DE4017783C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K7/00—Constructional details common to different types of electric apparatus
- H05K7/20—Modifications to facilitate cooling, ventilating, or heating
- H05K7/20536—Modifications to facilitate cooling, ventilating, or heating for racks or cabinets of standardised dimensions, e.g. electronic racks for aircraft or telecommunication equipment
- H05K7/20554—Forced ventilation of a gaseous coolant
- H05K7/20572—Forced ventilation of a gaseous coolant within cabinets for removing heat from sub-racks, e.g. plenum
- H05K7/20581—Cabinets including a drawer for fans
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Description
Die Erfindung betrifft einen Vertikallüfter-Einschub
laut Oberbegriff des Hauptanspruches.
Ein Vertikallüfter-Einschub dieser Art ist bekannt
(Katalog: "Bauelemente für Schnittstellen, Verdrahtungszubehör,
Stromschienen, Stromversorgungsgeräte, Kühleinrichtungen",
der Firma AEG-Telefunken 1982, Nr. A52
V7-3.162/1082, Seite 4.2.1 1.10/01-1.10/03 sowie Katalog:
"elektronik-Handbuch" der Firma BICC-VERO ELECTRONICS
GmbH, Nr. VGK/A05/88. 115-10040G, Seite 1.5.78-79). Der
"Gitterrahmen" besteht aus einem Stahlblech, aus dem
in einem gleichmäßigen Raster Langlöcher ausgestanzt
sind, damit ist die Lage und die Verteilung der Ventilatoren
durch das Langlochraster vorgegeben, es kann auch
nur jeweils eine Art von Ventilatoren auf der Langloch-Platte
befestigt werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Vertikallüfter-Einschub
für Schrankgestelle der bezeichneten Art zu schaffen,
bei dem auch unterschiedlich große Ventilatoren
jeweils an der für die Kühlung günstigsten Stelle angebracht
werden können.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Vertikallüfter-Einschub
laut Oberbegriff des Hauptanspruches durch
dessen kennzeichnende Merkmale gelöst, vorteilhafte
Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die Ausbildung des Gitterrahmens aus möglichst
wenigen Gitterstäben und vor allem durch die Wahl der
Gitterteilung ist es möglich, mindestens zwei verschieden
große Ventilatorentypen mit ihren entsprechend unterschiedlichen
Montagelochteilungen in beliebiger Verteilung
auf dem Gitterrahmen zu befestigen, so daß die Ventilatoren
jeweils mit der für die Kühlung günstigsten Leistung
und an der hierfür günstigsten Stelle angebracht werden
können. Es können damit verschieden große Ventilatoren
entweder gemischt oder einheitlich groß in beliebiger
Position am Gitterrahmen befestigt werden. Durch die
Gitterstäbe wird der Luftdurchsatz im Bereich des Lüfters
praktisch nicht behindert, da die Gitterstäbe nur im
Bereich der Montagelochteilung der aufzusetzenden
Ventilatoren angebracht sind und dazwischen so wenig
Gitterstäbe wie möglich. Ein erfindungsgemäßer
Lüftereinschub eignet sich auch besonders gut
für Versuchsaufbauten zur empirischen Optimierung des
Lüftereinschubes für den jeweils gegebenen Anwendungsfall.
Die Verwendung eines Gitters als Montagebasis für die
Ventilatoren vermindert außerdem weitgehendst störende
Körperschallgeräusche. Freibleibende Flächen zwischen
den Ventilatoren können durch Karton- oder Blechteile
abgedeckt werden, die beispielsweise nur durch übliche
Kabelbinder am Gitterrahmen befestigt sind. Die völlige
Freiheit der horizontalen Verteilung der einzelnen Ven
tilatoren im Einschub ermöglicht außerdem die Anbringung
von Thermoschaltern für die Steuerung der Ventilatoren
an beliebigen Stellen des Gitterrahmens, solche Thermo
schalter können also ebenfalls genau an der Stelle im
Einschub beispielsweise wiederum durch einfache Kabel
binder befestigt werden, an denen die Temperaturüberwa
chung am wichtigsten ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer schematischen
Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die Draufsicht auf einen Vertikallüfter-
Einschub nach der Erfindung.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt davon und zwar nach unten
abgeklappt.
Der Vertikallüfter-Einschub besteht aus einem Gitterrahmen
1, der auf seiner Frontseite mit einer schmalen flachen
Blechwanne 2 und auf seiner Rückseite mit einer entspre
chend schmalen flachen Blechwanne 3 verschraubt ist.
Der gesamte Einschub ist auf seiner Vorder- und Rückseite
sowie seitlich mit in Fig. 1 nicht dargestellten
Blechstreifen beplankt, wie dies in Fig. 2 durch das
Seitenblech 27 schematisch angedeutet ist. Die Bauhöhe
des so gebildeten Gesamteinschubes entspricht vorzugsweise
einer Normeinheit für Gestelleinschübe (43 mm), die Breite
des aus den beiden Wannen und dem Gitterrahmen bestehenden
Einschubes entspricht der 19′′-Norm, die Tiefe des Ein
schubes hängt vom jeweiligen Anwendungsfall ab. Der Git
terrahmen 1 besteht aus einem Rahmenteil 4 beispielsweise
aus nichtrostendem Stahl, an welchem in einer vorbestimm
ten Gitterteilung Gitterstäbe 5 bis 14 und senkrecht
dazu Gitterstäbe 20 bis 25 vorzugsweise ebenfalls aus
nichtrostendem Stahl durch Punktschweißen befestigt sind.
In Richtung der Tiefe des Einschubes sind jeweils Gitter
stabpaare 5 bis 14 angeordnet, der gegenseitige Abstand
eines Stabpaares ist entsprechend dem Durchmesser der
Befestigungsschrauben 15 der am Gitterrahmen 1 zu be
festigenden Ventilatoren gewählt, vorzugsweise jedoch
kleiner als der Schraubenkopfdurchmesser. Der Abstand
18 zwischen den Gitterstabpaaren 5 und 6, die unmittelbar
an die Wanne 2 anschließen, ist entsprechend dem Montage
lochabstand des einzubauenden kleinsten Ventilators 16,
beispielsweise der Baugröße 80×80 mm gewählt, der glei
che Abstand ist für die unmittelbar an die rückwärtige
Wanne 3 anschließenden Gitterstabpaare 13 und 14 gewählt.
Der Abstand 19 des nächstfolgenden Gitterstabpaares 7
vom ersten Gitterstabpaar 5 (und entsprechend der Abstand
zwischen den Gitterstabpaaren 12 und 14) ist entsprechend
dem Montagelochabstand des einzubauenden nächst größeren
Ventilators 17, beispielsweise der Baugröße 120×120 mm
gewählt, der Abstand 26 der dazwischenliegenden Gitter
stabpaare 7/8, 8/9, 9/10, 10/11, 11/12 und 12/13 ent
spricht dem jeweiligen Unterschied zwischen den Abständen
18 und 19. Damit können in dem gezeigten Ausführungsbei
spiel an beliebiger Stelle zwei unterschiedlich große
Ventilatoren 16 oder 17 mit ihrer Montagelochteilung
jeweils passend zwischen den Gitterstabpaaren befestigt
werden. Der Abstand der senkrecht dazu angeordneten
Gitterstäbe 20 bis 25 in Richtung der Breite des Gesamt
einschubes ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel etwa
entsprechend der Größe des Lufteinlasses des kleineren
Ventilators 16 gewählt, es werden insgesamt so wenig
wie möglich Gitterstäbe sowohl in der Tiefe als auch
in der Breite vorgesehen, um den Luftdurchsatz so wenig
wie möglich einzuschränken und trotzdem die nötige Stabi
lität des Gitterrahmens zu gewährleisten.
An diesem den Boden des Lüftereinschubes bildenden Git
terrahmen 1 können an beliebigen Stellen horizontal ver
teilt unterschiedlich große Lüfter angeschraubt werden,
in dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind in der ersten
Reihe unmittelbar anschließend an die frontseitige Wanne
2 drei größere Lüfter 17 an den Gitterstabpaaren 5,7
angeschraubt, dahinter ist an einer speziell ausgewählten
Stelle, an welcher im Gestell eine besondere Kühlung
wünschenswert ist, an den Gitterstäben 9 und 12 völlig
unsymmetrisch zu der ersten Ventilatorreihe ein weiterer
großer Ventilator angeschraubt, daneben an beliebiger
Stelle wieder ein kleinerer Ventilator an den Gitterstäben
10 und 12, an den hintersten beiden Gitterstabpaaren
13, 14 sind völlig unabhängig von den anderen Ventilatoren
zwei kleine Ventilatoren 16 angeschraubt. Natürlich kann
auch die gesamte Gitterfläche mit Ventilatoren besetzt
sein, d. h. es können beispielsweise entweder neun Venti
latoren der Baugröße 120×120 mm nebeneinander am Gitter
angeschraubt werden oder sechzehn Ventilatoren der Bau
größe 80×80 mm, wenn die maximal mögliche Gesamtluft
leistung des Einschubes gewünscht wird.
Die Zwischenräume zwischen den einzelnen beliebig ver
teilten Ventilatoren können durch nicht dargestellte
Karton- oder Blechstücke abgedeckt werden, die durch
einfache Kabelbinder an den Gitterstäben befestigt sind.
Auf gleiche Weise können an beliebiger Stelle des Gitter
rahmens 1 Thermofühler oder Thermoschalter angebracht
werden, durch welche ausgewählte Bereiche des Einschubes
gegen Wärmeüberlastung überwacht werden. Die Speisekabel
für die einzelnen Ventilatoren werden zwischen den Ven
tilatoren verlegt und ebenfalls durch Kabelbinder an
den Gitterstäben befestigt, die Steuerung und Speisung
des gesamten Einschubes erfolgt vorzugsweise über ent
sprechende Anschlüsse an der rückwärtigen Einschubwanne
3.
Claims (3)
1. Vertikallüfter-Einschub für mit elektronischen Geräten
bestückte Schrankgestelle mit mehreren nebeneinander
auf einem Gitterrahmen befestigten Ventilatoren,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Gitterrahmen aus möglichst wenigen miteinander verschweißten
Drahtstäben (5 bis 14, 20 bis 25) besteht
und die Gitterteilung entsprechend der Montagelochteilung
(18, 19) von mindestens zwei verschieden großen
Ventilatoren (16, 17) gewählt ist.
2. Einschub nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bereiche des Gitterrahmens
zwischen den einzelnen Ventilatoren mindestens teil
weise durch Karton- oder Blechteile abgedeckt sind,
die durch Kabelbinder an den Gitterstäben befestigt
sind.
3. Einschub nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß am Gitterrahmen
zwischen den Ventilatoren an beliebiger Stelle
mindestens ein Thermoschalter mittels Kabelbinder
befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904017783 DE4017783A1 (de) | 1990-06-01 | 1990-06-01 | Vertikalluefter-einschub fuer mit elektronischen geraeten bestueckte schrankgestelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904017783 DE4017783A1 (de) | 1990-06-01 | 1990-06-01 | Vertikalluefter-einschub fuer mit elektronischen geraeten bestueckte schrankgestelle |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4017783A1 DE4017783A1 (de) | 1991-12-12 |
| DE4017783C2 true DE4017783C2 (de) | 1992-03-19 |
Family
ID=6407687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904017783 Granted DE4017783A1 (de) | 1990-06-01 | 1990-06-01 | Vertikalluefter-einschub fuer mit elektronischen geraeten bestueckte schrankgestelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4017783A1 (de) |
Families Citing this family (2)
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Family Cites Families (3)
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- 1990-06-01 DE DE19904017783 patent/DE4017783A1/de active Granted
Also Published As
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|---|---|
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