DE3937110C2 - - Google Patents

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Description

Die Erfindung betrifft einen Rasenmäher für den Anbau an einen Traktor oder dergleichen selbstfahrendes Arbeitsgerät, insbesondere in Ausbildung als Frontanbaugerät, mit mehreren an einem Mäherchassis um in der Betriebsstellung etwa senkrecht zur zu mähenden Rasenfläche ausgerichtete Achsen rotierend gehaltenen - insbesondere über einen Zapfwellengetriebezug von dem Motor des Traktors aus antreibbaren - Mähwerkzeugen, wobei das Mäherchassis aus einem an dem Traktor anzuschließenden Mittelgerät und wenigstens einem, mindestens ein Mähwerkzeug aufweisenden Seitengerät besteht, das um eine etwa in Fahrtrichtung und parallel zur Fahrebene verlaufende Chassisachse verschwenkbar an das Mittelgerät angeschlossen ist, und wenigstens ein Mähwerkzeug des Seitengerätes über ein Keilriemengetriebe von dem Mittelgerät aus antreibbar ist, an dessen Keilriemen eine Spannrolle angreift, die an einem um eine parallel zur Rotationsachse des Mähwerkzeugs des Seitengerätes an diesem angeordnete Stützachse verschwenkbaren Tragarm gelagert ist, an welchem ein Bremsbelag gehalten ist, der unter der Kraft einer an dem Tragarm angreifenden und die Spannrolle gegen den Keilriemen drückenden Feder auf eine zur Rotationsachse des Mähwerkzeugs des Seitengerätes verdrehfeste Bremstrommel zu gerichtet beaufschlagt ist, derart, daß bei Nachgeben des Keilriemens in einer über einen Anfangswinkel hinausgehenden, aus der gemeinsamen Arbeitsebene für beide Geräte herausgerichteten Aufwärtsverschwenkstellung des Seitengerätes gegenüber dem Mittelgerät die den Keilriemen beaufschlagende Spannrolle ein Verschwenken des Tragarmes zuläßt, das einen Angriff des Bremsbelages an der Bremstrommel zur Folge hat, wobei der Keilriemen mit der dem Mähwerkzeug des Seitengerätes zugeordneten Riemenscheibe außer Übertragungseingriff tritt.
Durch die Ausbildung des Rasenmähers mit einem Mittelgerät, das zumindest ein oder eine Reihe von Mähwerkzeugen beinhaltet und vorzugsweise etwa der Breite des Arbeitsfahrzeugs entspricht, und an diesem vorzugsweise beidseitig in vertikaler, etwa zur Fahrtrichtung senkrecht verlaufender Ebene verschwenkbar gelagerten Seitengeräten gelingt es, zum einen bei in die Arbeitsebene des Mittelgerätes abgeschwenkten Seitengeräten eine große Arbeitsbreite des Mähgerätes - beispielsweise etwa gleich der doppelten Breite des Arbeitsfahrzeugs - zur Verfügung zu stellen und zum anderen einen bequemen Transport bzw. eine gute Anpassungs- und Umfahrungsmöglichkeit von Hindernissen durch eine Verringerung der Arbeitsbreite dadurch zu schaffen, daß eines oder beide Seitengeräte aus ihrer Arbeitsposition nach oben hin auf das Mittelgerät des Rasenmähers zu verschwenkt werden.
Um Unfallgefahren durch die Mähwerkzeuge der hochgeklappten Seitengeräte zu vermeiden, muß dafür Sorge getragen werden, daß die Mähgeräte in dieser Verschwenklage nicht rotieren. Dies wird dadurch erreicht, daß die Übertragung der Antriebskraft von dem Mittelgerät zu dem jeweiligen Seitengerät- Mähwerkzeug unterbrochen und die Rotationsbewegung dieses Mähwerkzeuges abgebremst wird, sobald das Seitengerät über einen bestimmten Anfangswinkel hinaus aus seiner gemeinsamen Arbeitsebene mit den Mähwerkzeugen des Mittelgerätes nach oben hin heraus verschwenkt wird. Dabei ist das Auslösen der Bremse in Abhängigkeit von der Spannung des Keilriemens eines Keilriementriebes abhängig gestaltet, der die Übertragung der Antriebsenergie zwischen dem Mittelgerät und dem Seitengerät bewerkstelligt.
Bei einem bekannten Rasenmäher dieser Art - US-PS 43 95 865 - ist der die Spannrolle verschwenkbar haltende Tragarm geradlinig ausgebildet und um einen zwischen seinen Enden gelegenen Zapfen verschwenkbar. Dieser Zapfen liegt axial gesehen innerhalb des Außenumfanges der Riemenscheibe, deren Rotationsachse außerhalb der Ebene liegt, in der die Schwenkachse des Zapfens und die Drehachse der Riemenscheibe verlaufen. Auf diese Weise wird der mit dem Tragarm verschwenkte Bremsbelag abweichend von der Radialrichtung auf die koaxial zur Riemenscheibe angeordnete Bremstrommel geführt. Die den Tragarm beaufschlagende Feder verläuft in einem spitzen Winkel zur Radialrichtung, und zwar im Hinblick auf die Bewegungsrichtung des Bremsbelages auf die Bremstrommel zu derart, daß nur eine verringerte Komponente der eigentlichen Federkraft für die Normalkraft der Bremsung ausgenutzt wird. Des weiteren greift die Spannrolle von außerhalb des Treibriemens her derart an dem einen Riementrum an, daß dieser nach innen hin gelenkt wird, so daß bei Nachgeben der Spannung des Treibriemens und unter der den Schwenkarm beaufschlagenden Kraft die Spannrolle den Riemen im Sinne einer Vergrößerung des Umschlingungswinkels mit der zugeordneten Riemenscheibe beaufschlagt. Durch diese für Spannrollenanordnungen übliche Lösung wird für den vorliegenden Einsatzfall erreicht, daß durch die Vergrößerung des Umschlingungswinkels der Abbau des kraftübertragenden Eingriffes zwischen Treibriemen und Riemenscheibe bei Hochklappen des Seitengerätes hinsichtlich der Verschwenkbewegungsstrecke verzögert wird, so daß insgesamt der Abbremsvorgang für das Mähwerkzeug des Seitenteils verzögert wird. Besondere Bedeutung hat dies zusätzlich noch dann, wenn - wie bei diesem Stand der Technik nicht vorgesehen - das Seitengerät zur Anpassung an entsprechenden Bodenverlauf in einem geringen Winkelbereich unterhalb der horizontalen Ebene mit dem Mittelgerät verschwenkbar ist und in dieser Lage arbeiten soll. Das bedeutet nämlich, daß beim Hochklappen in die Transportstellung ein solcher kleiner Winkelbereich ebenfalls zunächst durchlaufen werden muß, weshalb es um so dringlicher ist, daß dann die Abkopplung des Mähwerkzeuges des Seitengerätes beim Weiterverschwenken in die Transportstellung um so schneller geschieht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rasenmäher der eingangs genannten Art mit einer variablen Arbeits- und Transportbreite zur Verfügung zu stellen, bei dem die antriebsmäßige Abkoppelung und Abbremsung der Mähwerkzeuge der Seitengeräte aus einem bestimmten Winkelbereich um die Horizontalausrichtung zum Mittelgerät herum im Zuge des Überganges in die Transportstellung schneller bzw. auf kürzerem Winkelweg und unter geringem Platzbedarf erfolgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Feder an dem Tragarm derart angreift, daß der Keilriemen von der Spannrolle aus seiner kraftübertragenden Arbeitsposition bei Übergang in die Transportlage ausgelenkt wird, daß die Drehachse der Spannrolle, die Rotationsachse des Mähwerkzeuges des Seitengerätes und die Stützachse für die Verschwenklagerung des Tragarms etwa in einer Ebene verlaufend angeordnet sind und daß der Keilriemen durch den Tragarm im Bereich der Spannrolle gehalten ist.
Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung gelingt es, die antriebsmäßige Abkoppelung und Abbremsung der Mähwerkzeuge der Seitengeräte bei deren Verschwenkung in die Transportlage auf möglichst kurzem Verschwenkwinkelweg zu erreichen und somit ein entsprechend sicheres Gerät zur Verfügung zu stellen.
Aufgrund von Unebenheiten der zu mähenden Rasenfläche sind insbesondere auch die Seitengeräte mit in Fahrtrichtung vorlaufenden Abtasträdern versehen bzw. können solche aufweisen, so daß die Seitengeräte gegenüber dem Mittelgerät gewisse Verschwenkungen um geringere Winkelbereiche ausführen können, ohne die Übertragung der Antriebsenergie zu unterbrechen und die Bremsen im vorge­ schilderten Sinne auszulösen. Ein solcher geringer Verschwenkwinkel kann nicht nur als Anfangswinkel im Zuge des Hochverschwenkens der Seitengeräte in die Transportlage gegeben sein, sondern auch in Gegenverschwenkrichtung, so daß auch gegenüber der Fahrebene des Arbeitsfahrzeuges seitliche Geländestreifen, die leicht abfallen, durch die Seitengeräte gemäht werden können.
Bevorzugte Ausführungen eines Rasenmähers nach Anspruch 1 ergeben sich aus den Unter­ ansprüchen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel wiedergegeben, dessen nachstehende Beschreibung den beanspruchten Gegenstand näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf einen Teilbereich des Ausführungsbeispieles mit einem Teil des Mittel­ gerätes und einem Seitengerät;
Fig. 2 eine Teilfrontansicht des Beispieles gemäß Fig. 1 bei nur umrißhaft wiedergegebenen Chassis- bzw. Abdeckgehäuseteilen der Geräte.
In den Zeichnungen ist der gesamte Rasenmäher insgesamt mit 1 bezeichnet und als Frontanbaugerät an einem Traktor 2 gehalten. Der Rasenmäher besteht aus einem an dem Traktor unmittelbar befestigten Mittelgerät 3 und zwei seitlich davon angeordneten Seiten­ geräten 4, von denen lediglich das in Fahrtrichtung rechte dargestellt ist. Dieses Seitengerät 4 ist - wie auch in nicht dargestellter Weise das andere - an der benachbarten Seite des Mittelgerätes 3 mit Hilfe einer Chassisachse 5 gehalten, die im dargestellten Ausführungs­ beispiel in Geradeausfahrtrichtung und parallel zur Fahrebene verläuft. Wie die Front- bzw. Schnittdarstellung gemäß Fig. 2 erkennen läßt, läßt sich aufgrund der räumlichen Umgebungsgestaltung der Chassisachse 5 das Seitengerät 4 gegenüber dem Mittelgerät 3 nicht nur nach oben in eine Lage gleich oder größer 90° gegenüber der gezeigten Arbeitsstellung, sondern auch um einen geringen Winkel nach unten verschwenken. Sowohl im Bereich dieses geringen, nach unten gerichteten Verschwenkwinkels als auch in einem Bereich eines ähnlich geringen, nach oben gerichteten Schwenkwinkels soll die zwischen den beiden aus der Zeichnung ersichtlichen Mähwerkzeugen 6 und 7 vorgesehene getriebliche Keilriemenverbindung 8, 9, 10 bestehen bleiben.
Das Mähwerkzeug 6 in Gestalt eines sogenannten Sichelmähers ist eines von mehreren, an dem Mittelgerät angeordneten Werkzeugen gleicher Bauart, die auf nicht näher dargestellte Weise antreibbar sind, beispielsweise über einen Zapfwellengetriebezug vom Motor des Traktors 2 aus. Das an der Seite des dargestellten Seitengerätes 4 angeordnete Mähwerkzeug 6 weist eine in der Betriebsstellung etwa senkrecht zur zu mähenden Rasenfläche verlaufende Rotationsachse 13 auf. Ein weiteres Mähwerkzeug 7 grundsätzlich gleicher Bauart ist an dem Seitengerät 4 angeordnet und weist eine in der gezeichneten Betriebsstellung etwa senkrecht zur zu mähenden Rasenfläche ver­ laufende Rotationsachse 12 auf. Wie Fig. 2 erkennen läßt, sind an den oberen Enden der Rotationsachsen 12 und 13 oberhalb eines diese Achsen lagernden Chassisbereiches jeweils Riemenscheiben 8 und 9 verdrehfest angeordnet, um die herum ein Keilriemen 10 eingreifend geführt ist, der in der gezeichneten Betriebsstellung von dem anderweitig angetriebenen Mähwerkzeug 6 ausgehend eine Antriebsenergie auf das Mähwerkzeug 7 des Seitengerätes 4 überträgt. Das Seitengerät 4 kann ebenfalls mehr als ein Mähwerkzeug aufweisen, die Kraftübertragung zwischen den einzelnen Mähwerkzeugen geschieht dann pro Gerät in beliebiger Weise, gegebenenfalls widerum über einen Keilriemenbetrieb.
Wie aus den Figuren ersichtlich ist, wird der Keilriemen 10 durch eine im Bereich des Seitengerätes 4 angeordnete Spannrolle beaufschlagt, so daß er mit entsprechender Reibung an den Riemenscheiben 8 und 9 angreift. Die Spannrolle ist um eine parallel zur Rotationsachse 12 verlaufende Achse drehbar an einem Tragarm 15 gelagert, der seinerseits an einer von der Spannrolle 11 entsprechend beabstandeten Stelle um eine Stützachse 14 verschwenkbar gelagert ist, die in paralleler Ausrichtung zur Rotationsachse 12 an dem Seitengerät 4 angeordnet ist. An dem Tragarm 15 greift eine Feder 16 derart an, daß die Spannrolle 11 den Keilriemen 10 in seinen Arbeitseingriff drückt bzw. auslenkt. An dem Tragarm 15 ist ein Bremsbelag 17 gehalten, der unter der Kraft der Feder 16 in Richtung auf eine Bremstrommel 18 beaufschlagt ist, die verdrehfest mit dem Mäh­ werkzeug 7 verbunden, im vorliegenden Falle fest auf der Rotations­ achse 12 und somit koaxial zur Riemenscheibe 9 angeordnet ist. Die an dem Tragarm 15 angreifende Feder 16 ist anderen Endes an dem Chassis des Seitengerätes 4 festgelegt, so daß der Tragarm, die Spannrolle und die Feder jeweils in einer Ebene bewegt sind.
Wenn das dargestellte Seitengerät 4 in die Transportstellung hoch verschwenkt wird, beispielsweise mit Hilfe einer Kolben-Zylinder-Ein­ richtung 20, die als Zugglied oberhalb der Chassisachse 5 gelenkig angeordnet ist und als Druckglied grundsätzlich auch unterhalb der Chassisachse 5 angeordnet sein könnte, dann verkürzt sich die Entfernung zwischen den Eingriffstrecken der Riemenscheiben 8 und 9, so daß der Keilriemen 10 unter der Zugkraft der Feder 16 von der Spannrolle 11 aus seiner kraftübertragenden Arbeitsposition entsprechend ausgelenkt wird. Diese Verhältnisse treten ein, weil die Chassisachse 5 in Richtung der zu mähenden Rasenfläche gesehen mit Abstand unterhalb der durch den Keilriemen 10 aufgespannten Ebene verläuft. Je nach Beabstandung tritt eine Spannungsänderung im Keilriemen bei kleinerem oder größerem Verwenkwinkel des Seitengerätes 4 gegenüber dem Mittelgerät 3 ein bzw. bleibt in einem bestimmten Verschwenkwinkel­ bereich die Kraftübertragung aufrechterhalten.
Nach Durchlaufen eines Anfangsverschwenkwinkels in die Hochklapp­ richtung gesehen gelangt der Reibbelag 17 des Tragarmes 15 in Eingriff mit der Bremstrommel 18, wodurch ein weiteres Auslenken des Keilriemens 10 mittels der Spannrolle 11 und der Kraft der Feder 16 verhindert wird und die Federkraft voll auf den Eingriff zwischen Reibbelag und Reibtrommel wirksam ist. Ab diesem Ver­ schwenkwinkelbereich in die Hochklapprichtung gesehen verliert der Keilriemen seine Spannung und damit seinen kraftübertragenden Eingriff in die Riemenscheiben, wodurch mit Beginn des Bremsvorganges die Kraftübertragung auf das Mähwerkzeug 7 unterbunden wird.
Der Keilriemen 10 bleibt in einer vorbereiteten Eingriffstellung mit den Riemenscheiben 8 und 9 dadurch, daß er in seinem Anlauf- und Ablaufbereich mit der Riemenscheibe 8 radial außen von Anschlägen 19 übergriffen ist und daß er im Nahbereich der Riemenscheibe 9 durch den Tragarm 15 in einer Lage verbleibt, in der er auf den Eingriff mit der Riemenscheibe 9 ausgerichtet ist. Der im Zuge des Verschwenkens in die Transportlage spannungslos werdende Keil­ riemen paßt sich der Lageänderung durch eine entsprechende Verformung senkrecht zur der von ihm im Betriebszustand aufgespannten Ebene an.
Die Anordnung des Tragarmes 15 und der an ihm gehaltenen Spannrolle 11 und Reibbelag 17 ist vorzugsweise derart getroffen, daß die Drehachse der Spannrolle 11, die Rotationsachse 12 des Mähwerkzeuges 7 und die Stützachse 14 für die Verschwenklagerung des Tragarmes 15 etwa in einer Ebene verlaufen, so daß bei Verschwenken des Tragarms 15 in die Bremsstellung der Bremsbelag 17 etwa radial auf die Bremsfläche der Bremstrommel 18 zugeführt ist; die Feder 16 ist vorzugsweise in bzw. parallel zu dieser Eingriffsrichtung angeordnet.
Die einzelnen Geräte des Rasenmähers sind wie aus Fig. 1 ersichtlich, mit Abtasträdern 21 versehen, um die Mähwerkzeuge entsprechend an Bodenunebenheiten ausrichten zu können. Das Mittelgerät 3 und somit das gesamte Mähgerät ruht im übrigen über Stützräder 22 auf dem Boden und ist an den Traktor 2 über ein Dreipunktgelenk 23 höhenversetzbar gehalten, wie dies an sich bekannt ist.

Claims (7)

1. Rasenmäher für den Anbau an einen Traktor oder dergleichen selbstfahrendes Arbeitsgerät, insbesondere in Ausbildung als Frontanbaugerät, mit mehreren an einem Mäherchassis um in der Betriebsstellung etwa senkrecht zur zu mähenden Rasenfläche ausgerichtete Achsen (12, 13) rotierend gehaltenen - insbesondere über einen Zapfwellengetriebezug von dem Motor des Traktors aus antreibbaren - Mähwerkzeugen (7), wobei das Mäherchassis aus einem an dem Traktor anzuschließenden Mittelgerät (3) und wenigstens einem, mindestens ein Mähwerkzeug (7) aufweisenden Seitengerät (4) besteht, das um eine etwa in Fahrtrichtung und parallel zur Fahrebene verlaufende Chassisachse (5) verschwenkbar an das Mittelgerät (3) angeschlossen ist, und wenigstens ein Mähwerkzeug (7) des Seitengerätes (4) über ein Keilriemengetriebe (8, 9, 10) von dem Mittelgerät (3) aus antreibbar ist, an dessen Keilriemen (10) eine Spannrolle (11) angreift, die an einem um eine parallel zur Rotationsachse (12) des Mähwerkzeugs (7) des Seitengerätes (4) an diesem angeordnete Stützachse (14) verschwenkbaren Tragarm (15) gelagert ist, an welchem ein Bremsbelag (17) gehalten ist, der unter der Kraft einer an dem Tragarm (15) angreifenden und die Spannrolle (11) gegen den Keilriemen (10) drückenden Feder (16) auf eine zur Rotationsachse (12) des Mähwerkzeugs (7) des Seitengerätes (4) verdrehfeste Bremstrommel (18) zu gerichtet beaufschlagt ist, derart, daß bei Nachgeben des Keilriemens (10) in einer über einen Anfangswinkel hinausgehenden, aus der gemeinsamen Arbeitsebene für beide Geräte herausgerichteten Aufwärtsverschwenkstellung des Seitengerätes (4) gegenüber dem Mittelgerät (3) die den Keilriemen (10) beaufschlagende Spannrolle (11) ein Verschwenken des Tragarmes (15) zuläßt, das einen Angriff des Bremsbelages (17) an der Bremstrommel (18) zur Folge hat, wobei der Keilriemen (10) mit der dem Mähwerkzeug (7) des Seitengerätes (4) zugeordneten Riemenscheibe (9) außer Übertragungseingriff tritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (16) an dem Tragarm (15) derart angreift, daß der Keilriemen (10) von der Spannrolle (11) aus seiner kraftübertragenden Arbeitsposition bei Übergang in die Transportlage ausgelenkt wird, daß die Drehachse der Spannrolle (11), die Rotationsachse (12) des Mähwerkzeuges (7) des Seitengerätes (4) und die Stützachse (14) für die Verschwenklagerung des Tragarms (15) etwa in einer Ebene verlaufend angeordnet sind und daß der Keilriemen (10) durch den Tragarm (15) im Bereich der Spannrolle (11) gehalten ist.
2. Rasenmäher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Chassisachse (5) zwischen dem Mittelgerät (3) und dem Seitengerät (4) in Richtung auf die zu mähende Rasenfläche gesehen unterhalb der von dem Keilriemen (10) aufgespannten Ebene verläuft.
3. Rasenmäher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen an dem Mittelgerät (3) einerseits und an dem Seitengerät (4) andererseits angeordnete, etwa vertikal zur Chassisachse (5) verlaufende Gelenkachsen eine Kolben-Zylinder-Einrichtung (20) eingesetzt ist, die sich vorzugsweise in Richtung der zu mähenden Rasenfläche gesehen oberhalb der durch den Keilriemen (10) aufgespannten Ebene erstreckt.
4. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschlingungseingriff des Keilriemens (10) mit der Riemen­ scheibe (8), die an einem rotierend antreibbaren Teil - insbesondere der Rotationsachse (13) eines Mähwerkzeugs (6) - des Mittelgerätes (3) angeordnet ist, durch den Keilriemen (10) im Anlaufbereich und im Ablaufbereich außen übergreifende Anschläge (19) sichergestellt ist.
5. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Keilriemen (10) den im Bereich der Spannrolle (11) zweiarmig ausgebildeten Tragarm (15) durchgreift.
6. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die räumliche Ausbildung des Bereiches der Chassisachse (5) neben der Verschwenkbarkeit des Seitengerätes (4) gegenüber dem Mittelgerät (3) nach oben auch eine solche um einen geringen Winkelbereich nach unten beinhaltet, in welchem das oder die Seitengeräte (4) mit Abtasträdern (21) an den Boden angepaßt abgestützt sind.
7. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (16) parallel zu der Eingriffsrichtung der Bewegung des Bremsbelages (17) des Tragarmes (15) etwa radial auf die Bremsfläche der Bremstrommel (18) der koaxial zugeordneten Riemenscheibe (9) zu gerichtet angeordnet ist.
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