DE3936110C2 - Lötstift mit Anwickelscheren für Hochtemperaturlackdrähte - Google Patents

Lötstift mit Anwickelscheren für Hochtemperaturlackdrähte

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Abstract

Die Neuerung betrifft einen Lötstift, bei welchem sich der Hochtemperaturlackdraht ohne vorherige Abisolierung durch den Drahtzug beim Anwickeln in Anwickelscheren des Lötstiftes hineinzieht, so daß eine Kontaktierung ohne zusätzlichen Arbeitsgang erfolgt.

Description

Die Erfindung betrifft einen Lötstift, bei welchem es möglich ist, Hochtemperaturlackdrähte ohne vorherige Abisolierung zu kontaktieren oder mit normalen Löttemperaturen (235°C, 2 sec.) nach IEC 68 zu verlöten.
Bei Spulenkörpern für elektrische Spulen sind an den Flanschen Lötstiftleisten mit Lötstiften, auf welche der Kupferlackdraht einer Wicklung angewickelt und verlötet wird.
Für Hochtemperaturlackdrähte, die erst ab 460°C mit 3 bis 5 sec. verlötbar sind, bringt dies nicht nur für den aus Kunststoff bestehenden Spulenkörper Probleme mit sich, sondern auch für den Lötstift, da er aus seiner Einbettung die ihm zugeordnete Position durch Erweichen des Kunststoffes verliert.
Um eine Verlötung möglich zu machen wird vielfach der Kupferlackdraht abisoliert, so daß eine normale Verlötung möglich wird. Dies ist sehr aufwendig und kostenintensiv.
Bekannte Schneid-Klemm-Verbindungen sind oft durch die Kleinheit des Produktes in einem Rasterabstand von 5 mm nicht möglich. Auch ist nach dem Bewickeln ein zusätzlicher Arbeitsgang erforderlich.
Bei Lötstiften mit einer Krimpmöglichkeit ist eine automatische Anwicklung mit modernen Wickelmaschinen nicht möglich, desgleichen ist ebenfalls ein zusätzlicher Arbeitsgang für das Krimpen erforderlich.
Aus der DE 85 28 530 U1 desselben Anmelders ist ein Lötstift für elektrische Spulenkörper bekannt, der einen in eine Öffnung des Spulenkörpers montierten Halteschaft, ein Anschlußteil und einen Wickelabschnitt für Draht hat. Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problem, eine sichere Kontaktierung zu gewährleisten, ist in diesem Dokument nicht angesprochen.
Bei der vorliegenden Erfindung ist der Lötstift auch auf modernen automatischen Wickelmaschinen mit Hochtemperaturlackdrähten anwickelbar, wobei ohne zusätzlichen Arbeitsgang eine Kontaktierung ohne nachträgliche Verlötung möglich ist.
Erreicht wird dies durch die Formgebung des Lötstiftes, bei welchem Anwickelscheren vorhanden sind, die bei der Anwicklung von Hand oder durch einen automatischen Drahtführer Schneid-Klemm-Wirkungen erzielen. Die Lackschicht des Hochtemperaturlackdrahtes wird dabei verletzt, wodurch ein metallischer Kontakt mit dem Lötstift an mehreren Stellen ohne zusätzlichen Arbeitsgang entsteht. Der Drahtzug allein bewirkt beim Bewickeln diese den Drahtquerschnitt entsprechende kontaktierende Verbindung.
Sofern aus sicherheitstechnischen Gründen eine zusätzliche Lötverbindung mit dem Lötstift erforderlich ist, kann dies bei normalen Löttemperaturen in einem anschließenden Lötprozeß erreicht werden. In diesem Fall entsteht eine Lötverbindung nur an den blanken Stellen des Kupferlackdrahtes. Der Lack selbst wird nicht vom normal temperierten Lötzinn abgelöst.
Eine Lötverbindung kann auch dadurch erreicht werden, daß bei einem verzinnten Lötstift durch die nachträgliche Verlötung des Spulenkörpers in einer Printplatte, die Löttemperatur ein Anschmelzen des verzinnten Lötstiftes an den Kupferlackdraht ermöglicht.
Durch die Anwickelscheren des Lötstiftes ist eine sichere Kontaktierung vom Dünnsten bis zu einem dem Lötstiftquerschnitt entsprechenden Drahtdurchmesser möglich.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird im folgen­ den anhand der Figuren beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 Anwickelabschnitt eines mit zueinander ver­ setzen Anwickelscheren aus einer Ebene des Lötstiftes in drei Ansichten.
Fig. 2 Anwickelabschnitt eines Lötstiftes mit zu­ einander versetzten Anwickelscheren aus zwei verschiedenen (entgegengesetzten) Ebenen des Lötstiftes.
Fig. 3 Perspektivische Darstellung des angewickel­ ten Lötstiftes für Printtechnik mit An­ wickelscheren in verschiedenen Richtungen über eine Zugentlastung am Spulenkörper.
Fig. 4 Perspektivische Darstellung des angewickel­ ten Lötstiftes für Printtechnik mit An­ wickelscheren in eine Richtung über eine Zugentlastung am Spulenkörper.
Fig. 5 Perspektivische Darstellung des angewickel­ ten Lötstiftes für Lötösenanschluß mit An­ wickelscheren in verschiedenen Richtungen über eine Zugentlastung am Spulenkörper.
Fig. 6 Perspektivische Darstellung des angewickel­ ten Lötstiftes für Lötösenanschluß mit An­ wickelschere in einer Richtung am abgewin­ kelten Ende des Lötstiftes.
In Fig. 1 ist die Anwickelschere 1 mit ihren Schneidkanten 2 und den Schneidkanten 3 der Löt­ stiftachse 4 dargestellt, wobei ersichtlich wird, daß der Lack des Kupferlackdrahtes 5 durch die Schneidkanten 2 und 3 verletzt wird und eine metal­ lische Verbindung zwischen Lötstift und Kupferlack­ draht entsteht.
Je nach Anwickeltechnik können wie in Fig. 2 die An­ wickelscheren 1 auch nach zwei verschiedenen Ebenen des Lötstiftes gerichtet sein.
In Fig. 3 ist ein Lötstift mit einem Halteschaft 6 und einem Anschlußstift für Printtechnik 7 darge­ stellt, bei welchem die Anwickelscheren 1 aus einer Ebene des Lötstiftes in zwei verschiedene Richtungen ragen. Die eingezeichnete Drahtführung (A B C...) stellt nur ein Anwickelbeispiel dar.
In Fig. 4 ist der Lötstift mit Halteschaft 6 und dem Anschlußstift für Printtechnik 7 dargestellt und Anwickelscheren 1 in gleichen Richtungen, wobei der Kupferlackdraht 5 über eine Umwickelstelle 8 in die Schneidkanten 2 und 3 gezogen wird.
In Fig. 5 ist der Lötstift mit Halteschaft 6 und einem Lötösenanschluß 9 dargestellt, mit entgegenge­ setzten Anwickelscheren 1.
In Fig. 6 ist ein winkelförmiger Lötstift mit Löt­ ösenanschluß 10 dargestellt, mit Anwickelscheren 1 am abgewickelten Ende 11. Die Drahtklemmung wird durch die Abstützung 12 erreicht.

Claims (6)

1. Lötstift für elektrische Spulenkörper, mit einem in eine Öffnung des Spulenkörpers montierten Halteschaft (6), einem Anschlußteil und einem Anwickelabschnitt für Kupferlackdraht (5), wobei der Anwickelabschnitt mit mindestens einer Anwickelschere (1) zum Anwickeln des Kupferlackdrahtes (5) ausgebildet ist.
2. Lötstift nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Anwickelscheren (1) nach einer Seite von der Lötstiftachse (4) abstehen.
3. Lötstift nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Anwickelscheren (1) nach zwei verschiedenen Seiten von der Lötstiftachse (4) abstehen.
4. Lötstift nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Halteschaft (6) und der Anschlußteil für eine gedruckte Schaltungsplatte (7) die gleichen Abmessungen haben und symmetrisch zueinander ausgebildet sind.
5. Lötstift nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Anwickelscheren (1) aus der flächigen Ausbildung des Lötstiftes mit Lötösenanschluß (9) herausgestanzt sind.
6. Lötstift nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Anwickelscheren (1) bei einem winkelförmigen Lötstift (10) am Ende des flächigen Lötstiftes mit einer Abstützung (12) ausgebildet sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20150107887A1 (en) * 2013-10-21 2015-04-23 Bothhand Enterprise Inc. Electric-element mount seat

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8528530U1 (de) * 1985-10-07 1985-11-14 Weiner, Norbert, Dipl.-Ing., 5275 Bergneustadt Lötschwert insbesondere für elektrische Spulenkörper

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