DE375762C - Beleuchtungsgeraet - Google Patents

Beleuchtungsgeraet

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DE375762C
DE375762C DEJ22701D DEJ0022701D DE375762C DE 375762 C DE375762 C DE 375762C DE J22701 D DEJ22701 D DE J22701D DE J0022701 D DEJ0022701 D DE J0022701D DE 375762 C DE375762 C DE 375762C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/16Illumination arrangements, e.g. positioning of lamps, positioning of reflectors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

(J22J01
Es ist bekannt, Beleuchtungsgeräte der Photographie, insbesondere Dunkelkammerlampen, Kopiergeräte, Vergrößerungsvorrichtungen, mit einer indirekten Beleuchtung derart zu versehen, daß die lichtspendende Öffnung des Gerätes, beispielsweise das Fenster der Lampe oder der Kopierrahmen des Kopiergerätes, ihr Licht von einer Fläche erhält, die mit Hilfe gegenüber angeordneter Beleuchtungskörper bestrahlt wird. Bei Anwendung elektrischen Lichtes werden gewöhnlich Metallfäden- oder Kohlenlampen in Birnen- oder auch Röhrenform verwendet. Hierbei wird die gleichmäßige Bestrahlung der Lichtfläche erzielt durch besondere Streuvorrichtungen, Spiegel oder ähnliche Mittel, welche das von den Lampen ausgehende Licht auf die Lichtfläche zerstreuen.
Die Verwendung der gewöhnlichen Birnen oder kugelförmigen elektrischen Lampen birgt Übelstände in sich. Wegen des besonders bei vielkerzigen Lampen verhältnismäßig großen Durchmessers der Lampe muß das Beleuchtungsgerät, beispielsweise die Dunkelkammerlampe, ziemlich groß gebaut werden. Die von der Birne ausgehende Hitze verhindert die Herstellung der Dunkelkammerlampe aus Holz, sofern nicht die Birne in einem erheblichen Abstand von den Wänden angeordnet wird. Die Lichtfäden der gewöhnlichen Birnen sind auch verhältnismäßig kurz, so daß sie mehr punktförmig wirken und infolgedessen für eine einwandfreie Zerstreuung und gleichmäßige Bestrahlung der Lichtfläche nicht geeignet sind.
Etwas besser sind schon die Röhrenlampen, die sich infolge ihrer länglichen Gestalt gut unterbringen lassen. Sie wurden aber bisher nur in Verbindung mit Zerstreuungsgläsern oder mit besonderen Parabolspiegeln verwendet. Beide Anordnungen nehmen viel Raum fort, die Zerstreuungsgläser schlucken zu viel Licht und die Parabolspiegel sind in der Herstellung zu teuer.
Es sind ferner Vergrößerungsvorrichtungen bekannt, bei denen die von einer punktförmigen Lichtquelle ausgehenden Lichtstrahlen durch ein System im Winkel zueinander gestellter Mattscheiben gleichmäßig zerstreut werden. Der Nachteil dieser Einrichtung liegt darin, daß die mehrfach hintereinander angeordneten Mattscheiben einerseits zu viel Licht verschlucken und anderseits eine ziemlich erhebliche Baulänge der Vorrichtung verlangen.
Gemäß der Erfindung erfolgt die Bestrahlung der Lichtfläche durch Soffittenlampen, die der Breite der Lichtfläche entsprechend lange Glühfäden besitzen und auf etwa dem halben Umfang mit einem Spiegelbelag versehen sind.
Ihre Anwendung für photographische Beleuchtungsgeräte, insbesondere Dunkelkammerlampen, Kopierkästen, Vergrößerungsvorrichtungen, bietet erhebliche Vorteile.
Die Zerstreuung des von dem mittleren Leuchtfaden ausgehenden Lichtes erfolgt durch den Spiegelbelag der Soffittenlampe sehr gleichmäßig. Infolgedessen kann die zu bestrahlende Lichtfläche verhältnismäßig dicht gegenüber der Soffittenlampe liegen. Dies führt dazu, daß die Vorrichtung verhältnismäßig klein gebaut werden kann. Die Soffittenlampe selbst hat einen nur geringen Durchmesser, der jedenfalls wesentlich kleiner ist als
der Durchmesser einer gewöhnlichen elektrischen Birne. Auch hieraus ergibt sich eine weitere Raumersparnis. ^Der Spiegelbelag schützt die der Lampe benachbarte Wand des Gerätes gegen strahlende Wärme. Die Lampe kann daher dicht an die Wand des Gerätes herangebaut werden, selbst dann, wenn dieses aus Holz besteht. Da die Länge des Leuchtfadens ungefähr der Breite der zu bestrahlenden ίο Lichtfläche entspricht, so ist mit einer völlig gleichmäßigen Bestrahlung der Leuchtfläche über ihre ganze Breite mit Sicherheit zu rechnen. Alle besonderen Mittel, wie Spiegel oder Streuscheiben, kommen in Fortfall. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Hier zeigt:
Abb. ι eine mit den Soffittenlampen ausgestattete Dunkelkammerlampe in schaubildlicher Darstellung,
Abb. 2 einen senkrechten Mittelschnitt durch Abb. 1.
Das Dunkelkammergehäuse sei aus Holz hergestellt. Es trägt auf der Vorderseite eine für die Aufnahme der Lichtfilter bestimmte Öffnung α, die innere Seite der Rückwand ist als Leuchtfläche gedacht, von der aus die in der öffnung α eingesetzten Filter ihr Licht erhalten. Über und unter der Filteröffnung α sind auf die Innenseite der Vorderwand zwei Soffittenlampen c angeordnet, die einen mittleren Leuchtfaden d und einen etwa über die Hälfte des Lampenumfanges sich erstreckenden Spiegelbelag b besitzen. Die von dem Leuchtfaden ausgehenden Lichtstrahlen fallen teils unmittelbar auf die Leuchtfläche, teils ; mittelbar infolge Zurückstrahlung durch den Spiegelbelag. i
Aus der Zeichnung, welche nur schematisch I die Anwendbarkeit der Erfindung darstellen soll, ist erkennbar, daß die Soffittenlampe selbst im Gehäuse nur sehr wenig Platz bean- \ spracht. Ihr Durchmesser spielt für den Bau : des Gehäuses eine geringe Rolle, und ihre , Länge ist bestimmt durch die zu bestrahlende : Leuchtfläche. Ist das Gehäuse nur als Dunkel- | kammerlampe gedacht, dann genügt es auch, j die Leuchtfläche ebenso groß wie die Filter- | öffnung zu machen und dementsprechend die ' Soffittenlampe verhältnismäßig kurz zu wählen. Wird dagegen die Dunkelkammerlampe \ auch als Vergrößerungsansatz benutzt, dann 1 wird die Leuchtfläche, wie in der Zeichnung '■ dargestellt, entsprechend dem Bildwinkel der j Vergrößerungslinse größer gewählt. Daraus ergibt sich auch die Wahl längerer Soffittenlampen. Die verhältnismäßig schmale und niedrige Dunkelkammerlampe kann infolge der überaus gleichmäßigen Bestrahlung der Lichtfläche (lurch die Soffittenlampe ohne weiteres auch als Vergrößerungsansatz Verwendung finden. Der geringe Durchmesser der Soffittenlampe selbst gestattet es auch, auf dem Deckel oder in den Seitenwänden des Lichtgehäuses noch weitere Lichtfilter einzusetzen, ohne daß zu befürchten wäre, daß diese infolge zu großer Nähe zu den Beleuchtungskörpern der Gefahr des Schmelzens oder Springens ausgesetzt werden. Trotz kleinster Außenmaße des Gehäuses ist es möglich, bei Einbau ausreichender Ventilationskanäle die Lampe aus Holz herzustellen.
Alle diese Vorzüge sind auf die Wahl der Soffittenlampe als Lichtquelle zurückzuführen, die mehr als jeder andere elektrische Beleuchtungskörper für die gleichmäßige Bestrahlung von Lichtflächen und wegen ihres geringen Durchmessers insbesondere für den Bau raumsparender Beleuchtungsvorrichtungen, geeignet ist.
Für den praktischen Gebrauch reichen die normalen Soffittenlampen, deren nicht mit Spiegelbelag versehener Glaskörper klar ist, vollständig aus. Es kann jedoch, um eine gleichmäßigere Zerstreuung zu erhalten, diese klare Hälfte der Soffittenlampe mattiert werden. Der durch die Mattierung bedingte geringe Lichtverlust wird aber ausgeglichen durch die Möglichkeit, die zu bestrahlende Fläche noch näher an die Soffittenlampe heranzubringen.
In dem gezeichneten Erfindungsbeispiel sind zwei Soffittenlampen gezeigt mit Rücksicht darauf, daß die dargestellte Einrichtung sowohl als Dunkelkammerlampe als auch als A'ergrößerungsvorrichtung dienen soll. Für einfachere Zwecke, beispielsweise einfache Dunkelkammerlampen, die nicht als Vergrößerungsansätze, sondern vielleicht nur als Kopierkästen dienen sollen, genügt eine einseitige Beleuchtung mit einer einzigen Soffittenlampe. Auf die Art der Anordnung der Soffittenlampen kommt es an sich auch nicht an; es können beispielsweise auch vier Lampen um die Filter- oder Lichtöffnung umrahmend angeordnet sein.

Claims (1)

  1. Pa tent- Anspruch:
    Beleuchtungsgerät mit indirekter Beleuchtung, insbesondere für photographische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß als Lichtquelle für die Bestrahlung der Leuchtfläche ihrer Breite entsprechend lange, auf halbem Umfange mit Spiegelbelag und mit zentralen Leuchtfäden versehene Soffittenlampen verwendet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEJ22701D 1922-05-24 1922-05-24 Beleuchtungsgeraet Expired DE375762C (de)

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DEJ22701D DE375762C (de) 1922-05-24 1922-05-24 Beleuchtungsgeraet

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DEJ22701D DE375762C (de) 1922-05-24 1922-05-24 Beleuchtungsgeraet

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DE375762C true DE375762C (de) 1923-05-17

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ID=7201101

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DEJ22701D Expired DE375762C (de) 1922-05-24 1922-05-24 Beleuchtungsgeraet

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