DE379064C - Feuerschutzvorrichtung fuer kinematographische Projektionsapparate - Google Patents

Feuerschutzvorrichtung fuer kinematographische Projektionsapparate

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DE379064C
DE379064C DEK82146D DEK0082146D DE379064C DE 379064 C DE379064 C DE 379064C DE K82146 D DEK82146 D DE K82146D DE K0082146 D DEK0082146 D DE K0082146D DE 379064 C DE379064 C DE 379064C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/18Fire preventing or extinguishing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

(K 821
Bei den Projektionsapparaten werden Einrichtungen" verwendet, welche bei Betriebsstörungen das Bildfenster abdecken, damit der Lichtkegel von hoher Temperatur nicht längere Zeit den stehenden Film treffen und diesen entzünden kann. Es sind auch schon derartige Vorrichtungen bekannt, die außerdem beim Reißen des Films den Motor ausschalten, die . Saalbel'euehtung aber einschalten. ίο Diese Vorrichtungen sind kompliziert und deswegen sehr teuer, und sie können auch nicht auf jeden Filmprojektionsapparat aufmontiert werden.
Die Einrichtung nach der Erfindung hat dagegen die Vorteile, daß sie sehr einfach konstruiert ist und an jedem Projektionsapparat angebracht werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist
Abb. ι eine Seitenansicht eines mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ausgestatteten Projektionsapparates,
Abb. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung, Abb. 3 eine Vorderansicht derselben;
Abb. 4, 5 und 6 sind Einzelheiten.
. Zwischen der Lichtquelle 1 und dem Schalt-
werk 2 ist auf einem Fuß 3 ein Kasten 4 angeordnet. Tn dem Kasten ruht eine drehbare Welle 5. auf der eine als Messerschalter arbeitende Platte 6 verkeilt ist, die abwechselnd S den im Kasten 5 untergebrachten, zur Saalbeleuchtung dienenden Kontakt 7 oder den Kontakt 8 des den Projektionsapparat antreibenden Motors einschaltet. An dem freien Ende des Schalters 6 ist ein Ansatz 9 vorgesehen. Auf den außerhalb des Kastens 4 befindlichen Teil der Welle 5 ist ein zum Drehen der Welle dienender Arm 10 sowie eine zum Abblenden des Bildfensters dienende Platte 11 verkeilt. Tn der Bewegungsbahn des Ansatzes 9 des Messerschalters 6 ist ein in den ■ Seitenwänden des Kastens 4 gelagerter, mit ' einem Einschnitt 12 versehener und unter Ein- , wirkung der Feder 13 stehender Eisenkern 14 ■ angeordnet (Abb. 6), dem gegenüber außer- ! halb des Kastens 4 ein Solenoid 15 an der j Kastenwand befestigt ist. Am unteren Teil ; des Schaltwerkes 2 ist eine mit in die Lochung des Films eingreifenden Stiften 16 versehene Rolle 17 angeordnet, auf deren in die Trom- : mel 19 hineinragender Welle 18 eine Scheibe 20 verkeilt ist, auf welcher mit Kugeln 21 ver- \ sehene Arme 22 gelenkig befestigt sind. ' Gleichfalls auf der Welle 18 ist eine unter Einwirkung der Spiralfeder 23 stehende Scheibe 24 verkeilt, während an tier Wand der Trom- : mel 19 mittels der Leitung 25 mit dem Solenoid 15 verbundene Kontakte 26 befestigt sind.
Die erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet folgendermaßen:
Tn der Ruhestellung des Projektionsapparates nimmt der Arm 10 und die Schutzklappe 11 die aus Abb. 3 ersichtliche Lage ein, wobei der Alesserschalter 6 den mit der Saalbeleuchtung verbundenen Kontakt 7 schließt und die Schutzklappe 11" sich zwischen der Lichtquelle ι und dem Film befindet. Zwecks Einleitens der Projektion wird der Arm im Sinne des Pfeiles der Abb. 3 um 900 verdreht, wobei die Welle 5 samt dem Schalter 6 dieselbe Drehung macht und der Saal finster wird. Gleichzeitig gibt die Schutzklappe 11 das Bildfenster frei, und die Scheibe 24 schließt mittels der Kontakte 26 den Stromkreis 25 des Solenoids 15, das infolgedessen den Eisenkern 14 anzieht, in dessen Einschnitt 12 der Ansatz 9 hineinragt, der Messerschalter 6 hingegen schließt den Kontekt 8, so daß der Motor des Projektionsapparates anläuft und durch das frei gewordene Fenster das Bild auf die Leinwand projiziert wird. Der sich abwickelnde Film läuft über die Rolle 17 und verstzt diese in Drehung. Der Maschinenwärter muß den Arm 10 so lange mit der Hand in wagerechter Lage halten, bis die Rolle 17 eine Tourenzahl erreicht, zufolge welcher die Kugeln 21 infolge der Zentrifugalkraft ausschwingen und die Scheibe 24 entgegen der Wirkung der Feder 23 von den Kontakten 26 abstoßen, so daß der Stromkreis 25 des Solenoids 15 unterbrochen wird. Ist dies geschehen, so gibt das Solenoid 15 den Eisenkern 14 frei, welcher unter Einwirkung der Feder 13 sich nach links verschiebt, so daß der Einschnitt 12 des Eisenkerns 14 sich über dem Ansatz 9 des Messerschalters 6 verschiebt und dieser in eine entsprechende Aussparung des Eisenkerns gelangt und dort festgehalten wird. Nachdem dies geschehen ist, kann der Maschinenwärter den Arm 10 frei lassen, und der Apparat kann ohne jedwede Aufsicht bleiben. Reißt der Film aus irgendeinem Grund, dann bleibt die Rolle 17 stehen, die Zentrifugalkraft hört auf auf die Kugeln zu wirken, die Scheibe 24 bewegt sich unter Einwirkung der Feder 23 nach links, bis sie die Kontakte 26 berührt und den Stromkreis 25 schließt. Demzufolge zieht das Solenoid 15 dem Eisenkern 14 an, der Einschnitt 12 gelangt vor den Ansatz 9 des Schalters 6, und dieser wird frei, so daß die Welle 5 unter dem Übergewicht der Schutzklappe 11 eine Drehung entgegen dem Pfeil in Abb. 3 macht und der Messer schalter 6 den Kontakt 8 unterbricht, so daß der Antriebsmotor des Apparates stehenbleibt. Der Schalter gelangt in die Lage gemäß Abb. 3, d. h. er schließt den Kontakt 7, welcher die Saalbeleuchtung einschaltet; gleichzeitig gelangt die Schutzklappe 11 vor das Bildfenster und blendet den Lichtkegel vom Film ab.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Feuerschutzvorrichtung für kinematographische Projektionsapparate, bei der durch einen vom Film beeinflußten Messerschalter die Saalbeleuchtung und der Motor abwechselnd eingeschaltet werden, gekennzeichnet durch einen zum Festhalten des Messerschalters (6) in seiner unteren Stellung dienenden, unter Federwirkung stehenden Eisenkern (14), welchen ein gegenüberliegender Elektromagnet beim Reißen des Films anzieht und dadurch in eine derartige Stellung bringt, daß der Messerschalter durch einen in dem Kern (14) vorgesehenen Einschnitt (12) freigegeben und unter dem Übergewicht der mit ihm auf gleicher Welle angebrachten Feuerschutzklappe (11) umgeschaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK82146D 1922-05-24 1922-05-24 Feuerschutzvorrichtung fuer kinematographische Projektionsapparate Expired DE379064C (de)

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