DE3881963T2 - Kernbrennstoffstabstützgitter. - Google Patents

Kernbrennstoffstabstützgitter.

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    • G21C3/32Bundles of parallel pin-, rod-, or tube-shaped fuel elements
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Kernbrennelemente und mehr im einzelnen auf ein Kernbrennstabgitter mit einer einzigartigen brennstabstützenden Federkonstruktion.
  • In den meisten Kernreaktoren besteht der Reaktorkern aus einer großen Anzahl länglicher Brennelemente, die jeweils eine Vielzahl von Brennstäben enthalten, die in einer organisierten Anordnung mittels einer Mehrzahl von Gittern gehalten werden, die axial entlang des Brennelements mit gegenseitigen Abständen angeordnet und an längsverlaufenden Steuerstabführungsrohren befestigt sind, an deren entgegengesetzten Enden ein Kopfstück und ein Fußstück des Brennelements befestigt sind.
  • Wie aus dem Fachgebiet bekannt ist, dienen die Gitter eines Brennelements zur Aufrechterhaltung eines genauen Abstands zwischen den Brennstäben, zur Verhinderung von Brennstabschwingungen, zur Herstellung einer seitlichen Abstützung für die Brennstäbe, und in gewissem Maße auch zur reibschlüssigen Halterung der Brennstäbe gegen Längsbewegungen.
  • Eine übliche herkömmliche Gitterkonstruktion, wie sie in der US-A 4 492 844 dargestellt und beschrieben ist, besteht aus einer Vielzahl von ineinandergreifenden Metallstreifen zur Bildung einer eierkistenartigen Struktur, die offene Zellen zur Aufnahme der Brennstäbe und von Steuerstabführungsrohren bildet. Die durch die verschiedenen Zellen verlaufenden Brennstäbe werden darin seitlich durch Vorsprünge abgestützt, wie beispielsweise relativ nachgiebige Federn und relativ starre Noppen, die aus dem Metall der ineinandergreifenden Streifen geformt sind und in die betreffenden Zellen hineinragen, so daß sie an den durch diese hindurchverlaufenden Brennstäben reibschlüssig anliegen. Die äußere Peripherie solcher Gitter ist durch äußere Streifen gebildet, die an ihren Enden miteinander verbunden sind und mit denen die Enden der inneren Streifen so verbunden sind, daß sie dem gesamten Gitter Festigkeit und Steifigkeit verleihen. Andere Beispiele bekannter Haltegitter der in Rede stehenden Art sind in der EP-A-0 025 395, FR-A-2 365 182 oder US-A-3 928 131 beschrieben.
  • Das Hauptziel der Erfindung liegt darin, ein Gitter mit verbesserter Federkonstruktion zu schaffen, die eine Verminderung der Gitterhöhe und damit auch der Menge von neutronenparasitärem und den Druckabfall vergrößernden Konstruktionsmaterial ermöglicht, ohne die gewünschte Funktion der Federkonstruktion oder die Festigkeit und Steifigkeit des Gitters insgesamt zu beeinträchtigen.
  • Demgemäß besteht die Erfindung in einem Kernbrennstabhaltegitter, wie es im anliegenden Patentanspruch 1 angegeben ist. Das längliche Querelement ist vorzugsweise in solcher Weise bogenförmig, daß es zwischen sich und der Ebene des zugehörigen zellenwandbildenden Streifenabschnitts einen Zwischenraum bildet, der eine ungehinderte Kühlmitteldurchströmung ermöglicht. Jedes der Schenkelelement ist etwas gekrümmt, so daß es aus der Ebene des zugehörigen zellenwandbildenden Streifenabschnitts einwärts in die zugehörige Zelle hineinragt, jedoch in einem geringerem Ausmaß als das Querelement, und beide Schenkelelemente sind in Richtung zu dieser Ebene elastisch auslenkbar. Vorzugsweise ist das längliche Querelement unter einem Winkel von etwa 45ºC mit Bezug auf die Schenkelelemente und folglich zur Längsachse der zugeordneten Zelle (und demzufolge zur Richtung der Kühlmittelströmung durch die Zelle) abgeschrägt. Dies erscheint als optimaler Winkel, der in einer verringerten Gitterhöhe und einer Minimierung des der Kühlmittelströmung durch die Zelle entgegenstehenden Federprofils resultiert. In der Tat ist dieses Profil des Federteils nach der Erfindung kleiner als dasjenige eines herkömmlichen horizontalen Noppen, weil aufgrund des schrägen Winkels, unter welchem das Querelement angeordnet ist, kleinere Radien gestanzt werden können. Darüberhinaus versteift das diagonale Querelement den Gitterstreifen, in dem es gebildet ist, und trägt so zur Stabilität des Gitters bei.
  • Die beiden Schenkelelemente, die nur mit ihren beiderseitigen Enden mit dem zugeordneten zellenwandbildenden Streifenabschnitt verbunden sind, verleihen dem Federteil nach der Erfindung eine weich-nachgibiege Federwirkung. Ein in die betreffende Zelle eingeführter Brennstab kommt mit dem Mittelabschnitt des Querelements jedes Federteils in der Zelle in Anlage und lenkt dieses gegen den zugeordneten zellenwandbildenden Streifenabschnitt aus, wodurch auch die mit dem Querelement verbundenen Schenkelelemente elastisch zurück in die Ebene des Streifenabschnitts und folglich aus dem Kühlmittelströmungspfad durch die Zelle heraus ausgelenkt werden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun lediglich beispielshalber unter Bezug auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben, in welchen zeigt:
  • Fig. 1 Eine teilweise geschnittene Ansicht eines Brennelements in vertikal verkürzter Form und mit der Klarheit halber weggebrochener Teile,
  • Fig. 2 eine vergrößerte Draufsicht entlang der Linie 2-2 in Fig. 1 auf eines der Brennstabhaltegitter des Brennelements,
  • Fig. 3 in vergrößerter Teildraufsicht die untere rechte Ecke des in Fig. 2 gezeigten Gitters,
  • die Fig. 4 und 5 Ansichten von Endabschnitten äußerer Gitterstreifen, die miteinander das Gittereck nach Fig. 3 bilden, entlang der Linie 4-4 bzw. 5-5 gesehen,
  • Fig. 6 eine vergrößerte Teildraufsicht auf einen von einer ersten Gruppe innerer Streifen des Gitters nach der Erfindung,
  • Fig. 7 eine Seitenansicht gemäß Linie 7-7 in Fig. 6,
  • Fig. 8 eine andere Seitenansicht gemäß Linie 8-8 in Fig. 6,
  • Fig. 9 eine vergrößerte Teildraufsicht auf einen von einer zweiten Gruppe der inneren Streifen, die zur Bildung des Gitters mit den inneren Streifen der ersten Gruppe ineinandergreifen,
  • Fig. 10 eine Seitenansicht gemäß Linie 10-10 in Fig. 9,
  • Fig. 11 eine weitere Seitenansicht gemäß Linie 11-11 in Fig. 9,
  • Fig. 12 einen Ausschnitt der Seitenansicht nach Fig. 11,
  • Fig. 13 eine Stirnansicht gemäß Linie 13-13 in Fig. 12,
  • Fig. 14 einen Schnitt entlang der Linie 14-14 in Fig. 12,
  • Fig. 15 einen vergrößerten Schnitt entlang der Linie 15-15 in Fig. 12, der die Krümmung eines Schenkelelements des Federteils am inneren Streifen zeigt,
  • Fig. 16 einen vergrößerten Schnitt entlang der Linie 16-16 in Fig. 12, der die Krümmung eines der Noppen auf dem inneren Streifen zeigt,
  • Fig. 17 einen vergrößerten Schnitt entlang der Linie 17-17 in Fig. 12, der die Krümmung des Querelements des Federteils an dem inneren Streifen zeigt, und
  • Fig. 18 einen weiteren vergrößerten Schnitt entlang der Linie 18-18 in Fig. 12, der die Krümmung von Quer- und Schenkelelementen des Federteils an dem inneren Streifen zeigt.
  • In der folgenden Beschreibung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder entsprechende Teile in sämtlichen Darstellungen der Zeichnungen; Begriffe wie "vorwärts", "rückwärts" "links", "rechts", "aufwärts", "abwärts" sind lediglich zweckmäßigkeitshalber gewählte Ausdrücke und nicht in einschränkendem Sinne zu verstehen.
  • Um nun auf die Zeichnungen und insbesondere auf Fig. 1 Bezug zu nehmen, das dort gezeigte und allgemein mit der Zahl 10 bezeichnete Brennelement ist von der Bauart, wie sie üblicherweise in Druckwasserreaktoren (PWR) verwendet wird. Grundsätzlich weist es eine untere Endkonstruktion bzw. ein Fußstück 12 zum Halten des Elements auf der unteren Kerntragplatte (nicht dargestellt) im Kernbereich eines Reaktors (nicht dargestellt), eine Mehrzahl von Führungsrohren 14, die vom Fußstück 12 nach oben längsverlaufen, eine Mehrzahl von querverlaufenden Gittern 16, die axial mit gegenseitigen Abständen entlang der Führungsrohre 14 angeordnet und von diesen gehalten sind, eine Vielzahl langgestreckter Brennstäbe 18, die mit Querabständen in einer organisierten Anordnung von den Gittern 16 gehalten sind, ein in der Mitte des Brennelements positioniertes Instrumentierungsrohr 20, und eine obere Endkonstruktion bzw. ein Fußstück 22 auf, das an den oberen Enden der Führungsrohre 14 befestigt ist. Mit dieser Anordnung seiner Teile bildet das Brennelement 10 eine integrale Einheit, die ohne Beschädigung seiner Teile zweckmäßig handhabbar ist.
  • Jeder Brennstab 18 enthält Kernbrennstofftabletten 24 und ist an seinen entgegengesetzten Enden durch Endkappen 26, 28 hermetisch abgeschlossen, wobei eine Feder 30 zwischen der oberen Endkappe 26 und den Tabletten 24 eingebaut ist, um die Tabletten innerhalb des Brennstabs 18 festgepackt zu halten.
  • Das Kopfstück 22 stützt einen Steuerstabbündelmechanismus 34 ab, der ein mit Innengewinde versehenes zylindrisches Teil 36 mit radial wegragenden Armen 38 aufweist, die jeweils mit einem Steuerstab 32 verbunden sind, der axial in einem der Führungsrohre 14 verschiebbar sind, wobei der Steuerstabmechanismus 34 im Sinne einer Bewegung der Steuerstäbe 32 betätigbar ist, um den Spaltvorgang in dem Brennelement 10 zu steuern, wie an sich bekannt.
  • Gemäß den Fig. 2 bis 11 besteht das hier dargestellte Gitter 16 aus einer Vielzahl innerer und äußerer Streifen 40, 42 mit Einschnitten 44, die das Ineinanderstecken der Streifen in einerkistenartiger Konfiguration ermöglichen, um so eine Matrix offener Zellen 46 zur Aufnahme von Brennstäben, und eine Vielzahl von Öffnungen 48 zu bilden. An ihren Kreuzungsstellen sind die Streifen 40, 42 in geeigneter Weise, beispielsweise durch Schweißen, aneinander befestigt. Die Zellen 46 des Gitters 16 sind dafür ausgebildet, jeweils einen der Brennstäbe 18 aufzunehmen, und in die Öffnungen 48 sind Hülsen 50 eingesetzt, die an den inneren Streifen 40 befestigt sind und zur Befestigung des Gitters 16 an den Führungsrohren 14 dienen.
  • Jede der brennstabaufnehmenden Zellen 46 ist durch zwei Paare gegenüberliegender Wände definiert, die durch Streifenabschnitte gebildet sind, die daran gebildete brennstababstützende Vorsprünge haben. Mehr im einzelnen, wie in den Fig. 3 bis 5 gezeigt ist, bilden die äußeren Streifen 42 Zellenwandabschnitte 54, die jeweils zwei horizontal verlaufende und mit Vertikalabstand angeordnete, damit einstückig ausgebildete und einer Zelle 46 zugeordnete Noppen 56 aufweisen, an denen der Brennstab anliegt. In ähnlicher Weise bilden die inneren Streifen 40 Zellenwandabschnitte 42, die jeweils zwei horizontal verlaufende und mit Vertikalabstand angeordnete, damit einstückig ausgebildete und einer Zelle 46 zugeordnete Noppen 58 aufweisen, an denen der Brennstab anliegt. Einer der Noppen 58 an jedem Wandabschnitt 52 der inneren Streifen 40 ist oberhalb einer Federstruktur angeordnet, die aus unten erläuterten Elementen 62 und 64 besteht und die Erfindung verkörpert, während der andere Noppen 58 darunter angeordnet ist. Jede entlang der Peripherie des Gitters 16 durch die inneren und äußeren Streifen 40, 42 gebildete Zelle 46 weist vier Noppen 56, 58 und zwei Federteile auf, und jede nur durch innere Streifen 40 in dem Gitter 16 gebildete Zelle 46 weist vier Noppen 58 und zwei Federteile auf. Folglich wird der Brennstab in jeder Zelle 46 an sechs umfangsmäßigen und axial versetzten Stellen abgestützt.
  • Nunmehr wird besonders auf die Fig. 6 bis 18 Bezug genommen, gemäß welchen die brennstababstützenden Federteile nach der Erfindung aus elastisch nachgiebigem flexiblem Material der inneren Streifen 40, beispielsweise rostfreiem Stahl, geformt sind, wobei die Komponenten jedes Federteils, beispielsweise durch einen herkömmlichen Stanzvorgang, einstückig aus dem betreffenden Wandabschnitt 52 der inneren Streifen 40 ausgebildet sind.
  • Grundsätzlich besteht jedes Federteil aus zwei mit seitlichem Abstand angeordneten länglichen Federschenkelementen 62 und einem länglichen Federquerelement 64. Jedes Schenkelelement 62 jedes Federteils weist entgegengesetzte obere und untere Enden 66, 68 auf, die einstückig mit oberen und unteren Bereichen 70, 72 des zugeordneten Wandabschnitts 52 verbunden sind, und das Querelement 64 verläuft diagonal zwischen den beiden Schenkelelementen 62 und ist mit seinen entgegengesetzten oberen und unteren Enden 74, 76 einstückig damit im Bereich des oberen Endes des einen Schenkelelements und des unteren Endes des anderen Schenkelelements verbunden. Das gesamte, auf diese Weise durch die Schenkelelemente 62 und das diagonale Querelement 64 gebildete Federteil hat eine effektive Länge, die größer (beispielsweise zweifach) als die tatsächliche Länge ist, die es auf jedem Wandabschnitt 52 des betreffenden inneren Streifens 40 einnimmt. Die Schenkelelemente 62 verlaufen etwa parallel zueinander und in zu den Längsachsen der betreffenden Gitterzellen 46 etwa paralleler Richtung, und die Querelemente 64 sind vorzugsweise um etwa 45ºC mit Bezug auf die zugehörigen Schenkelelemente 62 und mit Bezug auf die Richtung der Kühlmittelströmung durch das Gitter und die Längsachse jeder Gitterzelle geneigt.
  • Wie am besten aus den Fig. 15 und 18 ersichtlich ist, ist jedes Schenkelelement 62 über einen Längsabschnitt des Schenkelelements schwach ausgebaucht bzw. bogenförmig. Aufgrund dieser Krümmung ragt das Schenkelelement 62 aus der Ebene P des Wandabschnitts 62 zur Längsachse der betreffenden Zelle 46 hin vor. Jedes Querelement 64 ist in gleicher Weise über einen Längsabschnitt derselben gewölbt bzw. bogenförmig und ragt aus dem Wandabschnitt 52 in Richtung zur Längsachse der zugehörigen Zelle 46 weiter vor als die Schenkelelemente 62, nämlich ausreichend weit, daß die Mitte 78 des Querelements an dem durch die Zelle 46 verlaufenden Brennstab 18 anliegen kann.
  • Das Querelement 64 jedes Federteils kann in zur Längsachse der zugehörigen Zelle 46 etwa orthogonaler Richtung und von der Längsachse weg elastisch nachgeben, so daß es beim Einsetzen eines Brennstabs in die betreffende Zelle 46 durch diesen elastisch zum Wandabschnitt 52 hin ausgelenkt wird. Die Schenkelelemente 62, die ebenfalls in die Zelle 46 hinein vorspringen, werden, obwohl sie beim Einführen eines Brennstabs 18 in die Zelle nicht berührt werden, aufgrund der elastischen Auslenkung des Querelements 16 durch dessen Berührung durch den eingeführten Brennstab ebenfalls elastisch zurück in die Ebene P des zugehörigen Wandabschnitts ausgelenkt. In diesen ausgelenkten Positionen blockieren die Schenkelelemente 62 die Kühlmittelströmung durch das Gitter 16 nicht. Wie aus den Fig. 13, 14, 16 und 17 ersichtlich ist, ragen das Querelement 64 sowie auch die Noppen 58 vom Wandabschnitt 52 derart vor, daß sie dazwischen einen offenen Raum bilden, der es ermöglicht, daß das Kühlmittel ungehindert hindurch und entlang des in der Zelle aufgenommenen Brennstabs strömt.
  • Zusammengefaßt ermöglicht die Konfiguration des Federteils also ein sehr kleines Profil, eine verringerte Gitterhöhe und eine niedrige Federkonstante. Das Federquerelement 64 ist unter etwa 45ºC mit Bezug auf die Richtung der Kühlmittelströmung angeordnet, wird aber bei der Herstellung so ausgestanzt, daß die Schenkelteile 62 gebildet werden, die parallel zur Kühlmittelströmungsrichtung verlaufen und eine Nachgiebigkeit des Federteils ohne Vergrößerung des Strömungswiderstands ermöglichen.
  • Obwohl dies keinen Teil der Erfindung bildet, können die Gitter 16 Mischflügel 80 aufweisen, die entlang der oberen Ränder seiner inneren und äußeren Streifen 40, 42 gebildet sind.

Claims (4)

1. Kernbrennstab-Haltegitter, bestehend aus einer Vielzahl von Streifen (40), die im Sinne der Bildung einer Matrix von Brennstabaufnahmezellen ineinander greifen, die jeweils durch Abschnitte (52) der Streifen gebildet sind, die Wände der betreffenden Zelle und dazu benachbarter Zellen bilden, und wobei jeder der zellenwandbildenden Streifenabschnitte (52) ein damit einstückig ausgebildetes, elastisch nachgiebiges, am Brennstab angreifendes Federteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Federteil (62, 64) an jedem zellenwandbildenden Streifenabschnitt (52) aufweist:
a) zwei längliche Schenkelelemente (62), die seitlichen Abstand von einander haben und in einer zur Längsachse der betreffenden Zelle (46) etwa parallelen Richtung verlaufen, wobei jedes der länglichen Schenkelelemente (62) nur mit seinen entgegengesetzten Enden einstückig mit dem betreffenden zellenwandbildenden Streifenabschnitt (52) verbunden ist, und
b) ein längliches Querelement (64), das diagonal zwischen den Schenkelelementen (62) verläuft und nur an seinen beiderseitigen Enden einstückig damit verbunden ist, wobei das längliche Querelement (64) aus der Ebene des betreffenden Zellenwand bildenden Streifenabschnitts (52) einwärts in die betreffende Zelle (46) vorspringt und in Richtung zu dieser Ebene elastisch auslenkbar ist.
2. Kernbrennstab-Haltegitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das längliche Querelement (64) in solcher Weise gewölbt ist, daß es zwischen sich und der Ebene des zugehörigen zellenwandbildenden Streifenabschnitts (52) einen Zwischenraum bildet, der ein ungehindertes Hindurchströmen von Kühlmittel ermöglicht.
3. Kernbrennstab-Haltegitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das längliche Querelement (64 ) unter einem Winkel von etwa 45º mit Bezug auf die genannten Schenkelelemente (62) verläuft.
4. Kernbrennstab-Haltegitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Schenkelelemente (62) so gewölbt ist, daß es aus der Ebene des zugehörigen Zellenwand bildenden Streifenabschnitts (52) einwärts in die betreffende Zelle (46) weniger weit als das Querelement (64) vorspringt, wobei die Schenkelelemente (62) elastisch in die genannte Ebene auslenkbar sind.
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ES2041728T3 (es) 1993-12-01
EP0291736B1 (de) 1993-06-23
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