DE4100054C2 - - Google Patents
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- DE4100054C2 DE4100054C2 DE4100054A DE4100054A DE4100054C2 DE 4100054 C2 DE4100054 C2 DE 4100054C2 DE 4100054 A DE4100054 A DE 4100054A DE 4100054 A DE4100054 A DE 4100054A DE 4100054 C2 DE4100054 C2 DE 4100054C2
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Description
Die Erfindung betrifft einen optischen Meßwandler zur Bestimmung
von elektrischen Strömen und Spannungen, umfassend ein
Gehäuse, durch des ein Primärleiter hindurchgeht, dessen
Strom und Spannung zu messen sind, wobei zumindest ein Teil
des Gehäuses auf demselben elektrischen Potential liegt wie
der Primärleiter; einen Eisenkern, der einen mit dem Primärleiter
magnetisch gekoppelten Magnetpfad bildet; eine erste
optische Meßeinrichtung zur Messung des elektrischen Stromes;
eine zweite optische Meßeinrichtung zur Messung der elektrischen
Spannung, wobei die beiden Meßeinrichtungen dem Primärleiter
zugeordnet und mit Lichtwellenleitern durch eine isolierende
Durchführung hindurch an eine auf Massepotential
liegende Signalverarbeitungseinrichtung mit optischem Sender
angeschlossen sind.
Ein derartiger optischer Meßwandler ist aus der
DE-AS 21 31 225 bekannt, wobei dort ein Primärleiter durch
ein Kopfteil hindurchgeht, das ringförmig ausgebildet ist und
ein Kopfgehäuse aufweist. In diesem Kopfgehäuse befindet sich
eine ringförmige Schale, die auf Niederspannungspotential
liegt und die eine Sekundärwicklung mit Eisenkern sowie eine
Wicklung aus einem Lichtwellenleiter aufnimmt und trägt.
Durch eine aus einem Isolator bestehende Durchführung hindurch
sind die Lichtwellenleiter an eine extern vorgesehene
Auswerteeinrichtung in einem Schaltkasten angeschlossen.
Bei dem herkömmlichen optischen Meßwandler gemäß der
DE-AS 21 31 225 ist innerhalb der Durchführungsanordnung eine
Spannungssteuerung untergebracht, die mehrere Steuerelektroden
aufweist, welche als Metalzylinder ausgebildet und in
axialer Richtung versetzt zueinander angeordnet sind. Zwischen
diesen Steuerelektroden ist ein weiterer Lichtwellenleiter
hindurchgeführt, der entweder eine zickzack-förmige
Bahn oder aber einzelne Windungen besitzt, die konzentrisch
um die Längsachse der Durchführungsanordnung herum angeordnet
sind. Diese Windungen des Lichtwellenleiters innerhalb der
Durchführungsanordnung dienen zur Spannungsmessung, während
die Wicklung des Lichtwellenleiters im Kopfteil zur Strommessung
dient.
Eine andere Ausführungsform gemäß der DE-AS 21 31 225 weist
einen Lichtwellenleiter für die Spannungsmessung auf, der
ebenfalls im Kopfteil untergebracht, und zwar in Form einer
Toroidspule eines Lichtwellenleiters auf einer ringförmigen
Schale. Bei dem optischen Meßwandler gemäß der
DE-AS 21 31 225 muß das elektrische Feld auf möglichst großer
Länge den Lichtwellenleiter durchdringen, um eine ausreichende
Spannungsempfindlichkeit des Meßwandlers zu erreichen,
so daß zu diesem Zweck Spulen aus Lichtwellenleitern verwendet
werden. Auf Grund der erforderlichen Längenausdehnung der
Spule und des Abstandes zum Primärleiter ist bei der Anordnung
gemäß der DE-AS 21 31 225 eine Spannungssteuerung mit
den verschiedenen Steuerelektroden erforderlich, um ein möglichst
homogenes Feld zu erzielen und Fremdeinflüsse zu vermeiden.
Die speziellen Bauformen des optischen Meßwandlers
gemäß der DE-AS 21 31 225 haben somit einen erheblichen Raumbedarf,
wobei die Anordnung unter anderem wegen der Spannungssteuerung
und der Steuerelektroden relativ kompliziert
ist, denn auch die Anordnung der Wicklungen von Lichtwellenleitern
erfordert einen großen Aufwand bei der Anordnung und
der Montage.
Aus der Veröffentlichung Patents Abstracts of Japan, P-343
vom 23. März 1985, Band 9, Nr. 64 auf Grund der
JP-A-59-1 98 359 ist ein optischer Meßwandler bekannt, bei dem
ein Faraday-Element in dem Spalt eines Magnetkerns angeordnet
ist, wobei der Magnetfluß in dem Magnetkern proportional
zur Dichte eines Stromes ist, der durch einen Leiter fließt.
Der ringförmig ausgebildete Kern hat dabei ein Paar von gegenüberliegenden
Spulen mit gleicher Windungszahl und umgekehrter
Polarität, so daß darin kein Strom fließt und damit
kein störender Einfluß auf das Faraday-Element ausgeübt wird.
Infolgedessen kann die Meßgenauigkeit der dort beschriebenen
Meßanordnung erhöht werden. Auch wenn dort die Unterbringung
eines Meßelementes in einem Spalt eines Eisenkernes angegeben
ist, gibt diese Veröffentlichung keine Anregungen für die gezielte
Ausbildung eines Meßwandlers zur Bestimmung von elektrischen
Strömen und Spannungen.
In der DE-AS 19 03 828 ist eine Meßeinrichtung für Ströme in
Hochspannungsleitern beschrieben, wobei das von einer Lichtquelle
abgegebene Licht unter Verwendung eines Strahlteilers
einem ersten magneto-optischen Modulator und einem zweiten
magneto-optischen Modulator zugeführt wird, wobei der erste
Modulator auf Hochspannungspotential liegt, während der
zweite Modulator auf Niederspannungspotential gehalten ist.
Diese Meßeinrichtung dient nur zur Bestimmung von Strömen in
Hochspannungsleitern, während die gleichzeitige Messung von
Strom und Spannung in einem kompakten Meßwandler dort nicht
berücksichtigt ist.
Die Fig. 4 der Zeichnungen zeigt im Teilschnitt einen herkömmlichen
optischen Stromwandler, der aus einer Veröffentlichung
"1245 Entwicklung einer Vorrichtung zur Ermittlung eines
Fehlerbereiches einer Unterstation" vom 4. April 1989 der
National Convention IEE Japan bekannt ist. Bei der Anordnung
gemäß Fig. 4 führt ein Primärleiter 1 ein hohes Potential,
und es fließt ein zu messender Strom im Primärleiter. Ein Eisenkern
2 mit einem Luftspalt bildet einen Magnetpfad zur Ankopplung
an den Primärleiter 1. Ein optischer Magnetfeldsensor
3 ist in dem Luftspalt 2a des Eisenkerns 2 angeordnet.
Ein Gehäuse 4 nimmt den Eisenkern 2 und den optischen Magnetfeldsensor
3 auf und sorgt für die Halterung und Fixierung
dieser Elemente. Eine Durchführung 5 hat an ihren Enden einen
oberen Flansch 5a und einen unteren Flansch 5b aus Metall und
isoliert das Gehäuse 4 gegenüber Masse unter Abstützung des
Gehäuses 4 an ihrem Flansch 5a. Die Konstruktion zwischen
dem unteren Flansch 5b am unteren Ende der Durchführung
5 und Masse ist in Fig. 4 nicht gezeigt. Lichtwellenleiter 6a
und 6b sind durch die Durchführung geführt, wobei sie mit
ihren Enden auf der einen Seite an den optischen Magnetfeldsensor
3 angeschlossen sind, während die Enden auf der anderen
Seite mit einer Signalverarbeitungseinrichtung 7 verbunden
sind.
Wenn bei einem solchen herkömmlichen optischen Stromwandler
im Primärleiter 1 ein Strom fließt, so ergibt sich ein dem
Strom proportionaler Magnetfluß durch den Eisenkern 2 und den
Luftspalt 2a. Ein von einem Lichtsender der Signalverarbeitungseinrichtung
7 ausgehendes Lichtsignal geht durch den
Lichtwellenleiter 6a und wird dem optischen Magnetfeldsensor
3 zugeführt. Das zugeführte Lichtsignal wird proportional zu
dem durch den genannten Magnetfluß erzeugten Magnetfeld moduliert.
Das modulierte Lichtsignal geht durch den Lichtwellenleiter
6b zurück und wird einem Lichtempfänger der Signalverarbeitungseinrichtung
7 zugeführt, wobei das modulierte
Lichtsignal in ein elektrisches Signal umgewandelt wird, welches
dem im Primärleiter 1 fließenden Strom proportional ist.
Somit kann der Strom auf hohem Potential in dem Primärleiter
1 gemessen werden, und zwar mit einer Schaltung in der Signalverarbeitungseinrichtung,
die selbst auf Massepotential
liegt.
Auf diese Weise können zwar Ströme im Primärleiter 1 gemessen
werden, nicht aber das Potential des Primärleiters 1. Zu diesem
Zweck ist es erforderlich, zusätzliche Meßeinrichtungen
vorzusehen, für die sich aber keine Anregungen in der genannten
Veröffentlichung finden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen möglichst
kompakten optischen Meßwandler der eingangs genannten Art anzugeben, der kleine Abmessungen
aufweist und der in zuverlässiger Weise die Messung
von elektrischen Strömen und Spannungen ermöglicht.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, einen optischen
Meßwandler der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die
erste optische Meßeinrichtung ein erstes optisches Sensorelement
aufweist, das in einem Spalt des Eisenkernes sitzt und
diekt in dem vom Primärleiter in dem Eisenkern erzeugten Magnetfeld
liegt, daß ein vom Gehäuse durch ein Isolationstragteil
isolierter oberer Flansch vorgesehen ist, der mit dem
Gehäuse eine erste Kapazität und mit der Masse eine zweite
Kapazität für einen kapazitiven Spannungsteiler bildet, und
daß die zweite optische Meßeinrichtung ein zweites optisches
Sensorelement aufweist, das in dem Isolationstragteil sitzt,
welches sich zwischen dem oberen Flansch der Durchführung und
dem Gehäuse befindet.
Mit dem erfindungsgemäßen optischen Meßwandler wird die Aufgabe
in zufriedenstellender Weise gelöst, wobei der Meßwandler
mit zwei optischen Sensorelementen auskommt, die in der
Nähe des Primärleiters angeordnet sind. Die Verwendung von
Wicklungen von Lichtwellenleitern ist ebensowenig erforderlich
wie die Anordnung und Unterbringung einer Spannungssteuerung
mit entsprechenden Steuerelektroden.
Bei dem optischen Meßwandler gemäß der Erfindung wird eine
kompakte Anordnung verwendet, bei der ganz definierte Potentialverhältnisse
geschaffen werden durch das Vorsehen des
Isolationstragteiles zwischen dem Gehäuse mit dem Primärleiter
einerseits und der Durchführung andererseits. Das Isolationstragteil
wirkt dabei als Dielektrikum zwischen dem oberen
Flansch und dem Gehäuse und dient zugleich als Aufnahmeteil
für das optische Sensorelement zur Spannungsmessung. Dabei
ist die vom zweiten optischen Sensorelement gemessene
Spannung eine zur Spannung des Primärleiters proportionale
Teilspannung, deren Teilungsverhältnis bestimmt ist durch die
erste Kapazität zwischen dem Gehäuse und dem oberen Flansch
sowie die zweite Kapazität zwischen dem oberen Flansch und
Masse.
Bei dem optischen Meßwandler gemäß der Erfindung wird zwischen
dem Gehäuse einerseits und dem oberen Flansch andererseits
ein definiertes, von der Spannung des Primärleiters abhängiges,
ausreichend homogenes elektrisches Feld erzeugt.
Die Komponenten des erfindungsgemäßen Meßwandlers haben dabei
eine Doppelfunktion, da sie einerseits mechanische Tragteile
für die Sensorelemente, die Lichtwellenleiter sowie den Primärleiter
bilden. Andererseits kann durch den Aufbau und die
Struktur des Meßwandlers für ein geeignetes Spannungsteilerverhältnis
gesorgt werden, mit der Folge, daß das zweite Sensorelement
lediglich geringe Potentialdifferenzen auszuhalten
braucht.
In Weiterbildung des erfindungsgemäßen Meßwandlers ist vorgesehen,
daß als Gehäuse ein Isolator mit einem Leiterteil
dient, das den Eisenkern und das erste optische Sensorelement
in dem Spalt des Eisenkernes als integrale Einheit trägt.
Bei einer speziellen Bauform des erfindungsgemäßen Meßwandlers
ist vorgesehen, daß bei den beiden Sensorelementen ein
Strahlteiler angeordnet ist, der ein durch einen gemeinsamen
Lichtwellenleiter zugeführtes Lichtsignal für die beiden Sensorelemente
aufteilt. Für die Rückführung des Meßsignals zur
Signalverarbeitungseinrichtung sind dann eigene Lichtwellenleiter
vorgesehen, so daß insgesamt ein Lichtwellenleiter
eingespart werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend
anhand der Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in:
Fig. 1 eine teilweise Schnittdarstellung eines ersten
Ausführungsbeispiels des optischen Meßwandlers
nach der Erfindung;
Fig. 2 eine teilweise Schnittdarstellung eines zwei
ten Ausführungsbeispiels des optischen Meßwandlers;
Fig. 3 eine teilweise Schnittdarstellung eines drit
ten Ausführungsbeispiels des optischen Meßwandlers;
und
Fig. 4 eine teilweise Schnittdarstellung eines kon
ventionellen optischen Stromwandlers.
Die Figuren sind teilweise oder vollständig nur schemati
sche Darstellungen und zeigen nicht unbedingt die tatsäch
lichen relativen Größen oder Positionen der gezeigten
Elemente.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 wird das erste Ausführungsbei
spiel des optischen Meßwandlers erläutert.
Nach Fig. 1 liegt eine Hochspannung an einem Primärleiter
1, in dem ein zu messender Strom fließt. Ein Eisenkern 2
mit einem Luftspalt bildet einen an den Primärleiter 1 an
gekoppelten Magnetpfad. Ein optischer Magnetfeldsensor als erstes optisches Sensorelement 3
wie etwa ein optisches Magnetfeldeffektelement ist in dem
Luftspalt 2a des Eisenkerns 2 angeordnet. Ein Gehäuse 4
enthält den Eisenkern und den optischen Magnetfeldsensor 3
und haltert und fixiert sie als Trageinrichtung. Das Ge
häuse 4 besteht aus einem Metall wie rostfreiem Stahl und
ist mit dem Primärleiter 1 elektrisch verbunden. Der untere
Teil des Gehäuses 4 ist ein Leiterkörper 4a. Eine Durchführung 5,
die an ihren Enden einen oberen Flansch 5a und einen unte
ren Flansch 5b aus Metall aufweist, haltert das Gehäuse 4,
indem ein Isolationstragteil 8 zwischen den oberen Flansch
5a und das Gehäuse 4 eingefügt ist. Die Konstruktion zwi
schen dem unteren Flansch 5b am Unterende der Buchse und Masse
ist in Fig. 1 weggelassen. Ein zweites optisches Sensorelement 9 für ein
elektrisches Feld (ein Beispiel dafür beschreibt Kazuo Kyuma
et al. in "Fiber-Optic Voltage Sensor Using Electro-Optic
Bi12GeO20 Single Crystal" Proceedings of the 2nd Sensor
Symposium, 1982, S. 33-37) ist zwischen dem Leiterkörper 4a
und dem oberen Flansch 5a im Isolationstragteil 8 angeord
net. Lichtwellenleiter 6a und 6b sind durch die Buchse 5 geführt,
wobei ihre einen Enden mit dem optischen Magnetfeldsensor 3
und ihre anderen Enden mit einer Signalverarbeitungsein
richtung 7 verbunden sind. Lichtwellenleiter 10a und 10b sind
ebenfalls durch die Buchse 5 geführt, und ihre einen Enden
sind mit dem optischen Sensorelement 9 für das elektrische Feld
und ihre anderen Enden mit der Signalverarbeitungseinrich
tung 7 verbunden.
Anschließend wird der Betrieb des optischen Meßwandlers
beschrieben. Wenn im Primärleiter 1 ein Strom fließt,
fließt ein dem Strom proportionaler Magnetfluß durch den
Eisenkern 2 und den Luftspalt 2a. Ein von einem Lichtsende
element der Signalverarbeitungseinrichtung 7 ausgehendes
Lichtsignal geht durch den Lichtwellenleiter 6a und wird dem
optischen Magnetfeldsensor 3 zugeführt. Das zugeführte
Lichtsignal wird proportional dem von dem genannten Magnet
fluß erzeugten Magnetfeld moduliert. Das modulierte Licht
signal läuft durch den Lichtwellenleiter 6a und wird einem Licht
empfangselement der Signalverarbeitungseinrichtung 7 zuge
führt. Diese wandelt das modulierte Lichtsignal in ein
elektrisches Signal um, das dem im Primärleiter 1 fließen
den Strom proportional ist. Dadurch kann der auf hohem Potential fließende
Strom des Primärleiters 1 in der auf Massepotential lie
genden Schaltung gemessen werden.
Das Metallgehäuse 4 liegt auf dem gleichen Potential wie
der Primärleiter 1, und sein oberer Flansch 5a ist relativ
dazu isoliert, so daß die Spannung Vd am Leiterkörper 4a
und am oberen Flansch 5a als eine Spannung gegeben ist, die
von der Spannung V des Primärleiters 1 mit einem Teilungs
verhältnis geteilt ist, das durch eine Kapazität C1 zwi
schen dem Leiterkörper 4a und dem oberen Flansch 5a und
eine Kapazität C2 zwischen dem oberen Flansch 5a und Masse
bestimmt ist. Die Spannung Vd kann also gemäß der folgenden
Gleichung (1) geschrieben werden:
Vd = {C1/(C1+C2)} × V
= (Teilungsverhältnis) × V (1)
= (Teilungsverhältnis) × V (1)
Diese Kapazitäten C1 und C2 sind durch die Struktur bzw.
Form des optischen Meßwandlers bestimmt. Die Span
nung Vd ist ferner der Primärleiterspannung V proportional,
und das von der Spannung Vd erzeugte elektrische Feld liegt
am optischen Sensorelement 9 für das elektrische Feld an.
Das vom anderen Lichtsendeelement in der Signalverarbei
tungseinrichtung 7 ausgehende Lichtsignal geht durch den
Lichtwellenleiter 10a und wird dem optischen Sensorelement 9 für das
elektrische Feld zugeführt. Das zugeführte Lichtsignal wird
proportional dem genannten elektrischen Feld vom optischen
Sensorelement 9 für das elektrische Feld moduliert. Das modulierte
Lichtsignal läuft durch den Lichtwellenleiter 10b und wird dem
anderen Lichtempfangselement der Signalverarbeitungsein
richtung 7 zugeführt. Diese extrahiert den Demodulations
betrag und berechnet die Primärleiterspannung V aus dem
Betrag der Demodulation und dem vorgenannten Teilungsver
hältnis.
Fig. 2 ist eine teilweise Schnittdarstellung eines zweiten
Ausführungsbeispiels des optischen Meßwandler Dem
ersten Ausführungsbeispiel entsprechende Teile sind mit den
gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht nochmals
erläutert. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich
vom ersten wie folgt:
Ein Isolator 11, der ein Formteil, z. B. aus Kunststoff oder Kautschuk, ist, trägt den Eisenkern 2 und das optische Magnetfeldsensorelement 3 als integrale Einheit. Der Isolator 11 hat einen Leiterteil 11a aus Metallblech unter seiner Bodenfläche. Dadurch wird der kleinere und leichte inte grale optische Meßwandler erhalten. Da ferner der Eisenkern 2 und das optische Magnetfeldsensorelement 3 in dem integralen Körper gebildet sind, kann eine Abweichung der Lagebeziehung zwischen dem Eisenkern 2 und dem optischen Magnetfeldsensorelement 3 praktisch nicht auftreten, was zu einer verbesserten Meßgenauigkeit führt.
Ein Isolator 11, der ein Formteil, z. B. aus Kunststoff oder Kautschuk, ist, trägt den Eisenkern 2 und das optische Magnetfeldsensorelement 3 als integrale Einheit. Der Isolator 11 hat einen Leiterteil 11a aus Metallblech unter seiner Bodenfläche. Dadurch wird der kleinere und leichte inte grale optische Meßwandler erhalten. Da ferner der Eisenkern 2 und das optische Magnetfeldsensorelement 3 in dem integralen Körper gebildet sind, kann eine Abweichung der Lagebeziehung zwischen dem Eisenkern 2 und dem optischen Magnetfeldsensorelement 3 praktisch nicht auftreten, was zu einer verbesserten Meßgenauigkeit führt.
Fig. 3 ist eine teilweise Schnittdarstellung eines dritten
Ausführungsbeispiels des optischen Meßwandlers.
Dabei sind wiederum gleiche oder entsprechende Teile mit
den gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht erneut
beschrieben. Die Unterschiede gegenüber dem ersten Ausfüh
rungsbeispiel sind folgende:
Ein Strahlteiler 13 ist nahe den beiden Sensoren 3 und 9
angeordnet. Der Strahlteiler 13 zerlegt das durch einen
Lichtwellenleiter 12 von der Signalverarbeitungseinrichtung 7
kommende Lichtsignal in zwei getrennte Lichtsignale. Das
heißt also, daß anstelle der beiden Lichtwellenleiter 6a und 10a
von Fig. 1 ein einziger gemeinsamer Lichtwellenleiter 12 verwen
det wird, und das Lichtsendeelement der Signalverarbei
tungseinrichtung 7 wird gemeinsam für das optische Magnet
feldsensorelement 3 und das optische Sensorelement 9 für das elektrische
Feld verwendet.
Dadurch wird die Zahl der durch die Buchse geführten Lichtwellenleiter
um Eins verringert. Somit kann die Durchführung 5 kleiner
als die Durchführung 5 von Fig. 1 gemacht werden, wodurch ein
kleinerer optischer Meßwandler erhalten wird.
Claims (4)
1. Optischer Meßwandler zur Bestimmung von elektrischen
Strömen und Spannungen, umfassend
- - ein Gehäuse (4), durch das ein Primärleiter (1) hindurchgeht, dessen Strom und Spannung zu messen sind, wobei zumindest ein Teil (4a) des Gehäuses (4) auf demselben elektrischen Potential liegt die der Primärleiter (1),
- - einen Eisenkern (2), der einen mit dem Primärleiter (1) magnetisch gekoppelten Magnetpfad bildet,
- - eine erste optische Meßeinrichtung (3) zur Messung des elektrischen Stromes,
- - eine zweite optische Meßeinrichtung (9) zur Messung der elektrischen Spannung, wobei die beiden Meßeinrichtungen (3, 9) dem Primärleiter (1) zugeordnet und mit Lichtwellenleitern (6a, 6b; 10a, 10b) durch eine isolierende Durchführung (5) hindurch an eine auf Massepotential liegende Signalverarbeitungseinrichtung (7) mit optischen Sender angeschlossen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste optische Meßeinrichtung ein erstes optisches
Sensorelement (3) aufweist, das in einem Spalt (2a)
des Eisenkerns (2) sitzt und direkt in dem vom Primärleiter
(1) in dem Eisenkern (2) erzeugten Magnetfeld
liegt,
daß ein vom Gehäuse (4) durch ein Isolationstragteil (8) isolierter oberer Flansch (5a) vorgesehen ist, der mit dem Gehäuse (4) eine erste Kapazität und mit der Masse eine zweite Kapazität für einen kapazitiven Spannungsteiler bildet,
und daß die zweite optische Meßeinrichtung ein zweites optisches Sensorelement (9) aufweist, das in dem Isolationstragteil (8) sitzt, welches sich zwischen dem oberen Flansch (5a) der Durchführung (5) und dem Gehäuse (4) befindet.
daß ein vom Gehäuse (4) durch ein Isolationstragteil (8) isolierter oberer Flansch (5a) vorgesehen ist, der mit dem Gehäuse (4) eine erste Kapazität und mit der Masse eine zweite Kapazität für einen kapazitiven Spannungsteiler bildet,
und daß die zweite optische Meßeinrichtung ein zweites optisches Sensorelement (9) aufweist, das in dem Isolationstragteil (8) sitzt, welches sich zwischen dem oberen Flansch (5a) der Durchführung (5) und dem Gehäuse (4) befindet.
2. Optischer Meßwandler nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Gehäuse ein Isolator (11) mit einem Leiterteil
(11a) dient, das den Eisenkern (2) und das erste optische
Sensorelement (3) in dem Spalt (2a) des Eisenkerns (2)
als integrale Einheit trägt.
3. Optischer Meßwandler nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei den beiden Sensorelementen (3, 9) ein Strahlteiler
(13) angeordnet ist, der ein durch einen gemeinsamen
Lichtwellenleiter (12) zugeführtes Lichtsignal für die
beiden Sensorelemente (3, 9) aufteilt.
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