DE373832C - Spuelkasten mit Saugglocke - Google Patents
Spuelkasten mit SaugglockeInfo
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- DE373832C DE373832C DEH88701D DEH0088701D DE373832C DE 373832 C DE373832 C DE 373832C DE H88701 D DEH88701 D DE H88701D DE H0088701 D DEH0088701 D DE H0088701D DE 373832 C DE373832 C DE 373832C
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- Germany
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- standpipe
- bell
- cistern
- water
- suction
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- Expired
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D1/00—Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
- E03D1/02—High-level flushing systems
- E03D1/04—Cisterns with bell siphons
- E03D1/05—Cisterns with bell siphons with movable siphon bells
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Sink And Installation For Waste Water (AREA)
Description
- Spülkasten mit Saugglocke. Den Gegenstand der trfindung bildet ein Spülkasten, dessen am Zughebel hängende Saugglocke ein im Kastenboden befestigtes Stand- oder Ablaufrohr abschließend überdeckt.
- Gegenüber bekannten Ausführungen, bei denen die Saugglocke mit zwei sich auf dem Standrohr führenden Ventilen ausgestattet ist, die den freien Eintritt des Wassers unter die Glocke gestatten, hingegen bei deren Heben als -Pumpe wirken und den Wasserinhalt durch Heben zum Überlauf bringen, oder bei denen Standrohr und Saugglocke durch mehrere ineinandergreifende Ringräume auf Abschluß wirken, ohne daß eine eigentliche Abdichtung des Überlaufes stattfindet, besteht die Erfindung darin, daß die Saugheberglocke einen inneren, mit nahe am Kopfende vorgesehenen Überlauföffnungen ausgestatteten Rohrstutzen besitzt, der eine innere, auf dem Standrohrrand aufsitzende durchlochte Dichtung trägt und sich so über das Standrohr setzt, daß sowohl gegen dieses wie auch gegen die Glocke ein Durchflußraum frei bleibt. Der Spülkasten besitzt somit in der Saugglocke selbst eine leicht zugängliche und auswechselbare Abdichtung und zeigt eine zuverlässig wirkende einfache Ausbildung, die auch gleichzeitig bei Störungen des Zulaufventils einen selbsttätigen Wasserablauf sichert, so daß die Gefahr vor Überschwemmungen bei Überfüllung des Kastens ohne besondere weitere Einrichtungen beseitigt ist.
- In der Zeichnung ist die neue Spülkastenausbildung in den Abb. i und 2 im Längsschnitt und Grundriß in einem Ausführungsbeispiel gezeigt.
- i ist der Spülkasten, in dessen Ablaufmuffe 2 ein Standrohr 5 sitzt, das in den Spülkasten einragt, während nach außen hin der Ablaufanschluß 3, q. liegt.
- Über das Standrohr 5, dessen oberes Ende als Dichtungsrand dient, setzt sich die an dem Zughebel hängende Saugheberglocke 6 mit ihrem inneren Rohrstutzen 1ö. Nahe am Kopfende besitzt dieser Rohrstutzen 16 Überlauföffnungen und trägt weiter nach unten eine durchlochte Dichtungsscheibe 12 eingelagert, die sich auf den Standrohrrand 5 aufsetzt.
- Der Rohrstutzen 16 ist in die Glocke 6 derart eingesetzt, daß sowohl gegen diese als auch gegen das Standrohr 5 ein Durchflußraum frei bleibt. Zum Wasserzufluß in den Kasten i ist der Anschlußstutzen 8 vorgesehen, auf den sich das Zwischenstück 13 mit der Auslaufdüse 14 ansetzt. gegen die eine Dichtungskappe g wirkt, welche an dem mit Schwimmer il und Anschlagschraube 15 ausgestatteten Schwimmerhebel io einstellbar sitzt. Bei gefülltem Kasten i wird das Wasser sich auch unter die Saugglocke 6 einstellen und sowohl den Raum zwischen Glocke 6 und Rohrstutzen 16 wie auch den zwischen Standrohr 5 und Rohrstutzen 16 umspülen.
- Durch die sich auf das Standrohr setzende Dichtungsscheibe ist jedoch der Durchfluß unterbrochen. Tritt nun infolge Störung der Schwimmervorrichtung oder des Zulaufventils ein Steigen des Wassers über den gewöhnlichen Wasserspiegel ein, so wird der Wasserüberschuß im Sinne der eingezeichneten Pfeile durch den Abflußraum zwischen Glocke 6 und Rohrstutzen 16 durch die an dessen Kopfende vorgesehenen Überlauföffnungen strömen und durch die gelochte Dichtungsscheibe i2 in das Stand- oder Ablaufrohr 5 überfließen.
- Dadurch ist es auch möglich, in kalter Jahreszeit durch entsprechende Einstellung des Schwimmers einen besonderen Frosthahn zu ersparen, weil man den Überlauf in Tätigkeit setzen und dadurch für ständige Bewegung des Wassers Sorge tragen kann. Wird zur Spülung die Glocke 6 durch den Zughebel 7 gelüftet und dadurch die Dichtung 12 von dem Standrohr 5 abgehoben, so setzt der Wasserabfluß in dieses innerhalb des Rohrstutzens 16 unter der Dichtung i2 binweg ein, wodurch dann gleichzeitig die an sich bekannte Heberwirkung ausgelöst wird.
- Da der Spülzug nur ein kurzer ist, so senkt sich die Glocke 6 mit der Dichtung z2 bald wieder auf das Standrohr 5, und das Wasser im Kasten wird infolge der Saugheberwirkung nunmehr unter dem äußeren Glockenmantel 6 hochsteigen sowie durch die Überlauföffnungen des Rohrstutzens i6 und durch die Durchlochung der Dichtung 12 im Sinne der eingezeichneten Pfeile in das Standrohr überlaufen, bis der Kasten bis zum unteren Glockenrande leergelaufen ist.
- Da sich in der Zwischenzeit auch der Schwimmer infolge des fallenden Wasserspiegels senkt, so wird in bekannter Weise das Zulaufventil g, i¢ zur weiteren Füllung geöffnet.
- Der Schwimmer ist natürlich stets so eingestellt, daß der Wasserspiegel im Kasten i bei aufsitzender und abdichtender Glocke stets ein Stück über der Dichtung 12 steht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spülkasten, dessen am Zughebel hängende Saugglocke ein im Kastenboden befestigtes Stand- oder Ablaufrohr abschließend überdeckt, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugheberglocke (6) einen inneren, mit nahe am Kopfende vorgesehenen Ablauföffnungen ausgestatteten Rohrstutzen (i6) besitzt, der eine innere und gegen den Standrohrrand aufsitzende, durchlochte Dichtung (i2) trägt und sich so über das Standrohr setzt, daß sowohl gegen dieses wie auch gegen die Glocke ein Durchflußraum frei bleibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH88701D DE373832C (de) | 1922-02-14 | 1922-02-14 | Spuelkasten mit Saugglocke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH88701D DE373832C (de) | 1922-02-14 | 1922-02-14 | Spuelkasten mit Saugglocke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE373832C true DE373832C (de) | 1923-04-16 |
Family
ID=7165374
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH88701D Expired DE373832C (de) | 1922-02-14 | 1922-02-14 | Spuelkasten mit Saugglocke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE373832C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE910040C (de) * | 1949-08-20 | 1954-04-26 | Herwarth Brake | Abortspuelkasten |
-
1922
- 1922-02-14 DE DEH88701D patent/DE373832C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE910040C (de) * | 1949-08-20 | 1954-04-26 | Herwarth Brake | Abortspuelkasten |
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