DE3937110C2 - - Google Patents
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- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
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Description
Die Erfindung betrifft einen Rasenmäher für den Anbau an einen Traktor oder
dergleichen selbstfahrendes Arbeitsgerät, insbesondere in Ausbildung als
Frontanbaugerät, mit mehreren an einem Mäherchassis um in der Betriebsstellung
etwa senkrecht zur zu mähenden Rasenfläche ausgerichtete Achsen rotierend
gehaltenen - insbesondere über einen Zapfwellengetriebezug von dem
Motor des Traktors aus antreibbaren - Mähwerkzeugen, wobei das Mäherchassis
aus einem an dem Traktor anzuschließenden Mittelgerät und wenigstens
einem, mindestens ein Mähwerkzeug aufweisenden Seitengerät besteht, das
um eine etwa in Fahrtrichtung und parallel zur Fahrebene verlaufende Chassisachse
verschwenkbar an das Mittelgerät angeschlossen ist, und wenigstens
ein Mähwerkzeug des Seitengerätes über ein Keilriemengetriebe von dem
Mittelgerät aus antreibbar ist, an dessen Keilriemen eine Spannrolle angreift,
die an einem um eine parallel zur Rotationsachse des Mähwerkzeugs des
Seitengerätes an diesem angeordnete Stützachse verschwenkbaren Tragarm
gelagert ist, an welchem ein Bremsbelag gehalten ist, der unter der Kraft
einer an dem Tragarm angreifenden und die Spannrolle gegen den Keilriemen
drückenden Feder auf eine zur Rotationsachse des Mähwerkzeugs des
Seitengerätes verdrehfeste Bremstrommel zu gerichtet beaufschlagt ist,
derart, daß bei Nachgeben des Keilriemens in einer über einen Anfangswinkel
hinausgehenden, aus der gemeinsamen Arbeitsebene für beide Geräte
herausgerichteten Aufwärtsverschwenkstellung des Seitengerätes gegenüber
dem Mittelgerät die den Keilriemen beaufschlagende Spannrolle ein
Verschwenken des Tragarmes zuläßt, das einen Angriff des Bremsbelages an
der Bremstrommel zur Folge hat, wobei der Keilriemen mit der dem
Mähwerkzeug des Seitengerätes zugeordneten
Riemenscheibe außer Übertragungseingriff tritt.
Durch die Ausbildung des Rasenmähers mit einem Mittelgerät, das zumindest
ein oder eine Reihe von Mähwerkzeugen beinhaltet und vorzugsweise etwa
der Breite des Arbeitsfahrzeugs entspricht, und an diesem vorzugsweise beidseitig
in vertikaler, etwa zur Fahrtrichtung senkrecht verlaufender Ebene verschwenkbar
gelagerten Seitengeräten gelingt es, zum einen bei in die Arbeitsebene
des Mittelgerätes abgeschwenkten Seitengeräten eine große Arbeitsbreite
des Mähgerätes - beispielsweise etwa gleich der doppelten Breite des
Arbeitsfahrzeugs - zur Verfügung zu stellen und zum anderen einen bequemen
Transport bzw. eine gute Anpassungs- und Umfahrungsmöglichkeit von Hindernissen
durch eine Verringerung der Arbeitsbreite dadurch zu schaffen, daß
eines oder beide Seitengeräte aus ihrer Arbeitsposition nach oben hin auf das
Mittelgerät des Rasenmähers zu verschwenkt werden.
Um Unfallgefahren durch die Mähwerkzeuge der hochgeklappten Seitengeräte
zu vermeiden, muß dafür Sorge getragen werden, daß die Mähgeräte in dieser
Verschwenklage nicht rotieren. Dies wird dadurch erreicht, daß die Übertragung
der Antriebskraft von dem Mittelgerät zu dem jeweiligen Seitengerät-
Mähwerkzeug unterbrochen und die Rotationsbewegung dieses Mähwerkzeuges
abgebremst wird, sobald das Seitengerät über einen bestimmten Anfangswinkel
hinaus aus seiner gemeinsamen Arbeitsebene mit den Mähwerkzeugen
des Mittelgerätes nach oben hin heraus verschwenkt wird. Dabei ist
das Auslösen der Bremse in Abhängigkeit von der Spannung des Keilriemens eines Keilriementriebes
abhängig gestaltet, der die Übertragung der Antriebsenergie zwischen
dem Mittelgerät und dem Seitengerät bewerkstelligt.
Bei einem bekannten Rasenmäher dieser Art - US-PS 43 95 865 - ist der die
Spannrolle verschwenkbar haltende Tragarm geradlinig ausgebildet und um einen
zwischen seinen Enden gelegenen Zapfen verschwenkbar. Dieser Zapfen
liegt axial gesehen innerhalb des Außenumfanges der Riemenscheibe, deren
Rotationsachse außerhalb der Ebene liegt, in der die Schwenkachse des Zapfens
und die Drehachse der Riemenscheibe verlaufen. Auf diese Weise wird
der mit dem Tragarm verschwenkte Bremsbelag abweichend von der Radialrichtung
auf die koaxial zur Riemenscheibe angeordnete Bremstrommel geführt.
Die den Tragarm beaufschlagende Feder verläuft in einem spitzen Winkel
zur Radialrichtung, und zwar im Hinblick auf die Bewegungsrichtung des
Bremsbelages auf die Bremstrommel zu derart, daß nur eine verringerte Komponente
der eigentlichen Federkraft für die Normalkraft der Bremsung ausgenutzt
wird. Des weiteren greift die Spannrolle von außerhalb des Treibriemens
her derart an dem einen Riementrum an, daß dieser nach innen hin gelenkt
wird, so daß bei Nachgeben der Spannung des Treibriemens und unter der den
Schwenkarm beaufschlagenden Kraft die Spannrolle den Riemen im Sinne einer
Vergrößerung des Umschlingungswinkels mit der zugeordneten Riemenscheibe
beaufschlagt. Durch diese für Spannrollenanordnungen übliche Lösung
wird für den vorliegenden Einsatzfall erreicht, daß durch die Vergrößerung des
Umschlingungswinkels der Abbau des kraftübertragenden Eingriffes zwischen
Treibriemen und Riemenscheibe bei Hochklappen des Seitengerätes hinsichtlich
der Verschwenkbewegungsstrecke verzögert wird, so daß insgesamt der
Abbremsvorgang für das Mähwerkzeug des Seitenteils verzögert wird. Besondere
Bedeutung hat dies zusätzlich noch dann, wenn - wie bei diesem Stand
der Technik nicht vorgesehen - das Seitengerät zur Anpassung an entsprechenden
Bodenverlauf in einem geringen Winkelbereich unterhalb der horizontalen
Ebene mit dem Mittelgerät verschwenkbar ist und in dieser Lage arbeiten
soll. Das bedeutet nämlich, daß beim Hochklappen in die Transportstellung ein
solcher kleiner Winkelbereich ebenfalls zunächst durchlaufen werden muß,
weshalb es um so dringlicher ist, daß dann die Abkopplung des Mähwerkzeuges
des Seitengerätes beim Weiterverschwenken in die Transportstellung um
so schneller geschieht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rasenmäher der eingangs genannten
Art mit einer variablen Arbeits- und Transportbreite zur Verfügung zu
stellen, bei dem die antriebsmäßige Abkoppelung und Abbremsung der Mähwerkzeuge
der Seitengeräte aus einem bestimmten Winkelbereich um die Horizontalausrichtung
zum Mittelgerät herum im Zuge des Überganges in die
Transportstellung schneller bzw. auf kürzerem Winkelweg und unter geringem
Platzbedarf erfolgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Feder an dem
Tragarm derart angreift, daß der Keilriemen von der Spannrolle aus seiner
kraftübertragenden Arbeitsposition bei Übergang in die Transportlage ausgelenkt
wird, daß die Drehachse der Spannrolle, die Rotationsachse des Mähwerkzeuges
des Seitengerätes und die Stützachse für die Verschwenklagerung
des Tragarms etwa in einer Ebene verlaufend angeordnet sind und daß
der Keilriemen durch den Tragarm im Bereich der Spannrolle gehalten ist.
Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung gelingt es, die antriebsmäßige Abkoppelung
und Abbremsung der Mähwerkzeuge der Seitengeräte bei deren
Verschwenkung in die Transportlage auf möglichst kurzem Verschwenkwinkelweg
zu erreichen und somit ein entsprechend sicheres Gerät zur Verfügung
zu stellen.
Aufgrund von Unebenheiten der zu mähenden Rasenfläche sind
insbesondere auch die Seitengeräte mit in Fahrtrichtung vorlaufenden
Abtasträdern versehen bzw. können solche aufweisen, so daß die
Seitengeräte gegenüber dem Mittelgerät gewisse Verschwenkungen
um geringere Winkelbereiche ausführen können, ohne die Übertragung
der Antriebsenergie zu unterbrechen und die Bremsen im vorge
schilderten Sinne auszulösen. Ein solcher geringer Verschwenkwinkel
kann nicht nur als Anfangswinkel im Zuge des Hochverschwenkens
der Seitengeräte in die Transportlage gegeben sein, sondern auch
in Gegenverschwenkrichtung, so daß auch gegenüber der Fahrebene
des Arbeitsfahrzeuges seitliche Geländestreifen, die leicht abfallen,
durch die Seitengeräte gemäht werden können.
Bevorzugte Ausführungen eines Rasenmähers nach Anspruch 1 ergeben sich aus den Unter
ansprüchen. In der Zeichnung ist ein
Ausführungsbeispiel wiedergegeben, dessen nachstehende Beschreibung
den beanspruchten Gegenstand näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf einen Teilbereich
des Ausführungsbeispieles mit einem Teil des Mittel
gerätes und einem Seitengerät;
Fig. 2 eine Teilfrontansicht des Beispieles gemäß Fig.
1 bei nur umrißhaft wiedergegebenen Chassis-
bzw. Abdeckgehäuseteilen der Geräte.
In den Zeichnungen ist der gesamte Rasenmäher insgesamt mit 1
bezeichnet und als Frontanbaugerät an einem Traktor 2 gehalten.
Der Rasenmäher besteht aus einem an dem Traktor unmittelbar
befestigten Mittelgerät 3 und zwei seitlich davon angeordneten Seiten
geräten 4, von denen lediglich das in Fahrtrichtung rechte dargestellt
ist. Dieses Seitengerät 4 ist - wie auch in nicht dargestellter Weise
das andere - an der benachbarten Seite des Mittelgerätes 3 mit
Hilfe einer Chassisachse 5 gehalten, die im dargestellten Ausführungs
beispiel in Geradeausfahrtrichtung und parallel zur Fahrebene verläuft.
Wie die Front- bzw. Schnittdarstellung gemäß Fig. 2 erkennen läßt,
läßt sich aufgrund der räumlichen Umgebungsgestaltung der Chassisachse
5 das Seitengerät 4 gegenüber dem Mittelgerät 3 nicht nur nach
oben in eine Lage gleich oder größer 90° gegenüber der gezeigten
Arbeitsstellung, sondern auch um einen geringen Winkel nach unten
verschwenken. Sowohl im Bereich dieses geringen, nach unten
gerichteten Verschwenkwinkels als auch in einem Bereich eines ähnlich
geringen, nach oben gerichteten Schwenkwinkels soll die zwischen
den beiden aus der Zeichnung ersichtlichen Mähwerkzeugen 6 und
7 vorgesehene getriebliche Keilriemenverbindung 8, 9, 10 bestehen
bleiben.
Das Mähwerkzeug 6 in Gestalt eines sogenannten Sichelmähers ist
eines von mehreren, an dem Mittelgerät angeordneten Werkzeugen
gleicher Bauart, die auf nicht näher dargestellte Weise antreibbar
sind, beispielsweise über einen Zapfwellengetriebezug vom Motor
des Traktors 2 aus. Das an der Seite des dargestellten Seitengerätes
4 angeordnete Mähwerkzeug 6 weist eine in der Betriebsstellung
etwa senkrecht zur zu mähenden Rasenfläche verlaufende Rotationsachse
13 auf. Ein weiteres Mähwerkzeug 7 grundsätzlich gleicher Bauart
ist an dem Seitengerät 4 angeordnet und weist eine in der gezeichneten
Betriebsstellung etwa senkrecht zur zu mähenden Rasenfläche ver
laufende Rotationsachse 12 auf. Wie Fig. 2 erkennen läßt, sind
an den oberen Enden der Rotationsachsen 12 und 13 oberhalb eines
diese Achsen lagernden Chassisbereiches jeweils Riemenscheiben
8 und 9 verdrehfest angeordnet, um die herum ein Keilriemen 10
eingreifend geführt ist, der in der gezeichneten Betriebsstellung
von dem anderweitig angetriebenen Mähwerkzeug 6 ausgehend eine
Antriebsenergie auf das Mähwerkzeug 7 des Seitengerätes 4 überträgt.
Das Seitengerät 4 kann ebenfalls mehr als ein Mähwerkzeug aufweisen,
die Kraftübertragung zwischen den einzelnen Mähwerkzeugen geschieht
dann pro Gerät in beliebiger Weise, gegebenenfalls widerum über
einen Keilriemenbetrieb.
Wie aus den Figuren ersichtlich ist, wird der Keilriemen 10 durch
eine im Bereich des Seitengerätes 4 angeordnete Spannrolle beaufschlagt,
so daß er mit entsprechender Reibung an den Riemenscheiben 8
und 9 angreift. Die Spannrolle ist um eine parallel zur Rotationsachse
12 verlaufende Achse drehbar an einem Tragarm 15 gelagert, der
seinerseits an einer von der Spannrolle 11 entsprechend beabstandeten
Stelle um eine Stützachse 14 verschwenkbar gelagert ist, die in
paralleler Ausrichtung zur Rotationsachse 12 an dem Seitengerät 4
angeordnet ist. An dem Tragarm 15 greift eine Feder 16 derart
an, daß die Spannrolle 11 den Keilriemen 10 in seinen Arbeitseingriff
drückt bzw. auslenkt. An dem Tragarm 15 ist ein Bremsbelag 17
gehalten, der unter der Kraft der Feder 16 in Richtung auf eine
Bremstrommel 18 beaufschlagt ist, die verdrehfest mit dem Mäh
werkzeug 7 verbunden, im vorliegenden Falle fest auf der Rotations
achse 12 und somit koaxial zur Riemenscheibe 9 angeordnet ist.
Die an dem Tragarm 15 angreifende Feder 16 ist anderen Endes
an dem Chassis des Seitengerätes 4 festgelegt, so daß der Tragarm,
die Spannrolle und die Feder jeweils in einer Ebene bewegt sind.
Wenn das dargestellte Seitengerät 4 in die Transportstellung hoch
verschwenkt wird, beispielsweise mit Hilfe einer Kolben-Zylinder-Ein
richtung 20, die als Zugglied oberhalb der Chassisachse 5 gelenkig angeordnet
ist und als Druckglied grundsätzlich auch unterhalb der Chassisachse
5 angeordnet sein könnte, dann verkürzt sich die Entfernung zwischen
den Eingriffstrecken der Riemenscheiben 8 und 9, so daß der Keilriemen
10 unter der Zugkraft der Feder 16 von der Spannrolle 11 aus seiner
kraftübertragenden Arbeitsposition entsprechend ausgelenkt wird.
Diese Verhältnisse treten ein, weil die Chassisachse 5 in Richtung
der zu mähenden Rasenfläche gesehen mit Abstand unterhalb der
durch den Keilriemen 10 aufgespannten Ebene verläuft. Je nach
Beabstandung tritt eine Spannungsänderung im Keilriemen bei kleinerem
oder größerem Verwenkwinkel des Seitengerätes 4 gegenüber dem
Mittelgerät 3 ein bzw. bleibt in einem bestimmten Verschwenkwinkel
bereich die Kraftübertragung aufrechterhalten.
Nach Durchlaufen eines Anfangsverschwenkwinkels in die Hochklapp
richtung gesehen gelangt der Reibbelag 17 des Tragarmes 15 in
Eingriff mit der Bremstrommel 18, wodurch ein weiteres Auslenken
des Keilriemens 10 mittels der Spannrolle 11 und der Kraft der
Feder 16 verhindert wird und die Federkraft voll auf den Eingriff
zwischen Reibbelag und Reibtrommel wirksam ist. Ab diesem Ver
schwenkwinkelbereich in die Hochklapprichtung gesehen verliert der
Keilriemen seine Spannung und damit seinen kraftübertragenden Eingriff
in die Riemenscheiben, wodurch mit Beginn des Bremsvorganges
die Kraftübertragung auf das Mähwerkzeug 7 unterbunden wird.
Der Keilriemen 10 bleibt in einer vorbereiteten Eingriffstellung mit
den Riemenscheiben 8 und 9 dadurch, daß er in seinem Anlauf-
und Ablaufbereich mit der Riemenscheibe 8 radial außen von Anschlägen
19 übergriffen ist und daß er im Nahbereich der Riemenscheibe
9 durch den Tragarm 15 in einer Lage verbleibt, in der er auf den
Eingriff mit der Riemenscheibe 9 ausgerichtet ist. Der im Zuge
des Verschwenkens in die Transportlage spannungslos werdende Keil
riemen paßt sich der Lageänderung durch eine entsprechende Verformung
senkrecht zur der von ihm im Betriebszustand aufgespannten Ebene
an.
Die Anordnung des Tragarmes 15 und der an ihm gehaltenen Spannrolle
11 und Reibbelag 17 ist vorzugsweise derart getroffen, daß die
Drehachse der Spannrolle 11, die Rotationsachse 12 des Mähwerkzeuges
7 und die Stützachse 14 für die Verschwenklagerung des Tragarmes
15 etwa in einer Ebene verlaufen, so daß bei Verschwenken des
Tragarms 15 in die Bremsstellung der Bremsbelag 17 etwa radial
auf die Bremsfläche der Bremstrommel 18 zugeführt ist; die Feder
16 ist vorzugsweise in bzw. parallel zu dieser Eingriffsrichtung
angeordnet.
Die einzelnen Geräte des Rasenmähers sind wie aus Fig. 1 ersichtlich,
mit Abtasträdern 21 versehen, um die Mähwerkzeuge entsprechend
an Bodenunebenheiten ausrichten zu können. Das Mittelgerät 3 und
somit das gesamte Mähgerät ruht im übrigen über Stützräder 22
auf dem Boden und ist an den Traktor 2 über ein Dreipunktgelenk
23 höhenversetzbar gehalten, wie dies an sich bekannt ist.
Claims (7)
1. Rasenmäher für den Anbau an einen Traktor oder dergleichen selbstfahrendes
Arbeitsgerät, insbesondere in Ausbildung als Frontanbaugerät,
mit mehreren an einem Mäherchassis um in der Betriebsstellung etwa
senkrecht zur zu mähenden Rasenfläche ausgerichtete Achsen (12, 13)
rotierend gehaltenen - insbesondere über einen Zapfwellengetriebezug
von dem Motor des Traktors aus antreibbaren - Mähwerkzeugen (7),
wobei das Mäherchassis aus einem an dem Traktor anzuschließenden
Mittelgerät (3) und wenigstens einem, mindestens ein Mähwerkzeug
(7) aufweisenden Seitengerät (4) besteht, das um eine etwa in
Fahrtrichtung und parallel zur Fahrebene verlaufende Chassisachse (5)
verschwenkbar an das Mittelgerät (3) angeschlossen ist, und wenigstens
ein Mähwerkzeug (7) des Seitengerätes (4) über ein Keilriemengetriebe
(8, 9, 10) von dem Mittelgerät (3) aus antreibbar ist, an dessen
Keilriemen (10) eine Spannrolle (11) angreift, die an einem um eine
parallel zur Rotationsachse (12) des Mähwerkzeugs (7) des Seitengerätes
(4) an diesem angeordnete Stützachse (14) verschwenkbaren Tragarm
(15) gelagert ist, an welchem ein Bremsbelag (17) gehalten ist, der
unter der Kraft einer an dem Tragarm (15) angreifenden und die Spannrolle
(11) gegen den Keilriemen (10) drückenden Feder (16) auf eine zur
Rotationsachse (12) des Mähwerkzeugs (7) des Seitengerätes (4) verdrehfeste
Bremstrommel (18) zu gerichtet beaufschlagt ist, derart, daß
bei Nachgeben des Keilriemens (10) in einer über einen Anfangswinkel
hinausgehenden, aus der gemeinsamen Arbeitsebene für beide Geräte
herausgerichteten Aufwärtsverschwenkstellung des Seitengerätes (4)
gegenüber dem Mittelgerät (3) die den Keilriemen (10) beaufschlagende
Spannrolle (11) ein Verschwenken des Tragarmes (15) zuläßt, das einen
Angriff des Bremsbelages (17) an der Bremstrommel (18) zur Folge hat,
wobei der Keilriemen (10) mit der dem Mähwerkzeug (7) des Seitengerätes
(4) zugeordneten Riemenscheibe (9) außer Übertragungseingriff
tritt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (16) an dem Tragarm (15) derart angreift, daß der Keilriemen
(10) von der Spannrolle (11) aus seiner kraftübertragenden Arbeitsposition
bei Übergang in die Transportlage ausgelenkt wird, daß die
Drehachse der Spannrolle (11), die Rotationsachse (12) des Mähwerkzeuges
(7) des Seitengerätes (4) und die Stützachse (14) für die Verschwenklagerung
des Tragarms (15) etwa in einer Ebene verlaufend angeordnet
sind und daß der Keilriemen (10) durch den Tragarm (15) im
Bereich der Spannrolle (11) gehalten ist.
2. Rasenmäher nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Chassisachse (5) zwischen dem Mittelgerät (3) und dem
Seitengerät (4) in Richtung auf die zu mähende Rasenfläche gesehen
unterhalb der von dem Keilriemen (10) aufgespannten Ebene verläuft.
3. Rasenmäher nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen an dem Mittelgerät (3) einerseits und an dem Seitengerät
(4) andererseits angeordnete, etwa vertikal zur Chassisachse (5) verlaufende
Gelenkachsen eine Kolben-Zylinder-Einrichtung (20) eingesetzt
ist, die sich vorzugsweise in Richtung der zu mähenden Rasenfläche
gesehen oberhalb der durch den Keilriemen (10) aufgespannten Ebene
erstreckt.
4. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Umschlingungseingriff des Keilriemens (10) mit der Riemen
scheibe (8), die an einem rotierend antreibbaren Teil - insbesondere der
Rotationsachse (13) eines Mähwerkzeugs (6) - des Mittelgerätes (3) angeordnet
ist, durch den Keilriemen (10) im Anlaufbereich und im Ablaufbereich
außen übergreifende Anschläge (19) sichergestellt ist.
5. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Keilriemen (10) den im Bereich der Spannrolle (11) zweiarmig
ausgebildeten Tragarm (15) durchgreift.
6. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die räumliche Ausbildung des Bereiches der Chassisachse (5) neben
der Verschwenkbarkeit des Seitengerätes (4) gegenüber dem Mittelgerät
(3) nach oben auch eine solche um einen geringen Winkelbereich
nach unten beinhaltet, in welchem das oder die Seitengeräte (4) mit
Abtasträdern (21) an den Boden angepaßt abgestützt sind.
7. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (16) parallel zu der Eingriffsrichtung der Bewegung des
Bremsbelages (17) des Tragarmes (15) etwa radial auf die Bremsfläche
der Bremstrommel (18) der koaxial zugeordneten Riemenscheibe (9) zu
gerichtet angeordnet ist.
Priority Applications (1)
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| DE19893937110 DE3937110A1 (de) | 1989-11-07 | 1989-11-07 | Rasenmaeher |
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Publications (2)
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| DE3937110C2 true DE3937110C2 (de) | 1993-07-29 |
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1989
- 1989-11-07 DE DE19893937110 patent/DE3937110A1/de active Granted
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |