DE409271C - Wasserkammer fuer Wasserrohrkessel - Google Patents

Wasserkammer fuer Wasserrohrkessel

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DE409271C
DE409271C DEP46445D DEP0046445D DE409271C DE 409271 C DE409271 C DE 409271C DE P46445 D DEP46445 D DE P46445D DE P0046445 D DEP0046445 D DE P0046445D DE 409271 C DE409271 C DE 409271C
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water chamber
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/16Component parts thereof; Accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Wasserkammer für Wasserrohrkessel. Die bekannten Wasserkammern von Schrägrohrkesseln, die früher im allgemeinen aus Blechplatten und einer Schmalwand oder Zarge durch Schweißung hergestellt wurden, haben vielfach zu Unfällen geführt, als man dazu überging, die Betriebsdrücke auf über t o Atmosphären hinaus zu -erhöhen und auch die Leistungen solcher Kammerwasserrohrkessel über 2o kg je qm Heizfläche und Stunde zu steigern. Es kam vor, daß die Schutzgewölbe, welche die Vorderkammern gegen die Einwirkung der darunterliegenden Feuerung schützen, nach längerem Betrieb einstürzten und die Flamme unmittelbar gegen die Unterseme der Kammer schlug, wodurch die- Schweißnähte platzten und die Zarge durch den Innendruck herausgeschleudert wurde, wodurch Explosionen herbeigeführt worden sind.
  • Es sind dann in neuer Zeiteine große Zahl von @Vasserkammerausführungen bekanntgeworden, die alle das Bestreben zeigen, Schweißnähte, welche beim Einsturz der Schürgewölbe der Flammeneinwirkung ausgesetzt werden, zu vermeiden. Aber auch bei solchen Kammern sind neuerdings in vollem Stoff der Winkelkrempen Risse und andere Zerstörungserscheinungen aufgetreten, welche die Gefahr des Zerknallens der Kammer befürchten lassen. Um diese Gefahr zu vermeiden oder wenigstens die Wirkung des Zerknalls wesentlich zu mildern, sind sodann Sicherungen der Boden- und Seitenzarge solcher Kammern vorgeschlagen worden, welche diese Zargen auf die ihr zunächstliegenden Stehbolzen mittels Verankerung abstützen. Diese Art der Sicherung ist aber sehr unvollkommen, weil dabei die Stehbolzen und mit ihnen die Schweißnähte bzw. die Krempenwinkelspitze stark beansprucht werden. Sodann sind diese Stehbolzen bei einem Glühendwerden der Bodenzarge, weil sie dicht am Boden liegen und deshalb meist in Kesselschlamm eingebettet sind, selbst der Gefahr des Erglühens ausgesetzt, so daß sie zur Sicherung der Boden- und Seitenzarge wenig geeignet sind.
  • Die Erfindung betrifft eine Wasserkammeranordnung, bei der diese Sicherung der Boden- und Seitenzargen gegen Abreißen in vollkommener Weise erreicht ist, da die Sicherungseinrichtungen der Einwirkung der Flammen auch .entzogen bleiben, wenn sie gegen den Boden der Kammer leckt. Sie kann sowohl für neue Kammern, als auch zur nachträglichen Sicherung alter Wasserkammern verwendet werden.
  • In der Zeichnung ist die neue Wasserkammer in einigen beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Abb. i zeigt die Kammern im Zusammenbau mit dem sogenannten Oberkessel in Seitenansicht.
  • Abb. 2 zeigt einen Teil der Kammer in seinem senkrechten Schnitt parallel zur Kesselachse, Abb.3 denselben Teil in einem Schnitt parallel zur Rohrwand.
  • Abb. q. und 5 sind senkrechte Teilschnitte von Kammern der neuen Bauart in anderen Ausführungsformen.
  • Die Kammern bestehen (Abb. i bis 3) aus der gekümpelten Verschlußwand i und der gekümpelten Rohrwand 2, die mit den Kanten ihrer Winkelkrempen genau aufeinanderpassen. Diese Kanten 3 werden mittels irgendeines der bekannten Schweißverfahren miteinander so verschweißt, daß die Schweißnaht gegen inneren hohen Druck dichthält. Da nun solche Schweißnähte erfahrungsgemäß keine große Festigkeit haben, vor allem in dieser -Beziehung sehr unzuverlässig sind, so wird im Innern der Kammer eine rundum laufende Lasche q. mittels Schraubenniete und Stehholzenvernietung über der Schweißnaht angebracht, so daß diese gegen Kraftbeanspruchung gesichert ist.
  • In der Kammer ist weiter ein U-Eisen 7 mittels Stehbolzenniete ringsum an-der Rohrwand und an der Verschlu:ßwand befestigt, mit dem auch noch nach Bedarf zur Verstärkung Flacheisen 8 mittels Stehbolzenniete und Schraubenniete verbunden werden.
  • Die Stehbolzen 6 - verbinden die Lasche .1 und die darumliegende, durch Schweißung hergestellte Schmalwand der Kammern mit dem als Träger dienenden U-Eisen und seiner Verstärkungslasche. Die so ausgebildete Wasserkammer ist durchaus sicher gegen Explosion, denn treten durch irgendwelche Umstände, z. B. Einsturz der Schürgewölbe und Überhitzung des Bleches des Kammerbodens, Schäden in diesem Bleche auf, so wird ein Undichtwerden der Kammer möglich -sein, aber kein gefährliches Aufreißen, weil der Boden und die Seitenwände von den Stehbolzen 6 und dem aus U-Eisen 7 und Lasche 8 hergestellten. Träger, die der Einwirkung des Feuers stets entzogen bleiben, gehalten werden.
  • Die Ausführungsform nach. Abb. ¢ weicht von der vorstehend beschriebenen insofern ab, als anstatt gekümpelter Rohrwand- und Verschlußwandplatten ebene Platten 9 und i o verwendet werden, um die herum ein gepreßter Kranz i i von U-förmigem Querschnitt gelegt wird, worauf die Stoßkanten 12 und 13 miteinander verschweißt werden. Über diese Schweißnähte sind die Laschen 1 ¢ und i 5 gelegt und durch Nietschrauben mit den Flanschen des U-Rahmens und den Stirnplatteng und ,i o fest verbunden.
  • Diese Ausführungsform eignet sich besonders für die Sicherung alter Kammern, die auf diese Weise auch noch entsprechend vergrößert und zur Aufnahme einer ringsum gehenden weiteren Rohrreihe geeignet gemacht werden.
  • Die Ausführungsform nach Abb. 5 verwendet anstatt des durch eine Lasche verstärkten U-Eisens einen T-Träger, dessen Flanschen die Schweißnähte 12 und 13 überdecken und sichern.
  • Damit zwischen dem durch den Trägerring 7, 8 gebildeten Ringraum und dem inneren Teil der Kammer eine gehörige Verbindung besteht, sind der Steg des U-Eisens 7 bzw. Z-Eisens i 6 und die Laschen 8 mit. großen Löchern 17 versehen.

Claims (3)

  1. PATZNi'-ANSPRÜCIiE: i. Wasserkammer für Wasserrohrkessel, dadurch gekennzeichnet, daß die ringsum laufende Schmalwand oder Zarge mit einem innerhalb der Wasserkammer angeordneten, zur Zarge parallelen Rahmen tragend verbunden ist, der seinerseits an den Stirnwänden der Wasserkammern starr befestigt ist.
  2. 2. Wasserkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmalwand der Kammer durch Zusammenschweißen, der Kanten der Winkelkrempen der Stirnwände (i und 2) gebildet und durch eine mit ihr verschraubte und vernietete Lasche (4.) verstärkt ist.
  3. 3. Wasserkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmalwand oder Zarge der Kammer den Steg eines U-förmigen Rahmens bildet, dessen Flanschen mit ihren Kanten an die Kanten der Stirnplatten eingeschweißt sind, und daß die Schweißverbindung durch Laschen @; i, 15) gesichert ist. ,1. Wasserkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen für die Schmalwand aus einem U- oder T_-Eisen hergestellt ist, dessen Flanschen mi.t den Stirnwänden der Kammer durch Verschraubung und Vernietung verbunden sind und die tragende Verbindung zwischen Tragrahmen und Schmalwand durch Stehbolzen (6) bewirkt wird.
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