DE3932676A1 - Aufsetz- oder sanierungskranz mit einem aussenseitigen wetterschenkel - Google Patents

Aufsetz- oder sanierungskranz mit einem aussenseitigen wetterschenkel

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DE3932676A1
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    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/03Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
    • E04D13/0305Supports or connecting means for sky-lights of flat or domed shape
    • E04D13/0315Supports or connecting means for sky-lights of flat or domed shape characterised by a curb frame

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  • Architecture (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Aufsetz- oder Sanierungs­ kranz für Lichtkuppeln oder Lichtbänder, mit einem außenseitigen Wetterschenkel, unter dem eine Dach­ anschlußfolie mit ihrem oberen Randbereich endet und mittels eines auf diesen Randbereich aufgesetzten, formschlüssig an der Innenseite des Wetterschenkels festgelegten und durch Schrauben an dem Kranz befestig­ ten Abdeckprofils gehalten ist.
Ein derartiger Aufsetz- oder Sanierungskranz ist aus der DE-U1-87 16 956 bekannt. Der Formschluß zwischen dem Wetterschenkel und dem Abdeckprofil wird durch eine komplementär C-förmige Profilierung des Unterrandes des Wetterschenkels und des Oberrandes des Abdeckprofils erreicht, so daß sich das letztere in den Wetterschenkel lose einhängen läßt, bevor die Schrauben zur endgültigen Fixierung der Dachanschlußfolie eingedreht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufsetz- oder Sanierungskranz der einleitend angegebenen Gattung zu schaffen, bei dem demgegenüber die Dachanschlußfolie bereits mit dem Einschieben des Abdeckprofils noch vor dessen Verschraubung mit dem Kranz verschiebungssicher gehalten wird.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die der Außenwand des Kranzes zugewandte Fläche des Wetterschenkels längslaufende Rillen hat, und daß das Abdeckprofil einen ersten, an den auf der Dachanschluß­ folie aufliegenden Teil anschließenden Schenkel sowie einen zweiten, diesen ersten Schenkel U-förmig fort­ setzenden, elastischen Schenkel hat, dessen freier Rand in eine der Rillen des Wetterschenkels rastend eingreift. Hierdurch wird eine sichere Festklemmung des oberen Rand­ bereiches der Dachanschlußfolie bereits vor dem Eindre­ hen der Schrauben in das Abdeckprofil und den Kranz erreicht.
Durch seine einfachere Formgebung eignet sich der Wetter­ schenkel des hier vorgeschlagenen Kranzes besser als derjenige des Kranzes nach dem Stand der Technik zur einstückigen Anformung an den Kranz.
Alternativ hierzu kann der Wetterschenkel mit der Außen­ seite des Kranzes durch ein mechanisches Befestigungs­ mittel und ein Überlaminat verbunden sein.
Die gewählte Konstruktion ermöglicht es auch, Restlängen des Abdeckprofils durch einfaches Ansetzen Stoß an Stoß zu verwerten. Hierzu kann auf dem Abdeckprofil ein Stoß­ überdeckungsblech befestigt werden, dessen oberer Längs­ rand auf einem an die Innenseite des oberen Schenkels des Abdeckprofils angeformten Steg aufliegt.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Kranzes nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 und 1a einen Schnitt und eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform als Aufsetzkranz,
Fig. 2 einen Schnitt ähnlich Fig. 1 zur Erläuterung eines besonderen montagetechnischen Vorteils der ge­ wählten Profilgebung,
Fig. 3 und 3a einen Schnitt und eine Aufsicht auf eine zweite Ausführungsform als Sanierungskranz und
Fig. 4 einen Schnitt durch eine Abwandlung der Aus­ führungsform als Aufsetzkranz.
Die für die zeichnerisch dargestellten Aufsetz- und Sanierungskränze gewählten Profile sind lediglich bei­ spielhaft zu verstehen und richten sich im Einzelfall nach dem verwendeten Werkstoff, bei dem es sich um z. B. Polyester, PVC oder Metall handeln kann.
Der Aufsetzkranz 3 in Fig. 1 hat nahe seinem Oberrand außenseitig einen angeformten, schräg abwärts weisenden, vorzugsweise elastischen Wetterschenkel 1 zur Überdeckung des Oberrandes einer Dachanschlußfolie 2. Deren oberer Randbereich ist durch ein Abdeckprofil 4 fixiert. Dieses besteht vorzugsweise aus Aluminium und hat in Anschluß an seinen auf der Dachanschlußfolie 2 aufliegenden Teil einen sich nach oben erstreckenden ersten Schenkel 6a, der U-förmig in einen ggf. elastischen zweiten Schenkel 6b übergeht. Dieser zweite Schenkel 6b ist der Innenseite des Wetterschenkels 1 zugewandt und greift nach dem Einschieben des Abdeck­ profils 4 mit seinem freien Längsrand in eine der zu diesem Zweck an der Innenseite des Wetterschenkels 1 vorgesehenen, längsverlaufenden Rillen 5 ein. Von dem zweiten Schenkel 6b des Abdeckprofils 4 zweigt innen­ seitig ein angeformter Steg 6c ab, der sich etwa in Höhe der oberen Deckfläche des Abdeckprofils 4 befindet. Wie der Vergleich der Fig. 1 und 1a zeigt, lassen sich auf diese Weise Stöße 4a zwischen zwei Abdeck­ profilstücken mittels eines Stoßüberdeckungsblechs 8 überbrücken, dessen oberer Längsrand 8a auf dem Steg 6c aufliegt. Da dieser Auflagebereich sowohl von dem zweiten Schenkel 6b als auch von dem Wetterschenkel 1 überdeckt wird, kann keine Feuchtigkeit eindringen. Nach dem Einschieben des Abdeckprofils 4 und ggf. dem Aufsetzen des Stoßüberdeckungsbleches 8 erfolgt die endgültige Befestigung mittels Schrauben 9 oder gleich­ artiger Befestigungsmittel.
Fig. 2 zeigt, daß die für den Wetterschenkel 1 und das Abdeckprofil 4 gewählte Formgebung es ermöglicht, das Abdeckprofil 4 als Flammschutz für den Kranz zu benutzen, wenn bei der Verlegung der Dachanschlußfolie 2 aneinander­ stoßende Bahnen mittels offener Flamme verschweißt wer­ den. Hierzu wird das Abdeckprofil 4 in einer im wesent­ lichen um 180° um seine Längsachse gedrehten Lage auf den Wetterschenkel 1 aufgeschoben und durch Eingreifen einer an den Steg 6c angeformten Nase 6cc, die in eine der Rillen 5 des Wetterschenkels 1 eingreift, in Ver­ bindung mit der Elastizität des Schenkels 6b oder der beiden Schenkel 6a und 6b des Abdeckprofils 4 gehalten.
Fig. 3 zeigt, daß sich die gleiche Konstruktion auch im Fall eines Sanierungskranzes 3′ verwenden läßt. Die übrigen Bezugszeichen sind daher unverändert geblieben.
Fig. 3a zeigt eine Aufsicht auf eine Ecke des Sanie­ rungskranzes 3′.
Fig. 4 veranschaulicht, daß das vorgeschlagene Ver­ rastungsprinzip zwischen Wetterschenkel und Abdeckprofil auch dann anwendbar ist, wenn der Wetterschenkel werk­ stoffbedingt nicht einstückig mit dem Kranz herstellbar ist. Im Fall der Fig. 4 ist dementsprechend ein Wetter­ schenkel 1′ mit der Außenseite eines Kranzes 3′′ z. B. mittels Blindnieten 10 und einem Überlaminat 11 verbun­ den.

Claims (5)

1. Aufsetz- oder Sanierungskranz für Lichtkuppeln oder Lichtbänder mit einem außenseitigen Wetterschenkel (1, 1′) im oberen Randbereich, unter dem eine Dach­ anschlußfolie (2) mit ihrem oberen Randbereich endet und mittels eines auf diesen Randbereich auf­ gesetzten, formschlüssig an der Innenseite des Wetterschenkels (1, 1′) festgelegten und durch Schrauben (9) an dem Kranz (3, 3′, 3′′) befestigten Abdeckprofils (4) gehalten ist, dadurch gekennzeich­ net, daß die der Außenwand des Kranzes (3, 3′, 3′′) zugewandte Fläche des Wetterschenkels (1, 1′) längs­ laufende Rillen (5) hat, und daß das Abdeckprofil (4) einen ersten, an den auf der Dachanschlußfolie (2) aufliegenden Teil anschließenden Schenkel (6a) und einen diesen U-förmig fortsetzenden, elastischen zweiten Schenkel (6b) hat, dessen freier Rand in eine der Rillen des Wetterschenkels (1, 1′) rastend eingreift.
2. Aufsetz- oder Sanierungskranz nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß der Wetterschenkel (1) einstückig an den Kranz (3, 3′) angeformt ist.
3. Aufsetz- oder Sanierungskranz nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wetter­ schenkel (1′) mit der Außenseite des Kranzes (3′′) durch ein mechanisches Befestigungsmittel (10) und ein Überlaminat (11) verbunden ist.
4. Aufsetz- oder Sanierungskranz nach einem der Ansprü­ che 1 bis 3, dadurch gekennzeichent, daß auf dem Abdeckprofil (4) ein Stoßüberdeckungsblech (8) befestigt ist, dessen oberer Längsrand (8a) auf einem an die Innenseite des oberen Schenkels des Abdeck­ profils (4) angeformten Steg (6c) aufliegt.
5. Aufsetz- oder Sanierungskranz nach einem der Ansprü­ che 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Steg (6c) des Abdeckprofils (4) eine in Richtung auf dessen ersten Schenkel (6a) weisende Nase (6cc) so ausgebildet ist, daß das Abdeckprofil (4) sich auch in einer um ca. 180° um seine Längsachse gedrehten Stellung auf den Wetterschenkel (1, 1′) aufschieben läßt.
DE19893932676 1989-09-29 1989-09-29 Aufsetz- oder sanierungskranz mit einem aussenseitigen wetterschenkel Granted DE3932676A1 (de)

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DE3932676C2 DE3932676C2 (de) 1991-10-10

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2682144A1 (fr) * 1991-10-04 1993-04-09 Eternit Ag Monture de pose pour chassis vitres de toiture.
EP2472027A3 (de) * 2010-12-29 2015-07-08 VKR Holding A/S Verfahren zur Befestigung einer Abdeckung eines Dachfensters und Abdeckelement zur Verwendung dafür

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8220226U1 (de) * 1982-07-15 1982-10-14 Heinz Essmann Gmbh & Co Kg, 4902 Bad Salzuflen Aufsatzkranz fuer eine lichtkuppel od. dgl.
DE8716956U1 (de) * 1987-12-24 1988-02-11 Kreft, Ulrich, 4970 Bad Oeynhausen Aufsetzkranz für eine Lichtkuppel

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