DE3941609C1 - Boring head for mining - has head and shaft provided with fluid flushing channels and tapering surface on head - Google Patents

Boring head for mining - has head and shaft provided with fluid flushing channels and tapering surface on head

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Description

Die Erfindung betrifft einen Bohrkopf gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und einen Bohrkopf gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 15.
Nach der älteren, nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung P 39 16 505 ist ein Bohrkopf bekannt, dessen Kopfbereich im wesentlichen aus einem Grundkörper besteht, in welchen auswechselbar eine Halterung, die mit Schneideinsätzen bestückt ist, einsetzbar ist, und welcher gleichzeitig zur Aufnahme des Bohrgestänges mit einer entsprechenden Aufnahme versehen ist.
Die Halterung wird über einen eine Zwischenwand im Grundkörper durchgreifenden Schraubenbolzen innerhalb des Grundkörpers mit diesen lösbar verbunden. Der Vorteil einer derartigen Ausbildung liegt zweifelsfrei in der Auswechselbarkeit der die Schneideinsätze tragenden Halterung bei Verschleiß oder Zerstörung. So werden durch die teilweise Auswechselbarkeit des Bohrkopfes erhebliche Kosten und Arbeitszeiten eingespart, da der Grundkörper erhalten bleibt.
Der Nachteil eines solchen Bohrkopfes liegt zum einen in dem konstruktiven Aufwand, bedingt durch die Mehrteiligkeit des Kopfbereiches und darin, daß zunächst zur Auswechselbarkeit der die Schneideinsätze tragenden Halterung das Lösen von Grundkörper und Bohrgestänge erforderlich ist, um im zweiten Arbeitsgang innerhalb des Grundkörpers die Verschraubung zu lösen.
Nach der britischen Patentschrift 21 27 463 ist bereits ein Bohrkopf bekannt, der mit dem Schaft durch Verschrauben auswechselbar verbindbar ist. Um die Verschraubung vor Verschleiß und Zerstörung zu schützen, stützen sich Bohrkopf und Schaft jeweils gegenseitig zur Erzielung eines koaxialen Verhaltens auf Schultern und Flanschen ab. Eine solche konstruktiv immer noch zu aufwendige Anordnung ist eventuell in der Lage, zumindestens einen Teil der koaxialen Kräfte so aufzunehmen, daß das für die Auswechselbarkeit notwendige Gewinde nicht zu stark belastet wird.
Die Anordnung ist jedoch im Hinblick auf die Auswechselbarkeit des die Schneidkante tragenden Bohrkopfes vollkommen ungeeignet, die Drehbewegungen des Gestänges so auf den Bohrkopf zu übertragen, daß, bedingt durch die auftretenden Kräfte am Bohrkopf, die Schraubverbindung lösbar und ohne folgenschweren Verschleiß oder Zerstörung bleibt.
Weiterhin ist in der DE-AS 25 12 785 ein Bohrmeißel beschrieben, dessen Bohrkopf mit dem zugehörigen Schaft auswechselbar verbunden ist. Die elastisch gepufferte Verbindung von Bohrkopf und Schaft wird gewährleistet durch zwei sich diametral am Schaftende gegenüberliegende Ansätze und Befestigungsbolzen, die quer durch den Bohrkopf eingesetzt werden. Abgesehen von dem Einsatz eines Pufferelementes zur Durchführung der den Bohrmeißel zugedachten Aufgabe ist die volle axiale Kraftübertragung nicht gewährleistet. Eine solche Verbindung ist darüber hinaus für die Übertragung von Kräften, die durch die Drehbewegung des Gestänges übertragen werden, ungeeignet, da sie den geforderten und auftretenden Kräften nicht gerecht wird.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, einen Bohrkopf zum Herstellen von Bohrlöchern unter Anwendung beliebiger Bohrverfahren wie beispielsweise drehendes, drehendes und schlagendes oder saugendes Bohren zu schaffen, der konstruktiv einfach ist, der eine schnelle und praktische Auswechselung des teilweise verschlissenen oder zerstörten die Schneideinsätze tragenden Kopfbereiches erlaubt, und der darüber hinaus in der Lage ist, ohne Einfluß auf die Verbindung die volle Kraftübertragung des Bohrgestänges ohne Nachteile zu übernehmen.
Diese Aufgabe löst die Erfindung hinsichtlich des Bohrkopfes gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 mit dessen kennzeichnenden Merkmalen, und hinsichtlich des Bohrkopfes gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 15 mit dessen kennzeichnenden Merkmalen.
Der besondere Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Art und Form des in eine korrespondierende Ausnehmung des Schaftes einsetzbaren Abschnitts die volle in der axialen Richtung des Bohrkopfs wirkenden Kräfte als auch die durch die Drehung hervorgerufenen Kräfte aufnehmen und auf den Bohrkopf übertragen kann, ohne daß das von außen den Schaft voll und den Abschnitt mindestens teilweise durchgreifende Verbindungselement durch die auftretenden Kräfte beeinflußt wird.
Aus diesem Grund ist der zapfenartige Abschnitt und die entsprechende Ausnehmung mit mindestens zwei parallelen Kanten versehen und konisch zulaufend ausgebildet. Die konische Verjüngung des Abschnitts bzw. die ebenso zugeschnittene Ausnehmung gewährleisten in zusammengesetztem Zustand einen sicheren, zur Kraftübertragung in jeder Richtung geeigneten Formschluß, der über ein von außen einsetzbares Steck- oder Schraubelement sicherbar ist. Gleichzeitig erlaubt die konische Ausbildung der beiden Teile ein unproblematisches Lösen der Teile voneinander.
Da die unterschiedlichen am Bohrkopf auftretenden Kräfte das einsteckbare oder einschraubbare Element in keiner Weise zerstörerisch beeinflussen, kann bei Bedarf, d. h. bei Verschleiß oder Zerstörung der Schneideinsätze eine schnelle Auswechselbarkeit durch Lösen des Verbindungselementes herbeigeführt werden. Das Lösen des Kopfbereiches vom Grundkörper kann durch das Eingreifen von Werkzeugen unterstützt werden. In diesem Bereich sind seitlich im Schaft unterhalb des Kopfbereiches Aussparungen vorgesehen.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung liegt also in der Auswechselbarkeit oder Austauschbarkeit von Bohrkopf und Schaft, wobei die Arretierung oder Lösung dieser Verbindung von außen durchgeführt werden kann. Die Erfindung ist auf Ausführungen von Bohrköpfen für jede beliebige Bohrart zu übertragen. Bei der Verwendung von Wasser, Luft oder einem Hochdruckgemisch aus Wasser und Luft sind zwangsläufig die erforderlichen Wasserzuführungen vorzusehen. Dabei erweist es sich als vorteilhaft, zwischen Schaft und Bohrkopf, also unterhalb des in die Ausnehmung des Schaftes einsetzbaren Abschnitts einen Hohlraum zur Wasserverteilung über mehrere Zuführungskanäle im Bohrkopf anzuordnen. Für die Anwendung des Bohrkopfes im Rahmen von absaugendem Bohren müssen die Kanäle im Kopfbereich und im Schaft entsprechend größer ausgebildet sein. Zur Verbesserung der Absaugwirkung erweist es sich als vorteilhaft, den Kanal im Schaft konisch zulaufend im Hinblick auf eine Düsenwirkung zu gestalten.
Die Ausführung des Bohrkopfes wird und kann zur Verbesserung des Transportes und der Zerkleinerung des Bohrkleins mit zusätzlichen, seitlichen Schneideinsätzen ausgestaltet sein. Andererseits können diese zusätzlichen Schneideinsätze auch im Schaft angeordnet sein. Sowohl im Bohrkopf als auch im Schaft können diese seitlich wirkenden Schneideinsätze austauschbar, beispielsweise durch in Ausnehmungen einsetzbare Konsolen ausgebildet sein.
Zur gegenseitigen Arretierung von Bohrkopf und Schaft können nach verschiedenen erfindungsgemäßen Ausführungen z. B. Spannstifte, Spannkeile oder auch Schrauben verwendet werden. Diese Elemente brauchen, wenn sie als Schrauben ausgebildet sind, nicht in durchgängiger Form eingesetzt zu werden, sondern es ist vorstellbar, in zwei diametral sich gegenüberliegenden Bohrungen Schrauben von einer solchen Länge einzuschrauben, daß der Schaft vollständig und der Abschnitt nur teilweise durchgriffen wird.
Weiterhin ist es vorstellbar, den ansonsten im Querschnitt runden Bohrkopf an zwei gegenüberliegenden Seiten abgeflacht auszubilden. Diese Abflachungen erleichtern oder verbessern den Abtransport des Bohrkleins.
Zur Unterstützung des Absaugvorganges können im Schaft zusätzlich Absaugbohrungen eingebracht werden, die insbesondere das durch die seitlichen Zusatzschneiden gelöste Bohrklein entfernen.
Die Art der Verbindung von dem mit Schneideinsätzen versehenen Bohrkopf mit dem Schaft kann auch auf Bohrköpfe übertragen werden, bei denen eine Mehrteiligkeit, beispielsweise in der Form besteht, daß in den mit dem Schaft verbindbaren Kopfbereich eine Schneideinsätze tragende Halterung einsetzbar ist. Bisher mußte bei einer derartigen Konstruktion der Kopfbereich, der mit dem Schaft verschraubbar ist, vom Schaft gelöst werden und die Verbindung von Halterung und Kopfbereich konnte nur von innen heraus gelöst werden.
Die Auswechselbarkeit in Verbindung mit einem von außen einsetzbaren Element in Form von Spannstiften oder Schrauben ist auch auf Bohrköpfe für großkalibriges Bohren unter Verwendung eines Pilotbohrkopfes zu übertragen.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, die im folgenden näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Bohrkopfes, bei dem der Bohrkopf vom Schaft gelöst wiedergegeben ist, in Seitensicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispieles um 90° gedreht in zusammengesetztem Zustand im Schnitt,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel für die Art der Verbindung von Bohrkopf und Schaft in einem teilweise dargestellten Schnitt,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines Bohrkopfes und
Fig. 5 einen Schnitt nach den Linien A-A in Fig. 2,
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel eines Bohrkopfes für saugendes Bohren,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Bohrkopfes nach Fig. 6 um 90° gedreht,
Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel eines großkalibrigen Bohrkopfes mit einem Pilotbohrkopf,
Fig. 9 eine Draufsicht auf den in Fig. 8 dargestellten Bohrkopf und
Fig. 10 eine ausschnittweise Darstellung einer Seitenansicht des Bohrkopfes nach Fig. 9 im Schnitt.
Der in Fig. 1 dargestellte Bohrkopf 1 besteht im wesentlichen aus dem mit Schneideinsätzen 3 bestückten Kopfbereich 2 mit einem konisch zulaufenden, im Querschnitt rechteckigen Abschnitt 7 und einem zur Aufnahme eines nicht dargestellten Bohrgestänges mit einer Ausnehmung 5 versehenen Schaftes 4, der zur Aufnahme des Abschnitts 7 eine mit diesem Abschnitt 7 korrespondierende Ausnehmung 8 aufweist.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Bohrkopfes 1 weist innerhalb des Schaftes 4 einen Wasserkanal 17 und innerhalb des Kopfbereichs 2 Spülkanäle 18 auf. Die Verbindung des Schaftes 4 mit einem nicht dargestellten Bohrgestänge ist als Schraub- oder Steckverbindung vorstellbar.
Der Schaft 4 ist mit seitlichen zusätzlichen Schneideinsätzen 14 versehen, die in Konsolen 13 angeordnet in entsprechende Ausnehmungen 12 einsetzbar sind. Aus der Seitenansicht nach Fig. 1 ist ein Teil der für die Verbindung von Kopfbereich 2 und Schaft 4 erforderlichen Bohrung 9 innerhalb des konisch ausgebildeten Abschnitts 7 zu sehen. Im Schaft 4 unterhalb des Kopfbereiches 2 sind Aussparungen 29 zur Unterstützung des Lösevorganges vorsehbar.
Eine Draufsicht auf einen derartigen Bohrkopf ist in Fig. 4 dargestellt, wobei die zusätzlich vorgesehenen, seitlichen Schneideinsätze 14 auch im Kopfbereich 2 angeordnet sein können. Der Bohrkopf 1 weist, wie aus der Draufsicht hervorgeht, von der herkömmlichen kreisförmigen Querschnittsform ab und weist zwei sich gegenüberliegende Abflachungen 15 auf, wobei an den flachen Seiten zusätzliche Bohrungen für das Absaugen angebracht sein können.
In Fig. 3 ist in einer teilweisen Schnittdarstellung ein Ausführungsbeispiel für die Verbindung des Bohrkopfes 2 mit dem Schaft 4 dargestellt. In eine Bohrung 9 ist ein Element 10 in Form einer versenkbaren Schraube angedeutet.
Die Ausführung eines derartigen Bohrkopfes 1 ist für die zusätzliche Verwendung von Wasser vorgesehen. Zu diesem Zweck schließt sich an den Wasserkanal 17 im Schaft 4 zur Wasserverteilung für die verschiedenen Spülkanäle 18 ein Hohlraum 11 an. Ein zusätzliches Dichtelement 16 verhindert das Eindringen des Wassers in die Verbindungsflächen zwischen Kopfbereich 2 und Schaft 4.
In Fig. 2 ist das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Bohrkopfes 1 um 90° gedreht im Schnitt wiedergegeben.
In Fig. 5 ist in einer Draufsicht ein Schnitt nach den Linien A-A in Fig. 2 dargestellt. Aus dieser Draufsicht geht besonders deutlich die rechteckige Grundform des Abschnitts 7 bzw. der Ausnehmung 8 hervor. In gestrichelten Linien sind die Bohrungen 9 innerhalb des Schaftes 4 angedeutet.
In den Fig. 6 und 9 ist ein Ausführungsbeispiel eines Bohrkopfes dargestellt, das für das sogenannte saugende Bohren entwickelt worden ist. Im Kopfbereich 2, der mit zusätzlichen seitlichen Schneideinsätzen 14 versehen sein kann, sind Absaugkanäle 19 vorgesehen, deren Drehmesser größer ist als der von Spülkanälen. Im Schaft 4 schließt sich ein breiterer Absaugkanal 20 an, der konisch verjüngend ausgebildet sein kann. Zusätzlich können im Schaft 4 weitere Absaugbohrungen 21 vorhanden sein.
In den Fig. 8 und 9 ist in einer Seitenansicht sowie in einer Draufsicht ein großkalibriger Bohrkopf 1 in Verbindung mit einem Pilotbohrkopf 22 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Schaft 4 unterteilt in zwei Schaftabschnitte 23 und 24, wobei der Abschnitt 24 einen größeren Querschnitt aufweist als der Schaftabschnitt 23. Der Kopfbereich 2 greift mit einem Abschnitt 7 in die entsprechende Ausnehmung 8 ein. Zur Verbindung von Kopfbereich 2 und Schaft 4 sind in dem überstehenden Randbereich 25 Bohrungen 26 zum Einsatz von Elementen 10 in Form von Schrauben vorgesehen. Eine Ausführung, beispielsweise mit quer zur Längsachse einsetzbaren Elementen 10 ist ebenso vorstellbar. Der Absaugkanal 20 kann, wie die gestrichelten Linien andeuten, trichterförmig ausgebildet sein.
In dem Kopfbereich 2 einsetzbar ist ein Pilotbohrkopf 22 dargestellt, dessen Schaft 4′ nach diesem Ausführungsbeispiel von einem mittels Verschraubung arretierbar ist. Der Kopfbereich 2′ des Pilotbohrkopfes 22 ist mit einem Abschnitt 7′ und der Schaft 4′ mit einer entsprechenden Ausnehmung 8′ versehen. Zur Verbindung der beiden Teile ist ein von außen einsetzbares Element 10 vorgesehen, z. B. ein Spannstift. Das Ausführungsbeispiel ist für das saugende Bohren vorgesehen, wie die Absaugkanäle 19 und 20 andeuten.
Die Schneideinsätze 3 sind auswechselbar in Schiebern 28 angeordnet. Die zwischen jeweils zwei Schiebern liegenden tortenstückartigen Stirnflächenabschnitte 27 sind nach außen rutschartig ausgebildet, um den Verlauf des Bohrkleins zu unterstützen.
Bei Anwendung eines derartigen großkalibrigen Bohrkopfes 1 mit einem Pilotbohrkopf 22 mit einer Wasserspülung sind zur Verbesserung des Transportes von Bohrklein in den rutschenartigen Stirnflächenabschnitten 27 im Schaft 4′ des Pilotbohrkopfes 22 zusätzlich quer verlaufende Wasserzuführungen 30 vorgesehen. Anstelle eines Pilotbohrkopfes 22 kann auch ein in ein Vorbohrloch eingreifendes Führungselement verwendet werden.
1 Bohrkopf
2, 2′ Kopfbereich
3 Schneideinsätze
4, 4′ Schaft
5 Ausnehmung (Bohrgestänge)
6, 6′ Kanten
7, 7′ Abschnitt
8, 8′ Ausnehmung
9 Bohrung
10, 10′ Element (Spannstift)
11 Hohlraum
12 Ausnehmung (für Schneideinsätze)
13 Konsolen
14 Schneidstifte (zusätzlich)
15 Abflachungen
16 Dichtelement
17 Wasserkanal
18 Spülkanal
19 Absaugkanal
20 Absaugkanal
21 Absaugbohrungen
22 Pilotbohrkopf
23 Schaftabschnitt
24 Schaftabschnitt
25 Randbereiche
26 Bohrungen
27 Stirnflächenabschnitt
28 Schieber
29 Aussparung
30 Wasserzuführung

Claims (18)

1. Bohrkopf zum Herstellen von klein- und großkalibrigen Bohrlöchern, der im wesentlichen aus einem mit einem Schneideinsatz bestückten Kopfbereich und einem lösbar mit dem Kopfbereich verbindbaren, das Bohrgestänge aufnehmenden Schaft besteht, wobei im Kopfbereich und im Schaft Spülkanäle vorsehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfbereich (2) mit einem im Querschnitt mindestens zwei parallele Kanten (6) aufweisenden, allseits sich konisch verjüngenden zapfenartigen Abschnitt (7) in eine mit dem Abschnitt (7) korrespondierende Ausnehmung (8) im Schaft (4) einsteckbar und der Kopfbereich (2) mit dem Schaft (4) über ein von außen einsetzbares, den Schaft (4) und den in den Schaft (4) einsteckbaren Abschnitt (7) mindestens teilweise durchgreifendes Element (10) verbindbar ausgebildet sind.
2. Bohrkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der konisch sich allseits verjüngende zapfenartige Abschnitt (7) einen rechteckigen Querschnitt aufweist.
3. Bohrkopf nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Abschnitt (7) aufnehmende Ausnehmung (8) dem Abschnitt (7) angepaßt ausgebildet ist.
4. Bohrkopf nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des in den Schaft (4) einsteckbaren Abschnitts (7) ein Hohlraum (11) zur Wasserverteilung vorsehbar ist.
5. Bohrkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung des Hohlraums (11) zwischen Schaft (4) und Kopfbereich (2) ein Dichtelement (16) vorsehbar ist.
6. Bohrkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das der Kopfbereich (2) und/oder der Schaft (4) mit seitlich angeordneten, teilweise auswechselbaren Schneideinsätzen (14) versehbar sind.
7. Bohrkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von außen in den Schaft (4) einsetzbare und den Schaft (4) sowie den Abschnitt (7) durchgreifende Element (10) als Spannstift, Spannkeil oder als Schraubelement ausgebildet ist.
8. Bohrkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von außen in den Schaft (4) einsetzbare und den Schaft (4) sowie den Abschnitt (7) teilweise durchgreifende Element (10) als zwei diametral einsetzbare Schraubenbolzen ausgebildet ist.
9. Bohrkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (4) mit mindestens zwei sich diametral gegenüberliegenden, axial verlaufenden Ausnehmungen (12) versehen ist, in welche Schneideinsätze (14) zum Beispiel in Form von Schneidstiften tragenden Konsolen (13) einsetzbar sind.
10. Bohrkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (4) unterhalb des Kopfbereichs (2) mit in Bohrungen einlötbaren Schneideinsätzen (14) versehbar ist.
11. Bohrkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfbereich (2) mit beispielsweise jeweils zwei sich diametral gegenüberliegenden axial verlaufenden Abflachungen (15) versehen ist.
12. Bohrkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfbereich (2) aus einem Grundkörper besteht, der mit dem Bohrgestänge verbindbar ist und in welchen eine Schneideinsätze (3) tragende Halterung auswechselbar einsetzbar ist, wobei die Halterung mit einem im Querschnitt mindestens zwei parallele Kanten aufweisenden, allseits sich konisch verjüngenden zapfenartigen Abschnitt (7) in eine mit dem Abschnitt (7) korrespondierende Ausnehmung (8) im Grundkörper einsteckbar und die Halterung mit dem Grundkörper über ein von außen einsetzbares den Grundkörper und den in den Grundkörper einsteckbaren Abschnitt (7) mindestens teilweise durchgreifendes Element (10) verbindbar ausgebildet sind.
13. Bohrkopf nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im Kopfbereich (2) angeordneten zur Absaugung vorgesehenen Kanäle (19) mit einem größeren Durchmesser als die Spülkanäle (18) versehen sind, und die Kanäle (19) im Bereich des Schaftes (4) in einen sich konisch verengenden Absaugkanal (20) übergehen.
14. Bohrkopf nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Schaft (4) in den Absaugkanal (20) führend zusätzliche Absaugbohrungen (21) vorsehbar sind.
15. Bohrkopf für insbesondere großkalibrige Bohrungen mit einem zentralen, auswechselbaren Pilotbohrkopf, wobei die jeweiligen mit Schneideinsätzen bestücken Kopfbereiche auswechselbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfbereiche (2, 2′) mit einem im Querschnitt mindestens zwei parallele Kanten (6, 6′) aufweisenden, allseits sich konisch verjüngenden zapfenartigen Abschnitten (7, 7′) in eine mit den Abschnitten (7, 7′) korrespondierenden Ausnehmungen (8, 8′) im Schaft (4, 4′) einsteckbar und die Kopfbereiche (2, 2′) mit den Schäften (4, 4′) über von außen einsetzbare Elemente (10, 10′) verbindbar ausgebildet sind.
16. Bohrkopf nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der das Bohrgestänge aufnehmende Schaftabschnitt (23) im Durchmesser geringer bemessen ist als der den Kopfbereich (2) aufnehmende Schaftabschnitt (24) und daß in dem überstehenden Randbereich (25) in den Kopfbereich (2) übergehende senkrechte Bohrungen (26) zur Aufnahme von Schraubelementen (10) vorgesehen sind.
17. Bohrkopf nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen jeweils zwei auswechselbaren Schneideinsätze (3) tragenden Schiebern (28) verbundene Stirnflächenabschnitten (27) nach außen sich erweiternd rutschartig ausgebildet sind.
18. Bohrkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Schaft (4) unterhalb des Kopfbereiches (2) zum Eingriff für Werkzeuge Aussparungen (29) vorgesehen sind.
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