DE369670C - Einspritzvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen mit luftloser Einspritzung - Google Patents
Einspritzvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen mit luftloser EinspritzungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen mit luftloser Einspritzung. Die Erfindung betrifft eine Einspritzvorrichtung, insbesondere für solche Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen flüssiger Brennstoff ohne Zuhilfenahme von Einspritzluft unter hohem Druck in die verdichtete Luftladung eingespritzt und durch die Verdichtungswärme entzündet wird.
- Es sind Einspritzvorrichtungen bekannt, bei welchen eine nichtgesteuerte Düsennadel mit ihrem dem Arbeitszylinder zugekehrten Ende dichtend gegen eine entsprechende Fläche des Düsenkörpers anliegt und bei denen in diese Abdichtungsflächen die Einspritzkanäle eingearbeitet sind. Der Brennstoff wird hierbei in einem zwischen Düsennadel und Düsenkörper vorgesehenen Ringraum zur Ausspritzstelle geführt.
- Diese Anordnung hat den Nachteil, daß der Düsenkörper infolge des hohen Druckes des flüssigen Brennstoffes Formänderungen erfährt, welche eine dauernde Abdichtung in Frage stellen, und daß infolge der verhältnismäßig großen Querschnitte die Striiniung:-geschwindigkeit (ges Breinist(rftes gering ist. so <1a1 sich leicht Luft- und1 Gas`ilasen festsetzen.
- Nach der Erfindung wird die ICanalfiihrung für den Brennstoff irii ganzen Bereiche der Einspritzvorrichtung als einheitlicher durchlaufender Linienzug ausgel;ildet, in der Weise, (laß ein Innern der Düsennadel ein Brennstoffzufiihrungskanal in Gestalt einer einfachen zylindrischen Bohrung angeordnet ist, die sich am Ende der Diisenna(lel in zwei oder mehr Bohrungen gabelt, «-elche innerhalb der Al.-dichtungsfläche der Düsennadel ausmünden, und daß von diesen Mündungsstellen in die Abdichtungsfläche der Düsennadel eingearbeitete Kanäle nach <gen Ausspritzöffnungen führen, derart, (-laß sich zwei oder mehrere Strahlen ein Verbrennungsrauen kreuzest.
- Da bei dieser neuen Anordnung die Brennstoffzufuhr nur noch durch (las Innere der Düsennadel hindurch erfolgt, so ist der Diisenkörper vorn Flüssigkeitsdruck vollständig; entlastet. Die eine (lenkbar geringe Zahl von Querschnitts- und IZichttnigsiin(lerurigeri aufweisentle Linienführung für <gen Brennstofkanal ermöglicht eine glatte T# lüss@gke@tsstr@imang finit hoher Geschwindigkeit und verringert so außerordentlich rlie Gefahr der Absonderung und Festsetzung von Gasblasen: dies ist insl esondere wichtig l:ei (gen mit sehr hohen Drucken voll mehreren hundert Atmosphären zu betreibenden @inspritr_vorrichtungen für Ohnotoren finit Zündung durch 1-erdichtungswärnie, da es !:ei solchen Motoren auf genaueste Einhaltung des einmal festgelegten Einspritzverlaufes ankommt und dieser Einspritzverlauf durch Gashlasen in der Flüssigkeitsdruckleitung unregelmäßig gemacht wird, wodurch die Betriebsfähigkeit der Maschine in Frage gestellt wird.
- Damit eine leichte Kontrolle und Reinigung der Brennstoffkanäle in der Düsennadel, insbesondere der Ausspritzöffnungen stattfinden kann, wird die Diiserniadcl zweckmäßig als einfacher zylindrischer Einsatzkörper ausgebildet und nach außen hin lins zu der Verschraubung des Düsenkörpers mit der Brennstoffzuleitung ver1äiigert. so (saß sie nach dein: Lösen der Verschraubung leicht aus dein Dii senkörper entfernt «-erden kann.
- (n manchen Fällen soll (las <lein Verbrennungsrauer zugekehrte Ende der Diisenria(lel leicht auswechselbar Beirr, heispielstveise hei 1'erwendung von Brennstoff. der zu Verkrustungen neigt oder das Metall chemisch angreift. Zweckmäßig wird dann die Düsennadel zweiteilig ausgeführt, derart, daß ihr die Einspritzöffnungen enthaltender Teil voll denn den Leitungsanschluß bildenden Teil trennbar ist. Vorteilhaft wird dann der
ausmünrlen. Hier schließen sich nach der Kegelspitze zu kleine Kanäle i und j an, welche als Kerten in die kegelige Außenfläche der Düsennadel eingearbeitet sind. Die durch diese feinen Kanäle i und j mit hoher Geschwindigkeit austretenden Brennstoffstrahlen prallen in der Kegelspitze, die im Ver-1 rennungsraum liegt, aufeinander, wodurch eine äußerst innige Zerstäubung des Brennstoffes herteigeführt wird. Infolge der Ausinündung der Kanäle g und lt innerhalb der Dichtungsfläche k wird der Brennstoff verhindert, in die Aussparungen zwischen der Düsennadel d und dem Düsenkörper b einzu -treten. Er strömt bis unmittelbar vor der Ausspritzstelle lediglich in dem engen, geradlinig verlaufenden Kanal f mit hoher Geschwindigkeit, so daß sich nirgends Gelegenheit zur Festsetzung von Luftblasen bietet. Gleichzeitig ist der Düsenkörper_b vom inne ren Flüssigkeitsdruck völlig entlastet. Die Kegelfläche k der Düsennadel d braucht nur in der Umgebung der Kanäle g, da, i., j an der Gegenfläche des Düsenkörpers anzuliegen, die anderen Flächenteile des Düsennadelendes können zurücktreten. Dadurch wird die Dichtungsfläche zwischen beiden Körpern verkleinert, der spezifische Abdichtungsdruck also bei gleicher Anpressungskraft erhöht und die Sicherheit des Dichthaltens entsprechend verbessert.äußere Teil der Diisenna,lel. an welcheir i;is 13reitiistoffzuleitungsr(ihr l;efestigt ist, :il, Druckstück ausgebildet, uni den lIÜndung#- teil der Düsennadel gegen die Diciitirngsfl;icli<@ (ges @ii;nenkörpers zu pressen. Die :11-dich tung zwischen (Juli beulen Diisenna(lcltcileri erfolgt dabei derart, (1aß (nie Boln-ung sich glattflächig aus dem einen Teil in den andern fortsetzt, ohne Bildung von @rweitertingeii und 13oh)rättrnen arr der Trennungsstelle. in 1\-elchen sich Luftblasen tr. (1g1. fests:tzeir i:ii;nieri. ?Ieirii i:insetzen und @nnreaen der hüs@ir- teile gegen die @iclittingstlächein :oll ci_i(- Drehung der Diisenteile m<igliclist vermieden( «-erden, da die :lttssl>ritz@iffitnigen (ler Dirne in der @Zegel eine i-estinmite T_@r(e zur Z_rliii- (lerachsc einneliiiieii iriii:sen. die (huch (1i(- Iorm des ausstri)nienden Rrenist(iffsirr>rnes i;cstininir ist, fcrrierliin ist es :tttcli wichtig (las 13rciiristoffztifülirungsrolir bciin I# est- sc@n-<iul>cir der Diese gegen 'terdrehung zti sicherer, (la sollst leicht eine 1-'.eschädigung der IZolirleitting eintritt. Der mit der Rohrlei- tung vor' undelle Teil (fier- Düseiiliadel 11-1t-(1 deshalb zwcckniäl:(ig so atisgui>ilraet. (1a13 er i eiin :lrizielien <ler zu seiner Festhaltung die- nenden Mittel sieh zwar achsial verschieben. a' er nicht drehen kaiiii. In der Zeiclinttng ist eire 13einpie' (ges I:r- tindungsgegenstandes veranschaulicht. Ab' . r ist ein Längsschnitt der Düse. =111i. @ ist eine Auflenansicht (!es Düseii- i<iirpcr:. _11>b.3 zeigt (lein die Au"pritzl<<mäle tra- genden Düsenriadelteil in Airsicht. _=1b1>..1 ist eine 0l-eransicht der Düsen- nabel. _1b1>. ; zeigt das äußere Ende <ges Diisen- körpers im Schnitt nach Linie V-V der _31>b. i. Die Einspritzvorrichtung l.estelit aus denn I)üsenkiirper b, der mittels des Gewindes irr in (lein Gußkörper a des Arbcitszvlin,lers ein- geschraubt ist. In der zentral angcor(lneten 13vhrung des Düsenkörpers I ist die im vorliegenden Bei- spiel zweiteilig ausgebildete Diiserin<t,lel un- tergebracht. Sie l:estellt aus e:rreirr die Mündungskanäle enthaltenden Teil (I und atis einem (gen Zuleitungsansehlufi bildenden Teil e. Beide Teile sind mit eitler zentralen Bohrung f versehern, die bis tialie :in die Aus- spritzöffnungen herangeführt ist. Der Dü- seiniadelteil d ist all seineirr Ilerni =1rl:citsZvliil- (ler zugekehrten Ende gegen den Düsenkör- per h mittels einer kegelförmigen Fläche h abgedichtet. Von der zentralen Bohrung f der Düsen- nadel zweigen die seitlichen Bohrungen und la ab, die ein Bereiche dieser -Kegelfläche - Der nach außen gelegene Teil e der Düsennadel nimmt in seinem äußeren Ende unmittelbar die Brennstoffzuleitung L auf, deren Ende in den Düsennadelteil e hart eingelötet ist. Zwischen beiden Düsennadelteilen d und e liegt als Abdichtung eine ebene Kupferscheibe c, deren Bohrung nach Größe und Richtung genau mit der Düsennadelbohrung f übereinstimmt, so daß die Flüssigkeit aus der Rohrleitung l in glattem Strom bis unmittelbar vor die Ausspritzöffnungen geführt wird. Der Düsennadelteil e dient gleichzeitig zur Anpressung des Düsennadelteiles d gegen die Dichtungsfläche im Düsenkörper und wird zu diesem Zweck mittels der Überwurfmutter n gegen den Düsennadelteil d gepreßt. Damit beim Anziehen und Lösen der Mutter za sowohl ein Verdrehen der Düsennadelteile als auch einVerdrehen derkohrleitunginitSicherheit verhindert wird, sind an einem Verstärkungswulst w des Düsennadelteiles e die achsial verlaufenden Vorsprünge v vorg;-sehen, welche 'sich in e'-enfalls achsial verlaufende Einschnitte N des Düsenkörpers b legen und so wohl eine achsiale Verschiebung des Teiles c gegenüber Teil b, jedoch keine gegenseitige Verdrehung der beiden Teile gestatten.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜcHE: . i. Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen mit luftloser Einspritzung, bei welcher eine nichtgesteuerte Düsennadel mit ihrem dem Arbeitszylinder zugekehrten Ende dichtend gegen eine entsprechende Fläche des Düsenkörpers anliegt, und bei der in diese Abdichtungsflächen die Einspritzkanäle eingearbeitet sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Düsennadel (d) ein Brennstoffzuführungskanal (f) in Gestalt einer einfachen zylindrischen Bohrung angeordnet ist, daß dieser Kanal sich in zwei oder mehr Bohrungen (g, 1c) gabelt, welche innerhalb der Abdichtungsfläche ausmünden, und daß von diesen Mündungsstellen in die Abdichtungsfläche der Düsennadel eingearbeitete Kanäle (i, j) nach den Spritzöffnungen führen, in der Weise, daß sich zwei oder mehrere Strahlen im Verbrennun gsraum kreuzen. z. Einspritzdüse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsennadel als zylindrischer Einsatzkörper ausgebildet ist und nach außen hin bis zu der Verschraubung des Düsenkörpers mit der Brennstoffzuleitung verlängert ist, so daß sie nach dem Lösen der Verschraubung leicht entfernt und gereinigt werden kann. 3. Einspritzdüse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung der Düsennadel ihre unmittelbare Fortsetzung findet in einem Anpreßstück (e), welches durch eine Überwurfinutter gegen den Düsenkörper und damit gegen die Düsennadel herangezogen werden kann, und daß an dieses Anpreßstück die Brennstoffzuleitung angeschlossen ist. 4.. Einspritzdüse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anpreßstück (e) und der Düsenkörper (b) einander entsprechende, ineinandergreifende Vorsprünge und Vertiefungen aufweisen, welche die gegenseitige achsiale '\Terschiebung beider Teile gestatten, deren Drehung gegeneinander jedoch verhindern. 5.' Einspritzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtungsfläche bei der Düsennadel sich nur in der Nähe der Ausspritzöffnungeri und Kanäle erstreckt, daneben aber weggearbeitet ist, zum Zweck, einen größeren spezifischen Abdichtungsdruck zu erzielen.
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Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748580C (de) * | 1940-08-27 | 1944-11-04 | Einspritzduese fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE767902C (de) * | 1940-07-19 | 1954-10-04 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Einspritzduese fuer Brennkraftmaschinen |
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1921
- 1921-01-11 DE DEJ21147D patent/DE369670C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767902C (de) * | 1940-07-19 | 1954-10-04 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Einspritzduese fuer Brennkraftmaschinen |
| DE748580C (de) * | 1940-08-27 | 1944-11-04 | Einspritzduese fuer Brennkraftmaschinen | |
| EP2390491A1 (de) | 2010-05-28 | 2011-11-30 | KW Technologie GmbH & Co. KG | Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum |
| DE102011015755A1 (de) | 2010-05-28 | 2011-12-01 | Kw Technologie Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum |
| DE202011103592U1 (de) | 2010-05-28 | 2012-02-28 | Kw Technologie Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum |
| EP2650527A1 (de) | 2010-05-28 | 2013-10-16 | KW Technologie GmbH & Co. KG | Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum |
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