DE396352C - Fluessigkeitswiderstand mit einer Reihe paralleler ebener Elektroden - Google Patents

Fluessigkeitswiderstand mit einer Reihe paralleler ebener Elektroden

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DE396352C
DE396352C DES52833D DES0052833D DE396352C DE 396352 C DE396352 C DE 396352C DE S52833 D DES52833 D DE S52833D DE S0052833 D DES0052833 D DE S0052833D DE 396352 C DE396352 C DE 396352C
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electrodes
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fluid resistance
parallel flat
flat electrodes
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DES52833D
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C10/00Adjustable resistors
    • H01C10/02Liquid resistors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

  • Flüssigkeitswiderstand mit einer Reihe paralleler ebener Elektroden. Zum Regeln von elektrischen Stromkreisen, insbesondere zum Anlassen von Elektromotoren, verwendet man Flüssigkeitswiderstände, bei denen Elektrodenbleche in Wasser, Sodalösung o. dgl. eintauchen. Die Länge der mit einer Phasenleitung verbundenen Bleche wird verschieden gewählt, so daß beim Beginn des Eintauchens der Elektroden der Widerstand hoch ist und bei weiterem Eintauchen allmählich kleiner wird, bis zu einem möglichst kleinen Endwilderstand. Die Anordnung eines solchen bekannten Flüssigkeitswiderstandes ist in der Abb. i dargestellt. Die Phasenleitung r ist mit den Elektroden i, i, die Leitungen s und t mit den Elektroden 2, 2 und 3, 3 verbunden. Die längsten Elektroden sind mit e, die kurzen mit e2 und e, bezeichnet. Wichtig ist, .daß der Widerstand bei vollständig- eingetauchten Elektroden möglichst ,gering ist. Um dies zu erreichen, werden mehrere Gruppen von Elektroden ineinander geschachtelt, wie dies in Abb. i dargestellt ist.
  • Um die Höhe der Elektroden, ihre Zahl und ihren Abstand ganz beliebig wählen zu können und um die Größe des Endwiderstandes möglichst herabzusetzen, hat man die einzelnen Elektrodengruppen, die nacheinander in die Flüssigkeit eintauchen sollen, ein getrennten Gefäßen aufgestellt, die der Reihe nach mit Wasser gefüllt werden. Anstatt besondere Gefäße für die einzelnen Elektrodengruppen anzuordnen, -ist auch ein gemeinsames Gefäß gemäß Abb. 2-angewendet . worden, welches durch Trennwände je nach der Zahl der Elektrodengruppen unterteilt ist und dessen einzelne Abteilungen nacheinander mit Wasser gefüllt werden.
  • Die Erfindung besteht in einer Anordnung des Flüssigkeitswiderstandes, bei der dieser als selbsttätig wirkender Schlupfwiderstand ausgebildet ist. Bei Anordnungen nach Abb. i läßt sich dies nicht durchführen, weil es wirtschaftlich nicht möglich ist, die Elektrodangruppen oder das Flüssigkeitsgefäß zu heben und zu senken. Nach der Erfindung wird' nur -die letzte Elektrodengruppe selbsttätig bewegt, deren Gewicht wesentlich geringer gemacht werden kann als das Wassergewicht.
  • In Abb. 3 ist die Erfindung dargestellt. Sie zeigt einen Flüssigkeitswiderstand, bei dem die Elektrodengruppe e, und e2 in einem Gefäß cal, die Gruppe e$ in einem Gefäß u. angeordnet sind. An der vom Motorrelais m gedrehten Welle f ist ein Arm g befestigt, mittels dessen die Stellung der Elektroden e$ in der Flüssigkeit geregelt werden kann. Bei dieser Anordnung haben die Elektroden durch die bessere Ausnutzung ein geringeres Gewicht und eine kleinere Grundfläche und besitzen doch in eingetauchter Lage den gewünschten geringen Endwiderstand. Die Elektroden e$ können durch ein Gegengewicht oder Federn ausbalanziert sein, es ist aber auch möglich, das Gewicht der Elektroden durch einen Schwimmer auszugleichen, der an einem geeigneten Punkte des Armes g angreift.
  • Die in Abb. 3 beschriebene Anordnung ermöglicht es, sogenannte Heißwasseranlasser, die bei kleinen Abmessungen eine große Energiemenge in Form von Dampf abführen, als selbsttätige Schlupfwiderstände für sehr große Leistungen anzuwenden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Flüssigkeitswiderstand mit einer Reihe paralleler Elektroden, bei dem die einzelnen Elektrodengruppen, die nacheinander in die Flüssigkeit eintauchen sollen, in getrennten Gefäßen aufgestellt sind, die der Reihe nach mit Wasser gefüllt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die letzte oder die letzten Elektrodengruppen mit Hilfe eines elektri@chen Relais selbsttätig bewegt werden, um die Leistung oder Stromaufnahme des Motors auf einen konstanten Betrag zu regulieren.
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