind dann die Batterien und/oder die Elektronikeinheit zugänglich.
Die Befestigungselemente für den Deckel sind vorzugsweise mit einem großen Handbetätigungsorgan ausgestaltet. Es bedarf also keines Werkzeuges, um den Deckel abzunehmen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; es zeigen
Fig. 1 schematisch eine elektrische Sanitärarmatur an einem Waschtisch;
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II von Fig. 1 bei einem ersten Ausführungsbeispiel eines Siphons;
Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie II-II von Fig. 1 bei einem zweiten Ausführungsbeispiel eines Siphons.
In Fig. 1 ist (teilweise) ein Waschtisch 2 im Schnitt dargestellt, der mittels Schrauben 7 an einer Gebäudewand 1 befestigt ist. Der Waschtisch 2 ist über ein Abwasserrohr­ system mit dem in der Wand 1 verlaufenden Haus-Abwasserrohr verbunden. Das Abwasserrohrsystem beginnt bei dem herkömm­ lichen Ablaufventil 8 des Waschtisches 2, welches über ein kurzes, gerades Rohrstück 9 mit einem Siphon 10 ver­ bunden ist. Auf die Ausgestaltung des Siphons 10 wird weiter unten eingegangen. Der Siphon 10 seinerseits ist über ein weiteres geradliniges Rohrstück 11 an das Haus- Abwasserrohr (in der Zeichnung nicht dargestellt) ange­ schlossen. Über das wandseitige Ende des Rohrstückes 11 ist in bekannter Weise eine Abdeckrosette 12 geschoben.
In das Montageloch 4 des Waschtisches 2 ist der Einsteck­ stutzen 5 einer elektrischen Sanitärarmatur 3 eingeführt und dort durch eine Mutter 25 gesichert. Die Sanitärarmatur 3 umfaßt einen nur teilweise dargestellten Auslauf 21, welcher das durchströmende Wasser zum Becken des Wasch­ tisches 2 führt. Die Anwesenheit der Hände eines Benutzers innerhalb eines bestimmten Überwachungsbereiches über dem Boden des Waschtisches 2 wird durch eine Sende-/Empfangsein­ heit 20 überwacht, die beispielsweise optisch mit Infrarot­ strahlen nach dem Reflexionsprinzip arbeiten kann. Wird die Anwesenheit einer Hand festgestellt, wird ein elektrisches Ventil, welches in die Sanitärarmatur 3 integriert ist, betätigt und der Wasserfluß zum Waschtisch 2 freigegeben.
Die Wasserzufuhr zu der Sanitärarmatur 3 erfolgt über flexible Schläuche 6, von denen einer in der Zeichnung teilweise dargestellt ist und die in bekannter Weise über Eckventile (ebenfalls nicht dargestellt) an das Haus- Wasserleitungssystem angeschlossen sind.
Die Sende-/Empfangseinheit 20 der elektrischen Sanitärarmatur 3 und das elektrische Ventil werden aus Batterien betrieben. Diese sind aus optischen Gründen aus dem Gehäuse der Sani­ tärarmatur 3 ausgelagert und in einer Kammer 13 untergebracht, die sich zwischen den beiden Schenkeln des U-förmigen Siphons 10 befindet. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungs­ beispiel ist die Kammer 13 in zwei Teilkammern 13a, 13b unterteilt, die von einer Gehäusewand 26 getrennt sind. In der in Fig. 2 linken Teilkammer 13a sind die in regelmäßigen Abständen auszuwechselnden Batterien 17 untergebracht. Die Teilkammer 13a ist durch einen lösbaren Deckel 14a verschlos­ sen. Die Befestigungsschrauben 15 für den Deckel 14a sind mit großen, gerändelten Köpfen 16 versehen, so daß sie leicht von Hand entfernt werden können, ohne daß es hierzu eines Werkzeuges bedürfte.
In der in Fig. 2 rechten Teilkammer 13b sind verschiedene Platinen untergebracht, auf denen sich die zum Betrieb der Sende-/Empfangseinheit 20 erforderliche Elektronikeinheit 19 befindet. Auch die Kammer 13b ist durch ein Deckel 14b verschlossen, dessen Befestigungsschrauben 15 allerdings mit normalen Köpfen versehen sind. Da hier ein Zugang nur durch den Fachmann gewünscht ist, wird bewußt eine Befestigungsart gewählt, die ein Werkzeug benötigt.
Die Batterien 17 und die Elektronikeinheit 19 sind über ein Kabel, welches ein siphonseitiges Teilkabel 22a und ein armaturenseitiges Teilkabel 22b umfaßt, mit der Sende-/ Empfangseinheit 20 der elektrischen Sanitärarmatur 3 verbun­ den. Die beiden Teilkabel 22a und 22b sind mittels einer Steckverbindung 23 zusammengefügt.
Unterhalb der Teilkammern 13a und 13b ist in Fig. 2 der wasserführende Raum des Siphons 10 zu erkennen, der mit dem Bezugszeichen 24 versehen ist.
In Fig. 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines Siphons dargestellt, der bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung verwendet werden kann. Entsprechende Elemente in Fig. 3 tragen dasselbe Bezugszeichen wie in Fig. 2, jedoch um 100 erhöht.
Auch der in Fig. 3 dargestellte Siphon 110 ist ein U-Siphon, zwischen dessen Schenkeln sich eine Kammer 113 befindet. Diese Kammer 113 ist jedoch im Gegensatz zur Ausführungsform nach Fig. 2 nicht unterteilt; sie dient ausschließlich der Aufnahme von Batterien 117, die durch eine Feder 118 zusätzlich gegen den Deckel 114 gesichert sind. Die in Fig. 3 rechte Wand der Kammer 113 ist einstückig mit dem Gehäuse des Siphons 110. Die Elektronikeinheit 19, die zum Betrieb der Sende-/Empfangseinheit 20 erforderlich ist, ist in diesem Falle in das Gehäuse der Sanitärarmatur 3 inte­ griert. Im übrigen entspricht diese Ausführungsform vollstän­ dig derjenigen von Fig. 2, so daß insoweit eine Beschreibung entfallen kann.

Claims (6)

1. Elektrische Sanitärarmatur mit manueller oder berührungs­ loser Betätigung zur Befestigung an einem Waschtisch, dessen Ablaufventil über ein Abwasserrohrsystem mit dem Haus-Abwasser­ rohr verbunden ist, mit einem elektrischen Ventil zur Steuerung des Wasserflusses, mit mindestens einer Batterie, welche eine Elektronikeinheit und/ oder das elektrische Ventil mit elektri­ scher Energie versorgt und hierzu mit der Elektronikeinheit und/ oder dem elektrischen Ventil über ein Kabel verbunden ist, wobei die Batterie und/oder die Elektronikeinheit von der Sanitärarmatur getrennt in einer Kammer unterhalb des Waschtisches angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer ein Teil eines Elements (10; 110) des Abwasserrohrsystemes (9, 10, 11; 110), außerhalb dessen wasserführenden Raums (24; 124) liegend, ist.
2. Sanitärarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserführende Element (10; 110) ein Siphon ist.
3. Sanitärarmatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Siphon (10; 110) ein U-Siphon ist und die Kammer (13; 113) sich im Raum zwischen den Schenkeln des U befindet.
4. Sanitärarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (13) zwei Teilkammern (13a; 13b) aufweist.
5. Sanitärarmatur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (13a, 13b; 113) durch einen leicht zugänglichen, lösbaren Deckel (14a, 14b; 114) verschlossen ist.
6. Sanitärarmatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente (15; 115) für den Deckel (14a, 14b; 114) mit einem großen Handbetätigungsorgan (16; 116) ausgestaltet sind.
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