DE4036708C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C27/00—Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
- B64C27/008—Rotors tracking or balancing devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C27/00—Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
- B64C27/32—Rotors
- B64C27/46—Blades
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01M—TESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01M1/00—Testing static or dynamic balance of machines or structures
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- G01M1/36—Compensating imbalance by adjusting position of masses built-in the body to be tested
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- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Auswuchtung eines einen
Hohlraum aufweisenden Rotorblattes, insbesondere eines Rotorblattes mit
einem über eine abnehmbare Blattspitze zugänglichen Hohlraum gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1, wie aus der DE 36 07 305 A1 bekannt.
Bei dieser Einrichtung sind die Auswuchtmassen in Verbindung mit
Attrappen derselben in Erstreckungsrichtung der Kammer mit einer solchen
Schichtfolge angeordnet, daß eine bestimmte Massenverteilung über die
Blattiefe erreicht, d. h. das Massenträgheitsmoment (statisches
Längsmoment) des Rotorblattes beeinflußt wird. Folglich ist diese
Auswuchtungseinrichtung für die Tiefenwuchtung des Rotorblattes, d. h.
eine Verschiebung des Massenschwerpunktes in Blattiefenrichtung ohne
Beeinflussung des statischen Längsmomentes nicht ohne weiteres nutzbar.
Zumal die Füllung einer für die Tiefenwuchtung bestimmten Kammer mit in
Blattiefenrichtung zu schichtenden Platten hierfür einen erheblichen
Gestaltungs- und damit Schichtungsaufwand erfordern würde, um je Platte
eine definierte Position zu der in Blattlängsrichtung verlaufenden
Blattachse, z. B. der torsionselastischen Achse des Rotorblattes
sicherzustellen. Im übrigen ist diese Auswuchtungseinrichtung auf eine
Füllung der Kammer über eine Öffnung an der Blattoberseite beschränkt,
also nicht verwendbar für ein z. B. durch die DE-AS 10 79 960 bekanntes
Rotorblatt mit einem über eine abnehmbare Blattspitze zugänglichen
Hohlraum. Bei diesem Rotorblatt ist dagegen die Anordnung von
Ausgleichsgewichten (und zwischengefügten Füllstücken von geringem
spezifischem Gewicht) auf einen über die ganze Blattlänge sich
erstreckenden Kanal beschränkt.
Dagegen hat die in der nicht vorveröffentlichtenDE 40 05 895 A1
angegebene Einrichtung für eine Tiefenwuchtung des Rotorblattes ohne
Beeinflussung seines statischen Längsmomentes den Vorteil der
einfachen Handhabbarkeit. Es brauchen lediglich im Werkstoff
verschiedene Platten verwendet zu werden, um einfach durch einen
Austausch verschieden schwerer Platten zwischen den beiden
Plattenpaketen den Schwerpunkt der Gesamtheit der Plattenpakete
(Gesamtmasse) in Blattiefenrichtung zu verschieben. Durch den
Plattenaustausch wird der Schwerpunkt des einzelnen Plattenpaketes im
Abstand zur gewählten Bezugsachse des Rotorblattes nicht verändert. Die
bei dieser Auswuchtungseinrichtung für die Auswuchtungsmassen vorgesehenen
Positionierungsmittel "Konsolen" mit darauf in Blattdickenrichtung
zu Paketen geschichteten Platten verlangen jedoch
zwangsläufig relativ enge Toleranzen der Kammerabmessungen in Blattdickenrichtung
(Kammerhöhe), insbesondere bei der bevorzugten keilförmigen
Gestaltung der Konsolen, so daß die Montage der Auswuchtungseinrichtung
bei fertigungsbedingten Formabweichungen der
Kammerwandung erhebliche Schwierigkeiten bereiten kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer Auswuchtungseinrichtung
der eingangs genannten Art Montageprobleme wegen Formabweichungen
der Kammerwandung weitestgehend auszuschließen.
Diese Aufgabe ist für eine gattungsgemäße Auswuchtungseinrichtung mit
den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Denn durch die Schichtung der Platten in Blattlängsrichtung ist
eine Verspannung der Plattenpakete mit der Kammerwandung in Blattdickenrichtung
überflüssig, so daß die Querkräfte bei der Blattbewegung
nicht mehr über die Kammerwandung in die Blattstruktur abgesetzt werden.
Die Kammerwandung unterliegt bezüglich Formabweichungen in Blattdickenrichtung
praktisch keiner Einschränkung.
Im übrigen brauchen nach wie vor nur im Werkstoff verschiedene Platten
verwendet zu werden, um durch bloßen Austausch verschieden schwerer
Platten zwischen den Plattenpaketen vor und hinter der in Blatt
längsrichtung verlaufenden Blattachse den Schwerpunkt der Gesamtheit der
Plattenpakete (Gesamtmasse) in Blattiefenrichtung zu verschieben, ohne
den Schwerpunkt des einzelnen Plattenpaketes im Abstand zur gewählten
Bezugsachse des Rotorblattes zu verändern. Einzige Bedingung ist, daß
die Plattenpakete ursprünglich jeweils denselben Aufbau aufweisen.
Nach den in den Unteransprüchen gekennzeichneten Ausgestaltungen kann
die Handhabung und Positionierung der Auswuchtungseinrichtung in der
Kammer durch einfache bauliche Mittel sichergestellt werden.
Nachfolgend werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen anhand eines
Ausführungsbeispiels weiter erläutert. Dazu zeigt die Zeichnung in
Fig. 1 eine Auswuchtungseinrichtung in der Draufsicht, teils aufge
brochen,
Fig. 2 perspektivisch in einem kleineren Maßstab die Auswuchtungs
einrichtung gemäß Fig. 1 in einem Abschnitt eines Rotorblattes,
Fig. 3 einen Schnitt nach Schnittlinie III-III der Fig. 2.
Bei einem Rotorblatt 1 z. B. eines Drehflügelflugzeugs ist gemäß Fig. 2
zur Tiefenwuchtung in einem über eine (nicht dargestellte) abnehmbare
Blattspitze zugänglichen Hohlraum 1.1 eine Auswuchtungseinrichtung gemäß
Fig. 1 mit einer durch einen Deckel 2 verschließbaren Kammer 3 angeord
net, welche sich in Tiefenrichtung des Rotorblatts 1 erstreckt; die z. B. aus faser
verstärktem Kunststoff bestehende Kammerwandung 3.1 ist in Fig. 2
lediglich durch Strichlinien angedeutet. Gemäß Fig. 2 wird die blatt
spitzenseitige Stirnseite der Kammer 3 durch den Deckel 2 abgedeckt,
wobei dieser, wie Fig. 1 verdeutlicht, der Träger von in
Längsrichtung des Rotorblattes 1 sich erstreckenden vier gleichen Tragbolzen 4 als
Positionierungsmittel für Auswuchtungsmassen in Form von in
Längsrichtung des Rotorblattes 1 zu gleich dicken Plattenpaketen 5 geschichteten, formgleichen
Platten 6, 7 ist. Hierzu erstrecken sich je Plattenpaket 5 zwei neben
einander angeordnete Tragbolzen 4 parallel zu einer in Blattlängs
richtung des Rotorblattes 1 verlaufenden Achse, vorzugsweise der torsionselastischen
Blattachse 1.2 (sog. 25%-Linie), wobei das eine Tragbolzenpaar vor und
das andere Tragbolzenpaar hinter der Blattachse 1.2 jeweils gleich
positioniert, also dieser bezüglich gleich beabstandet ist und auch in
Dickenrichtung des Rotorblattes 1 die gleiche Lage aufweist. Jedes Paar Tragbolzen 4
ist über eine Grundplatte 8, welche je Tragbolzenpaar gleich ist, zu
einer Einheit zusammengefaßt, wobei diese die beiden deckelfernen
Enden 4.1 der Tragbolzen 4 verbindet. Ein unbeweg
licher Sitz der einzelnen Grundplatte 8 auf den zugehörigen Tragbolzen 4
wird (z. B.) durch Stifte 8.1 sichergestellt. Ausgehend von der
Grundplatte 8 ist die Bestückung derart, daß vor dem Auswuchten
(Tiefenwuchtung) beide Tragbolzenpaare mit ihrem Plattenpaket 5 jeweils
bei gleicher Plattenanzahl auch das gleiche Gewicht aufweisen. Jedoch
sind die Platten 6, 7 des jeweiligen Plattenpaketes 5 von unterschiedlichem
Gewicht. Beispielsweise können die einen Platten 6 aus einem Kunststoff
und die anderen Platten 7 aus einem Metall, wie Stahl, bestehen. Eine
erforderliche Verschiebung des Schwerpunktes der Gesamtheit der Platten
pakete 5, d. h. der gesamten Auswuchtungsmasse in Tiefenrichtung des
Rotorblattes 1 (quer zur Blattachse 1.2) erfolgt dann durch einen Austausch von Platten
6, 7 verschiedener Masse (Gewicht) zwischen den beiden Tragbolzenpaaren
bzw. Plattenpaketen 5. Beispielsweise werden leichte Platten 6 in den
vorderen, blattnasenseitigen Kammerteil und schwere Platten 7 in den
hinteren Kammerteil verbracht, wodurch die Plattenpakete 5 verschiedene Gewich
te erhalten, jedoch ohne Änderung der Paketdicke und Plattenzahl, also
ohne Änderung des Schwerpunktes des einzelnen Plattenpaketes 5 von der
gewählten Blattachse 1.2 und bei konstant gehaltener Masse der
Gesamtheit der Plattenpakete 5.
Die dargestellte Position der Plattenpakete 5 wird einfach dadurch
gesichert, daß nach der Bestückung die Tragbolzen 4 durch Bohrungen im
Deckel 2 hindurchgeführt und daran mit auf ihre deckelnahen
Enden 4.2 geschraubten Muttern 9 befestigt werden. Dann werden nur noch
die über die Grundplatte 8 hinausstehenden deckelfernen Enden 4.1 der Trag
bolzen 4 in Bohrungen einer in der Kammer 3 fest angeordneten Stützplatte 10
eingeführt, welche an der Blattstruktur, vorzugsweise einer Rippe 11 des
Rotorblattes 1 durch eine Schraubverbindung 12 befestigt ist. Die
Verbindung des Deckels 2 mit der Kammerwandung 3.1 ist schließlich durch
in Längsrichtung des Rotorblattes 1 über die Kammertiefe sich erstreckende, fest
stehende Gewindebolzen 13 hergestellt, wobei diese durch Bohrungen des
Deckels 2 hindurchgeführt sind und dieser mit aufgeschraubten Muttern 14
befestigt ist. Am deckelfernen Ende ist jeder feststehende Gewindebolzen 13
mit der Blattstruktur "Rippe 11" verschraubt und bindet dabei durch
einen vom Schaftende abgesetzten Bund 13.1 den deckelfernen Teil der Kammerwandung 3.1 an die
Blattstruktur.
Claims (6)
1. Einrichtung zur Auswuchtung eines einen Hohlraum aufweisenden
Rotorblattes, insbesondere eines Rotorblattes mit einem über eine
abnehmbare Blattspitze zugänglichen Hohlraum, mittels in eine durch
einen Deckel verschließbare, sich im Inneren des Hohlraumes befindliche,
sich in Tiefen- und Längsrichtung des Rotorblattes erstreckende und
Wandungen aufweisende Kammern einzubringender Auswuchtmassen, die in
Form von zu Plattenpaketen geschichteten, ein unterschiedliches Gewicht
aufweisenden formgleichen Platten vor und hinter einer in Längsrichtung
des Rotorblattes verlaufenden Blattachse positionierbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Deckel (2) die Abdeckung der der Blattspitze
zugewandten Seite der sich im Hohlraum (1.1) befindlichen Kammer (3)
bildet, und als Träger von sich in Längsrichtung des Rotorblattes (1)
erstreckenden gleichen Tragbolzen (4) ausgebildet ist, die Platten (6,
7) der Plattenpakete (5) jeweils zwei Öffnungen für die Tragbolzen (4)
aufweisen und in Längsrichtung des Rotorblattes (1) geschichtet sind,
wobei, in Tiefenrichtung des Rotorblattes (1) gesehen, zumindest ein
Plattenpaket (5) vor und zumindest ein Plattenpaket (5) hinter einer in
Längsrichtung des Rotorblattes (1) verlaufenden Blattachse (1.2) jeweils
gleich angeordnet ist, jeweils zwei der gleichen Tragbolzen (4) je
Plattenpaket (5) parallel zur Blattachse (1.2) nebeneinander angeordnet
sind und auf diesen die in Längsrichtung des Rotorblattes (1)
geschichteten Platten (6, 7) ausgehend von einer die beiden deckelfernen
Enden (4.1) der Tragbolzen verbindenden unbeweglichen Grundplatte
(8) angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
deckelfernen Enden (4.1) der Tragbolzen (4) über die zugeordnete
Grundplatte (8) hinausstehend in Bohrungen einer in der Kammer (3)
angeordneten Stützplatte (10) eingeführt sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
deckelnahen Enden (4.2) der Tragbolzen (4) Gewinde aufweisen und durch
Bohrungen im Deckel (2) hindurchgeführt und mit aufgeschraubten Muttern
(9) befestigt sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckel (2) auf die Stirnseite der Kammerwandung (3.1) durch in
Längsrichtung des Rotorblattes (1) über die Kammertiefe sich
erstreckende, feststehende Gewindebolzen (13), die durch Bohrungen des
Deckels (2) hindurchgeführt sind, mit aufgeschraubten Muttern (14) anpreßbar ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
feststehenden Gewindebolzen (13) mit der Blattstruktur (Rippe 11)
verschraubt
sind und dabei durch einen am deckelfernen Ende abgesetzten
Bund (13.1) den deckelfernen Teil der Kammerwandung (3.1) an die
Blattstruktur binden.
6. Einrichtung nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützplatte (10) an der Blattstruktur (Rippe 11) durch eine Schraub
verbindung (12) befestigt ist.
Priority Applications (1)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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1990
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Legal Events
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Owner name: EUROCOPTER DEUTSCHLAND GMBH, 8012 OTTOBRUNN, DE |
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Owner name: EUROCOPTER DEUTSCHLAND GMBH, 86609 DONAUWOERTH, DE |
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