DE4100629C1 - Control and data transmission installation - has switching modules, each with changeover switch bridging shift register - Google Patents
Control and data transmission installation - has switching modules, each with changeover switch bridging shift registerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuer- und Datenübertragungsanlage mit
einer Anzahl von Anschaltmodulen für Datenerfassungs- und
Auswertestationen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Anlage dieser Art,
Möhlenbein, Hermann: Offener Echtzeit-Sensor/Aktiv-
Bus für Standard-SPS-Systeme, in: Sonderdruck aus:
Hard and Soft, 1989 Nr. 7/8, Seite 29//33, insbesondere Seite 30,
die auch als Interbus-System
bekannt ist, liegen alle Stationen oder Busteilnehmer zusammen mit
der Zentralstation, dem "Busmaster", in einer Ringleitung, dem Bus.
Neben der Steuerung des Busverkehrs sorgt der Busmaster auch für die
Ankopplung an ein übergeordnetes Steuerungs- oder Rechnersystem. Die
Datenübertragung vom Busmaster zu den Busteilnehmern oder auch
umgekehrt erfolgt mit Hilfe von Schieberegistern in jeder Station.
Die Schieberegister aller Stationen sind über den Bus in Reihe
geschaltet und bilden eine gemeinsame Registerkette. Zur Übertragung
von Daten an die Busteilnehmer schiebt der Busmaster seriell und
unter Takteinfluß die Daten in die Ringleitung und damit die in
Reihe geschalteten Schieberegister. Nach einer Anzahl von
Schiebetakten, die der Anzahl von in Reihe geschalteten
Schieberegisterstufen entspricht, sind die Daten richtig bei den
einzelnen Teilnehmern positioniert. Über ein Steuersignal wird dann
das Ende eines solchen Buszyklus den Teilnehmern mitgeteilt, die
dann die Daten aus ihren Schieberegistern entnehmen können. Auf die
gleiche Weise erfolgt die Übertragung von den Teilnehmern zum
Busmaster. Hierbei gibt das Steuersignal an, daß die Teilnehmer
jeweils wieder neue, für den Busmaster bestimmte Daten in ihre
Register laden können.
Dieses Übertragungsprinzip ermöglicht die Übertragung aller Daten in
der Anlage innerhalb eines gemeinsamen Übertragungsrahmens. Es
ergibt sich dabei ein wesentlich verbessertes Verhältnis zwischen
Nutz- und Rahmendaten als bei den ebenfalls bekannten
Datenübertragungsanlagen, bei denen alle Teilnehmer parallel an eine
ringförmige Übertragungsleitung angeschlossen sind und jeweils
einzeln mittels einer Adresse im Nachrichtenkopf unter Verwendung
herkömmlicher Protokolle aufgerufen werden. Bei einer solchen Anlage
nach der DE-OS 33 28 834 ist jedem Teilnehmer ein Schalter
zugeordnet, der im Normalfall die Ringleitung durchschaltet und den
zugeordneten Teilnehmer sendeseitig von der Ringleitung abtrennt.
Nur jeweils ein Teilnehmer erhält die Berechtigung, Daten an einen
anderen Teilnehmer adressiert auszusenden. Bei diesem einen
Teilnehmer wird mittels seines zugeordneten Schalters die
Ringleitung aufgetrennt und der Teilnehmer auch sendeseitig mit der
Ringleitung verbunden. Insbesondere im unteren Bereich der
Automatisierungshierarchie, beispielsweise im Bereich der
Sensorik/Aktorik fallen bei den einzelnen Stationen bzw. für die
einzelnen Stationen nur sehr geringe Nutzdatenmengen an, so daß das
Verhältnis zwischen den Protokolldaten und Nutzdaten bei Anlagen der
vorstehend beschriebenen Art mit adressierter Ansprache
außerordentlich schlecht werden kann.
Ein Problem bei den bekannten Anlagen der eingangs beschriebenen Art
mit einem Schieberegisterring ist die Notwendigkeit, daß zusätzlich
zu den Daten über die Ringleitung zeitgleich Steuer- und
Rahmeninformationen, z. B. die Information für das Zyklusende, an
alle Teilnehmerstationen übertragen werden muß. Dazu sind dann
zusätzlich zu der Ringleitung, die häufig in Form einer einfachen
symmetrischen Zweidrahtleitung ausgeführt ist, parallele Leitungen
erforderlich. Dadurch steigt der Aufwand bei der Installation und
Wartung und außerdem die Störanfälligkeit. Es handelt sich nämlich
meist um Leitungen, die in industrieller Umgebung, beispielsweise in
einer Fertigungsstraße, zwischen den einzelnen Stationen verlaufen
und daher einer erhöhten Beschädigungsgefahr ausgesetzt sind.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Steuer- und
Datenübertragungsanlage der eingangs genannten Art zu schaffen, die
ohne zusätzliche Parallelleitungen für die Übertragung von Steuer-
und Rahmeninformationen auskommt. Die Lösung der Aufgabe ist im
Patentanspruch 1 angegeben.
Es erfolgt also die Datenübertragung von der Zentralstation, dem
Busmaster, zu den Anschaltmodulen oder Busteilnehmern in der
bekannten Weise seriell über die Ringleitung. Mittels des
Umschalters in jedem Anschaltmodul kann jeweils nach Ende einer
bestimmten Anzahl von Schiebetakten, die Ringleitung zu einer echten
Ringleitung ohne seriell eingeschaltete Schieberegister umgeschaltet
werden, so daß dann Steuer- und Rahmeninformationen parallel und
zeitgleich den Erkennungsschaltungen aller Anschaltmodule zugeführt
werden können. Anschließend und gleichzeitig kann dann auch die
Überbrückung der Schieberegister aufgehoben werden, so daß in der
bekannten Weise eine weitere Datenübertragung zu oder von den
Anschaltmodulen durchgeführt werden kann.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. So
kann vorgesehen sein, daß in einem oder mehreren Anschaltmodulen
wenigstens ein weiteres Schieberegister und ein Schalter zur Auswahl
der Schieberegister vorgesehen sind. Die Erkennungsschaltung stellt
dann unter Ansprechen auf ein besonderes Steuersignal den
Auswahlschalter ein. Auf diese Weise können alternative
Registersätze in den Datenring geschaltet werden und beispielsweise
in einem speziellen Übertragungszyklus Steuerinformationen zu den
Teilnehmerstationen übertragen werden, ohne den normalen Datenzyklus
zu belasten. Die Länge der Register sowie auch der zusätzlichen
Register kann in den einzelnen Anschaltmodulen unterschiedlich sein.
Zur Datensicherung kann vorgesehen sein, daß am Eingang und Ausgang
der Anschaltmodule Prüfschaltungen vorgesehen sind, die aus den
Eingangs- bzw. Ausgangsdaten des Anschaltmoduls Eingangs- bzw.
Ausgangsprüfdaten errechnen. Unter Ansprechen auf ein Steuersignal
der Zentralstation übertragen dann die Anschaltmodule gleichzeitig
ihre Ausgangsprüfdaten zum nachfolgenden Anschaltmodul. Dort
vergleicht eine Vergleichsschaltung die übertragenen
Ausgangsprüfdaten des vorhergehenden Anschaltmoduls mit den selbst
errechneten Eingangsprüfdaten und erzeugt nur bei Übereinstimmung
ein Signal zur Übernahme der Daten aus dem Schieberegister. Es wird
also die gleichzeitige Durchführung einer Datensicherung für alle
angeschlossenen Anschaltmodule ermöglicht. Die zeitliche
Belastung ist dadurch unabhängig von der Anzahl der
Anschaltmodule. Im Vergleich dazu würde bei einer herkömmlichen
Übertragung mit Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu jedem einzelnen
Anschaltmodul eine vergleichbare Datensicherung wesentlich mehr
Zeit benötigen, und zwar ansteigend mit der Anzahl der Module.
Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß die
ringförmige Übertragungsleitung an besonderen Anschaltmodulen
durch Öffnen und Überbrücken in Segmente unterteilbar ist,
derart, daß wahlweise einzelne Anschaltmodule oder Gruppen von
Anschaltmodulen abtrennbar sind. Fehlerhafte Teile der Anlage
können dadurch abgetrennt werden, und der Rest der Anlage bis
zur Fehlerstelle bleibt betriebsfähig. Außerdem läßt sich auf
diese Weise die Fehlerstelle lokalisieren, so daß fehlerhafte
Teile schnell austauschbar sind. Die Anlage kann dabei so
organisiert sein, daß in die ringförmige Übertragungsleitung ein
oder mehrere örtliche, zu einer Gruppe von Anschaltmodulen
führende lokale Ringleitungen eingeschleift sind. Diese lokalen
Ringleitungen können dann an den besonderen Anschaltmodulen in
einem Fehlerfall oder auch für Wartungs- und Änderungsarbeiten
abgetrennt werden, ohne den Gesamtbetrieb zu stören.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines
Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Steuer- und
Datenübertragungsanlage nach der Erfindung mit
einer ringförmigen Übertragungsleitung, einer
Zentralstation und mehreren Anschaltmodulen;
Fig. 2 das Blockschaltbild eines Anschaltmoduls;
Fig. 3 das Blockschaltbild eines erweiterten
Anschaltmoduls;
Fig. 4 zwei hintereinander in der Übertragungsleitung
liegende Anschaltmodule nit Prüfschaltungen;
Fig. 5 das Blockschaltbild der Anschaltmodule nach
Fig. 4.
Die schematisch in Fig. 1 dargestellte Steuer- und
Datenübertragungsanlage weist eine nur symbolisch angedeutete
Zentralstation 10 und eine Anzahl von Anschaltmodulen 11 auf,
die nachfolgend auch "Teilnehmer" genannt werden. Die vier
Anschaltmodule 11, die als Teilnehmer 1, 2 . . . N-1, N numeriert
sind, liegen zusammen mit der Zentralstation 10 seriell in einer
ringförmigen Übertragungsleitung 12. In den einzelnen
Anschaltmodulen 11 sind jeweils Schieberegister 13 in die
Übertragungsleitung 12 eingeschleift, so daß zusammen mit einem
weiteren Schieberegister 14 in der Zentralstation 10 eine
serielle Registerkette gebildet wird.
Wenn von der Zentralstation 10 aus Daten zu den
Anschaltmodulen 11 übertragen werden sollen, so werden unter
Steuerung eines Prozessors (nicht gezeigt) die Daten aus dem
oberen Teil des Schieberegisters 14 unter Takteinfluß seriell
auf die Übertragungsleitung 12 gegeben. Zuerst erfolgt seriell
die Übertragung eines Anfangs- oder Prüfwortes, das an oberster
Stelle im Register 14 steht. Danach werden die Daten für die
Anschaltmodule seriell ausgegeben, und zwar beginnend mit den
Daten für den Teilnehmer N und endend mit den Daten für den
Teilnehmer 1. Nach Beendigung dieses Übertragungszyklus steht
das Anfangs- oder Prüfwort wieder im untersten Abschnitt des
Schieberegisters 14 und zeigt damit die richtige Übertragung an.
Die Daten für die Anschaltmodule stehen in den Schieberegistern
13. Sie können dann (parallel) in Empfangsdatenspeicher oder
-register 15 ausgegeben werden.
In der umgekehrten Übertragungsrichtung von den
Anschaltmodulen 11 zur Zentralstation 10 werden zunächst die zu
übertragenden Daten in jedem Anschaltmodul 11 aus einem
Sendedatenspeicher oder -register 16 (parallel) in das
zugeordnete Schieberegister 13 übertragen. Anschließend erfolgt
unter Steuerung der Zentralstation 10 und unter Takteinfluß eine
serielle Übertragung aller Daten aus der Schieberegisterkette 13
in das Schieberegister 14. Nach Ende des Übertragungszyklus
stehen dann, wie eingetragen, die Daten des Teilnehmers N an
oberster und die Daten des Teilnehmers 1 an unterster Stelle im
Schieberegister 14 der Zentralstation 10.
Die Steuerung der Anschaltmodule 11 über die
ringförmige Übertragungsleitung 12, die eine einfache
symmetrische Zweidrahtleitung mit verdrillten Adern ist, wird
nachfolgend unter Bezugnahme auf das Blockschaltbild eines
Anschaltmoduls gemäß Fig. 2 beschrieben. Das Anschaltmodul 11
ist mittels seines Eingangs 18 und Ausgangs 19 in die
ringförmige Übertragungsleitung 12 eingeschaltet. In der
Ausgangsposition, in der die Schalter 20, 21 die ausgezogene
Schaltstellung besitzen, ist der Eingang 18 zum Ausgang 19
durchgeschaltet und das Schieberegister 13 abgeschaltet oder
überbrückt. Es liegen dann alle Anschaltmodule 11 parallel an
der Übertragungsleitung 12, so daß die Zentralstation 10 ein
Steuersignal gleichzeitig an alle Module 11 übertragen kann.
Dieses Steuersignal wird in einem Decoder 22 erkannt, so daß
eine Anzeige an ein nachgeschaltetes Steuerwerk 23 erfolgen
kann. Das Steuerwerk veranlaßt daraufhin das Öffnen des
Schalters 20 und das Schließen des Schalters 21. Dann sind in
allen Anschaltmodulen 11 die Schieberegister 13 seriell in die
Übertragungsleitung 12 geschaltet und bilden zusammen mit den
Schieberegister 14 der Zentralstation 10 einen
Schieberegisterring. Es kann dann in der bereits erläuterten
Weise eine Datenübertragung von der Zentralstation zu den
Anschaltmodulen 11 oder umgekehrt erfolgen. Dabei zählt in jedem
Anschaltmodul 11 ein Zähler 24 die Schiebetakte, so daß bei
Erreichen einer vorgegebenen Anzahl von Schiebetakten eine
weitere Anzeige an das Steuerwerk 23 gegeben werden kann. Das
Steuerwerk veranlaßt daraufhin die Öffnung des Schalters 21 und
das Schließen des Schalters 20, so daß alle Anschaltmodule 11
wieder parallel an der Übertragungsleitung 12 liegen. Die Daten
in den Schieberegistern 13 werden in diesem Zustand nicht
verändert. Die Zentralstation 10 sendet nachfolgend erneut ein
Steuersignal gleichzeitig an alle Module 11, das wiederum das
Öffnen des Schalters 20 und das Schließen des Schalters 21
bewirkt. Die Datenübertragung wird wiederum bis zum Erreichen
der vorgegebenen Anzahl von Schiebetakten fortgesetzt. Diese
Vorgänge werden in der beschriebenen Weise so lange fortgesetzt,
bis die Gesamtanzahl der ausgegebenen Schiebetakte den Stufen
aller im Ring befindlichen Schieberegister entspricht. Ist diese
Zahl erreicht, so sendet die Zentralstation 10 ein spezielles
Steuersignal aus, das allen Teilnehmern gleichzeitig das Ende
des Übertragungszyklus mitteilt. Die Daten in den
Schieberegistern 13 werden dann nicht weiter verändert und
können im jeweiligen Anschaltmodul 11 an nachgeschaltete
Baugruppen (nicht dargestellt) weitergegeben werden, die in Fig.
1 in Form des Speichers 15 symolisiert sind.
Auf die beschriebene Weise können daher Steuersignale
parallel und gleichzeitig über die Leitung 12 zu allen
Anschaltmodulen 11 übertragen werden.
In Fig. 3 ist eine Erweiterung eines Anschaltmoduls 11
dargestellt. Zusätzlich zu den gleich bezifferten Bauteilen
gemäß Fig. 2 sind zwei weitere, in Reihe geschaltete
Schieberegister 25, 26 mit einem zugeordneten Schalter 27
vorgesehen. Es besteht dann die Möglichkeit, abhängig von
unterschiedlichen Steuersignalen, die im Decoder 22 erkannt
werden, durch Schließen des Schalters 21 oder des Schalters 27
bei gleichzeitigem Öffnen des Schalters 20 mittels des
Steuerwerks 23 entweder das Schieberegister 13 oder die
Schieberegister 25, 26 in die Übertragungsleitung 12 und damit
den Schieberegisterring einzuschalten.
Wenn, wie dargestellt, die Registerlänge
unterschiedlich ist, beispielsweise das Register 13 2 Byte und
die Register 25, 26 zusammen 4 Byte lang sind, muß die Anzahl
der von der Zentralstation 10 ausgegebenen Schiebetakte
entsprechend angepaßt werden. Hierfür sorgt ein Steuerprogramm
in der Zentralstation 10.
Der Einsatz alternativer Register gemäß Fig. 3 läßt
sich auch dazu verwenden, komplexere Daten, beispielsweise
Parameterblöcke, im seriellen Datenstrom zu den Anschaltmodulen
bzw. zur Zentralstation zu übertragen. Solche Parameterdaten,
die zu bestimmten Anschaltmodulen übertragen werden sollen, sind
im allgemeinen relativ zeitunkritisch und sollen bei ihrer
Übertragung aber nicht das Zeitverhalten der normal übertragenen
Daten, die im allgemeinen Prozeßdaten sind, schwerwiegend
verändern. Dazu werden die Parameterblöcke über ein besonderes
Register, beispielsweise die Register 25, 26, im Anschaltmodul
11 sequentiell übertragen. Beispielsweise wird ein
Parameterblock in einzelne Teilblöcke zu jeweils zwei Byte
(16 Bit) zerlegt, die dann nacheinander übertragen werden. Eine
solche Parameterblockübertragung belastet daher unabhängig von
der Länge des Parameterblocks den Übertragungszyklus nur jeweils
mit 16 Bit. Die Zerlegung und Rekonstruktion der Parameterblöcke
erfolgt unter Programmsteuerung in der Zentralstation 10 bzw. in
den Anschaltmodulen 11. Die dazu erforderlichen Bauteile können
vom Fachmann in bekannter Weise eingesetzt werden.
Fig. 4 zeigt das im Ausführungsbeispiel der Erfindung
verwendete Prinzip der Datensicherung. Es sind nur zwei der in
der ringförmigen Übertragungsleitung 12 liegenden Anschaltmodule
11 mit ihren Ein- und Ausgängen 18, 19 dargestellt. Wie Fig. 5
noch genauer zeigt, ist jeweils am Eingang 18 des Anschaltmoduls
11 eine Prüfschaltung 28 mit der Übertragungsleitung 12
verbunden. Am Ausgang der Anschaltmodule 11 kann eine
Prüfgeneratorschaltung 29 eingangs- oder ausgangsseitig über
gekoppelte Schalter 31 bzw. 32 mit dem Ausgang des jeweiligen
Anschaltmoduls und damit dem Ausgang des Schieberegisters 13
verbunden werden.
Das Datensicherungsverfahren beruht auf dem bekannten
Verfahren einer zyklischen Redundanzprüfung (CRC von Cyclic
Redundance Check). Während der Datenübertragung erfolgt jeweils
in der Prüfschaltung 28 eine kontinuierliche Division der
ankommenden Daten durch ein Generatorpolynom. Am Ausgang der
Anschaltmodule ist ein Prüfgenerator eingangsseitig über den
Schalter 31 und den geschlossenen Schalter 21 bei geöffnetem
Schalter 20 mit dem Ausgang des Schieberegisters 13 verbunden.
Der Prüfgenerator 29 führt für die das Anschaltmodul 11
verlassenden Daten ebenfalls eine Division durch das
Generatorpolynom durch. Jeweils am Ende eines Übertragungszyklus
wird ein besonderes Steuersignal von der Zentralstation
ausgesendet, das im Decoder 22 erkannt wird und über das
Steuerwerk 23 eine Prüflogikschaltung 30 aktiviert. Gleichzeitig
öffnet das Steuerwerk 23 den Schalter 31 und schließt den
Schalter 32. Außerdem wird der Schalter 21 geöffnet. Da der
Schalter 20 geöffnet bleibt, ist jetzt der Schieberegisterring
geöffnet. Die Prüfgeneratoren 29 aller Anschaltmodule sind dann
ausgangsseitig an den jeweiligen Ausgang 19 angeschaltet und
übertragen den bei der Division durch das Generatorpolynom
gebildeten Divisionsrest zur Prüfschaltung 28 des jeweils
nachfolgenden Anschaltmoduls 11. Dort erfolgt in der
Prüfschaltung 28 ein Vergleich des übertragenen Divisionsrestes
mit dem selbst ermittelten Divisionsrest. Nur bei positivem
Ergebnis wird in der Prüflogikschaltung 30 ein Signal erzeugt,
das zur Übernahme der Daten aus dem Schieberegister 13 bzw. den
alternativen Schieberegistern führt.
Es ist zu beachten, daß das beschriebene
Datensicherungsverfahren gleichzeitig bei allen an die
Übertragungsleitung 12 angeschlossenen Anschaltmodulen
erfolgt, so daß die zeitliche Belastung klein bleibt und
unabhängig von der Anzahl der Anschaltmodule ist.
Claims (5)
1. Steuer- und Datenübertragungsanlage mit einer Anzahl von
Anschaltmodulen (11) für Datenerfassungs- und
Auswertestationen, wobei die Anschaltmodule (11) in einer
ringförmigen Übertragungsleitung (12) liegen und je ein
Schieberegister (13) enthalten, das zwischen den Eingang (18)
und den Ausgang (19) des Moduls (11) geschaltet ist und Daten
aufnimmt, derart, daß die Schieberegister aller Anschaltmodule
über die Übertragungsleitung in Reihe geschaltet sind und eine
gemeinsame Registerkette bilden, und mit einer in die
Übertragungsleitung (12) eingeschleiften Zentralstation (10)
für die Steuerung der Anlage,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Anschaltmodul (11) einen Umschalter (20, 21) aufweist, der das Schieberegister (13) überbrückt und eine Erkennungsschaltung (22) an die Übertragungsleitung (12) anschaltet, und
daß die Erkennungsschaltungen (22) aller Anschaltmodule (11) parallel auf ein Steuersignal auf der Übertragungsleitung (12) ansprechen und den Umschalter (20, 21) betätigen, wodurch die Überbrückung der Schieberegister (13) aufgehoben wird.
daß jedes Anschaltmodul (11) einen Umschalter (20, 21) aufweist, der das Schieberegister (13) überbrückt und eine Erkennungsschaltung (22) an die Übertragungsleitung (12) anschaltet, und
daß die Erkennungsschaltungen (22) aller Anschaltmodule (11) parallel auf ein Steuersignal auf der Übertragungsleitung (12) ansprechen und den Umschalter (20, 21) betätigen, wodurch die Überbrückung der Schieberegister (13) aufgehoben wird.
2. Steuer- und Datenübertragungsanlage nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übertragungsleitung eine symmetrische Zweidrahtleitung
ist.
3. Steuer- und Datenübertragungsanlage nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem oder mehreren Anschaltmodulen (Fig. 3 : 11)
wenigstens ein weiteres Schieberegister (25, 26) und ein
Schalter (21, 27) zur Auswahl der Schieberegister (13; 25, 26)
vorgesehen sind, und
daß die Erkennungsschaltung (22) unter Ansprechen auf ein
Steuersignal den Auswahlschalter (21, 27) einstellt.
4. Steuer- und Datenübertragungsanlage nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß am Eingang (18) und am Ausgang (19) der Anschaltmodule Prüfschaltungen (28, 29) vorgesehen sind, die aus den Eingangs- bzw. Ausgangsdaten des Anschaltmoduls (11) Eingangs- bzw. Ausgangsprüfdaten errechnen,
daß unter Ansprechen auf ein Steuersignal der Zentralstation (10) die Anschaltmodule (11) gleichzeitig ihre Ausgangsprüfdaten zum nachfolgenden Anschaltmodul (11) übertragen und
daß eine Vergleichsschaltung (30) in den Anschaltmodulen vorgesehen ist, die die übertragenen Ausgangsprüfdaten des vorhergehenden Anschaltmoduls (11) mit den selbst errechneten Eingangsprüfdaten vergleicht und nur bei Übereinstimmung ein Signal zur Übernahme der Daten aus dem Schieberegister (13; 25, 26) erzeugt.
daß am Eingang (18) und am Ausgang (19) der Anschaltmodule Prüfschaltungen (28, 29) vorgesehen sind, die aus den Eingangs- bzw. Ausgangsdaten des Anschaltmoduls (11) Eingangs- bzw. Ausgangsprüfdaten errechnen,
daß unter Ansprechen auf ein Steuersignal der Zentralstation (10) die Anschaltmodule (11) gleichzeitig ihre Ausgangsprüfdaten zum nachfolgenden Anschaltmodul (11) übertragen und
daß eine Vergleichsschaltung (30) in den Anschaltmodulen vorgesehen ist, die die übertragenen Ausgangsprüfdaten des vorhergehenden Anschaltmoduls (11) mit den selbst errechneten Eingangsprüfdaten vergleicht und nur bei Übereinstimmung ein Signal zur Übernahme der Daten aus dem Schieberegister (13; 25, 26) erzeugt.
5. Steuer- und Datenübertragungsanlage nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die ringförmige Übertragungsleitung (12) an besonderen
Anschaltmodulen durch Öffnen und Überbrücken in Segmente
unterteilbar ist, derart, daß wahlweise einzelne Anschaltmodule
(11) oder Gruppen von Anschaltmodulen abtrennbar sind.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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Country Status (1)
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