DE3715257A1 - Verfahren zum herstellen einer ganztabakzigarette mit kontrolle der teerabgabe und ganztabakzigarette - Google Patents
Verfahren zum herstellen einer ganztabakzigarette mit kontrolle der teerabgabe und ganztabakzigaretteInfo
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Description
Zigaretten mit Tabak auf ihrer ganzen Länge ("Ganztabak"-Zigarette
genannt) umfassen Zigaretten mit einem Spitzenende,
das aufbereiteten Tabak enthält. Solche Spitzenenden hatten
Druckabfälle pro Millimeter der Länge, die größer sind als
bei anderen Teilen der Tabaksäule der Zigarette.
Es wurden andere Zigaretten mit Ganztabak-Filtern oder
Mundstücken vorgeschlagen, siehe US-Patente 21 52 416,
29 34 073, 32 19 041 und 33 61 139. Es wurde auch vorgeschlagen,
ein Mundstück für eine Zigarette mit einem abgeflachten
Mundende vorzusehen, siehe US-Patent 18 65 679.
Die Ventilation von Spitzenenden ist ebenfalls gut bekannt
einschließlich der Verwendung von Ventilationslöchern im
Mundstückpapier und Ventilationsdurchlässen, siehe US-Patent
34 90 461.
Ganz allgemein ist die vorliegende Erfindung ein Herstellungsverfahren
für eine Zigarette, das den Entwurf und den
Aufbau einer Ganztabakzigarette zur Abgabe von ausgewählten
Mengen (pro Zigarette) von "Teer" an den Raucher umfaßt,
wobei die Zigarette aus zwei tandemartig angeordneten und
verbundenen Tabaksäulen gebildet ist.
Die erste Säule ist die zum Brennende weisende Säule, die normalerweise
Tabakmischungen aufweist, die typischerweise bei heutzutage
üblichen Zigaretten verwendet werden. Die zweite Säule ist
die Säule am Spitzenende (oder Mundende), die mit verdichtetem
Tabak gefüllt ist, vorzugsweise mit expandiertem Tabak,
um den Zugwiderstand (Druckabfall) der Zigarette zu steuern.
Diese Säule am Mundende ist mit einem nicht-porösen Mundendepapier
(Spitzenpapier) umwickelt, welches Papier einen
Ring von Ventilationslöchern (oder andere geeignete Ventilationsdurchlässe,
Löcher oder andere Anordnungen) aufweist,
die gerade jenseits der normalen Mundposition des Rauchers
angeordnet sind, um zur Ventilation der Zigarette beizutragen.
Die Abgabe von "Teer" von der Zigarette wird durch Variation
der Längen der zwei Säulen, der Druckabfälle der Säulen und
der Ventilation der Zigarette gesteuert. Insbesondere wird
die Abgabe von "Teer" bei akzeptablen Druckabfällen durch
Variierung des Druckabfalls der Säule am Spitzenende durch
Auswahl, Behandlung und Verdichtung des expandierten Tabaks
in der Säule am Spitzenende und durch Variation der Ventilation
durch Auswahl der Größe, des Orts und der Lage der
Ventilationslöcher und der Durchlässigkeit der Umhüllung der
Säule am Spitzenende erreicht.
Beim Konstanthalten anderer Parameter kann die Abgabe von
"Teer" durch die vorherige Bestimmung der Abmessung, der
Anzahl und der Lage der Ventilationslöcher verändert werden.
Je mehr Ventilationsluft in die Zigarette eingeführt wird,
umso weiniger "Teer" wird dem Raucher zugeführt.
Es ist ein Merkmal der Erfindung, daß eine Ganztabakzigarette,
die einer niedrigen und einer extrem niedrigen "Teer"-
Abgabe fähig ist, leicht erhalten werden kann, während der
Zugwiderstand (Druckabfall) der Zigarette bei einem für den
Raucher annehmbaren oder angenehmen Wert gehalten wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der
Erfindung anhand der Zeichnung, die erfindungswesentliche
Einzelheiten zeigt, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen
Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in
beliebiger Kombination bei einer Ausführungsform der Erfindung
verwirklicht sein.
Die einzige Figur ist eine teilweise auseinandergezogene
perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Ganztabakzigarette.
In der Figur weist eine Zigarette 10 eine am anzuzündenden
Ende (Brennende) liegende Tabaksäule 11 mit Tabak 12 und
eine Brennende-Papierumhüllung 13 auf. Mit dem Brennende 11
ist tandemartig ein Spitzenende 14 mit Tabak 16 und Papier
17 verbunden. Ein nicht-poröses Umwickel-Spitzen-Papier 18
(in expandierter Darstellung gezeigt) ist um das Spitzenende
14 in überlappender Weise gewickelt und mit einem (nicht
gezeigten) Kleber versiegelt. Das Spitzenpapier 18 hat
Ventilationslöcher 19. Die gezeigten Abmessungen stimmen mit
dem Beispiel 1 überein.
4000 Zigaretten mit einer Gesamtlänge von 84 mm und einem
Umfang von 24,8 mm wurden aus zwei tandemartig verbundenen
Tabaksäulen hergestellt. Die Tabaksäule am Brennende, die
das brennende Ende der Zigarette mit einer Länge von 64 mm
bildet, war aus einer typischen heimischen Tabakmischung
(die Anteile von expandiertem Tabak aufweist) zusammengesetzt,
die zu einer für die Zigarettenindustrie normalen
Dichte, in typisches Zigarettenpapier wie beispielsweise
Ecusta Ref. 753 oder Kimberly Clark Grade 515 eingewickelt,
gepackt wurde. Dieses Papier hatte einen Coresta-Durchlaßwert
von 40. Der Druckabfall bei dieser Tabaksäule wurde zu
ungefähr 5,5 cm Wassersäule gemessen. Die Tabaksäule für das
Spitzen- oder Mundende der Zigarette hatte eine Länge von
20 mm und war vollständig aus expandiertem Tabak mit einer
Dichte von 0,181 g/cm3 zusammengesetzt. Die Papierumhüllung
für diese Säule hatte einen Coresta-Wert von 26 000. Der
Druckabfall im eingekappselten Zustand der 20 mm langen
Tabaksäule am Spitzenende war 6,5 cm Wassersäule.
Für die Herstellung der Zigarette wurden zunächst Tabaksäulen
für das Spitzenende in Längen von 120 mm hergestellt.
Eine übliche Vorrichtung zum Herstellen von Zigaretten wurde
verwendet, um zwei 64 mm Brennende-Tabaksäulen mit einer
40 mm langen doppelten Spitzen-Säule unter Verwendung einer
im wesentlichen luftundurchlässigen nicht-porösen Papierumhüllung
mit einer Breite von 48 mm zur Bildung einer Doppelzigarette
zu verbinden. Die Doppelzigarette wurde halbiert,
um zwei Zigaretten zu bilden, von denen jeder aus einer
64 mm langen Brennende-Tabaksäule und einer 20 mm langen
Spitzen-Säule besteht, die miteinander mit einem 24 mm
breiten Umhüllungs-Spitzenpapier liegt über der gesamten Spitzenende-
Säule vom Mundende in Richtung auf das Brennende, und
zusätzlich überlagert es einen 4 mm langen Abschnitt der
Brennende-Säule (siehe die Figur). Das Spitzenende 18 trägt
an seinem Umfang eine Reihe von Perforationslöchern 19, die
ungefähr 13 mm vom Mundende entfernt angeordnet sind. Die
Perforationslöcher 19, die das sehr poröse Spitzenendepapier
17 überlagern, gestatten das Eindringen von Luft mit einer
daraus folgenden Verdünnung des Rauchs, während an der
brennenden Zigarette gezogen wird.
Die richtige Kombination des Druckabfalls der Brennende-
Tabaksäule, des Druckabfalls der Spitzenende-Tabaksäule und
der Ventilation der Zigarette bildete eine Zigarette mit
einem angenehmen Gesamtwiderstand beim Ziehen von 7,9 cm
Wasser. Die Druckabfallwerte repräsentieren einen Durchschnitt
von zehn Messungen unter Verwendung einer Apparatur,
die zum Messen des Widerstands für einen Luftstrom von
17,5 cm3/s konstruiert ist. Die Ventilation bei den Perforationslöchern
an der Spitze war 51%.
Fünfzig Zigaretten wurden auf einer Rauchmaschine, die das
Rauchverfahren der Federal Trade Commission verwendet,
geraucht, und lieferten die folgenden Daten:
Gerauchte Länge (mm)57
Züge/Zigarette 9,6
"Teer" (mg/Zigarette)13,5
(mg/Zug) 1,4
Nikotin (mg/Zigarette) 1,0
(mg/Zug) 0,11
Diese Zigaretten hatten eine durchschnittliche "Teer"-Abgabe
von 13,5 mg pro Zigarette (im Bereich "wenig Teer") und
einen annehmbaren durchschnittlichen Zugwiderstand von
7,9 cm. Die Ventilation wurde dadurch gemessen, daß das
Mundende einer Zigarette in einen Halter gesteckt wurde, der
mit einer Vakuumquelle verbunden war, die einen Strom von
17,5 cm3/s am Mundende veranlaßt. Der Anteil der
17,5 cm3/s Luftstroms, der in die Zigarette durch die
Perforationslöcher eintritt, ist die prozentuale Ventilation.
Viertausend Zigaretten mit einer Gesamtlänge von 84 mm und
einem Umfang von 24,8 mm wurden hergestellt. Die 64 mm lange
Brennende-Tabaksäule wurde in der gleichen Weise wie beim
Beispiel 1 hergestellt. Der Druckabfall wurde mit ungefähr
6,0 cm Wassersäule gemessen. Die 20 mm lange Tabaksäule am
Spitzenende war aus 40% expandiertem Tabak und 60% unexpandiertem
Tabak zusammengesetzt, im Vergleich zu 100%
expandiertem Tabak beim Beispiel 1. Die Umhüllung für diese
Säule hatte eine Coresta-Durchlässigkeit von 26 000. Der
Druckabfall für die Tabaksäule am Spitzenende im eingekappselten
Zustand war 6,7 cm Wassersäule. Das Spitzenende hatte
eine Tabakdichte von 0,274 g/cm3.
Zum Herstellen der Zigaretten wurden zuerst die Spitzenenden
in Längen von 120 mm hergestellt. Eine übliche Vorrichtung
zum Herstellen von Zigaretten wurden verwendet, um zwei der
64 mm langen Tabaksäulen mit einer 40 mm langen Doppel-
Spitzenende-Säule unter Verwendung einer Umhüllung von
Spitzenpapier mit 48 mm Breite zur Bildung einer Doppelzigarette
zu verbinden. In ähnlicher Weise bildete diese nach
dem Zerschneiden zwei Zigaretten, von denen jede aus einer
64 mm langen Brennende-Tabaksäule und einer 20 mm langen
Spitzensäule bestand, die miteinander mittels eines 24 mm
breiten Spitzenpapiers verbunden waren. Das Spitzenpapier
enthielt eine Reihe von Perforationslöchern, die ungefähr
13 mm vom Mundende entfernt angeordnet waren. Die Ventilation
war 44%.
Wiederum wurden fünfzig Zigaretten auf einer Rauchmaschine
unter Anwendung des Federal Trade Commission-Rauchverfahrens
geraucht und ergaben die folgenden Werte:
Gerauchte Länge (mm)57
Züge/Zigarette 8,9
"Teer" (mg/Zigarette)14,3
(mg/Zug) 1,6
Nikotin (mg/Zigarette) 1,07
(mg/Zug) 0,12
Diese Zigaretten hatten eine durchschnittliche "Teer"-Abgabe
von 14,3 mg pro Zigarette (im Bereich "wenig Teer") und
einen annehmbaren durchschnittlichen Zugwiderstand von
9,3 cm.
Viertausend Zigaretten wurden in der gleichen Weise wie im
Beispiel 1 hergestellt mit Ausnahme des Spitzenpapiers. Es
wurde Spitzenpapier mit kleineren Löchern verwendet, um die
Ventilation auf 39% zu verringern. Die Brennende-Säule
hatten einen Druckabfall von ungefähr 6,2 cm Wassersäule. Die
Umhüllung für die Spitzenendesäule hatte eine Coresta-Durchlässigkeit
von 26 000, und der Druckabfall der Spitzenende-
Säule im eingekappselten Zustand war 5,5 cm Wassersäule. Das
Spitzenende hatte eine Tabakdicht von 0,181 g/cm3.
Die auf einer Rauchmaschine unter Verwendung des Federal
Trade Commission-Rauchverfahrens gerauchten fünfzig Zigaretten
lieferten die folgenden Daten:
Gerauchte Länge (mm)57
Züge/Zigarette 9,1
"Teer" (mg/Zigarette)16,9
(mg/Zug) 1,85
Nikotin (mg/Zigarette) 1,22
(mg/Zug) 0,13
Diese Zigaretten hatten eine durchschnittliche "Teer"-Abgabe
von 16,9 mg pro Zigarette und einen annehmbaren durchschnittlichen
Zugwiderstand von 8,2 cm.
Weitere viertausend Zigaretten mit einer Gesamtlänge von
100 mm und einem Umfang von 24,4 mm wurden hergestellt mit
einer Brennende-Tabaksäule von 73 mm Länge und einem Druckabfall
von ungefähr 6,1 cm Wassersäule. Das Spitzenende der
Zigarette hatte eine Länge von 27 mm und war aus ungefähr
40% expandiertem Tabak und 60% unexpandiertem Tabak zusammengesetzt.
Das Spitzenende hatte eine Tabakdichte von
0,280 g/cm3. Die Umhüllung für diese Säule hatte eine
Coresta-Durchlässigkeit von 26 000. Der Druckabfall bei
dieser 27 mm langen Tabaksäule im eingekappselten Zustand
war 8,5 cm Wassersäule.
Zum Herstellen der Zigaretten wurden diese Tabaksäulen für
die Spitzen zuerst in Längen von 108 mm hergestellt. Eine
übliche Vorrichtung zum Herstellen von Zigaretten wurde
verwendet, um zwei der 73 mm langen Tabaksäulen mit einer
54 mm langen Doppelspitzensäule unter Verwendung einer
Umhüllung aus einem 64 mm breiten Spitzenpapier zur Bildung
einer Doppelzigarette zu verbinden. Beim Zerschneiden bildete
diese zwei Zigaretten, von denen jede aus einer 73 mm
langen Tabaksäule und einer 27 mm langen Spitzensäule bestand,
die miteinander durch 32 mm breites Spitzenpapier
verbunden waren. Das Spitzenpapier enthielt eine Reihe von
Perforationslöchern, die ungefähr 13 mm vom Mundende angeordnet
waren.
Die Zigarette hatte einen annehmbaren Zugwiderstand von
10,8 cm Wassersäule für die gesamte Zigarette. Die Druckabfallwerte
repräsentieren einen Durchschnitt von zehn Messungen
unter Verwendung einer Meßeinrichtung, die zum Messen
des Wiederstand eines Luftstroms von 17,5 cm3/s konstruiert
ist. Die Ventilation war 39%.
Fünfzig Zigaretten wurden auf einer Rauchmaschine unter
Verwendung des Federal Trade Commission-Rauchverfahrens
geraucht und lieferten die folgenden Daten:
Gerauchte Länge (mm)65
Züge/Zigarette10,0
"Teer" (mg/Zigarette)13,3
(mg/Zug) 1,3
Nikotin (mg/Zigarette) 1,03
(mg/Zug)0,10
Diese Zigaretten hatten eine durchschnittliche "Teer"-Abgabe
von 13,3 mg pro Zigarette (im Bereich "wenig Teer") und
einen annehmbaren durchschnittlichen Zugwiderstand von
19,8 cm.
Viertausend Zigaretten mit einer Gesamtlänge von 83 mm und
einem Umfang von 24,9 mm wurden mit zwei Tabaksäulen hergestellt;
einem Brennende und einem Spitzenende. Die Brennende-
Säule hatte eine Länge von 58 mm und war aus einer
typischen heimischen Tabakmischung zusammengesetzt, die in
typisches Zigarettenpapier eingewickelt war. Der Druckabfall
dieser Tabaksäule war ungefähr 6,2 cm Wassersäule. Das
Spitzenende der Zigarette hatte eine Länge von 25 mm und war
aus 100% expandiertem Tabak zusammengesetzt. Die Tabakdichte
des Spitzenendes war 0,225 g/cm3. Die Umhüllung für
diese Säule hatte eine Coresta-Durchlässigkeit von 26 000.
Der Druckabfall im eingekappselten Zustand für diese 25 mm
lange Tabaksäule war 8,3 cm Wassersäule.
Zur Zigarettenherstellung wurden zuerst Spitzenenden in
Längen von 100 mm hergestellt. Eine übliche Vorrichtung zum
Herstellen von Zigaretten wurde verwendet, um zwei der 58 mm
langen Tabaksäulen mit einer 50 mm langen Doppelspitzen-Säule
unter Verwendung einer Umhüllung mit 60 mm breitem Spitzenpapier
zum Bilden einer Doppelzigarette zu vereinigen.
Beim Schneiden bildete diese zwei Zigaretten, von denen jede
aus einer 58 mm langen Tabaksäule und einer 25 mm langen
Spitzensäule bestand, die mit einem 30 mm breiten Spitzenpapier
miteinander verbunden waren. Das Spitzenpapier enthielt
eine Reihe von Perforationslöchern, die ungefähr 13 mm vom
Mundende entfernt angeordnet waren.
Die Zigarette hatte einen annehmbaren Zugwiderstand von
7,1 cm Wassersäule für die gesamte Zigarette. Die Druckabfallwerte
repräsentieren einen Durchschnitt von 10 Messungen
unter Verwendung einer Einrichtung, die zur Messung des
Strömungswiderstands von Luft bei 17,5 cm3/s konstruiert
ist. Die Ventilation war 72%.
Fünfzig Zigaretten wurden auf einer Rauchmaschine unter
Verwendung des Federal Commission-Rauchverfahrens geraucht
und ergaben die folgenden Daten:
Gerauchte Länge (mm)50
Züge/Zigarette 9,4
"Teer" (mg/Zigarette) 4,5
(mg/Zug) 0,5
Nikotin (mg/Zigarette) 0,35
(mg/Zug) 0,04
Diese Zigaretten hatten eine durchschnittliche "Teer"-Abgabe
von 4,5 mg pro Zigarette (im Bereich "extrem wenig Teer"
("ultra-low tar")) und einen annehmbaren durchschnittlichen
Zugwiderstand von 7,1 cm.
Das Verhältnis der Länge der Spitzenende-Säule zur Gesamtlänge
der Zigarette sollte (als Prozentwert ausgedrückt)
ungefähr 16% bis ungefähr 50% sein; vorzugsweise im Bereich
von 24% bis 30%. Der Druckabfall für eine 84 mm-Zigarette
mag zwischen etwa 5,0 cm und ungefähr 12,0 cm variieren,
aber vorzugsweise im Bereich von 7 cm bis 9 cm liegen,
welches der Bereich für den Druckabfall bei handelsüblichen
84 mm-Zigaretten ohne Filter ist. Die "Teer"-Abgabe
mag im Bereich von 1 bis 20 mg liegen, aber ein Bereich von
4 bis 15 mg wird bevorzugt.
Die "Teer"-Abgabe kann so gesteuert werden, daß sie nach
unten bis zu 1 mg Teer oder weniger pro Zigarette liefert.
Bei einer Abgabe von 1 mg "Teer" wird die prozentuale Ventilation
ungefähr 85% bis ungefähr 90% betragen. Die
"Teer"-Abgabe kann auch auf 20 mg "Teer" oder mehr pro
Zigarette vergrößert werden. Bei 20 mg "Teer"-Abgabe wird
die prozentuale Ventilation ungefähr 10 bis 15% sein.
Der expandierte Tabak, der bei den Mundende-Säulen verwendet
wurde, und auf den in den obigen Beispielen Bezug genommen
wird, hatte ein Füllungsvermögen von ungefähr 7,5 cm3/g.
Dieser Tabak hatte vor dem Expandieren ein Füllungsvermögen
von ungefähr 5,0 cm3/g. Der Tabak wurde daher um ungefähr
50% expandiert.
Wie in den Beispielen dargestellt, mag die Spitzenende-Säule
vollständig aus expandiertem Tabak oder aus einem Teil von
expandiertem und einem Teil von nicht-expandiertem Tabak
zusammengesetzt sein. Als Alternative können Zigarettentabake,
beispielsweise Burley, die eine ausgewählte Dichte
und Füllungskapazität haben, anstatt von expandiertem Tabak
verwendet werden.
Während der Bildung der Spitzenende-Säulen schafft die
Steuerung der Förderrate des Tabaks in die formende Papiersäule
ein Mittel zum Variieren der Menge des Tabaks pro
Zentimeter Säulenlänge und verändert dadurch die Dichte und
den Druckabfall. Die Dichten am Spitzenende mögen von ungefähr
0,122 bis ungefähr 0,300 g/cm3 variieren.
Der Bruchteil der Spitzenenden-Tabaks, der expandiert worden
ist, kann so klein wie 20% oder so groß wie 100% sein. Die
prozentuale Ventilation der Zigarette sollte vorzugsweise im
Bereich von 35 bis 75% liegen.
Schließlich kann unter Bezugnahme auf die Figur als Alternative
die Ventilation des Spitzenendes 14, falls gewünscht,
durch Verwendung einer Umhüllung erreicht werden, die ausreichend
porös ist, um es zu ermöglichen, daß Luft durch sie
hindurchfließt. Somit umfaßt der Ausdruck Ventilationslöcher,
wie er hier verwendet wird, sowohl Durchlässe,
Löcher oder andere Öffnungen, die in der Umhüllung, wie sie
hergestellt wurde, existieren, als auch Löcher, die in der
Umhüllung nach deren ursprünglicher Herstellung gebildet
worden sind. solche Perforationslöcher werden durch mechanische
oder andere Mittel gebildet.
Claims (15)
1. Verfahren zum Herstellen einer Ganztabakzigarette mit
einer Brennende-Tabaksäule und einer Spitzenende-
Tabaksäule, die tandemartig angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verfahren aufweist:
- a) Das Wählen der Länge der Spitzenende-Säule für eine Zigarette mit bestimmter Länge und Steuern der Art und der Verdichtung des Tabaks in dieser Säule;
- b) das Herstellen der Länge der Brennende-Säule in einer Länge, die sich aus der Zigarettenlänge abzüglich der Länge des Spitzenendes ergibt;
- c) Steuern der Art des Tabaks und seiner Verdichtung in der Brennende-Säule; und anschließend
- d) Steuern des Betrags der Ventilation der Zigarette durch Auswahl der Papierumhüllungen für die Säulen, Anordnen einer ersten porösen Umhüllung auf der Spitzenende-Säule und durch Steuern der Anordnung, Anzahl und Abmessung von Ventilationslöchern in einer zweiten darüberliegenden Umhüllung für die Spitzenende-Säule,
wodurch eine Zigarette von annehmbarem Gesamtzugwiderstand
und gewünschter "Teer"-Abgabe erhalten werden
kann.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schritte a), b), c) und d) derart ausgeführt
werden, daß ein Zugwiderstand erhalten wird, der im
wesentlichen gleich dem Widerstand einer Zigarette aus
einer einzigen Tabaksäule mit vergleichbarer Länge
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Tabak in dem Spitzenende aus 40% oder mehr expandiertem
Tabak zusammengesetzt ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Länge des Spitzenendes ungefähr 16% bis ungefähr
50% der Länge der Zigarette beträgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Prozentsatz der Ventilation zwischen ungefähr 10%
und ungefähr 90% variiert.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Druckabfall über die gesamte Zigarette zwischen
ungefähr 5,0 cm und ungefähr 12,0 cm varriert.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die "Teer"-Abgabe der Zigarette zwischen 1 mg und
20 mg "Teer" beträgt.
8. Ganztabakzigarette, in der die Verbrennung des Tabaks
"Teer" erzeugt, der während des Ziehens zum Mundende
wandert und dem Raucher zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zigarette aufweist:
- a) Eine erste papierumhüllte Säule von geschnittenem Tabak, die das Brennende der Zigarette bildet, wobei der Tabak zu einer normalen Zigarettendichte gepackt ist;
- b) eine zweite papierumhüllte Säule aus Tabak, die bezüglich der ersten Säule tandemartig angeordnet ist und die Spitzenende-Säule der Zigarette bildet;
- c) ein Umwickelspitzenpapier, das die zweite Säule und einen Teil der ersten Säule umwickelt, um die zwei Säulen aneinander zu befestigen;
- d) Ventilationslöcher ausgewählter Anzahl und Abmessung in der Umwicklung in einem vorbestimmten Abstand vom Mundende der Zigarette; und
- e) Tabak in der zweiten Säule, der ausgewählt, behandelt und verdichtet ist, um einen ausgewählten Zugwiderstand der Zigarette zu liefern,
wodurch ein vorbestimmter Betrag von "Teer" in Form
von verdünntem Rauch dem Raucher zugeführt wird.
9. Ganztabakzigarette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß sie einen Zugwiderstand zwischen ungefähr
5,0 cm und ungefähr 12,0 cm und eine "Teer"-Abgabe
zwischen ungefähr 1 mg und ungefähr 20 mg aufweist.
10. Ganztabakzigarette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spitzenendesäule zwischen ungefähr
16% und ungefähr 50% der Gesamtlänge der Zigarette
einnimmt.
11. Ganztabakzigarette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Prozentsatz der Ventilation zwischen
ungefähr 35% und ungefähr 75% variiert.
12. Ganztabakzigarette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spitzenende 20% oder mehr expandierten
Tabak enthält.
13. Ganztabakzigarette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichte des Spitzenendetabaks zwischen
etwa 0,122 und etwa 0,300 g/cm3 liegt.
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