DE3933673C2 - Fahrzeug mit Ladefläche - Google Patents

Fahrzeug mit Ladefläche

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/08Securing to the vehicle floor or sides
    • B60P7/0807Attachment points
    • B60P7/0815Attachment rails or trellis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug mit Ladefläche und hinter etwa waagerecht vorstehende Vorsprünge von mit der Ladefläche bündig abschließenden Verzurrungsprofilen greifenden, mit Verzurrungsgurten verbundenen, von der Lade­ fläche her hinter die Vorsprünge einhakbaren Verzurrungsha­ ken.
Eine Konstruktion zur Verzurrung von Transportgut an Fahrzeugladeflächen ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 36 18 420 A1 bekannt. Sie zeigt ein Fahrzeug mit Ladefläche und hinter etwa waagerecht vorstehende Flansche von mit der Ladefläche bündig abschließenden Verzurrungsprofilen greifende Befestigungs­ elemente für Verzurrungsgurte. Die hintergreifenden Befestigungselemente sind als Verzurrungshaken ausgebidet, die sich in eine Nut hinter einem Flansch einhängen lassen. Die die Ladefläche umgebenden Bordwände sind mittels eines Scharniers am Außenrahmenprofil angelenkt.
Diese Konstruktion hat den Nachteil, daß die Verzurrhaken bei geschlossener Bordwand nur dann eingehängt werden können, wenn der Freiraum zwischen der Außenkante des Außenrahmenprofils und der Bordwand so groß ist, daß ein Einfädeln der gekröpften Enden der Verzurrungshaken möglich ist. Zu diesem Zweck müssen die Verzurrungshaken mit ihrem langen Schenkel annähernd waagerecht auf der Ladefläche aufgelegt werden, da nur ausgehend von dieser Anfangsstellung durch Hochklappen ein Einfädeln der Verzurrungshaken bei geschlossener Bordwand möglich ist.
Ein derartiges Fahrzeug ist auch in der deutschen Patentschrift 27 57 662 beschrieben; es weist eine Ladefläche oder -brücke, insbesondere aus in einem Brückenrahmen angeordne­ ten Leichtmetallprofilen auf. In der Gebrauchslage ist die Ladefläche wenigstens teilweise rahmenartig von ausschwenk­ baren Bordwänden umgeben, deren zur Ladefläche etwa paral­ lele Scharnierachsen in hakenartige, radiale Einführschlit­ ze für die Scharnierachsen aufweisende Scharnierösen einge­ setzt sind. An der Ladefläche sind Ösen zum Verzurren von lastensichernden Seilen oder Verzurrungsgurten angelenkt; sie lassen sich in abgeklappter Lage der Bordwand an die Einführschlitze der Scharnierösen für die Scharnierachse so heranführen, daß sie zwischen Ladefläche sowie Bordwand ruhen und den Einführschlitz überdecken.
Nachteilig ist hierbei, daß die Ösen unverschiebbar an vor­ bestimmten Stellen der Ladefläche angeordnet sind und sich in ihrer Lage nicht der zu sichernden Ladung anpassen lassen. Außerdem werden die Ösen, um ein Klappern während der Fahrt zu vermeiden, bei Nichtbenutzung abgeklappt, um zwischen der Bordwand und der Ladefläche bzw. dem Brücken­ rahmen zu ruhen, so daß es stets erforderlich ist, zunächst die Bordwand abzuklappen, da die Ösen anders nicht zugäng­ lich sind. Da nun aber aus Platzgründen, beispielsweise an einer Laderampe, ein Abklappen der Bordwände oft nicht möglich ist, läßt sich die Ladung häufig nicht unmittelbar nach dem Beladen verzurren; dies kann dann erst an anderer Stelle, wo mehr Platz zur Verfügung steht, geschehen.
Schließlich ist es auch nachteilig, daß die Verzurrungs­ gurte zum Sichern der Ladung durch die Ösen hindurchgezogen werden müssen, bevor ein Verspannen möglich ist, was häufig umständlich und zeitaufwendig ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Fahr­ zeug zu schaffen, bei dem ein einfaches Einhaken von mit Verzurrungshaken versehenen Verzurrungsgurten möglich ist, wobei sich die Verzurrungshaken, ohne die Bordwand abklap­ pen zu müssen, einhaken lassen sollen und daher auch für den Innenraum von Fahrzeugen mit festem Aufbau geeignet sind. Des weiteren soll ein Verzurrwinkel abweichend von der Senkrechten bis fast zur Waagerechten zwischen Zurrmit­ tel und Ladeboden möglich sein.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß bei einem Fahrzeug der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß das ein Außen­ rahmenprofil bildende Verzurrungsprofil einen eine Rinne bildenden Rücksprung besitzt, in dem Halter mit etwa waage­ recht vorstehenden Nasen für sie untergreifende Verzurrungs­ haken angeordnet sind.
Vorteilhaft ist hierbei, daß sich das Außenrahmenprofil problemlos als Roll-, Walz- oder als Strangpreßprofil her­ stellen läßt, da der eine Rinne bildende Rücksprung keine wesentliche Profilveränderung bedeutet. Des weiteren ist genügend Platz für die Halter in der Rinne vorhanden, so daß sich die Verzurrungshaken problemlos zwischen Bordwand und dem Außenrahmenprofil einhaken lassen und einen Verzurr­ winkel bis zu etwa 10° zwischen dem Zurrmittel und dem Ladeboden zulassen. Somit lassen sich auch sehr flache Ladungsteile einwandfrei festzurren.
Vorteilhafterweise besitzt jeder Halter zwei äußere, weiter vorstehende Nasen und eine dazwischenliegende, nicht so weit vorstehende Nase, deren Unterflächen konkav ausge­ kehlt sind. Der Verzurrungshaken besteht dann entsprechend aus einem die Nase des jeweiligen Halters untergreifendes abgewinkeltes Ende mit einem den konkaven Unterflächen der Nase angepaßten Querschnitt.
Vorzugsweise sind die die äußeren, weiter vorstehenden Na­ sen untergreifenden Teile des abgewinkelten Endes des Ver­ zurrungshakens als seitlich hervorstehender Zapfen ausgebil­ det. Des weiteren sind zwischen den weiter vorstehenden Nasen und der dazwischenliegenden Nase eines Halters zurück­ springende Aussparungen für mindestens eine entsprechende vorspringende Verschiebesicherung am Verzurrungshaken ange­ ordnet, so daß sich die über den Verzurrungshaken eingelei­ teten Zurrkräfte an dem entsprechenden Halter in jeder Winkelposition zwischen 90° und 10° zwischen Zurrmittel und Ladeboden sicher stützen, ohne sich seitlich verschieben zu können.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeich­ nung dargestellten Ausführungsbeispiels des näheren erläu­ tert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Teilschnitt durch einen Fahrzeugaufbau mit einer abklappbaren Bordwand; und
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Fahrzeugaufbau gemäß Fig. 1.
Von einem Fahrzeugaufbau sind nur ein Teil einer Ladefläche 1, ein Außenrahmenprofil 2 und eine abklappbare Bordwand 14 dargestellt. Das Außenrahmenprofil 2 weist einen Rücksprung 4 auf, der eine Rinne 3 zur Bordwand 14 hin bildet. In diesem Rücksprung 4 sind mit Abstand voneinander Halter 5 für Verzurrungshaken 8, beispielsweise durch Schweißen be­ festigt. Die Halter 5 weisen etwa waagerecht vorstehende Nasen 6, 7 auf, und zwar zwei äußere weiter vorstehende Nasen 7 und eine dazwischenliegende, nicht so weit vor­ stehende Nase 6.
Die Unterflächen 9 der Nasen 6, 7 sind konkav ausgekehlt. Der Verzurrungshaken 8 weist ein abgewinkeltes Ende 10 auf, der die Nasen 6, 7 eines Halters 5 untergreift. Der Quer­ schnitt des abgewinkelten Endes 10 ist der konkaven Unter­ fläche 9 der Nasen 6, 7 angepaßt.
Die die äußeren, weiter vorstehenden Nasen 7 untergreifen­ den Teile des abgewinkelten Endes 10 des Verzurrungshakens 8 sind als seitlich hervorstehende Zapfen 11 mit etwa kreisförmigen Querschnitt ausgebildet. Im Anschlußbereich der seitlich hervorstehenden Zapfen 11 an das abgewinkelte Ende 10 des Verzurrungshakens 8 sind vorspringende Rippen 13 angeordnet, die als Verschiebesicherungen des Verzur­ rungshakens 8 dienen. Zu diesem Zweck sind zwischen den weiter vorstehenden Nasen 7 und der dazwischenliegenden Nase 6 eines Halters 5 zurückspringende Aussparungen 12 angeordnet, in die die Rippen 13 eingreifen. Die zurück­ springenden Aussparungen 12 erlauben es, die Verzurrungsha­ ken 8 bis zu einem Verzurrwinkel von etwa 10° zwischen Zurrmittel und Ladeboden zu verschwenken, so daß sich auch sehr flache Gegenstände auf der Ladefläche 1 verzurren lassen.

Claims (6)

1. Fahrzeug mit Ladefläche und hinter etwa waagerecht vorstehende Vorsprünge von mit der Ladefläche bündig abschließenden Verzurrungsprofilen greifenden, mit Verzurrungsgurten verbundenen, von der Ladefläche her hinter die Vorsprünge einhakbaren Verzurrungshaken (8), wobei das ein Außenrahmenprofil bildende Verzurrungsprofil (2) einen eine Rille (3) bildenden Rücksprung (4) mit Haltern (5) aufweist, welche waagerecht vorstehende Nasen (6, 7) für sie untergreifende Verzurrungshaken (8) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verzurrungshaken (8) so gebildet ist, daß er mit im wesentlichen senkrecht stehenden Schaftteil, auch bei geschlossener Bordwand in den Halter (5) eingesetzt werden kann.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halter (5) zwei äußere, weiter vorstehende Nasen (7) und eine dazwischenliegende, nicht so weit vor­ stehende Nase (6) besitzt.
3. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterflächen (9) der Nasen (6, 7) konkav ausge­ kehlt sind.
4. Fahrzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich­ net, daß der Verzurrungshaken (8) ein die Nasen (6, 7) des jeweiligen Halters (5) untergreifendes, abgewinkel­ tes Ende (10) mit einem den konkaven Unterflächen (9) der Nase (6, 7) angepaßten Querschnitt aufweist.
5. Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die äußeren, weiter vorstehenden Nasen (7) unter­ greifenden Teile des abgewinkelten Endes (10) des Ver­ zurrungshakens (8) als seitlich hervorstehende Zapfen (11) ausgebildet sind.
6. Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den weiter vorstehenden Nasen (7) und der dazwischenliegenden Nase (6) zurückspringende Ausspa­ rungen (12) für mindestens eine entsprechend vorsprin­ gende Verschiebesicherung (13) am Verzurrungshaken (8) angeordnet sind.
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