DE3933527A1 - Verfahren zur daempfung von lastpendelschwingungen - Google Patents
Verfahren zur daempfung von lastpendelschwingungenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Steuerverfahren zur Dämpfung von
Lastpendelschwingungen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiges Verfahren ist aus der deutschen Offenlegungsschrift
32 28 302 A1 bekannt.
Hierbei wird die Sollkraft zur Beschleunigung und zur Bremsung der
Laufkatze durch einen Antriebsmotor mit einem damit in Verbindung
stehenden Rechner, der nach einem Rechenprogramm zur Lösung der für das
aus Laufkatze und Lastkörper gebildete Zweimassenschwingungssystem
geltenden Differentialgleichung arbeitet, derart gesteuert, daß die Last
am Zielort nicht mehr pendelt. Der Rechner steht dazu eingangsseitig mit
einem Pendellängenmeßwertgeber zur Ermittlung des Abstandes des
Lastkörpers von der Laufkatze in Verbindung.
Hierbei ist nachteilig, daß dieses bekannte Verfahren zur Ermittlung des
Steuerbefehls nicht vom Voraussagetyp ist. Des weiteren findet hierbei
keine besondere Berücksichtigung einer vor Beginn der Fahrbewegung
anliegenden Vorschwingung der Last statt.
Eine Berücksichtigung etwaiger Störungen im Fahrbetrieb ist aus der
deutschen Patentschrift 35 13 007 C2 bekannt. Dabei werden die
Steuerbefehle nach einem Schätzverfahren, die um den theoretisch
errechneten Steuerbefehl gestreut sind, nach einem komplizierten
mathematischen Auswahlverfahren ausgewählt. Nachteilig ist hierbei der
entsprechend große Aufwand und die dazu benötigte Zeit zur Durchführung
des Steuerverfahrens.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Verfahren der
eingangs beschriebenen Art derart weiterzubilden, daß unter Zuhilfenahme
eines beliebigen strategischen Pendeldämpfungsverfahrens, welches aus
Fahrbewegungen entstehende Lastpendelschwingungen dämpft, zusätzlich
auch die Vorschwingungen während des Fahrprozesses mitzudämpfen, so daß
kein zusätzlicher Zeitaufwand entsteht.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich anhand der kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruches 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen dieser
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 und 3.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen darin, daß unabhängig
von der Art und Größe der Vorschwingungen minimale Fahrzeiten bzw.
Verladezeiten, insbesondere bei Verwendung in Automatikkranen, erreicht
werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 Blockschaltbild: Gesamtübersicht.
Fig. 2 Blockschaltbild: Lagekorrektursollwertbestimmung.
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild des Ausführungsbeispieles, mit der
Anordnung und Verknüpfung einzelner Reglerkomponenten, die nach dem
Verfahren arbeiten und verknüpft sind.
Als Eingangsgröße dient der Lagesollwert x(t), der am Ausgang einer
strategischen Pendeldämpfungseinrichtung 1 anliegt. Dieser Lagesollwert
x(t) wird zum einen an einen Lageregler 2 und zum anderen an eine
Einheit 3 zur Erfassung des Lagesollwertes x(t) geführt. Der Lageregler
2 errechnet aus dem Lagesollwert x(t) und einer Rückkopplung mit einem
Lagekorrektursollwert x(t) die Sollgeschwindigkeit. Dieser
Geschwindigkeitssollwert Vs(t) wird einem Geschwindigkeitsregler 4
zugeführt, der Teil eines Antriebsreglers 5 der Fahrmotoren ist.
Der erhaltene Geschwindigkeits-Istwert VI(t) wird zum einen einer
Recheneinheit 6 und zum anderen einer Pendeleinheit 7 zugeführt, wobei
6 und 7 das Fahrzeug (Katze bzw. Kranbrücke) mit der am Seil hängenden
Last repräsentieren. Die Pendeleinheit 7 liefert aus diesem
Geschwindigkeits-Istwert VI(t) den realen Pendelwinkel α(t). Die
Recheneinheit 6 liefert durch die Fahrbewegung (= Integration des
Geschwindigkeits-Istwertes VI(t) über die Zeit) den Wert der real
gefahrenen Strecke y(t). Dieser Wert y(t) wird einem Summationspunkt a
zugeführt, an dem auch in Rückkopplung mit dem Lageregler 2 der Wert des
Lagekorrektursollwertes z(t) anliegt. An diesem Summationspunkt a
entsteht die Differenz der beiden Werte y(t)-z(t). Dieser Wert
wird einer Einheit 3 zur Erfassung des entsprechenden Wertes zugeführt.
In einem weiteren Schritt wird nun die Pendellänge L gemessen und
ebenfalls in dieser Einheit 3 erfaßt. Die erfaßten Werte α(t), y(t)-z(t),
L und x(t) werden einer elektronischen Einrichtung 8 zur
Bestimmung des Lagekorrektursollwertes z(t) zugeführt. Der daraus
ermittelte Lagekorrektursollwert z(t) wird durch Zuführen zum Lageregler
2 dem Lagesollwert x(t) überlagert.
Das Prinzip der elektronischen Einheit zur Ermittlung des
Lagekorrektursollwertes ist in dem Blockschaltbild der Fig. 2
dargestellt.
Der Pendelwinkel α(t) wird einem Multiplikator 10 zugeführt, der über
einen Synchronisierimpuls I·Δt ein Zeitfenster setzt und die
Echtzeitsimulation des Pendelwinkels α(t) einleitet. Dieser Anfangswert
wird zum einen über ein Differenzierglied 13 auf einen ersten Integrator
14 und zum anderen parallel dazu direkt auf einen zweiten Integrator 15
geführt. Die Eingangsgröße y(t)-z(t) wird einem zweifachen
Differenzierglied 19 zugeführt. Das Ausgangssignal steht in Verbindung
mit einem Divisionsglied 21, dem die Pendellänge L zugeführt wird. Das
daraus erhaltene Signal liegt am Ausgang, d. h. am Summationspunkt b an,
der mit Integrator 14 in Verbindung steht. Die Eingangsgröße
Lagesollwert x(t) wird einem zweifachen Differenzierglied 20 zugeführt,
dessen Ausgang mit einem Divisionsglied 22 in Verbindung steht, welchem
ebenfalls die Pendellänge L zugeführt wird. Der Ausgang des
Divisionsgliedes liegt über dem Summationspunkt c am Eingang des
Integrators 17. Die Eingangsgröße Pendellänge L wird einem Rechner 23
zugeführt, der den Wert der Dämpfungsvarianzfunktion ϑ(ω,t) und den Wert
der Kreisfrequenz ω² zusammen jeweils mit dem Wert der Pendellänge L
selbst am Ausgang herausgibt. Die Dämpfungsvarianzfunktion wird einem
Multiplikator 11 zugeführt, und die Kreisfrequenz ω² wird über
Multiplikatoren 12, 12′ den beiden Echtzeitsimulationen des realen und
des strategischen Pendelwinkels zugeführt.
In beiden Integrationsgliedern 14, 15 und 17, 18 entsteht am Ausgang das
jeweilige Echtzeitmodell. Beide Ausgangssignale ϕ, ψ kommen am
Summationspunkt d zusammen. Die dort erhaltene Größe, d. h. die
Differenz aus ϕ(t) und ψ(t) ergibt den Vorschwingungsanteil ε(t). Die
nachfolgende Multiplikation mit der Dämpfungsvarianzfunktion ϑ(ω,t)
und der Pendellänge L wird einem Integrator 16 zugeführt, der dann als
Ausgangsgröße den Lagekorrektursollwert z(t) liefert.
Die beiden Echtzeitmodelle ϕ, ψ arbeiten nach den
Differentialgleichungen der entsprechenden Pendelsysteme. Als erstes
wird der reale Pendelwinkel α(t) durch die Synchronisation mit einem
Echtzeitmodell gekoppelt und durch dasselbe simuliert. Dies hat zur
Folge, daß sämtliche aus einer statischen Verformung des Tragwerkes
entstehenden Störeinflüsse eliminiert werden. Diese Kopplung muß
mathematisch die Funktion α(t) stetig in die Funktion ϕ(t) überführen.
Dasselbe gilt für die Ableitungen der entsprechenden Funktionen.
Im weiteren existieren dann prinzipiell drei strukturgleiche
Schwingungssysteme:
[ϕ]: Das reale Lastpendelsystem besteht aus einem Echtzeitmodell, das die
Pendelschwingung inklusive der Vorschwingung simuliert.
[ψ]: Das strategische Pendelsystem besteht aus einem Echtzeitmodell, dessen Pendelausschlag ψ jenen vom α, jedoch ohne Vorschwingung nachbildet.
[ε]: Existiert nur theoretisch, entsteht durch die Subtraktion
[ψ]: Das strategische Pendelsystem besteht aus einem Echtzeitmodell, dessen Pendelausschlag ψ jenen vom α, jedoch ohne Vorschwingung nachbildet.
[ε]: Existiert nur theoretisch, entsteht durch die Subtraktion
[ϕ]: - [ψ]: = [ε]:
und repräsentiert den in ϕ steckenden Vorschwingungsanteil ε.
Die Systeme gehorchen den folgenden Differentialgleichungen:
In Laplace-Transformation lauten die Gleichungen:
Als Voraussetzung zur mathematischen Lösbarkeit des gedachten
Systemes [ε]: wird angenommen, daß es sich insgesamt um einen idealen
Regler handelt. Das bedeutet, daß die Sollwerte als Istwerte auch
erreicht werden.
Der Vorschwingungsanteil ε ergibt sich dann aus folgender Differenz:
Die Differentialgleichungen 1, 2, 3 sind strukturgleich und beschreiben
ungedämpfte harmonische Schwingungsvorgängen. Der Aufgabenstellung
entsprechend soll der in α bzw. ϕ steckende Vorschwingungsanteil ε durch
Dämpfung zum Verschwinden gebracht werden. Zu diesem Zweck wird in die
Differentialgleichung 3 ein Term erster Ordnung ϑ ε eingeführt.
+ ϑε + ω²ε = 0 (Gl. 4)
bzw.
Aus der Beziehung [ε]: + [ψ]: = [ϕ] erhält man die Differentialgleichung für ϕ,
mit gedämpftem Vorschwingungsanteil ε.
Die Differentialgleichung ist durch zweimalige Integration in den
Ortsraum zu überführen.
Die Aufgabe der Erfindung, das Lageziel auch bei zu dämpfender
Vorschwingung ohne Zeitverzug zu erreichen, führt zu folgender
Bedingung:
∫ϑε(t)dt → 0 (Gl. 7)
Die Erfüllung dieser Forderung hängt vom zeitlichen Verlauf der
Dämpfungsvarianzfunktion ϑ ε(t) ab. Dazu wird das charakteristische
Polynom P(s) aus der Gleichung 4a betrachtet.
P(s) = s² + ϑs + ω² = 0 (Gl. 8)
Die beiden Wurzeln lauten:
Für die gedämpfte harmonische Schwingung gilt dann:
Mit Einführung der Dämpfungsparameter (β, γ)<1 läßt sich diese Gleichung nun
darstellen:
Hierbei ergibt aus 5 sich folgende Lösung:
Die obige, in Gleichung 7 angegebene Forderung ist dann erfüllbar,
wenn die Dämpfungsvarianzfunktion ϑ zeitvariant bleibt.
ϑ → ϑ(ω,t) bzw. ϑ(ω,t) = 2ωβ(ω,t)
Damit folge für den Lagekorrektursollwert z(t):
z(t) = 2Lω∫β(ω,t)ε(t)dt → 0 am Lageziel
Es ist nun der zeitliche Verlauf von β(ω,t) so zu bestimmen, daß der
Lagekorrektursollwert gegen Null geht. Dies ist in mathematisch
geschlossener Form und demzufolge auch elektronisch praktisch nicht
möglich. Die Bestimmung dieser Dämpfungsfunktion erfolgt deshalb durch
Tests an der realen Anlage.
Selbstverständlich ist es möglich, den Teil der Erfindung, der die
Bestimmung des Lagekorrektursollwertes z(t) vornimmt, durch ein
Computerprogramm zu ersetzen.
Positionsliste
Signale, Meß- und Regelgrößen
x(t) = Lagesollwert
z(t) = Lagekorrektursollwert
Vs(t) = Geschwindigkeits-Sollwert
VI(t) = Geschwindigkeits-Istwert
Y(t) = real gefahrene Strecke, Lage-Istwert
L = Pendellänge
ω = Pendel-Kreisfrequenz
x(t) = Lagesollwert
z(t) = Lagekorrektursollwert
Vs(t) = Geschwindigkeits-Sollwert
VI(t) = Geschwindigkeits-Istwert
Y(t) = real gefahrene Strecke, Lage-Istwert
L = Pendellänge
ω = Pendel-Kreisfrequenz
Fig. 1, Gesamtübersicht (Blockschaltbild)
1 = strategische Pendeldämpfungseinrichtung
2 = Lageregler
3 = Erfassungseinheit
4 = Geschwindigkeitsregler
5 = Antriebsregler
6 = Recheneinheit
7 = Pendeleinheit
8 = elektronische Einrichtung zur Bestimmung von z(t)
a = Summationspunkt
2 = Lageregler
3 = Erfassungseinheit
4 = Geschwindigkeitsregler
5 = Antriebsregler
6 = Recheneinheit
7 = Pendeleinheit
8 = elektronische Einrichtung zur Bestimmung von z(t)
a = Summationspunkt
Fig. 2, Lagekorrektursollwertbestimmung
10-12, 12′ = Multiplikatoren
I · Δt = Synchronisierimpuls
13 = Differenzierglied
14-18 = Integratoren
19-20 = zweifach Differenzierglieder
21, 22 = Divisionsglieder
23 = Rechner
b, c, d = Summationspunkte
I · Δt = Synchronisierimpuls
13 = Differenzierglied
14-18 = Integratoren
19-20 = zweifach Differenzierglieder
21, 22 = Divisionsglieder
23 = Rechner
b, c, d = Summationspunkte
Claims (3)
1. Steuerverfahren zur Dämpfung von Lastpendelschwingungen aus
Fahrbewegungen bei Krananlagen mit Laufkatze, wobei die
Fahrbewegung über die Ermittlung von Zustandsgrößen des Systems
Kran-Last und die Berechnung von Sollwerten so gesteuert werden,
daß eine am Kran herabhängende Last am Zielort nicht mehr pendelt,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch nicht aus der Fahrbewegung entstehende Vorschwingungen
während des Fahrprozesses mitgedämpft werden, indem zu einem
Lagesollwert (x(t)) ein entsprechender Lagekorrektursollwert (z(t))
ermittelt und dem Lagesollwert (x(t)) überlagert wird, wobei in
folgenden Verfahrensschritten gesteuert wird:
- a) Ermittlung des strategischen Lagesollwertes (x(t)) und Erfassung eines realen Pendelwinkels (α(t)) sowie der Seillänge (L),
- b) Darstellung des realen Pendelwinkels (α(t)) durch einen aus einem ersten Echtzeitmodell simulierten und mit (α(t)) zeitlich synchronisierten Pendelwinkel (ϕ(t)),
- c) Darstellung bzw. laufende Berechnung eines nur aus der Fahrbewegung resultierenden strategischen Pendelwinkels (ψ(t)) durch ein zweites Echtzeitmodell.
- d) Bildung der Differenz (ε(t)) = (ϕ(t))-(ψ(t)), wobei (ε(t)) der im realen Pendelwinkel (α(t)) bzw. (ϕ(t)) enthaltene Vorschwingungsanteil ist,
- e) Bestimmung eines von (ε(t)) abhängigen Lagekorrektursollwertes (z(t)) aus (x(t)), (y(t)), (ϕ(t)), (ψ(t)) und(L) unter Zuhilfenahme einer ermittelten, der jeweiligen Pendelsituation angepaßten Dämpfungsvarianzfunktion (ϑ(ω,t)),
- f) Überlagerung des Lagesollwertes (x(t)) mit dem Lagekorrektursollwert (z(t)) am Eingang des Lagereglers (2) und Weitergabe der daraus resultierenden Ausgangsgröße (v(t)) als Sollwert an den Geschwindigkeitsregler (4).
2. Steuerverfahren zur Dämpfung von Lastpendelschwingungen nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Echtzeitmodell (ϕ(t)), vor oder am Beginn der Fahrbewegung
durch einen Synchronisationsimpuls (I · Δt) eine kurzzeitige
Kopplung mit der ermittelten realen Vorschwingung (α(t)) erfährt
und mit derselben zeitlich synchronisiert wird.
3. Steuerverfahren zur Dämpfung von Lastpendelschwingungen nach den
Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dämpfungsvarianzfunktion (ϑ(ω,t)) einen Verlauf aufweist,
der die Pendelwinkeldifferenz (ε(t)) sowie den
Lagekorrektursollwert (z(t)) am Ende des Fahrvorganges praktisch
zu Null macht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893933527 DE3933527A1 (de) | 1989-10-04 | 1989-10-04 | Verfahren zur daempfung von lastpendelschwingungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893933527 DE3933527A1 (de) | 1989-10-04 | 1989-10-04 | Verfahren zur daempfung von lastpendelschwingungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3933527A1 true DE3933527A1 (de) | 1991-04-18 |
| DE3933527C2 DE3933527C2 (de) | 1992-02-13 |
Family
ID=6391020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893933527 Granted DE3933527A1 (de) | 1989-10-04 | 1989-10-04 | Verfahren zur daempfung von lastpendelschwingungen |
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| Country | Link |
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