DE403570C - Einlauf fuer Dreschmaschinen - Google Patents

Einlauf fuer Dreschmaschinen

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DE403570C
DE403570C DESCH68441D DESC068441D DE403570C DE 403570 C DE403570 C DE 403570C DE SCH68441 D DESCH68441 D DE SCH68441D DE SC068441 D DESC068441 D DE SC068441D DE 403570 C DE403570 C DE 403570C
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drums
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/10Feeders
    • A01F12/12Feeders without band-cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

(Sch 68441
Für die Dreschgutzuführung zur Trommel von Dreschmaschinen benutzt man eingebaute Einlaufe, die in der Regel aus Blech oder aus Holz mit Blechbeschlag bestehen. Allen diesen Einlaufen gemeinsam ist, daß sie eine mehr oder wenigerr trichterförmige Gestalt haben. Das Dreschgut wird in den erweiterten Teil des Trichters hineingebracht und so lange vorgeschoben, bis die Trommel das Dreschgut erfaßt. Ein Nachschieben des Dreschgutes ist also bei den bisher auf dem Markte erscheinenden Maschinen mehr oder weniger notwendig. Die Folge ist, daß erstens die Leistungsfähigkeit der Trommel einer Dreschmaschine nicht voll ausgenutzt wird, weil das Nachschieben des Dreschgutes immerhin eine gewisse Zeit und Aufmerksamkeit beansprucht, die für den eigentlichen Dreschvorgang verloren ist. Zweitens besteht die Gefahr, daß beim Nachschieben des so Dreschgutes die Hand des Einlegers gefaßt wird; drittens tritt bei den bisher bekannten Einlaufen die unangenehme Erscheinung auf, daß das Dreschgut nicht nur nicht in die Trommel hineingesaugt, sondern sogar von den von der Trommel erzeugten Luftwirbeln vom Einlauf weggeschleudert wird.
Die genannten Nachteile können nicht beseitigt werden, solange die Einlaufe nur als Aufnahmeorgan für das sozusagen mit Ge-
wait hineingeschobene Dreschgut dienen. Sie sollen gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß der Dreschguteinlauf so ausgebildet wird, daß er einerseits zur Aufnähme und Führung des Dreschgutes zur Dreschtrommel dient, und anderseits das Hineinsaugen des Dreschgutes in die Maschine durch den von der Trommel erzeugten Wind erleichtert. Diese Wirkung wird dadurch erzielt, daß die Wandungen des Einlaufes teilweise ebenflächig, teilweise gekrümmt ausgeführt werden und sich weitgehend den Strömungsgesetzen der Luft anpassen. Auf der Zeichnung sind gemäß der Erfindung ausgebildete Einlaufe in Abb. ι an einer Stiftendreschmaschine und in Abb. 2 an einer Schlagleistendreschmaschine dargestellt.
Bei dem in Abb. ι dargestellten Einlauf ist das obere Blech b sanft nach unten gekrümmt
so und bildet mit der Innenseite des Dreschkorbes g eine sanfte S-förmige Kurve, während das untere Blech α im wesentlichen geradlinig verläuft und schräg nach oben gerichtet ist. Der Einlauf hat somit im Querschnitt die Form einer Düse, die sich zunächst allmählich verengt, und dann erweitert. Die beiden Bleche verlaufen im wesentlichen tangential zu der oberschlächtig arbeitenden Stiftentrommel /, so daß diese als Sauger wirkt und das in den Einlauf eingebrachte Dreschgut ansaugt.
Bei der in Abb. 2 dargestellten unter-
schlächtigen Schlagleistenmaschine sind die beiden Bleche d und e so nach oben gekrümmt, daß der Einlauf sich zunächst allmählich verengt und sich dann erweitert. Die Biegung des unteren Bleches d schließt sich der Innenwandung des Dreschkorbes g an, so daß eine sanfte S-förmige Kurve als Gleitfläche für das Dreschgut gebildet wird. Auch hier wirkt die Trommel / saugend auf das Dreschgut.
In derselben Weise kann der Einlauf natürlich für unterschlächtige Stiftentrommeln und oberschlächtige Schlagleistentrommeln ausgebildet werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Einlauf für Dreschmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß er einen düsenförmigen Querschnitt hat, der sich zunächst allmählich verengt und dann erweitert.
2. Einlauf nach Anspruch 1 für oberschlächtige Trommeln, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Blech (ö) sanft nach innen gekrümmt ist, während das untere Blech (a) im wesentlichen geradlinig verläuft und schräg nach oben gerichtet ist.
3. Einlauf nach Anspruch 1 für unterschlächtige Trommeln, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bleche (d, e) nach oben gekrümmt sind.
4. Einlauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei oberschlächtiger Trommel das obere und bei unterschlächtiger Trommel das untere Blech mit der Innenseite des Dreschkorbes eine sanfte S-förmige Kurve bildet.
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