DE40523C - Aufbau der Armatur für elektrische Maschinen - Google Patents

Aufbau der Armatur für elektrische Maschinen

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DE40523C
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40523D
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English (en)
Original Assignee
W. A. LEIPNER in Bristol, Grfsch. Gloucester, England
Publication of DE40523C publication Critical patent/DE40523C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Anordnung der rotirenden Armaturen bezw. Anker von dynamoelektrischen oder elektrodynamischen Maschinen, und besteht in der Anwendung einer grofsen Anzahl aufgewickelter Spulen, welche leicht construirt. fest und auswechselbar zwischen magnetischen Speichen gehalten werden, wobei letztere ebenso wie die Wickelungskerne aus einer gröfseren Anzahl Eisenplatten bestehen. Da hierbei alle Spulen ebenso wie die zwischen denselben eingeschobenen zusammengesetzten Speichen einander gleich sind, so kann eine jede dieser zusammengesetzten Speichen an - irgend einer Stelle des Umfanges der Armatur eingesetzt werden, wie auch irgend eine Spule zwischen ein beliebiges Paar Speichen gebracht werden kann. Ebenso kann jederzeit eine Spule entfernt und wieder ersetzt werden, ohne im geringsten das Gesammtgebilde der Armatur zu beeinflussen.
Die beiliegende Zeichnung stellt einen Theil einer auf diese Weise gebildeten Armatur bezw. eines Ankers dar. Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines Viertels der Armatur, wobei einige Spulen angebracht gezeichnet sind, während bei anderen der leere Raum für dieselben zwischen den Speichen gelassen und ein Theil des Ringes- zum Halten der Speichen abgebrochen gezeichnet ist, um die Verbindung der Speichen mit der Nabe klarzulegen. Fig. 2 ist ein Schnitt nach X-X in Fig. 1 und Fig. 3 ein solcher nach Y-Y.
An einer Nabe A aus nichtmagnetischem Material, wie z. B. Kanonenmetall, sind in gleichen Entfernungen am Umfange Aussparungen α al angeordnet, welche am unteren (inneren) Theil weiter als am oberen (äufseren) Theil dimensionirt sind. Eine bequeme Art, diese Aussparungen herzustellen, besteht darin, dafs man denselben die gezeichnete Gestalt giebt, indem man ein rundes Loch α durch das Metall der Nabe parallel zur Achse bohrt und alsdann den engeren Theil a1 ausarbeitet. Eine Anzahl Eisenbleche von der in der Zeichnung, Fig. ι, mit B bezeichneten Form werden ausgeschnitten oder ausgestanzt und zur Bildung einer Speiche mit einer Anzahl kleinerer B1 zu beiden Seiten zusammen vernietet, währendman eine dünne Schicht Isolirungsmasse zwischen dieselben bringt. Jede derart zusammengesetzte Speiche wird in eine der Aussparungen α ά1 eingepafst und steht aus dem Umfang der Nabe A hervor. Zwischen jedem Speichenpaar entsteht auf diese Weise ein Raum, um eine der Spulen aufzunehmen, wobei die äufseren und inneren Theile dieses Raumes (bei c c1) von gleicher Weite sind, während der mittlere Theil dieses Raumes weiter ist infolge der Ausschnitte b der Speichen B. Der Kern C einer jeden Spule besteht aus einer Anzahl Eisenplatten, welche auf einander gelegt und durch eine Isolirschicht von einander getrennt sind. Der so gebildete Kern hat den Querschnitt eines Rechteckes mit abgerundeten Ecken und einem Längsschnitt, welcher zwischen die Aus-
schnitte b eines jeden Speichenpaares B hineinpafst. Dieser Kern ist mit isolirtem Draht D umwickelt und bildet das Ganze eine an den vier Seiten flache Spule mit abgerundeten Ecken. Diese Spule wird zwischen zwei der Speichen B eingeführt, wobei die Enden des Kernes C zwischen die Ausschnitte b passen und die Drahtwickelung zwischen die parallelen Theile c c1 des Raumes zwischen den Speichen pafst.
E ist ein auf einer Seite der Nabe befestigter Ring, der mit einem abgerundeten, vorstehenden Ansatz e versehen ist, gegen welchen sich die abgerundeten Ecken einer Seite der Spulen legen. Ein zweiter Ring F ist auf der anderen Seite der Nabe befestigt. Diese zwei Ringe E und F bedecken auf beiden Seiten die Aussparungen aa\ in welche die Speichen B eingelegt sind.
Knaggen G, einer für jede Spule, sitzen auf dem Ring F; diese Knaggen haben abgerundete Ansätze g, welche gegen die abgerundeten Ecken der Spulen drücken. Entfernt man einen dieser Knaggen G, so kann man die Spule, gegen welche der betreffende Knaggen drückt, aus den Speichen entfernen; ebenso kann man nachträglich eine Spule wieder zwischen die Speichen bringen, wobei erstere alsdann dadurch gehalten wird, dafs man den Knaggen anschraubt, damit derselbe gegen die Ecken der Spüle drückt.
Aus der beschriebenen Anordnung ist ersichtlich, dafs die Spulen D, während dieselben in seitlicher Richtung durch die Ansätze e und g gehalten werden, in radialer Richtung gegen die Wirkung der Centrifugalkraft durch den Eingriff der Enden ihrer Kerne C in die Ausschnitte b der Speichen B geschützt sind. Die Speichen B werden seitlich durch die Ringe E und F gehalten, in radialer Richtung durch den Eingriff ihrer erweiterten Enden in die Löcher α der Nabe. Da die Platten, welche die Speichen B bilden, für alle Speichen dieselbe Gestalt haben und die kleinen Platten J31 zu beiden Seiten unter sich zwar verschieden, für alle Speichen jedoch gleich gestaltet sind, so können dieselben aus Blech ausgestanzt werden. In gleicher Weise können die Platten, welche die Kerne C bilden, aus Blech ausgestanzt und jeder so zusammengesetzte Kern in einem passenden, sich drehenden Futter gehalten werden, um den Draht aufwickeln zu können.
Bei Anwendung einer Armatur von der vorstehend beschriebenen Anordnung können die magnetischen Felder der Maschine auf irgend eine passende Art angeordnet werden; vorzugsweise sollten dieselben so gestaltet sein, dafs diese magnetischen Felder nahe an die beiden Seiten und die äufsere Fläche der Spulen reichen, um den grofsten Theil der Wickelung nutzbar zu machen. Die Drähte der Wickelungen können in der gewöhnlichen Weise mit den Commutatorplatten verbunden sein, welche dem magnetischen Felde und dem erzeugten bezw. angewendeten Strome entsprechend angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Bei Armaturen für elektrische Maschinen die Verbindung von Speichen B, welche mit einer Aussparung b versehen sind, mit dem verlängerten Kern C der Spulen D in der Weise, dafs dieser Kern in die Aussparung b pafst und dadurch in radialer Richtung festgehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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