DE3876409T2 - Einlass- und auslassventile fuer brenngas. - Google Patents

Einlass- und auslassventile fuer brenngas.

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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf Ventile, insbesondere zur Verbesserung des Fluid-Flusses in Arbeitszylinder und des Auslaßflusses aus Arbeitszylindern.
  • Es ist bekannt, daß die durch den Einlaß eines modernen Verbrennungsmotors fließende Luft-Brennstoffmasse beim Auftreffen auf den Ventilteller diesen in natürlicher Weise in einem Weg umströmt. Die Strömungsdynamik, die sich ergibt, wenn die reißende Gasmasse auf den relativ großen Ventilteller auftrifft und von dem Ventilschaft weit oberhalb des Ventiltellers weggezogen wird, zwingt die Gasmasse dazu, einen im wesentlichen kegelförmigen Schirm um den Ventilteller zu bilden. Neben dem Ventilschaft gibt es überhaupt keine Strömung. Der ganze Strömungsweg befindet sich im Bereich der Kante des Ventiltellers.
  • Wenn die Gasmasse über den Rand des Ventiltellers in den Zylinder fließt, formt sie stromabwärts des Ventiltellers einen weiteren Kegel.
  • Es ist seit langem bekannt, daß wegen dieses Phänomens die Länge des in den Zylinders hineinreichenden Gasmassen-Kegels sehr kurz ist und deshalb nicht in irgendeiner Weise gestört werden darf. Ein maximaler Fluß wird durch eine unbehinderte Kegelaktivität unterhalb des Ventiltellers erreicht.
  • Es ist auch wohlbekannt, daß die Gestaltung des Einlaßventils den Fluß der Gasmasse in die Zylinder beeinflußt. Ein "idealer" Einlaßsitz und eine ideale Ventilvorderfläche sind auf Seite 61 des Buches mit dem Titel "Smokey Yunick's Power Secrets" 61 des Buches mit dem Titel "Smokey Yunick's Power Secrets" beschrieben, das 1983 von S-A Design Books, 515 West Lambert, Bldg. E, Brea, CA. 92621-3991, U.S.A., veröffentlicht wurde und hier in Figur 1 gezeigt ist. Die Sitzflächen und Vorderflächen sollen konzentrisch mit einer gemessenen Unrundheit von weniger als 0,001 Inch sein. Die Ventilvorderflächen sollten gerade an der äußersten Kante der zugewandten Fläche enden. Die Kanten, an denen die einführenden und oberen Flächen die vordere Fläche oder Sitzflächen treffen, sollen keine Krümmung aufweisen. Diesen Kanten sollten für eine optimale Wirksamkeit scharf ausgebildet sein. Beim Stand der Technik gemäß Figur 1 sind die Einlaßöffnung A, ein Zylinderkopfeinlaß B, ein Einlaßventil C und eine Verbrennungskammer D gezeigt. An der Stelle E ist ein Bodenschnitt von 60º gemacht. An der Stelle F ist ein Sitz mit einem 45º-Winkel im Bereich von 0,030 - 0,060 Inch gebildet. An der Stelle G ist ein Oberschnitt mit einem 15º-Winkel gemacht. An der Stelle H ist ein Radius gebildet, welcher sich von oben zur Seite erstreckt.
  • Das in Figur 1 gezeigte Einlaßventil zur Steuerung eines Flusses darum und in einen Arbeitszylinder hat im wesentlichen einen Aufbau mit einem Schaft und einem Ventilteller; wobei der Ventilteller eine Vorderfläche, eine rückwärtige Fläche und eine Seitenfläche aufweist, wobei die Seitenfläche im wesentlichen parallel zu der Längsmittellinie des Schaftes ist, die rückwärtige Fläche mittig mit einem Ende des Schaftes verbunden ist, und der Ventilteller ferner eine Ventilsitzfläche aufweist, die der rückwärtigen Fläche des Ventiltellers benachbart ist.
  • Im besonderen ist eine Hinterschneidung von 35º an der Kante der Unterseite des Einlaßventils C and der Stelle I vorgesehen. Eine Vorderkante mit einem Winkel von 45º ist an der ebenen Ventilfläche an der Stelle J ausgebildet. Der Endabstand oder die Kantenbreite des Ventils an der Stelle L sollte zwischen 0,030 - 0,050 Inch liegen. Die Ausdehnung des Ventilschaftes M sollte so klein wie physikalisch möglich sein, um eine ausreichende Arbeitsfähigkeit des Ventilschaftes sicherzustellen. Der Ventilrand oder die Randbreite sollte nicht größer als 0,050 Inch sein. Jede Zunahme gegenüber dieser Maximaldicke soll dazu führen, daß die Masse des Ventiltellers in unerwünschter Weise vergrößert wird, ohne daß der Gasfluß verbessert wird.
  • Nach dem gegenwärtig bekannten Stand der Technik ist die Tatsache offenbar unbekannt, daß die Form des idealerweise gewünschten konischen Gasflusses unterhalb des Ventiltellers entlang den Zylinderwandungen sich von der Ventilvorderfläche aus nur um einen geringen Betrag in den Zylinder erstreckt und sich dann fast sofort in Richtung auf die Mitte des Zylinders erweitert, während Gas an der Innenseite des Kegels, welches dem Rand benachbart ist, an der Ventilrandfläche anhaftet und der oberen Hinterschneidung zu der Ventilvorderfläche folgt, wodurch Wirbel entstehen, die eine unerwünschte Turbulenz entlang der Ventilvorderfläche erzeugen. Diese Turbulenz führt zu einer ungleichmäßigen Verteilung von Gas innerhalb des Zylinders, was zu einer schlechten Verbrennung führt.
  • Idealerweise sollte der Kegel deutlich in den Zylinder hineinreichen und an dessen Boden heranreichen. Die gegenwärtige Einlaßventilanordnung ist darauf gerichtet, die Wirbel und die resultierende Turbulenz, die sich normalerweise entlang der Ventilvorderfläche ausbildet, zu verringern, in dem der Kegel auf eine größere Tiefe in den Zylinder hineingeführt wird, wodurch sich eine effizientere und sauberere Verbrennung des in den Zylinder eingeführten Verbrennungsgases ergibt.
  • Nach einem Aspekt der gegenwärtig beanspruchten Erfindung ist die zuvor grundsätzlich beschriebene Anordnung eines idealen Einlaßventils gemäß Figur 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Seitenfläche größer als 1/20 des Durchmessers des Ventiltellers ist, daß sich eine konvex gekrümmte Fläche zwischen der Ventilsitzfläche und der Seitenfläche erstreckt, und daß eine rechteckförmige scharfe Kante mit einem Winkel von im wesentlichen 90º zwischen der Randfläche und der Vorderfläche des Ventiltellers vorgesehen ist.
  • Ein ideales Auslaßventil ist gleichfalls auf Seite 61 des zuvor erwähnten Buches mit dem Titel "Smokey Yunick's Power Secrets" beschrieben und hier in Figur 2 dargestellt. Wie aus Figur 2 erkennbar, ist der Ventilauslaß M dem Ventileinlaß A ähnlich mit der Ausnahme, daß der Bodenschnitt E durch eine gekrümmte Wand N ersetzt ist. Die anderen Elemente bleiben im wesentlichen die gleichen, einschließlich der ebenen Ventilvorderfläche. Das Auslaßventil ist dem Einlaßventil ähnlich, abgesehen davon, daß auf die Hinterschneidung verzichtet wird und daß das Spiel auf einen Bereich zwischen 0,030 - 0,060 Inch vergrößert wird. Die obere Hinterschneidung L wird beibehalten. Der zuvor erwähnte grundsätzliche Aufbau eines idealen Einlaßventils trifft gleichfalls auf ein ideales Auslaßventil gemäß Figur 2 zu.
  • Der Gasfluß von dem Zylinder während des Verbrennungszyklus ist dem Einlaß-Gasfluß ähnlich, abgesehen davon, daß das verbrauchte Gas in die entgegengesetzte Richtung fließt. Ein ähnlicher Kegel von Abgas wird gebildet, wenn das Abgas um den Ventilrand und durch den Auslaß zwischen der Seite und dem Ventilsitz fließt. Jede Turbulenz dieses Gasflusses verschlechtert die Effizienz der Entfernung des Abgases und führt zu einem verringerten Motorwirkungsgrad.
  • Das ideale Auslaßventil nach dem Stand der Technik weist Nachteile auf, welche durch diese Erfindung im wesentlichen vermieden werde. Der gradlinige Bodenschnitt bewirkt, daß der Abgasfluß am Übergang zwischen dem oberen Schnitt und der Seite von der Ventilfläche abreißt, wodurch Wirbel entstehen, die zu einer Turbulenz im Kegel des Abgases führen, das sich zwischen dem Ventilsitz und der Seite bewegt.
  • Bei einer weiteren Ausführung der gegenwärtig beanspruchten Erfindung ist die zuvor grundsätzlich beschriebene Anordnung des idealen Auslaßventils gemäß Figur 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Lange der Seitenfläche größer als 1/20 des Durchmesssers des Ventiltellers ist, daß sich eine konvexgekrümmte Fläche zwischen der Ventilsitzfläche und der Seitenfläche erstreckt, und daß eine konvexgekrümmte Zwischenfläche zwischen der Seitenfläche und der Vorderfläche des Ventiltellers vorgesehen ist.
  • Durch die Modifizierung der Telleranordnung sowohl des Einlaß- als auch des Auslaßventils gemäß der gegenwärtigen Erfindung wird die Effektivität des Gasflusses in die Zylinder und des Abgasflusses aus den Zylindern um etwa 5 - 15 % gegenüber dem Stand der Technik gemäß der sogenannten "idealen" Ventiltelleranordnung verbessert.
  • Diese Verbesserung wird beim Einlaßventil erreicht, indem die konvexe, gekrümmte Hinterschneidung zwischen der Ventilbodenfläche und der Seitenfläche vorgesehen wird (Coanda-Effekt), und indem eine größer dimensionierte Seitenfläche des Ventiltellers mit einer scharfen 90º-Kante zwischen der Seitenfläche und der Vorderfläche vorgesehen wird (Feuling-Effekt). Diese neue Einlaßventil-Anordnung bewirkt, daß sich der Kegel von Verbrennungsgas an der Seite des Ventils deutlich in den Zylinder hinein erstreckt und sich von der Ventilkante an der Vorderfläche und der Seitenfläche ablöst, wodurch die Turbulenz an der Ventilvorderfläche weitgehend vermieden wird oder zumindest minimiert wird.
  • Diese Verbesserung wird beim Auslaßventil erreicht, indem zusätzlich zu der gemäß dem Coanda-Effekt gekrümmt hinterschittenen Fläche zwischen der Ventilbodenfläche und der Seitenfläche in Verbindung mit der größeren Abmessung der Ventiltellerseitenfläche ein gekrümmter Rand zwischen der Ventilvorderfläche und Seite vorgesehen ist, so daß das Abgas der Ventilvorderfläche um den gekrümmten Rand durch die Seite mit einer minimalen Ablösung von dem Ventil aus dem Auslaß heraus folgt und dadurch eine normalerweise zu erwartene Turbulenz im Gasfluß durch den Ventilauslaß weitgehend verhindert.
  • Eine vergrößerte Seite wurde bei Einlaßventilen eines Verbrennungsmotors im Zusammenhang mit dem Coanda-Effekt zwischen dem Boden und der Seite des Ventils bisher nicht verwendet, oder bei Auslaßventilen wurde die Kombination einer vergrößerten Seite und dem Coanda-Effekt zwischen dem Boden des Ventils und der Seite und zwischen der Vorderfläche des Ventils und der Seite bis zu dieser Erfindung noch nicht verwendet.
  • Die vergrößerte Abmessung der Seite wird im wesentlichen durch eine Vergrößerung der Dicke des Ventiltellers erreicht, und indem eine überschüssige Masse vom mittleren Bereich der Ventilvorderfläche insbesondere bei hohen Drehzahlen entfernt wird. Bei niedertourigen Motoren ist es wegen der relativ langsamen Bewegung der Ventile nicht notwendig, die überschüssige Masse zu entfernen. Es hat sich auch gezeigt, daß beim Entfernen dieser überschüssigen Masse durch Hinterschneiden in der Form einer konkaven Wölbung die Wärmeübertragung verbessert wird, d.h. das Ventil bleibt bei einem vorgegebenen Brennstoff kühler als die herkömmlichen Ventile. Es hat sich ferner gezeigt, daß dann, wenn diese konkave Wölbung von der Ventilvorderfläche ausgehende Leitflächen aufweist, die parallel zu Seite sind, eine weitere Verbesserung des Wärmeübergangs auftritt, d.h. in dem Motor können heißer als normal brennende Brennstoffe verwendet werden, und dennoch halten die Ventile eine sichere Arbeitstemperatur ein. Dies ist bei herkömmlichen Ventilen nicht möglich.
  • Zwecks einem guten Verständnis wird die gegenwärtige Erfindung nun anhand einiger beispielhafter Ausführungen unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben, worin:
  • Figur 1 ein Schema ist, welches die ideale Gestaltung eines Einlaßventilsitzes und einer Ventilanordnung herkömmlicher Bauart zeigt;
  • Figur 2 eine Darstellung einer herkömmlichen Anordnung ist, die die ideale Ausbildung eines Auslaßventilsitzes und einer Ventilanordnung herkömmlicher Bauart zeigt;
  • Figur 3 ein Schema ist, das eine erste Ausbildung eines erfindungsgemäßen Einlaßventils zeigt;
  • Figur 4 ein Schema ist, das eine zweite Ausführung eines erfindungsgemäßen Einlaßventils zeigt;
  • Figur 5 ein Schema ist, welches eine dritte Ausführung eines erfindungsgemäßen Einlaßventils zeigt und
  • Figur 6 ein Schema ist, das eine typische Auslaßventilanordnung gemäß der gegenwärtigen Erfindung zeigt.
  • Es versteht sich, daß, obwohl sich die nachfolgenden und vorherigen Erläuterungen der Einfachheit halber auf den Gebrauch der Erfindung in der Umgebung einer Verbrennungsmaschine beziehen, die Erfindung in jeder Umgebung verwendet werden kann, bei welcher der Fluß eines Fluides durch Ventileinrichtungen gesteuert wird.
  • In Figur 3 ist ein Einlaßventil 10 gezeigt. Das obere Ende eines Ventilschaftes 12 geht durch eine gekrümmte Fläche 16 in die Bodenfläche 15 eines Ventiltellers 14 über. Diese Fläche 16 ermöglicht einen glatten gekrümmten Übergang zwischen dem Ventilschaft 12 und der Bodenfläche 15 des Ventiltellers. Eine konvexe, gekrümmte Fläche 18 erstreckt von der Ventilsitzfläche J aus, welche dem äußeren Rand der Bodenfläche 15 benachbart ist, zu dem Ventilrand oder der Seitenfläche 20, welche im wesentlichen parallel zu der Längsmittellinie des Schaftes 12 ist. Die gekrümmte Fläche 18 bewirkt, daß der Gasfluß am Ventilteller 14 anhaftet und um diesen herum mit einer minimalen Ablösung von der Ventilfläche geführt oder geleitet wird, und daß deshalb eine minimale Beeinflußung dieses Flusses auftritt; hierauf wird als der Coanda-Effekt Bezug genommen. Die Ventilseitenfläche 20 sollte sich um eine größere Strecke als 1/20 des Ventiltellerdurchmessers von dem äußeren Ende der Kurve 18 aus bis zu ihrem Ende an einer im wesentlichen rechteckigen scharfen Kante 19 mit einem Winkel von im wesentlichen 90º an der Ventilvorderfläche 13 erstrecken. Eine Ventilseitenfläche 20 von 1/15 des Durchmessers des Ventiltellers 14 erscheint als eine optimale Dimensionierung. Diese vergrößerte Seitenfläche 20 führt oder leitet den Gasfluß im wesentlichen rechteckig zu der Seitenfläche, im wesentlichen in der Form eines hinter dem Zylinderteller 14 angeordneten Zylinders und an den Ventilteller vorbei deutlich in den Zylinder 24 hinein, bevor dieser drastisch in Richtung auf die Mitte des Zylinders fließt, wo er sich verwirbelt und das Verbrennungsgas in dem Zylinder in einer im wesentlichen gleichförmigen Weise verteilt.
  • Die scharfe Kante 19 an der Ventilvorderfläche 13 bewirkt, daß der Fluß, welcher dem Einlaßventil 10 folgt, eine saubere Ablösung von dem Ventil erfährt und sich nach unten in Richtung auf den Boden des nicht dargestellten Zylinders bewegt.
  • Um die Masse des Ventiltellers 14 zu reduzieren, und gleichzeitig die vergrößerte Abmessung der Seitenfläche zu ermöglichen, ist der Ventilteller dicker gemacht, wobei der mittlere Bereich der Ventilvorderfläche 13 eine Vertiefung 26 aufweist, welche in diesem Bereich eine verringerte Ventildicke bewirkt. Wie in der ersten Ausführung des Ventils gemäß der gegenwärtigen Erfindung gezeigt ist, hat die Vertiefung 26 die Form einer konkav gekrümmten Ausnehmung, welche sich zu der geradlinigen Ventilvorderfläche 13 erstreckt und von der scharfen Kante 19 entlang der geradlinigen Ventilvorderfläche gering beabstandet ist.
  • In Figur 4 ist ein Einlaßventil 10 dargestellt, welches dem in Figur 3 gezeigten ähnlich ist, außer daß sich die Vertiefung 26 nicht zu der Ventilvorderfläche 13 hin erstreckt sondern oberhalb der Ventilvorderfläche endet und zu der Ventilvorderfläche mittels einer zu der Ventilseitenfläche 20 parallelen Wand verlängert ist.
  • Es wird davon ausgegangen, daß die in Figur 3 und 4 gezeigte Ausbildung des Auschnittes eine gegenüber herkömmlichen Ventilen gemäß Figur 1 und 2 verbesserte Kühlwirkung auf das Ventil ausübt.
  • In Figur 5 ist ein Ventilteller mit einer vergrößerten Dicke dargestellt, welcher verwendet werden könnte, falls einerseits die Kühlwirkungen der Vertiefung gemäß Figur 3 nicht gewünscht sind und andererseits die Motoranordnung eine vergrößerte Masse des Ventiltellers erlaubt, wie dies z. B. bei einer niedertourigen Maschine der Fall ist.
  • In Figur 6 ist ein Auslaßventil 33 dargestellt, welches dem Einlaßventil 10 grundsätzlich ähnlich ist, sich aber von den zuvor erläuterten Anordnungen dadurch unterscheidet, daß der in Figur 2 dargestellte obere Schnitt L durch eine konvex gekrümmte Zwischenfläche 32 ersetzt ist, die sich von der Ventilvorderfläche zu der Seitenfläche 20 erstreckt, die ähnlich zu ihren Gegenstück beim Einlaßventil dimensioniert ist, um ein Anhaften des Abgases am Ventil zu ermöglichen, wenn das Gas von der Ventilvorderfläche zum Auslaß übertritt, wodurch eine Turbulenz des Gasflusses entlang der Ventilvorderfläche reduziert oder ausgeschlossen wird.
  • Es versteht sich, daß die Beschreibung der Vertiefungen an der Vorderseite des Einlaßventils 10 und ihr Zweck und ihre Funktion gleichfalls beim dem Auslaßventil 33 zutreffen, auch wenn zwei der direkt damit zusammenhängenden Vertiefungen nicht dargestellt sind.

Claims (6)

1. Einlaßventil zum Steuern eines Fluid-Flusses um dieses herum und in einen Arbeitszylinder, mit einem Schaft (12) und einem Ventilteller (l4); wobei der Ventilteller (14) eine Vorderfläche (13), eine rückwärtige Fläche (15) und eine Seitenfläche (20) aufweist, wobei die Seitenfläche (20) im wesentlichen parallel zu der Längsmittellinie des Schaftes (12) verläuft, die rückwärtige Fläche (15) mittig mit einem Ende des Schaftes (12) verbunden ist, der Ventilteller (14) ferner eine Ventilsitzfläche (J) aufweist, die der rückwärtigen Fläche (15) des Ventiltellers (14) benachbart ist; dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Seitenfläche (20) größer als 1/20 des Durchmessers des Ventiltellers (14) ist, daß sich eine konvex gekrümmte Fläche (18) zwischen der Ventilsitzfläche (J) und der Seitenfläche (20) erstreckt, und daß eine rechteckförmige scharfe Kante (19) mit im wesentlichen 90º zwischen der Seitenfläche (20) und der Vorderfläche (13) des Ventiltellers (14) vorgesehen ist.
2. Auslaßventil zur Steuerung eines Fluides um dieses herum und aus einem Arbeitszylinder, mit einem Schaft (12) und einem Ventilteller (14); wobei der Ventilteller (14) eine Vorderfläche (13), eine rückwärtige Fläche (15) und eine Seitenfläche (20) aufweist, wobei die Seitenfläche (20) im wesentlichen parallel zu der Längsmittellinie des Schaftes (12) ist, die rückwärtige Fläche (15) mittig mit einem Ende des Schaftes (12) verbunden ist, der Ventilteller (14) ferner eine Ventilsitzfläche (J) aufweist, die der rückwärtigen Fläche (15) des Ventiltellters (14) benachbart ist; dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Seitenfläche (20) größer als 1/20 des Durchmessers des Ventiltellers (14) ist, daß sich eine konvex gekrümmte Fläche (18) zwischen der Ventilsitzfläche (J) und der Seitenfläche (20) erstreckt, und daß eine konvex gekrümmte Zwischenfläche (32) zwischen der Seitenfläche (20) und der Vorderfläche (13) des Ventiltellers (14) vorgesehen ist.
3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die optimale Länge der Seitenfläche (20) 1/15 des Durchmessers des Ventiltellers (14) beträgt.
4. Ventil nach einem vorhergehenden Ansprüche, welches ferner eine Vertiefung (26) im zentralen Teil der Vorderfläche (13) des Ventilkopfes (14) aufweist.
5. Ventil nach Anspruch 4, bei welchem die Vertiefung (26) konkav ist und sich zu der Vorderfläche (13) des Ventiltellers (14) erstreckt.
6. Ventil nach Anspruch 4, bei welchem die Vertiefung (26) gekrümmt ist und eine Wand (30) aufweist, die sich von der Vorderfläche (13) des Venteltellers (14) zu der gekrürmten Vertiefung (26) erstreckt, wobei die Wand (30) im wesentlichen parallel zu der Seitenfläche (20) ist.
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