DE4091373C2 - Ventilations-System - Google Patents
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- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
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- Devices For Use In Laboratory Experiments (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Ventilations-Systeme, einschließ
lich Ventilations-Systeme in Verbindung mit Laborabzügen.
Die Erfindung wurde hauptsächlich für den Gebrauch mit einem Laborabzug
in chemischen Laboratorien und ähnlichen Einrichtungen entwickelt, und wird
anschließend mit dem Verweis auf diesen Gebrauch beschrieben. Jedoch ist sie
nicht auf dieses spezielle Anwendungsfeld limitiert, und kann auch für geschlossene
Räume mit klimatisierter Luft angewendet werden, um vorbestimmte Bedingungen
einzuhalten.
Ein Laborabzug stellt einen teilweise abgeschlossenen Arbeitsplatz dar, um
das Ausströmen von Laborabgasen und -dünsten in das Labor selbst weitgehend zu
verhindern und um damit die Bediener, anderes Personal und die Umgebungsraum
luft zu schützen. Das wird im allgemeinen damit erzielt, daß man diese Laborabgase
und -dünste durch die an den Laborabzug angeschlossenen Abzugskanäle und
-kamine ins Freie ableitet. Desweiteren verfügen Laborabzüge auch über einstell
bare bewegliche Schiebe- und Flügeltüren, welche den Zugriff oder Eintritt zu dem
teilweise verschlossenen Arbeitsplatz ermöglichen.
Genaue und detaillierte Bestimmungen wurden von den Sicherheits- und
Standard-Gesellschaften der meisten Länder festgelegt, und zwar Mindest-
Sicherheitsvorkehrungen und -maßnahmen gegen Druckluftgeschwindigkeit und
Eintrittsmengen von Laboratorienluft in den teilweise geschlossenen Arbeitsraum,
um für ausreichendes Abführen von Laborabgasen- und dünsten zu sorgen.
Ältere Ausführungen von Laborabzügen machten sich zusätzliche Zugänge
und Öffnungen zunutze, um einen variierenden externen Luftstrom zu einem Haupt
abzugskanal zu ermöglichen. Der Luftstrom aus der Zusatzöffnung verdünnte die
Abgase und -dünste im Hauptabzugskanal und wurde im Verhältnis zur Position der
Schiebetür des Laborabzugs kontrolliert. Ein Erweitern der Frontwandöffnung
beschränkt die Menge der zusätzlichen externen Zuluft, welche in den Abzugskanal
eintritt, gleichzeitig wird die Luftmenge, welche durch die Frontwandöffnung des
Laborabzuges eintritt, erhöht. Die Position der Schiebetür wurde durch Mittel wie ein
Mehrfach-Potentiometer angezeigt, welches mechanisch durch die Bewegung der
Schiebetür gedreht wurde. Diese oder andere Anordnungen berücksichtigen nicht
vorherrschende Umweltbedingungen, welchen der Laborabzug ausgesetzt ist.
Desweiteren haben sich solche elektromechanischen Systeme als schwerfällig und
zur Abnutzung neigend erwiesen.
Sollte zusätzlich die Frontwandöffnung eines solch älteren Laborabzuges voll
offenstehen, durch Bedienungsfehler oder ähnliches, wird wenig oder keine Außen
luft durch den zusätzlichen Zuluftkanal eingeleitet, und folgendermaßen wird nur die
größtenteils klimatisierte Luft aus dem Labor abgesaugt. Dies führt zu einem
unnötigen Verbrauch von Energie, einerseits durch das Abluftsystem und zweitens
durch das jeweilige Lufttemperaturkontrollsystem, welche beide im gleichen Labor
benutzt werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, wenigstens einen der vorab
beschriebenen Nachteile vorangegangener Entwicklungen zu überwinden oder zu
verbessern.
Gemäß der Erfindung wird ein Ventilationssystem vorausgesetzt, welches
einschließt:
eine Kammer, welche einen Arbeitsraum mit einer Öffnung bildet;
einen Abzugskanal, welcher vom Arbeitsraum abgeht;
einen Abzugsventilator, welcher mit dem Abzugskanal zusammenarbeitet, um die Luft vom Arbeitsraum abzuführen;
eine Schiebetür, zum Schließen der Öffnung;
wenigstens einen zusätzlichen Zuluftkanal verbunden mit dem Abzugskanal, welcher sich zwischen dem Arbeitsraum und dem Abzugsventilator befindet und welcher den Abzugskanal mit Außenluft versorgt; und,
wenigstens einer Luftklappeneinheit zur Steuerung des Luftstroms, mit einem elektrisch gesteuerten Stellglied.
eine Kammer, welche einen Arbeitsraum mit einer Öffnung bildet;
einen Abzugskanal, welcher vom Arbeitsraum abgeht;
einen Abzugsventilator, welcher mit dem Abzugskanal zusammenarbeitet, um die Luft vom Arbeitsraum abzuführen;
eine Schiebetür, zum Schließen der Öffnung;
wenigstens einen zusätzlichen Zuluftkanal verbunden mit dem Abzugskanal, welcher sich zwischen dem Arbeitsraum und dem Abzugsventilator befindet und welcher den Abzugskanal mit Außenluft versorgt; und,
wenigstens einer Luftklappeneinheit zur Steuerung des Luftstroms, mit einem elektrisch gesteuerten Stellglied.
Wesentliches erfindungsmäßiges Lösungsmerkmal ist wenigstens ein Mengenluft
stromfühler, welcher ein Signal abgibt, welches der Luftstrommenge entspricht und
auf das Stellglied der Luftklappeneinheit wirkt, um eine vorbestimmte Luftstrom
menge in dem Arbeitsraum aufrechtzuerhalten.
Die Luftmengenbegrenzungseinrichtung kann zwei Klappen einschließen,
welche rotierbar montiert im Abzugskanal angebracht sind, zwischen dem Labor
abzug und dem Außenluftansaugkanal, sowie in dem Zusatz-Außenluftansaugkanal.
Bevorzugt wird die Schiebetür durch Antriebsmittel betrieben, um vorbe
stimmte Abschnitte der Öffnung im wesentlichen nach einem vorbestimmten Zeit
abstand nach der letzten Benutzung des Laborabzuges zu schließen.
Eine bevorzugte Darstellung der Erfindung wird nun anhand eines Beispiels
mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben:
Fig. 1 zeigt die Vorderansicht des Gehäuses eines Laborabzuges.
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt der Vorderansicht des Abzugskanals,
ausgehend vom Laborabzug nach Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Seitenansichtsausschnitt des Abzugskanals, welcher eine
andere Möglichkeit der Ausführung des Luftklappensystems zeigt.
In Bezug zu den Fig. 1 und 2 schließt ein Laborabzug (1) ein Gehäuse (2)
ein, welches einen Arbeitsraum (3) und eine Frontwandöffnung (4) beinhalten, um
den Zugriff zum Arbeitsraum (3) zu ermöglichen. Ein Abzugskanal (5), ausgehend
vom Arbeitsraum (3), und ein Ventilatorgehäuse (6) mit Flügellaufrad, dieses durch
einen elektrischen Motor (7) angetrieben, arbeiten zusammen um Abluft vom
Arbeitsraum (3) durch den Abzugskanal (5) abzuführen und durch das
Ventilatorabzugsrohr (8) auszustoßen. Der Ventilatormotor (7) ist an eine konstante
Versorgungsspannung angeschlossen, um eine wesentlich konstante Rotations
geschwindigkeit des Ventilators (6) herbeizuführen.
Die Mengenluftstromfühler (9) und (10) sind an das Gehäuse (2) montiert,
beziehungsweise an die oberen und unteren Ecken der Frontwandöffnung (4)
angrenzend. Diese Fühler geben elektrische Signale, welche der gemessenen
Luftstrommenge entsprechen, an ein elektronische Kontrollsystem (12) durch
standardisierte elektrische Kabel (nicht gezeigt) weiter.
Die Positionen der Mengenluftstromfühler (9) und (10) im Arbeitsraum (3)
werden in Abhängigkeit zum darin bestehenden Luftstromabfühlmusters des
Laborabzuges (1) ausgewählt. Diese Positionen sind auch von den physikalischen
Abmessungen des Arbeitsraums abhängig, so zum Beispiel, sind bei großen Labor
abzügen die Fühler zentral angebracht, oberhalb und unterhalb der Türöffnung (4).
Eine weitere Position ist nahe der oberen Abluftöffnung, innerhalb des Laborab
zuges (1), bei der Luftablenkplatte (22) zu finden.
Ein zusätzlicher Außenluftansaugkanal (14) steht mit dem Abzugskanal (5),
zwischen dem Arbeitsraum (3) und dem Ventilatorgehäuse (6) in Verbindung, um
dem Abzugskanal (5) und das Ventilatorabluftrohr (8) mit Zuluft zu versorgen. Die
Zuluft ist vorzugsweise unterschiedlicher Herkunft als die Luft aus dem Laborato
rium, welche durch das Ventilatorabluftrohr (8) gemischt ausgestoßen werden. In
der Regel ist die Luft im Laboratorium klimatisiert; die Zuluft kommt von außerhalb
des Gebäudes. Die Luftklappeneinheit schließt zwei Klappen (15) und (16) ein,
rotierbar im Abzugkanal (5) zwischen dem Laborabzug und dem zusätzlichen
Außenluftansaugkanal und im zusätzlichen Außenluftansaugkanal montiert. Die
Klappen (15) und (16) werden vorzugsweise durch die elektrischen Motoren (17)
und (18) angetrieben, die einzeln durch das Kontrollsystem (12) angesteuert
werden. Dabei bewegen sich die Klappen (15) und (16) im umgekehrten Verhältnis,
um eine substantielle konstante Querschnittsfläche im Kanal vor dem Ablufventi
lator zu bewirken. Die Position der Klappen kann andauernd durch ein Paar von
Betriebsanzeigenfeldern (31) und (32) angezeigt werden, welche im Gehäuse (2),
oberhalb der Öffnung (4) angebracht sind. Die Betriebsanzeigenfelder erhalten ihre
Signale vom Kontrollsystem (12), welche fortwährend die neuesten Daten oder die
neuesten Informationsdaten anzeigen.
Andere Verhältnisse können auch an passenden Anzeigen zur Bedienerinformation
angezeigt werden. Beispielsweise sind eine "IM BETRIEB" Anzeige für verschie
dene Komponenten des Systems verschiedene Alarmanzeigen vorhanden, um den
Bediener über jegliche potentielle und gefährliche Situation zu alarmieren.
Der
Laborabzug schließt eine Schiebetür (11) ein, welche zum Schließen von vorbe
stimmten Teilen der Frontwandöffnung (4) vorgesehen ist. Die Schiebetür (11)
besteht bevorzugt aus einer Scheibe aus durchsichtigem Material, wobei der Inhalt
des Arbeitsraums (3) beobachtet werden kann, wenn die Schiebetür (11) in der
geschlossenen Position ist. Wird die Schiebetür (11) von der vollgeschlossenen zu
der volloffenen Position bewegt, wird ein erhöhtes Volumen von Luft benötigt und
durch den Arbeitsraum (3) bewegt, um die vorbestimmte Luftmengen zu erreichen.
Die Mengenluftstromfühler (9) und (10) werden unmittelbar zur Zeit des Öffnens eine
Reduzierung der Luftmenge signalisieren. Das Kontrollsystem (12) reagiert dann
durch das Aktivieren des Motors (18), um die Luftmengenbegrenzungsklappe (16)
zum Schließen zu bewegen, und dadurch den Zufluß von externer Zuluft durch den
Außenluftansaugkanal (14) zu beschränken. Gegebenenfalls wird Motor (17) die
Klappe (15) zu der Klappe (16) in gegensätzlicher Richtung bewegen, um weniger
Widerstand für den Luftstrom im Abzugskanal (5) herbeizuführen, welcher sich in
einer Erhöhung der Luftbewe-gung durch den Arbeitsraum (3) ergibt. Da die
Mengenluftstromfühler (9) und (10) die notwendige Rückkopplung für das
Kontrollsystem (12) herbeiführen, wird das Gleichgewicht erreicht, wenn die
Luftstrommenge den vorbestimmten Wert erreicht hat. Wenn die Schiebetür (11) von
einer offenen zur geschlossenen Position bewegt wird, werden sich die Klappen (15)
und (16) in der gegensätzlichen Richtung, wie oben beschrieben, bewegen.
Die Mengenluftstromfühler (9) und (10) erfassen jegliche sich verändernde
Umgebungsbedingung der Luftmenge oder des Luftdrucks, resultierend aus dem
Wechsel dieser Verhältnisse im Laboratorium, in welchem sich der Laborabzug (1)
befindet. Das Kontrollsystem (12) paßt sich an diese veränderten Verhältnisse durch
das Aktivieren eines bestimmten Wechsels in der Position der Klappen (15) und (16)
an. Im Falle von solchen wechselnden Konditionen werden gefährliche Laborabgase
und -dünste durch das Abluftsystem abgesaugt. Damit wird ein Austreten von Labor
abgasen durch die Frontwandöffnung (4) zurück ins Laboratorium und eine Gefähr
dung der Bediener verhindert. Jeder Windstoß von einer externen Quelle oberhalb
der Luftklappenplatten (15) oder (16) wird durch die Mengenluftstromfühler (9) und
(10) und weiter durch das Kontrollsystem (12) erfaßt und verarbeitet. Dadurch wird
verhindert, daß jegliche Laborabgase und -dünste rückwärts in den Laborabzug vom
Abzugskanal einfließen.
Andere Umgebungsbedingungen in der Nähe der Frontwandöffnung (4) (z. B.
eine Person) verursachen, daß die Mengenluftstromfühler die veränderten Bedin
gungen erfassen und die Luftmenge über das Kontrollsystem in den entsprechen
den Luftkanälen verändern. Dies verhindert eine überhöhte Luftmenge an der
Frontwandöffnung (4), verursacht durch ein großes Volumen von Luft, welches
durch die eingeengte Fläche passieren soll. Hält der Abluftventilator die gewünschte
Arbeitsweise nicht aufrecht, durch einen Fehler oder eine Blockade im Abzugs
system, werden die Mengenluftstromfühler (9) und (10) einen Fehler der vorbe
stimmten Luftmenge im Arbeitsraum (3) signalisieren. Ein entsprechender Alarm
wird dem Bediener einen solchen Fehler anzeigen.
Die Schiebetür (11) wird durch einen Motor (20) angetrieben. Durch das
Drücken eines der Schalters der Bedienungsschalteranordnung (21) wird der Motor
(20) in Gang gesetzt, über Antriebsriemen (29) und (30) wird die Schiebetür (11)
bewegt. Mehrere Schalter können für das Aktivieren der Bewegung der Schiebetür
passend angebracht werden, z. B. ein Fußschalter (nicht gezeigt) am Boden vor dem
Laborabzug, oder ein Knieschalter (nicht gezeigt), an der unteren Kante des
Gehäuses, desweiteren ein Fernbedienungsschalter mit Infrarotabstrahlung.
Der Motor (20) ist fähig die Schiebetür (11) in jegliche Stellung zwischen einer
Vollöffnung (wie gezeigt in Fig. 1) und einer Vollschließung zu bringen und zu
halten. Der Motor bewegt sich entweder andauernd oder schrittweise.
Ein Infrarotfototransmitter (23) und ein Infrarotempfänger (24) sind sich
gegenüber an beiden Seiten am unteren Ende der Laborabzugsöffnung (4) ange
bracht. Der Ausgang des Fühlers (24) ist an das Kontrollsystem (12) angeschlos
sen, um Unterbrechungen des Infrarotfeldes durch einen Bediener oder andere
Gegenstände zu erfassen. Im Falle einer solchen Unterbrechung stellt das Kontroll
system (12) den elektronischen Zeitzähler auf Null. Sollte der Zeitzähler einen
vorgegebenen Zeitwert erreichen, dann wird das Kontrollsystem (12) den Motor (20)
aktivieren und das Schließen der Frontwandöffnung (4) herbeiführen. Dieser Zusatz
erlaubt Fehlerkorrekturen, welche durch das Offenlassen der Frontwandöffnung
hervorgerufen werden, und verhindern die unnötige Absaugung von erwärmter oder
gekühlter Luft aus dem Laboratorium. Durch die großen Mengen von Luft, welche
abgeleitet werden können, bedeutet dies eine Engerieeinsparung in beachtlicher
Höhe, wenn der Außenluftansaugkanal angebaut ist. Nach Fig. 3 ist nur eine
Luftmengenbegrenzungsklappe (25) an der Schnittstelle vom Außenluftansaug
kanal (14) und Abzugskanal (5) angebracht. Diese führt einen ähnlichen Effekt
herbei, wie beide Klappen (15 und 16) nach Fig. 2. Diese Klappe ist für die
Bewegung mit Scharnieren versehen. Daran kann sich die Klappe soweit bewegen,
daß es zu einem völligem Verschluß des Luftflusses vom Laborabzugs kommt.
Diese Klappe (25) wird durch einen Motor (26) angetrieben, und vom Kontrollsystem
(12) gesteuert wird.
Das Kontrollsystem (12) ist in der Lage alle Informationen durch ein
Verbindungselement (35) zu einer externen Empfangsstelle zu liefern. Es kann
des weiteren Instruktionen verarbeiten, welche es einer externen Quelle erhält. Dies
erleichtert die zentrale Kontrolle einer Vielzahl von solchen Laborabzügen in einem
Großlabor. Sicherheitseinrichtungen können daher von einer Zentralstelle überwacht
werden, um angemessene Warnungen an alle Bediener abgeben zu können.
Diese Verbindungselemente sind eine DIN 96 Steckeinheit oder andere Verbindun
gen, wie ein RS-232 Serial Anschluß. Diese Verbindungselemente ermöglichen, daß
der Laborabzug an ein Computersystem angeschlossen werden kann, und daß eine
Vielzahl von Laborschränken zentral angeschlossen und kontrolliert werden kann.
Ein weiteres Anwendungsbeispiel ist ein Ventilationssystem in einem Raum mit
Türen und anderen Öffnungen, wobei die angeschlossenen Kanäle direkt die
Versorgung von klimatisierter Luft zu dem Raum bestimmen. Mengenluftstromfühler
sind so zu positionieren, daß ihre Signale die Luftstrommengen zu einem Luft
klappensystem in dem Kanalsystem anzeigen, um eine substantielle konstante und
vorbestimmte Luftstrommenge in dem Raum aufrechtzuerhalten.
Claims (11)
1. Ventilationssystem für eine Kammer (3) mit wenigstens einer Öffnung (4), die
durch eine Schiebetür (11) verschließbar ist, mit einem Abzugskanal (5) mit
Abzugsventilator (5) und wenigstens einem Außenluft-Ansaugkanal (14), mit
wenigstens einer Luftklappeneinheit (15, 16; 25) zur Steuerung das Abführens oder
Zuführens von Luft mittels wenigstens einem elektrisch gesteuerten Stellglied (17,
18; 26),
gekennzeichnet durch
wenigstens einen Luftmengenfühler (9, 10) für die in die Kammer einfließende Luft
mit davon abhängiger Signalgebung zur Steuerung des Stellglieds (17, 18; 26) der
Luftklappeneinheit (15, 16; 25), um einen vorbestimmten Luftmengenstrom in der
Öffnung (4) aufrechtzuerhalten.
2. Ventilationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Luftklappeneinheiten mit jeweils einer Klappe (15, 16) vorgesehen sind, welche
drehbar im Abzugskanal zwischen der Kammer (3) und dem Außenluft-Ansaugkanal
(14) bzw. in diesem montiert sind.
3. Ventilationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft
klappeneinheit eine Klappe (25) einschließt, welche an der Mündung des Ansaug
kanals (14) in den Abzugskanal (5) montiert ist und in ihren Endstellungen jeweils
einen Kanal schließt.
4. Ventilationssystem nach einem der vorgehenden Ansprüche dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luftklappeneinheit(en) durch einen Motor (17, 18; 26) angetrieben
wird (werden).
5. Ventilationssystem nach einem der vorliegenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schiebetür (11) durch eine einzelne Bewegung oder eine Kombi
nation von entweder Hand-, Knie- oder Fußbewegungen betätigt wird.
6. Ventilationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Schiebetür (11) motorisch (20) angetrieben wird.
7. Ventilationssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bewegung der Schiebetür (11) in geschlossene Position nach einem vorbestimmten
Zeitintervall nach der letzten Benutzung eingeleitet wird.
8. Ventilationssystem nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Infrarot
sender (23) und -empfänger (24), der ein Signal gibt, wenn die Schiebetür (11)
geöffnet ist.
9. Ventilationssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal
einen Zeitzähler in NULL-Stellung bringt, welcher sich vorwärts zu dem vorgewähl
ten Zeitintervall bewegt.
10. Ventilationssystem nach einem der vorliegenden Ansprüche, gekennzeichnet
Kontrolleinheit (12) zum Empfang der Signale von dem (den) Luftmengenfluß
fühler(n) (9, 10) und zur Signalgebung an den Motor (17, 18; 26) der Luftklappen
einheit(en).
11. Ventilationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche gekenn
zeichnet durch wenigstens ein Meßinstrument (31, 32) zum Anzeigen der
Stellung(en) der Luftklappeneinheiten (15, 16; 25).
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