DE3924337A1 - Verfahren und vorrichtung zur dichtheitspruefung unterirdisch verlegter gasleitungen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur dichtheitspruefung unterirdisch verlegter gasleitungenInfo
- Publication number
- DE3924337A1 DE3924337A1 DE19893924337 DE3924337A DE3924337A1 DE 3924337 A1 DE3924337 A1 DE 3924337A1 DE 19893924337 DE19893924337 DE 19893924337 DE 3924337 A DE3924337 A DE 3924337A DE 3924337 A1 DE3924337 A1 DE 3924337A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- probe
- gas
- mat
- measuring system
- probes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 12
- 238000012360 testing method Methods 0.000 title claims abstract description 9
- 239000000523 sample Substances 0.000 claims abstract description 84
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 claims description 12
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims description 7
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 5
- 238000007665 sagging Methods 0.000 claims description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 62
- 239000003570 air Substances 0.000 description 12
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 9
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 6
- 102100040428 Chitobiosyldiphosphodolichol beta-mannosyltransferase Human genes 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 2
- 239000012080 ambient air Substances 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000010790 dilution Methods 0.000 description 1
- 239000012895 dilution Substances 0.000 description 1
- 238000004880 explosion Methods 0.000 description 1
- 239000003546 flue gas Substances 0.000 description 1
- 238000004868 gas analysis Methods 0.000 description 1
- 239000003502 gasoline Substances 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 1
- 238000010183 spectrum analysis Methods 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01M—TESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01M3/00—Investigating fluid-tightness of structures
- G01M3/02—Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
- G01M3/04—Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point
- G01M3/20—Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using special tracer materials, e.g. dye, fluorescent material, radioactive material
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Examining Or Testing Airtightness (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrich
tung zur Dichtheitsprüfung von unterhalb des Straßen
netzes verlegten Gasleitungen mit Hilfe einer unmittel
bar oberhalb der Straßendecke bewegbaren insbesondere
verfahrbaren Sonde mit einem Meßsystem zum Erkennen
und Anzeigen eines eventuellen Anteiles des gesuchten
Gases.
Aufgrund der hohen Explosionsrisiken bei Undichtigkei
ten erdverlegter Gasleitungen gehen die Kommunen ver
stärkt dazu über, das Gasrohrnetz in bestimmten Abstän
den zu überprüfen, damit eventuelle Undichtigkeiten
rechtzeitig bemerkt und beseitigt werden können.
Im allgemeinen wird dabei das Absaugverfahren nach
DVGW Vorschrift Nr. G 465 I verwendet. Dazu wird
mittels einer Sonde, die an einem Fahrzeug mit ent
sprechendem Meßsystem montiert ist, eine Gasprobe
dicht oberhalb der Erdoberfläche abgesaugt und dem
Meßsystem zugeführt.
Bei Leckstellen an der überprüften Leitung diffun
dieren Gasspuren durch das Erdreich nach oben und
treten an der Oberfläche aus. Die Konzentration des
austretenden Gases liegt bei kleineren Undichtig
keiten in der Größenordnung von wenigen ppm, bei
größeren Leckstellen beträgt sie bis zu 200 bis 300
ppm.
Damit Undichtigkeiten so früh wie möglich erkannt
werden, sind Gasspürgeräte mit äußerst hoher Empfind
lichkeit wünschenswert. Untersuchungen des Anmelders
mit derart hoch empfindlichen Gasspürgeräten haben
jedoch gezeigt, daß es dabei leicht zu Fehlanzeigen
kommt. Nach Untersuchungen des Anmelders gehen die
se Fehlanzeigen auf Störgase zurück, die durch die
allgemeine Umweltverschmutzung in die Atmosphäre
gelangen. Es handelt sich dabei insbesondere um Au
to- und Industrieabgase, Rauchgase, Benzin- und Lö
sungsmitteldämpfe, deren physikalische und/oder che
mischen Eigenschaften denen des gesuchten Gases ähn
lich sind, so daß das Meßsystem des Gasspürgerätes
nicht in der Lage ist, eine Unterscheidung der ver
schiedenen Gase vorzunehmen.
Dabei kommt erschwerend hinzu, daß die Gasleitungen
in der Regel unterhalb des Straßennetzes verlegt
sind, ihre Überprüfung also mit dem Verkehrsfluß
und der entsprechenden Abgasbelastung erfolgt.
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren zur
Dichtheitsprüfung und die dazugehörigen Geräte da
hingehend zu verbessern, daß ein wesentlich zuver
lässigeres Erkennen von ausströmendem Gas gewähr
leistet ist. Dabei soll jedoch mit den bisherigen
Meßsystemen; die beispielsweise auf einer Wider
standsmessung beruhen, weitergearbeitet, insbeson
dere auf kostspielige Spektralanalyse-Geräte ver
zichtet werden.
Insbesondere soll die Erfindung auch zur kontinu
ierlichen Dichtheitsprüfung in Kraftfahrzeugen,
die das Gasleitungsnetz abfahren, geeignet sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß das Meßsystem mit einer weiteren Sonde verbun
den ist, deren Wirkungsbereich außerhalb des Wir
kungsbereiches der ersten Sonde liegt und daß die
se weitere Sonde als Referenzsonde zur Kompensa
tion von Störgasanteilen fungiert.
Die Gasprobe wird also weiterhin direkt im Boden
bereich, oberhalb der Straßendecke abgesaugt und
dem Meßsystem zugeführt. Gleichzeitig wird jedoch
über die zweite Sonde Probenluft zugeführt, die
aus einem anderen räumlichen Bereich stammt, in dem
lediglich die gleichen Störgasanteile, nicht jedoch
Gasanteile aus einer eventuellen Leckstelle der über
prüften Gasleitung zu erwarten sind. Da die Position
der erdverlegten Gasleitung sehr genau bekannt ist,
kann die gewünschte räumliche Trennung zwischen den
beiden Sonden durch entsprechende Distanzierung
herbeigeführt werden. Man erhält dann in beiden Gas
proben nahezu die gleichen Störgasanteile und kann
durch entsprechende Auswertung der Meßsignale den
Störgasanteil eliminieren. Im Sinne einer raschen
Gasanalyse empfiehlt es sich, daß jede Sonde ein
eigenes Meßsystem aufweist und die beiden Meßsysteme
zur Ausfilterung der Störgasanteile an eine gemein
same Auswerteeinheit angeschlossen sind.
Wird die räumliche Trennung der beiden Sonden in der
Weise herbeigeführt, daß sie in Querrichtung vonein
ander distanziert werden, so ist davon auszugehen,
daß die Gasproben beider Sonden die gleichen Störgas
anteile enthalten. In diesem Fall können die Störgas
anteile rechnerisch unmittelbar voneinander abgezo
gen werden.
Wird hingegen die Referenzsonde deutlich oberhalb
dem Straßenniveau angeordnet, so ist mit geringerem
Störgasanteil zu rechnen, weil die Störgase ganz
überwiegend ein höheres spezifisches Gewicht als die
Luft aufweisen und sich dadurch verstärkt unten sam
meln. In diesem Fall können die von der Referenzson
de gemessenen Störgasanteile elektrisch auf etwa das
Niveau der ersten Sonde verstärkt werden, um deren
Störgasanteile zu eliminieren.
Die Erfindung gestattet es also in optimaler Weise
und unter weitgehender Beibehaltung der bisherigen
Meßsysteme die Dichtheitsprüfung wesentlich genauer
und zuverlässiger als bisher durchzuführen, insbe
sondere auf verkehrsreichen Straßen mit hoher Abgas
oder sonstiger Störgas-Belastung.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
bieten sich dem Fachmann verschiedene Möglichkeiten.
Neben der bereits angesprochenen Distanzierung der
beiden Sonden in Langsrichtung, Querrichtung oder
im Höhenniveau, kann eine Trennung der Wirkungsbe
reiche beider Sonden auch durch Abschirmwände er
folgen, etwa derart, daß die erste Sonde ein zur
Straßendecke hin offenes Gehäuse aufweist und die
zweite Sonde an der Außenseite dieses Gehäuses mon
tiert ist.
Desweiteren empfiehlt es sich, die Sonden als Saug
leitungen auszubilden, durch die kontinuierlich ein
Gasvolumenstrom von der Straßenoberfläche bzw. vom
Referenzort abgesaugt und dem Meßsystem zugeführt
wird.
Eine besonders zweckmäßige Ausbildung der Erfindung
bezieht sich auf die Montage an einem Gasspürfahr
zeug, derart, daß die erste Sonde an einer sie umge
benden Matte angeordnet ist, die ihrerseits absenk
bar am Fahrzeugboden montiert ist. Auf diese Weise
wird eine Art Teppichsonde gebildet, wobei sich der
Teppich parallel unter minimalen Spalt oder unter
schleifender Anlage auf der Straßenoberfläche pa
rallel zur Straße erstreckt und eine optimale Ab
schirmung gegenüber Störgasen bildet. Durch die
heb- und senkbare Lagerung der Matte am Fahrzeug
boden ist dieses System bestens zur großräumigen
Überprüfung des Gasrohrnetzes geeignet.
Nach Beendigung der Überprüfung kann die Matte aus
ihrer nach unten durchhängenden Position in eine
straffe obere Position verfahren werden, in dem
das eine Mattenende vom anderen Mattenende wegge
fahren wird. Zweckmäßig erfolgt dies durch einen
motorischen Spindelantrieb.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung erge
ben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung; dabei
zeigt:
Fig. 1 das Meßprinzip in schematischer Darstel
lung und
Fig. 2 seine Anwendung bei einem Gasspührfahr
zeug.
Eine herkömmliche Sonde 1, die hier als Tellersonde
ausgebildet ist, saugt eine Gasprobe unmittelbar über
der Straßendecke ab. Diese Gasprobe gelangt über
eine Leitung 2 zu einem ersten Gassensor 3 einer
Meßkammer 4. Dort wird in an sich bekannter Weise
insbesondere durch eine elektrische Widerstands
messung überprüft, ob und in welcher Konzentration
das gesuchte Gas in der Probe enthalten ist.
Der Meßkammer 4 nachgeordnet ist eine Pumpe 5. Sie
bewirkt das kontinuierliche Ansaugen über die Sonde
1 und bläst das Gas nach der Überprüfung in der Meß
kammer 4 ins Freie ab. In soweit entspricht das Meß
prinzip dem bisher praktizierten Stand der Technik.
Wesentlich ist nun, daß dieses System mit einer wei
teren Sonde 6, die als Referenzsonde fungiert ausge
rüstet ist und daß die Auswertung der Meßergebnisse
in anderer Weise als bisher erfolgt.
Die Referenzsonde 6 ist räumlich derart von der Son
de 1 distanziert, daß bei Undichtigkeiten ausströmen
des Gas von ihr aufgrund ihrer abgesetzten räumli
chen Position nicht mehr erfaßt wird. Im Ausführungs
beispiel ist die Sonde 6 so ausgerichtet, daß sie
Luft von oben ansaugt. Diese Luft gelangt über eine
Leitung 7 zu einem zweiten Sensor 8 der Meßkammer 4
und wird dort - gleichzeitig, aber isoliert von der
durch die Leitung 2 strömenden Luftprobe - hinsicht
lich der gesuchten Gasanteile überprüft. Das Durch
saugen der Luftprobe von der Referenzsonde 6 zu dem
Sensor 2 erfolgt durch eine Pumpe 9, die mit glei
chen Antrieb wie die Pumpe 5 versehen sein kann.
Die Meßergebnisse von den beiden Sensoren 1 und 2
werden jeweils für sich getrennten Verstärkungsele
menten 10 und 11 zugeführt und gelangen von dort in
Auswerteeinheit 12.
Enthält beispielsweise die über die Sonde 1 abge
saugte Luftprobe meßbare Anteile des gesuchten Ga
ses, so steht zunächst nicht fest, ob dies auf ei
ner Undichtigkeit der geprüften Gasleitung oder
aber auf Störgasanteilen aus der Atmosphäre beruht.
Handelt es sich um Störgasanteile, so befinden sich
diese auch in der Luftprobe, die von der Referenz
sonde 6 angesaugt worden ist. Der Sensor 8 würde
dann nahezu die gleiche Gaskonzentration anzeigen
wie der Sensor 3. In der Auswerteeinheit 12 findet
ein Vergleich zwischen den beiden Meßsignalen statt.
Man erkennt dann, daß die Luft im Ansaugbereich bei
der Sonden die gleichen Gasanteile hat und es sich
somit nicht um das gesuchte Gas aus einer Leckage,
sondern nur um atmosphärisches Störgas handeln kann,
das unkritisch ist.
Liegt hingegen eine Leckage im Gasnetz vor, so stellt
sich am Sensor 3 eine höhere Gaskonzentration ein als
am Sensor 8. Die Auswerteeinheit 12 erkennt diese
Differenz und zeigt sie am Anzeigegerät 13 an. Auf
diese Weise ist es sichergestellt, daß selbst bei
hochempfindlichen Meßsystemen das Risiko von Fehl
anzeigen so gut wie ausgeschlossen und die Sicherheit
des beschriebenen Systemes bedeutend verbessert wird.
Im Ausführungsbeispiel sind für die Sonde 1 und die
Referenzsonde 6 getrennte Meßsysteme 3 und 8 vorge
sehen. Dies ist die günstigste Lösung, wenn konti
nuierlich Luftproben abgesaugt werden. Und auf ra
sche Prüfung Wert gelegt wird.
Bei intervalartiger Prüfung liegt es aber auch im
Rahmen der Erfindung, beide Sonden an ein gemein
sames Meßsystem anzuschließen, wenn sichergestellt
wird, daß zwischen den von den beiden Sonden kom
menden Luftproben zum jeweiligen Meßzeitpunkt kei
ne Vermischung mehr vorliegt, so daß die Meßsignale
eindeutig für die jeweilige Luftprobe repräsentativ
sind.
Ebenso liegt im Rahmen der Erfindung, mit mehreren
parallel geschalteten Sonden zu arbeiten. Dies gilt
insbesondere für diejenigen Sonden, die unmittel
bar an der Straßenoberfläche angeordnet sind, weil
dadurch die Wirkungsbreite erhöht werden kann.
Fig. 2 zeigt die konkrete Anwendung des beschrie
benen Systems bei einem Gasspürfahrzeug, mit dem
das im Erdreich verlegte Gasleitungsnetz abgefah
ren wird.
In diesem Fall ist die Sonde 1 als spezielle Teppich
sonde ausgebildet, das heißt, daß sich an das Sonden
gehäuse seitlich eine Matte 1 a anschließt. Die Haupt
aufgabe dieser Matte besteht darin, der Sonde einen
großflächigen Ansaugbereich unmittelbar über der
Straßenoberfläche zu verleihen und gleichzeitig die
in der Atmosphäre eventuell vorhandenen Störgase
etwas abzuschirmen. Desweiteren dient die Matte 1 a
dazu, die mit ihr verbundene Sonde 1 oder mehrere
parallel geschaltete Sonden 1 in die Arbeitsposi
tion nahe der Straßenoberfläche abzusenken oder sie
nach oben in die Ruheposition anzuheben.
Hierzu ist die Matte 1 a mit dem vorderen und dem
hinteren Rand an zwei Trägern 14 und 15 montiert,
die ihrerseits über ein Gestell am Fahrzeugboden
befestigt sind. Wesentlich ist nun, daß der Ab
stand zwischen den beiden Trägern 14 und 15 verän
dert werden kann, um die gewünschte Höhenposition
der Sonde 1 einzustellen. Im Ausführungsbeispiel
ist der Träger 15 durch einen Antriebsmotor 16 in
Längsrichtung verfahrbar, etwa über eine Gewinde
spindel oder eine Zahnstange. Der Verfahrweg und
die sich dabei ergebende obere Ruhestellung der
Sonde 1 sind gestrichelt eingezeichnet.
Die Betätigung des Antriebsmotors 16 erfolgt zweck
mäßig vom Fahrzeuginnenraum, so daß der Fahrer wäh
rend der Fahrt daß Höhenniveau verändern kann. Da
bei eröffnet sich insbesondere die Möglichkeit, bei
sehr schwachen Anzeigewerten die Teppichsonde im
Stillstand oder bei langsam fahrendem Fahrzeug
ganz auf die Straßenoberfläche herunterzulassen.
Auf diese Weise wird die Verdünnung des auströmen
den Gases durch die Umgebungsluft erheblich redu
ziert und der Anzeigewert entsprechend erhöht.
Die Verbindung der Sonde 1 mit dem in Fig. 2 nicht
mehr dargestellten Meßsystem erfolgt zweckmäßig
über einen flexiblen Schlauch 17.
Für die beschriebene Teppichsonde und ihren Ver
stellmechanismus wird selbstständiger Schutz be
gehrt, also unabhängig von der Verwendung einer
Referenzsonde.
Claims (13)
1. Verfahren zur Dichtheitsprüfung von unterhalb des
Straßennetzes verlegten Gasleitungen mit Hilfe einer
unmittelbar oberhalb der Straßendecke bewegbaren, ins
besondere verfahrbaren Sonde (1) mit einem Meßsystem
(3) zum Erkennen und Anzeigen eines eventuellen Antei
les des gesuchten Gases,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Meßsystem (3) oder ein gleichartiges zweites
Meßsystem (8) mit einer zusätzlichen Sonde (6) ver
bunden ist, deren räumlicher Wirkungsbereich außer
halb des Wirkungsbereiches der ersten Sonde (1) liegt
und daß diese weitere Sonde (6) als Referenzsonde zur
Kompensation von Störgasanteilen fungiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Störgasanteile beider Sonden (1, 6) vonein
ander abgezogen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von der Referenzsonde (6) gemessenen Stör
gasanteile elektronisch auf etwa das Niveau der Stör
gasanteile der ersten Sonde (1) verstärkt werden.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennung der Wirkungsbereiche beider Sonden
(1, 6) durch Abschirmwände erfolgt.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Sonde (1) ein zur Straßendecke hin of
fenes Gehäuse aufweist und die zweite Sonde (6) an
der Außenseite des Gehäuses montiert ist.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennung der Wirkungsbereiche beider Sonden
durch räumliche Distanzierung erfolgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Referenzsonde (6) quer zur Bewegungsrichtung
der ersten Sonde (1) versetzt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Referenzsonde (6) relativ zur ersten Sonde (1)
nach oben versetzt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sonden (1, 6) jeweils eine Saugleitung (2, 7)
aufweisen, durch die die Gasprobe dem Meßsystem (3, 8)
zuführbar ist.
10. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 6, zur Mon
tage an einem Gasspürfahrzeug,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Sonde (1) an einer sie umgebenden Matte
(1 a) angeordnet ist, die ihrerseits heb- und senkbar
am Fahrzeugboden montiert ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Anheben und Absenken der Matte (1 a) durch ei
nen vom Fahrzeuginneren gesteuerten Antriebsmotor (16)
erfolgt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Absenken der Matte (1 a) aus einer relativ
strafferen oberen Position in eine durchhängende
untere Position durch zusammenfahren der Mattenen
den erfolgt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zusammenfahren der Mattenenden über einen
Spindelantrieb erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893924337 DE3924337A1 (de) | 1989-07-22 | 1989-07-22 | Verfahren und vorrichtung zur dichtheitspruefung unterirdisch verlegter gasleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893924337 DE3924337A1 (de) | 1989-07-22 | 1989-07-22 | Verfahren und vorrichtung zur dichtheitspruefung unterirdisch verlegter gasleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3924337A1 true DE3924337A1 (de) | 1989-11-16 |
Family
ID=6385645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893924337 Withdrawn DE3924337A1 (de) | 1989-07-22 | 1989-07-22 | Verfahren und vorrichtung zur dichtheitspruefung unterirdisch verlegter gasleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3924337A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10110987A1 (de) * | 2001-03-07 | 2002-09-26 | Woehler Mesgeraete Kehrgeraete | Verfahren für die Bestimmung einer Leckrate |
| EP4024022A1 (de) | 2020-12-30 | 2022-07-06 | Schütz GmbH Messtechnik | Gelände-gasprüfvorrichtung |
| EP4667905A1 (de) | 2024-06-17 | 2025-12-24 | Schütz GmbH Messtechnik | Vehicle-mounted photoacoustic sensor for measuring methane |
-
1989
- 1989-07-22 DE DE19893924337 patent/DE3924337A1/de not_active Withdrawn
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Z: Gasspuren elektronisch "geschnüffelt". In: Gas-Wärme international, Bd. 18, Nr. 2, Sept. 1969, S. 343-344 * |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10110987A1 (de) * | 2001-03-07 | 2002-09-26 | Woehler Mesgeraete Kehrgeraete | Verfahren für die Bestimmung einer Leckrate |
| DE10110987B4 (de) * | 2001-03-07 | 2005-09-22 | Wöhler Meßgeräte Kehrgeräte GmbH | Verfahren für die Bestimmung einer Leckrate |
| EP4024022A1 (de) | 2020-12-30 | 2022-07-06 | Schütz GmbH Messtechnik | Gelände-gasprüfvorrichtung |
| EP4667905A1 (de) | 2024-06-17 | 2025-12-24 | Schütz GmbH Messtechnik | Vehicle-mounted photoacoustic sensor for measuring methane |
| WO2025261782A1 (de) | 2024-06-17 | 2025-12-26 | Schütz Gmbh Messtechnik | Vehicle-mounted photoacoustic sensor for measuring methane |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2902272A1 (de) | Verfahren zum quantifizieren der fluechtigen emission von schadstoffen | |
| DE3228767C2 (de) | Vorrichtung zur Bestimmung der Grenzfläche zwischen Blutplasma und einer Blutkörperchen-Suspension | |
| DE102010002424A1 (de) | Vorrichtung zur Messung einer Partikelkonzentration in Kraftfahrzeugabgasen | |
| EP1924833B1 (de) | Lecksuchgerät mit schnüffelsonde | |
| EP2373969A1 (de) | Leckdetektionsverfahren | |
| EP0364687B1 (de) | Vorrichtung zur Probennahme für Überwachungsfahrzeuge | |
| WO2017220189A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur überwachung der qualität von gasförmigen medien | |
| EP3688438B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur unterscheidung eines aus einem leck austretenden prüfgases von störgas | |
| EP3594639B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur kapazitiven füllstandsmessung in flüssigkeitsbehältern | |
| DE69409849T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Extraktion von Teilchen aus Dieselmotorabgas | |
| DE3924337A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur dichtheitspruefung unterirdisch verlegter gasleitungen | |
| EP1977835B1 (de) | Oberflächenreinigungsvorrichtung | |
| DE4125739A1 (de) | Einrichtung und verfahren zur entnahme und messung von proben von einer anzahl verschiedener messstellen | |
| DE10316332B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Dichtheitsprüfung | |
| DE10110987B4 (de) | Verfahren für die Bestimmung einer Leckrate | |
| EP4024022B1 (de) | Gelände-gasprüfvorrichtung | |
| DE4333951A1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Prüfen der Dichtigkeit des Gasentnahmesystems einer Gasanalysevorrichtung | |
| DE102015219838A1 (de) | Kontinuierliche und trennende Gasanalyse | |
| EP0624799A2 (de) | Drucksonde zum quantitativen Nachweis von im Grundwasser vorhandenen Schadstoffen | |
| DE19610475C1 (de) | Vorrichtung zur Auffindung von Leckagen in Rohren, insbesondere Kanalisationsrohren | |
| DE1673053B2 (de) | Einrichtung zum nachweis von kohlenwasserstoffen in luftproben | |
| DE202010010042U1 (de) | Einrichtung zur fotometrischen Messung in Gasen und Flüssigkeiten | |
| DE102007016830A1 (de) | Oberflächenreinigungsvorrichtung | |
| AT515495A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung einer Partikelkonzentration eines mit Partikel geladenen Messgases | |
| DE19619391C1 (de) | Verfahren zur Bestimmung des Anteils eines Gases in einer Gasprobe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OR8 | Request for search as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8105 | Search report available | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |