DE4100246C2 - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C5/00—Constructions of non-optical parts
- G02C5/22—Hinges
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
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Description
Die Erfindung betrifft ein Brillenscharnier umfassend eine
erste Scharnierhälfte, welche einen scheibenförmigen
Scharnierring aufweist, eine zweite Scharnierhälfte,
welche zwei miteinander verbindbare und zwischen sich
einen Scharnierschlitz zur Aufnahme des Scharnierrings
bildende Teile aufweist, und einen Drehachsenbolzen,
welcher mit einer Zylinderachse ein Drehzentrum für die
beiden Scharnierhälften bildet.
Derartige Brillenscharniere sind beispielsweise aus den
US-Patenten 14 41 041, 17 79 265 und 25 67 879 bekannt.
Bei all diesen Druckschriften wird die Schwergängigkeit
des Brillenscharniers durch die Reibung zwischen dem
Scharnierring und dessen Anlageflächen an den beiden
Teilen der zweiten Scharnierhälfte erzeugt.
Bei anderen bekannten, hauptsächlich aus Metall herge
stellten Brillenscharnieren wird die Gelenklagerung und
das Anziehen der Gelenkverbindung entweder über konven
tionelle Schraubverbindungen, welche auch mit zusätzlichen
Sicherungen gegen ein Lösen versehen sind (DE-28 22 556;
DE-22 36 806; DE-32 01 649; DE-34 01 213; DE-37 29 687),
oder über schraubbare Scharnierachsen anderer Geometrie
(EP 02 55 508), ausgeführt.
Andere Entwicklungen ohne eine Schraubverbindung als
Gelenklagerung (DE 29 43 067) werden mit speziellen Lager
elementen und Scharnierteilen ausgeführt, wobei schwierig
herzustellende Teile aus Kunststoff gefertigt werden
(DE-29 06 516). In einer weiteren Ausführung
(EP 01 46 527) wird der Gelenkkopf eines Brillengelenks
von einer Kugel gebildet und die Teilungsebene einer
Scharnierhälfte verläuft in der Äquatorialebene.
Funktionell betrachtet entsteht an der Rotationsachse beim
Bewegen des Brillenbügels ein Drehmoment. Dieses Moment
wirkt direkt oder indirekt auf die Schraubverbindung.
Damit kann für Gelenklagerungen über Schraubverbindungen
keine grundsätzliche Sicherheit der Gelenkverbindung gegen
Lösen gegeben werden, da die Schraubenanzugskraft als
Drehmoment aufgebracht wird und dadurch um die Drehachse
ein rotatorischer Freiheitsgrad vorhanden ist. Durch die
relative Rotationsbewegung der Scharnierhälften gegen
einander wirkt auf die angezogene schraubbare Drehachse
bei jedem Schwenken des Brillenbügels ein "Lösereib
moment". Unter der Berücksichtigung der realen Belastungen
an Brillen kann nicht verhindert werden, daß die Ver
schraubung der Drehachse sich löst, eine absolute Sicher
heit dagegen kann nicht garantiert werden. In der Praxis
treten Scharnier- oder Bügelausfälle an den genannten
Scharnieren deshalb immer noch auf. Die bekannten Gelenk
lagerungen ohne eine Schraubverbindung als Drehachse haben
durch Lagerteile aus Kunststoff festigkeitsbedingte Nach
teile gegenüber Scharnieren aus Metallkonstruktionen. Vor
allem die Werkstoffeigenschaften von Kunststoff
beeinflussen unter den Belastungen an den
Scharnieren durch die niedrige Werkstoff-Fließgrenze und
eine starke Wärmeabhängigkeit der Kunststoffestigkeit den
sicheren Einsatz dieser Brillenscharniere. In der Ausfüh
rung eines Brillenscharniers (EP 01 46 527) werden die
Schwergängigkeit des Scharniers und die äußeren Biegebe
anspruchungen über die einfache äquatoriale Rotationskör
perlagerung um die Gelenkachse erreicht bzw. aufgenommen.
Dabei wird lediglich durch die Werkstoffelastizität die
gewünschte Funktionstüchtigkeit des Scharniers erreicht.
Ausgehend von der US-PS 14 41 041 liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, ein Brillenscharnier mit verbesserter
Reibregulierung bei der Drehbewegung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird bei einem Brillenscharnier der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Scharnierring mit Laufflächen in den Scharnierschlitz
eingreift, die schräg in einem Winkel von ungleich 90° zur
Zylinderachse verlaufen, im wesentlichen mit einer Punkt
berührung im Scharnierschlitz anliegen und dadurch ein
Drehmoment auf den Scharnierring ausüben, welches zu einem
Reibmoment am Drehachsenbolzen führt, das zusammen mit der
Punktberührung die Schwergängigkeit des Brillenscharniers
festlegt.
Die Erfindung ist somit darin zu sehen, daß die Schwer
gängigkeit des Brillenscharniers im wesentlichen durch ein
Reibmoment am Drehachsenbolzen erreicht wird und nicht
- wie aus dem Stand der Technik bekannt - das Reibmoment
im Bereich der Anlageflächen des Scharnierrings an den
beiden dem Scharnierring zugewandten Flächen, wie im Stand
der Technik offenbart.
Das heißt, daß ein Reibmoment über den zylindrischen Form
schluß am Drehbolzen auftritt und somit an einer ganz
anderen Stelle als aus dem Stand der Technik bekannt.
Dadurch wird eine verbesserte Reibregulierung bei höherer
Lebensdauer des Brillenscharniers erreicht.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der
Unteransprüche 2 bis 7.
Die Erfindung betrifft somit ein Brillenscharnier, be
stehend aus drei Scharnierteilen. Eine Scharnierhälfte
besteht aus zwei form- und kraftschlüssig verbundenen
Scharnierelementen. Die Rotationsachse der beiden
Scharnierhälften ist ein Zylinderbolzen, dessen Achse die
reibkraftbeanspruchten Rotationsflächen der Scharnier
hälften nicht rechtwinklig schneidet, sondern eine Keil- und
Schrägflächengeometrie aufweist.
Die entwickelte Konstruktion besitzt zum einen die Wir
kung, daß die Rotationsachse nicht über ein äußeres Moment
gelöst werden kann, zum anderen wird durch die Keil- und
Schrägflächengeometrie der Scharniereinzelelemente die
Schraubenvorspannkraft erhöht.
Desweiteren wird in der Drehachse mit einer günstigen
Kraftverteilung eine spielfreie und funktionsgerechte
Rotationslagerung realisiert.
Die Erfindung löst somit die Aufgabe, die bekannten
Scharniergelenke daraufhin zu verbessern, daß das Problem
des Lösens der Scharnierhälften funktional in der Neuent
wicklung gelöst wird, bzw. um ein Lösen der Drehachse
durch die auftretenden äußeren Kräfte grundsätzlich zu
verhindern.
Zudem werden die vorgegebenen technischen Entwicklungen
anderer Scharnierfunktionen der bekannten Konstruktionen,
wie zum Beispiel eine möglichst spielfreie Lagerung und
eine lang einsetzbare Gelenkverbindung als Weiterentwick
lung in dem neuen Produkt umgesetzt. Die Herstellung des
neuen Brillenscharniers ist dabei grundsätzlich nicht
schwieriger und mit konventionellen Fertigungsmethoden
industriegerecht konzipiert. Damit kann ebenfalls eine
marktgerechte und sinnvolle Nutzung transparent darge
stellt werden.
Eine vorteilhafte Lösung sieht vor, daß mit einem zusätz
lichen Zylinderbolzen als Drehachse in einer Klemm- und
leichten Preßverbindung der konventionelle Schraubenzy
linder abgelöst wird. Die Scharnierhälften werden dabei
nicht wie üblich über die Achse senkrecht miteinander ver
bunden, sondern mit einem davon abweichenden Schrägungs
winkel ungleich 90° ausgeführt.
Die Keilgeometrie und der teilweise Formschluß an einer
Scharnierhälfte erhöhen die Verbindungskräfte, bzw. ver
hindern eine äußere Drehmomentenbelastung der Schrauben
achse.
Die Lagerflächen liegen durch eine bestimmte Keilflächen
geometrie nicht rechtwinklig zum Gelenkbolzen. Aus den
sich ergebenden Punkt- und Linienberührungen an den
schrägwinkligen Rotationsflächen und am Gelenkbolzen
selbst entstehen, vergleicht man andere Scharniere, kon
struktiv bedingte neue Kraftwirkungsrichtungen in der
Lagerung.
Damit wird eine Schwergängigkeit beim Schwenken des Bügels
dauerhaft gewährleistet. Äußere räumlich angreifende
Biegebeanspruchungen am Brillenbügel wirken auf die Lage
rung am Gelenkbolzen nicht nur als Aufbiegung am
Scharnierteil, sondern der Gelenkbolzen wird durch den
schrägwinkligen Kraftangriff radial in die Lagerbohrungen
gepreßt.
Desweiteren wird ein erheblicher Teil des äußeren Biege
momentes durch den Formschluß am Gelenkbolzen aufgenommen.
So läßt sich ohne eine feste bleibende Verbindung zweier
Scharnierteile mit einem separaten Gelenkbolzen eine
sichere und neuartige Gelenkverbindung realisieren.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbe
sondere darin, daß ein Lösen der Brillenscharniere in der
Rotationsachse durch ein äußeres Drehmoment nicht mehr
möglich ist. Desweiteren wird am Scharnier die Einleitung
eines Drehmomentes auf die Schraubverbindung verhindert.
Als weitere Verbesserung sind, gegenüber anderen Schar
nieren, die Kraftrichtungsverhältnisse der Scharnierlage
rung derart ausgebildet, daß sie die Funktionstüchtigkeit
der Gelenklagerung aktiv unterstützen. Damit wird auch die
Bewegung der Scharnierhälften in der Rotationsebene mit
der vorliegenden Geometrie und den auftretenden Reaktions
kräften gehemmt.
Auch Biegungen senkrecht zur Rotationsebene des Scharniers
werden durch diese Geometrie besser aufgefangen, so daß
das Brillenscharnier vor einem Totalausfall geschützt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im Bild 1, 2 und
3 dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Das
Scharnier teilt sich in drei Scharniereinzelelemente. Eine
erste Scharnierhälfte 1 kann als Gesamtblock aus einem
vorgegebenen Profil mit einfacher Zerspantechnologie her
gestellt werden. Als eine zentrale Weiterentwicklung zu
bekannten Ausführungen verläuft hier ein als Rotations
zylinder ausgebildete Bohrung nicht rechtwinklig zu Lauf
flächen A und B (Bild 3).
In eine zweite Scharnierhälfte aus den Teilen 2 und 3
(Bild 3) wird ein zusätzlicher Drehachsenbolzen 4 in das
obere 3 bzw. untere Teil 2 unter leichtem Preßsitz einge
lassen. Mit einer Schraube 5 ist das ein Scharnierelement
bildende Teil 3 kraftschlüssig mit dem ein Scharnierele
ment bildenden Teil 2 zu verbinden. Ein Formschluß beider
Teile 2, 3 wird an der Fläche R erreicht. Die konstruktive
Ausführung eines Scharnierschlitzes gebildet durch die
miteinander verschraubten Teile 2 und 3 sieht vor, daß der
Scharnierschlitz zum Gegenstück der Scharnierhälfte 1 mit
einer solchen Breitentoleranz ausgelegt wird, damit ein
Reibmoment bei einer Drehbewegung erzeugt wird. Das Reib
moment entsteht dabei am Drehachsenbolzen 4 über den
zylindrischen Formschluß und den Punktberührungen der dazu
schräg liegenden radialen Laufflächen A und B der Schar
nierhälfte 1 sowie der die andere Scharnierhälfte bilden
den Teile 2 und 3.
Der Drehachsenbolzen 4 soll gleichfalls in einer leichten
Preßpassung zur Scharnierhälfte 1 nach der Fertigung
eingesetzt werden.
Das an der Fläche A (Bild 3) entstehende Drehmoment beim
Schwenken des Scharniers wird vom Teil 3 direkt auf die
Anlegefläche R des Scharnierelements übertragen. Deshalb
kann an der Schraube kein Lösemoment durch die Drehbewe
gung auftreten und sichert für diesen Fall die Verschrau
bung der Teile 2 und 3 gegen Lösen.
Die konstruktive Entwicklung erreicht unter den geome
trischen Ausführungen und Passungsverhältnissen weiteres.
Die Keilgeometrie zwischen dem schrägliegenden, scheiben
förmigen Scharnierring der Scharnierhälfte 1 und den
Teilen 2 und 3 bewirkt eine Steigerung der Auflagerkraft
verhältnisse im verschraubten Zustand des Scharnierteiles
3. Die maximale Schraubenanzugskraft wird damit in den
Berührflächen konstruktiv gesteigert.
Auf der Schrägwinkelgeometrie basiert ein weiterer tech
nischer Effekt. Die Reaktionskräfte an der Scharnierhälfte
1 erzeugen in den Berührflächen ein Drehmoment. Dieses
Moment wirkt als entgegengesetzte Reaktionskraft auf den
Drehachsenbolzen 4 (Bild 2). Selbst bei einer leichten
radialen Spielpassung in der Drehachse wird durch das
Drehmoment ein ausreichend notwendiger Widerstand bzw.
eine Art Gangregulierung umgesetzt. Diese Weiterentwick
lung erfüllt ohne Zusatzelemente somit eine neue Reibre
gulierung der Drehbewegung am Brillenbügel mit langan
dauernder Wirkung. Um den Abrieb in den bewegten Flächen
teilen gering zu halten, soll mit einer optimalen Werk
stoffauswahl der Einzelelemente erreicht werden, daß für
die Lebensdauer einer Brille die geforderte Schwergängig
keit beim Schwenken des Bügels noch vorteilhafter ausge
nützt wird.
Um die Gesamtsteifigkeit eines derartigen Brillenschar
niers zu erhöhen, kann das Teil 3 entsprechend dem Bild 4
ausgeführt werden. Mit einer Verstärkungsrippe 8 kann
einer auftretenden Aufbiegung des Teils 3 konstruktiv
entgegen gewirkt werden, bzw. die Steifigkeit des Schar
nierteils 3 soll im Verbund mit dem Teil 2 eine weitere
Verbesserung darstellen. Fertigungstechnisch betrachtet
ist diese anspruchsvollere Geometrie im Vergleich zur
Keilgeometrie des sonst gleichen Teils 3 nach Bild 1 nicht
ganz einfach herzustellen, scheint aber als Massenprodukt
mit konventionellen Zerspanmethoden noch vergleichbar
kostengünstig produzierbar.
Eine weitere Ausgestaltung des Gelenks wird mit Bild 5 am
Scharnierteil 2 erläutert. Die Winkel E3 und E4 sind
fertigungstechnisch einfach herzustellen. Diese Winkel
lassen sich relativ zur Scharnierhälfte 1 bzw. dem Keil
verschluß 3 variieren. Damit besteht die einfache Möglich
keit geometrisch beim Zusammenklemmen des gesamten Schar
niers die elastischen Bereiche der Bauteile gegeneinander
so auszulegen, damit die erwähnten Funktionen der Schwer
gängigkeit beim Schwenken des Bügels oder die Gesamtfes
tigkeit des Scharniers vorteilhafter ausgenützt werden
können.
Selbstverständlich sind weitere vielfältige geometrische
Gestaltungsmöglichkeiten der Scharnierhälften 1 sowie der
Teile 2 und 3 unter der Beibehaltung der grundlegenden
Funktionen möglich.
Das Brillenscharnier läßt sich sowohl am Brillenbügel, wie
auch an der Brillenfassung einsetzen. Die Befestigungs
arten werden dabei in keinerlei Hinsicht eingeschränkt.
Claims (7)
1. Brillenscharnier umfassend eine erste Scharnierhälfte
(1), welche einen scheibenförmigen Scharnierring
aufweist, eine zweite Scharnierhälfte, welche zwei
miteinander verbindbare und zwischen sich einen
Scharnierschlitz zur Aufnahme des Scharnierrings
bildende Teile (2, 3) aufweist, und einen Drehachsen
bolzen (4), welcher mit einer Zylinderachse ein Dreh
zentrum für die beiden Scharnierhälften (1; 2 und 3)
bildet,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Scharnierring mit Laufflächen (A, B) in den Schar
nierschlitz eingreift, die schräg in einem Winkel von
ungleich 90° zur Zylinderachse verlaufen, im wesent
lichen mit einer Punktberührung im Scharnierschlitz
anliegen und dadurch ein Drehmoment auf den Schar
nierring ausüben, welches zu einem Reibmoment am
Drehachsenbolzen führt, das zusammen mit der Punktbe
rührung die Schwergängigkeit des Brillenscharniers
festlegt.
2. Brillenscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Drehachsenbolzen (4) mit leichtem
Preßsitz in die beiden Teile (2, 3) der zweiten
Scharnierhälfte eingelassen ist.
3. Brillenscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Drehachsenbolzen (4) mit
leichter Preßpassung in dem Scharnierring der ersten
Scharnierhälfte (1) eingelassen ist.
4. Brillenscharnier nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (2, 3)
durch eine Schraube (5) zusammengehalten sind, welche
neben dem Drehachsenbolzen (4) sitzt.
5. Brillenscharnier nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Teil
(3) der zweiten Scharnierhälfte durch ein Formschluß
element (R) gegenüber dem unteren Teil (2) der
zweiten Scharnierhälfte fixierbar ist.
6. Brillenscharnier nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das obere Teil (3) und
das untere Teil (2) in Form eines Keilverschlusses
aneinander anliegen.
7. Brillenscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (2, 3) bleibend
miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE4100246A DE4100246A1 (de) | 1991-01-07 | 1991-01-07 | Brillenscharnier |
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|---|---|---|---|
| DE4100246A DE4100246A1 (de) | 1991-01-07 | 1991-01-07 | Brillenscharnier |
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| DE4100246A1 DE4100246A1 (de) | 1992-07-16 |
| DE4100246C2 true DE4100246C2 (de) | 1992-12-24 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE4100246A Granted DE4100246A1 (de) | 1991-01-07 | 1991-01-07 | Brillenscharnier |
Country Status (1)
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- 1991-01-07 DE DE4100246A patent/DE4100246A1/de active Granted
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